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About this book

Dieses Fachbuch erläutert die Grundlagen und Erfahrungen bei der Entwicklung von Fließgewässern und Gewässerauen. Aktuelle Vorgehen zum Umgang mit einer dynamischen Gewässer- und Auenentwicklung werden nachvollziehbar dargestellt und durch zahlreiche Beispiele aus unterschiedlichen Gewässerlandschaften ergänzt. Zur Erreichung der ambitionierten Ziele der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie sind die gewässerökologischen, naturschutzfachlichen und hydromorphologischen Bedingungen (u.a. Hoch- und Niedrigwasser) im Gewässerkörper und in den angrenzenden Bereichen (u.a. die Gewässerauen), bei der Planung und Gestaltung zu berücksichtigen. Eine ganzheitliche Betrachtungsweise ist dabei Grundvoraussetzung.

Table of Contents

Frontmatter

1. Einführung und Systematik

Zusammenfassung
Kapitel 1 enthält den Geltungsbereich, die Gliederung des Buches und den Hinweis, für welchen Personenkreis dieses Buch geschrieben wurde. Es folgen einige Hinweise zu der Auswahl der Mitautoren und die wichtige Bemerkung, dass auf dem Gebiet der Gewässerentwicklung jedes Projekt einen „eigenen Charakter“ hat und es daher keine Patentlösungen geben kann.
Heinz Patt

2. Natürliche Fließgewässer, Typologie der Fließgewässer

Zusammenfassung
Fließgewässer und die gewässerbegleitenden Uferstreifen und Auen sind in diesem Kapitel in ihrer Funktion als Ökosystem durch ein zeitlich wie räumlich äußerst dynamisches Prozessgeschehen gekennzeichnet. Die Ökosystembausteine, die Besiedlungsdynamik und die ökosystemaren Zusammenhänge sind u.a. Grundbedingung für die sehr speziellen Lebensräume und Lebensgemeinschaften im Wasserkörper und in der angrenzenden Gewässeraue. Ebenso wie die gewässermorphologische Ausprägung des Wasserkörpers sind diese Prozesse Grundlage der Fließgewässer- und Auentypologie.
Walter Binder, Heinz Patt, Ellen Kiel, Tanja Pottgiesser, Mario Sommerhäuser, Uwe Koenzen, Annette Kurth

3. Mensch und Fließgewässer

Zusammenfassung
Dieses Kapitel zeigt, in welcher Weise der Mensch mit den Gewässern verbunden ist. Es beginnt mit der Darstellung der frühen Nutzungen, wie zum Beispiel Flößerei, Teichwirtschaft und Wassermühlen. Heute sind es bei den größeren Gewässern vornehmlich Schifffahrt und Wasserkraftnutzung. Ein ständiges Thema ist der nutzungsbedingte Ausbau der Fließgewässer und der Hochwasserschutz. Im Kapitel wird gezeigt, dass nahezu jede Nutzungsform Auswirkungen auf die Entwicklung von Fließgewässer und Aue hat. Um Fließgewässer- und Auen im Spannungsfeld von Wirtschaftlichkeit und Nutzungsanforderungen nachhaltig entwickeln zu können, müssen diese Zusammenhänge bei Planungen berücksichtigt werden.
Werner Konold, Ellen Kiel, Holger Brux, Michael Schirmer, Jörg Scholle, Georg Schrenk, Heinz Patt, Stephan von Keitz, Walter Binder, Bernd Schackers, Petra Podraza

4. Fließgewässerentwicklung – Historie, Ziele

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird dargestellt, in welcher Weise die Wasserwirtschaft auf die oft nachteiligen nutzungsgedingten Veränderungen der Fließgewässer und gewässernahen Bereiche reagiert hat. Die ersten Anfänge der „naturnahen“ Gewässer- und Auenentwicklung reichen bis in die 1970er Jahre zurück. Beständig wurden diese zaghaften ersten, hauptsächlich wasserwirtschaftlichen Maßnahmen, um naturschutzfachliche und gewässerökologische Komponenten erweitert und verfeinert. Mit Einführung der EG-Wasserrahmenrichtlinie wurde im Jahr 2000 eine flussgebietsorientierte Bewirtschaftung eingeführt, die im Zusammenwirken mit anderen Richtlinien (u.a. FFH-Richtlinie, Hochwasserrisikomanagement-RL) zu einer ökologischen Verbesserung der Fließgewässer beitragen sollen.
Hanns-Jörg Dahl, Heinz Patt, Klaus Arzet, Peter Sellheim

5. Rechtliche Grundlagen

Zusammenfassung
Grundlage allen Handelns sind die rechtlichen Vorgaben. In diesem Kapitel werden die aktuellen wasser- und naturschutzrechtlichen Instrumente der Fließgewässer- und Auenentwicklung vorgestellt. Hierbei liegt ein Schwerpunkt auf den Ausführungen zu Ausbau und Unterhaltung von Fließgewässern sowie dem Hochwasserschutz. Weitere Ausführungen behandeln die Landschaftsplanung, den gesetzlichen Biotopschutz und den besonderen Schutz von Gewässern und Uferzonen.
Klaus-Dieter Fröhlich

6. Planung der Fließgewässer- und Auenentwicklung

Zusammenfassung
Dieses Kapitel zeigt, dass die Grundlage einer erfolgreichen Fließgewässer- und Auenentwicklung die naturraumangepasste Planung unter Berücksichtigung wasserwirtschaftlicher, gewässerökologischer und naturschutzfachlicher Grundlagen ist. Eine Besonderheit stellt dabei die Planung im urbanen Umfeld dar. Einflüsse auf die Entwicklungsprozesse im Wasserkörper und auf den gewässernahen Flächen (Uferstreifen und Gewässeraue) hat dabei im besonderen Maße die Fließgewässerunterhaltung. Eine umfassende Öffentlichkeitsbeteiligung verbessert die Akzeptanz jeder Maßnahme. Die Finanzierung ist eine Grundvoraussetzung für die Realisierung eines Projektes. Hierzu werden in diesem Kapitel einige Beispiele vorgestellt.
Uwe Koenzen, Sebastian Döbbelt-Grüne, Tanja Pottgiesser, Mario Sommerhäuser, Walter Binder, Heinz Patt, Petra Podraza, Daniel Hering, Silke Wieprecht, Bernd Schackers, Bernhard Burkart, Uwe Steuer

7. Erfahrungen

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden 12 Beispiele von Fließgewässer- und Auenentwicklungsmaßnahmen aus unterschiedlichen Naturräumen und Ausgangsbedingungen vor Ort vorgestellt. Einige der Beispiele waren bereits in der Erstauflage enthalten, so dass diese fortgeschrieben werden konnten. Sie zeigen die Entwicklung der letzten 10 Jahre und ermöglichen einen direkten Vergleich zwischen den damaligen Zielen und dem nun Erreichten.
Bernd Schackers, Dieter Coldewey, Peter Sellheim, Ulrich Detering, Mechthild Semrau, Mario Sommerhäuser, Hubertus Brückner, Anja Kaussow, Eberhard Städtler, Josef Groß, Thomas Paulus, Bernd Walser, Bernhard Burkart, Walter Binder, Christian Göldi, Helmut Mader, Joachim Drüke, Birgit Beckers, Roland Loerbroks

Erratum zu: Fließgewässer- und Auenentwicklung

Ohne Zusammenfassung
Heinz Patt

Backmatter

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