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08-05-2018 | Funktionswerkstoffe | Infografik | Article

Hochwertige Graphen-Produktion

Author:
Dieter Beste
1 min reading time

Gelänge es, Graphen-Schichten von Graphit problemlos abzulösen, wäre ein wichtiger Schritt zur Graphen-Produktion in großen Mengen getan. Wissenschaftler haben eine solche Delamination jetzt untersucht und den Prozess grundlegend verstanden.

Das Verständnis zur chemischen Funktionalisierung von Graphen und dessen Synthese ist entscheidend, um Graphen in Zukunft in hoher Qualität verfügbar zu machen. Ziel dieser Forschung ist es, basierend auf Graphen zum Beispiel eine neuartige Elektronik jenseits von Silizium zu entwickeln. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität Berlin, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Universität Ulm gelang es jetzt, die nasschemische Synthese von Graphen aus Graphit entscheidend voranzutreiben und dabei den zugrunde liegenden Mechanismus aufzuklären. Wie sie in "Nature Communications" berichten, konnten sie das grundsätzliche Problem lösen, eine einzelne Schicht von Graphen aus einem Graphitkristall herauszulösen.

Bei Graphit handelt es sich um eine Schichtfolge einzelner Graphenlagen, die aus Kohlenstoff bestehen. Die Kohlenstoffatome sind in Graphen in einem Honigwabenmuster angeordnet; sie stellen ein zweidimensionales Material dar, das außergewöhnliche elektronische Eigenschaften zeigt. Physikalische Experimente an Graphen haben im Jahr 2010 zum Nobelpreis für Physik geführt. Einer technischen Nutzung wie der Entwicklung von Elektronik auf der Grundlage von Graphen steht allerdings das Problem entgegen, die hierfür notwendigen großen Mengen an Graphen zu gewinnen, da es bislang beinahe unmöglich war, Graphen aus Graphit unbeschadet zu isolieren.

Background information for this content

2018 | OriginalPaper | Chapter

Graphene

Source:
Carbon

2017 | OriginalPaper | Chapter

Graphene

Source:
Springer Handbook of Nanotechnology

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