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About this book

Dieses Fachbuch erklärt die Planung, den Bau und erläutert die Vorschriften für Flucht- und Rettungswege. Dabei werden die Zuständigkeiten und Verantwortungen geklärt und welche Gesetze, Verordnungen und Regelungen es gibt. Besonderer Schwerpunkt dieses Buches sind dabei die Anforderungen behinderter Menschen an die Bewältigung von Notfällen, wie Rollstuhlfahrer, Rollator Nutzer und gehbehinderte Menschen, blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen, schwerhörige, gehörlose und ertaubte Menschen, Menschen mit Einschränkungen der sprach und/oder Sprachvermögens, Menschen mit Einschränkungen der Oberkörperfunktion und bettlägerige Menschen.

Table of Contents

Frontmatter

Kapitel 1. Bedarf an Fluchtwegen

Zusammenfassung
Im Brandfall steht die Rettung von Menschen und Tieren an oberster Stelle. Nur eine vorsorgliche Planung, die auf der einen Seite bauliche Brandverhütungsmaßnahmen und auf der anderen Seite freie und schnell begehbare Fluchtwege implementiert, wird dieser Forderung gerecht.
Adam Merschbacher

Kapitel 2. Wer trägt die Verantwortung?

Zusammenfassung
Desto größer unsere Vorstellungskraft ist, desto mehr neigen wir dazu Verantwortung und Risiken auf andere abzuwälzen. Für eine Risiko- und Gefahrbewertung ist es unerlässlich zu wissen, wer wann und für was verantwortlich ist. In Unternehmen ist der Unternehmer verantwortlich. Betriebe und Arbeitsstätten müssen so eingerichtet und betrieben werden, dass von ihnen keine Gefährdungen für die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit ausgehen.
Adam Merschbacher

Kapitel 3. Anforderungen an Fluchtwege

Zusammenfassung
Die Anforderungen an Fluchtwege und Notausgänge sind zunächst zwischen rechtlichen und normativen Anforderungen, sowie zwischen organisatorischen und baulichen Maßnahmen zu unterscheiden. Bei den rechtlichen Anforderungen sind sowohl das Baurecht als auch das Arbeitsschutzrecht relevant. In den technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) sind die Anforderungen für Flucht und Notausgänge für Betriebe geregelt.
Adam Merschbacher

Kapitel 4. Sicherheitsbeleuchtung

Zusammenfassung
Sowohl der erste, als auch der zweite Fluchtweg, müssen laut Arbeitsstättenrichtlinie mit einer Sicherheitsbeleuchtung ausgestattet sein. Für den Fall, dass die Allgemeinbeleuchtung im Betrieb ausfällt, dient die Sicherheitsbeleuchtung dazu, Unfälle zu vermeiden und das gefahrlose Verlassen der Arbeitsstätte zu ermöglichen.
Adam Merschbacher

Kapitel 5. Behinderten-Anforderungen

Zusammenfassung
In der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) wird im § 3a Absatz 2 aufgeführt, dass Arbeitgeber, die Menschen mit Behinderungen beschäftigen, Arbeitsstätten so einzurichten und zu betreiben haben, dass die besonderen Belange dieser Beschäftigten im Hinblick auf Sicherheit und Gesundheitsschutz stets berücksichtigt werden. Bei der Beschäftigung von Behinderten ist es folglich erforderlich, dass diese im Gefahrenfall selbständig die Fluchtwege nutzen können. Dies gilt insbesondere für die barrierefreie Gestaltung von Arbeitsplätzen, Sanitär-, Pausen- und Bereitschaftsräumen, Kantinen, Erste-Hilfe-Räumen und Unterkünften sowie den zugehörigen Türen, Verkehrswegen, Fluchtwegen, Notausgängen, Treppen und Orientierungssystemen, die von den Beschäftigten mit Behinderungen benutzt werden.
Adam Merschbacher

Kapitel 6. Fluchtwege für Behinderte

Zusammenfassung
Behinderte können körperlich, geistig oder mehrfach eingeschränkt sein. In Wohnungen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen halten sich außerdem bettlägerige Patienten, mitunter auf Intensivstationen auf. In jedem Fall sind diese Behinderten nur sehr eingeschränkt für eine Selbstrettung geeignet.
Adam Merschbacher

Kapitel 7. Behinderte in Notfallsituationen

Zusammenfassung
In der Regel kann nicht davon ausgegangen werden, dass Behinderte Notfallsituationen im Sinne einer selbstbestimmten Teilhabe ganz selbstständig bewältigen.
Adam Merschbacher

Kapitel 8. Baumaßnamen für Behinderte

Zusammenfassung
In diesem Kapitel interessieren uns ergänzend zu dem vorigen Kapitel baurechtliche Regeln und Vorgaben, die explizit für Behinderte und Rollstuhlnutzer zu beachten sind und damit für Flucht- und Rettungswege in Arbeitsstätten und öffentlichen Gebäuden gelten.
Adam Merschbacher

Kapitel 9. Fluchtweg-Beschilderung

Zusammenfassung
Die Vorgabe der Fluchtwegbeschilderung ist eine Momentaufnahme, die an dem Tag gültig ist, an dem das Brandschutzkonzept oder der Flucht- und Rettungsplan festgelegt wurde. Werden danach bauliche Änderungen vorgenommen oder ändern sich die Laufwege, so ist auch die Beschilderung anzupassen.
Adam Merschbacher

Kapitel 10. Der Brandschutzbeauftragte

Zusammenfassung
Für den Brandschutz gilt stets der Grundsatz: „Bauliche Anlagen müssen so beschaffen sein, dass der Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Feuer und Rauch vorgebeugt wird und bei einem Brand die Rettung von Menschen und Tieren sowie wirksame Löscharbeiten möglich sind“ (§ 17 Musterbauordnung).
Adam Merschbacher

Kapitel 11. Flächen für die Feuerwehr

Zusammenfassung
Damit die Feuerwehr die Flucht- und Rettungswege ohne einschränkende Probleme ihrer Bestimmung gemäß nutzen und verwenden kann, sind bauliche Vorgaben zu beachten und umzusetzen.
Adam Merschbacher

Kapitel 12. Fluchtwegpläne und Dokumentationen

Zusammenfassung
Die Erstellung von Fluchtwegplänen nach DIN ISO 23601 sowie die ASR A2.3 erfolgt entweder auf behördliche Anordnung oder in Eigenverantwortung von Unternehmen, Betreibern, Hausverwaltungen oder Trägern öffentlicher Einrichtungen.
Adam Merschbacher

Kapitel 13. Sonderbauten

Zusammenfassung
Die länderspezifischen Unterscheidungen im Baurecht – Baurecht ist Länderrecht – führen zu teilweise erheblichen Abweichungen bei gleichen Voraussetzungen.
Adam Merschbacher

Kapitel 14. Begriffe und ihre Bedeutung

Zusammenfassung
Im Umgang zwischen Feuerwehrleuten, Architekten, Versicherungen oder Behörden hat man sich auf die Bedeutung von Begriffen verständigt, damit es keine Fehlinterpretationen gibt und jede/jeder das gleiche meint.
Adam Merschbacher
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