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About this book

Das zunehmende Interesse an mobiler Arbeit sowohl bei Unternehmen als auch bei Beschäftigten führt auf betrieblicher Ebene zu Gestaltungsherausforderungen. Aufgrund des heterogenen Verständnisses von mobiler Arbeit und den unterschiedlichen Motivationen der Beteiligten erscheint "die eine beste Lösung" zur Einführung von mobiler Arbeit im Betrieb nicht realistisch. Bereits gemachte Praxiserfahrungen untermauern diese These. Es existieren zwar vielfältige Unterstützungstools, die auch genutzt werden (können), diese Checklisten, Handlungshilfen etc. adressieren in der Regel aber nur ein relevantes Thema von vielen, bei der Einführung von mobiler Arbeit, die es zu bewältigen gilt. Vor diesem Hintergrund hat das ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. ein Rahmenkonzept entwickelt, das die ganzheitliche Gestaltung und Einführung mobiler Arbeit in den Blick nimmt und die Betriebe bei der Einführung mobiler Arbeit unterstützt.

Table of Contents

Frontmatter

Theorie

Frontmatter

Kapitel 1. Arbeits- und Gesundheitsschutz bei mobiler Arbeit

Zusammenfassung
Wie auch bei der Arbeit im Unternehmen sind bei mobiler Arbeit einige Aspekte des Arbeitsschutzes zu berücksichtigen. Im Folgenden werden daher grundlegende Bereiche beschrieben, die eine wichtige Rolle spielen. Da der Einflussbereich des Arbeitgebers außerhalb des Betriebsgeländes sicherlich geringer sein wird als innerhalb, kommt bei mobiler Arbeit der Eigenverantwortung der Beschäftigten hinsichtlich arbeitsschutzrelevanter Aspekte eine größere Rolle zu.
Stephan Sandrock, Catharina Stahn

Kapitel 2. Arbeitszeitgestaltung bei mobiler Arbeit

Zusammenfassung
Mobile Arbeit ermöglicht den Beschäftigten, ihre Tätigkeiten an unterschiedlichen Orten zu flexiblen Zeiten zu erledigen. Mit orts- und zeitflexibler Arbeit wird die klassische Arbeitszeitgestaltung neben Dauer, Verteilung und Lage der Arbeitszeit um eine weitere Dimension, nämlich „Arbeitsort“, erweitert. Dadurch werden fixierte zeitliche und räumliche Grenzen von Arbeit aufgelöst und der klassische „Nine-to-five-Job“ wird für mobil Arbeitende immer mehr zum Auslaufmodell.
Ufuk Altun, Veit Hartmann

Kapitel 3. Technik

Zusammenfassung
Für mobile Arbeit sind digitale Technologien wesentlich, da sie den Beschäftigten ermöglichen, mit ihren mobilen Endgeräten an unterschiedlichen Orten zu flexiblen Zeiten arbeiten zu können. Für einen sicheren und reibungslosen Arbeitsablauf gilt es, einige Anforderungen an die Technik und die Datensicherheit zu beachten.
Nora Johanna Schüth, Veit Hartmann

Kapitel 4. Mensch

Zusammenfassung
Für das Arbeiten an unterschiedlichen Orten und zu flexiblen Zeiten ist es wichtig, die Beschäftigten und Führungskräfte rechtzeitig auf diese Art der (Zusammen-)Arbeit vorzubereiten und zu qualifizieren. Das Arbeiten an unterschiedlichen Orten zu flexiblen Zeiten hat zur Folge, dass die Beschäftigten ihren Arbeitstag eigenständig und selbstgesteuert planen und organisieren (müssen). Insbesondere die Fähigkeit zur verantwortungsvollen Selbstorganisation, Eigenverantwortung und Selbstdisziplin, um den Arbeitsalltag in räumlicher und zeitlicher Hinsicht unter Beachtung arbeitsschutzrechtlicher Standards zu strukturieren und ein passendes Verhältnis von Beruf und Privatleben zu schaffen, gehören zu den wichtigsten Aspekten der mobilen Arbeit.
Nora Johanna Schüth, Catharina Stahn

Praxis

Frontmatter

Kapitel 5. Das Konzept zur ganzheitlichen Gestaltung mobiler Arbeit

Zusammenfassung
Zur systematischen Abbildung einer ganzheitlichen Herangehensweise ist es wichtig, die unterschiedlichen Themen- und Handlungsfelder kennenzulernen, die das Thema mobile Arbeit aufwirft. Vor diesem Hintergrund hat das ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. ein Rahmenkonzept entwickelt, das die ganzheitliche Gestaltung und Einführung mobiler Arbeit in den Blick nimmt und die Betriebe bei der Einführung mobiler Arbeit unterstützt. Das Konzept wurde erstmals auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft im Jahr 2019 in Dresden im Rahmen einer Posterpräsentation vorgestellt und mittlerweile intensiv mit betrieblichen Entscheidern und ausgewählten Verbandsingenieuren der Metall- und Elektroindustrie diskutiert.
Ufuk Altun, Veit Hartmann, Stephan Sandrock, Nora Johanna Schüth, Catharina Stahn

Kapitel 6. Beispiele

Zusammenfassung
Um die in vorherigen Abschnitten genannten Potenziale bedarfs- und gesundheitsgerecht nutzen zu können, sollten Unternehmen und Beschäftigte in der Lage sein, mit den neuen Möglichkeiten verantwortungsbewusst umzugehen.
Ufuk Altun, Veit Hartmann, Stephan Sandrock, Nora Johanna Schüth, Catharina Stahn

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