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About this book

Der Anleger ist der einsamste Mensch der Welt. Niemand nimmt ihm die Entscheidung über Gelddispositionen - die sowohl Gewinn als auch Ver­ lust bringen können - ab. Aber: Der Anleger kann sich im Vorfeld seiner Dispositionen sachkundig beraten lassen. Im Rahmen der Anlageberatung aber nehmen heute wiederum Steuerfragen eine Schlüsselrolle ein, eine Folge der horrenden Steuersätze und unseres so ungemein kompliziert ge­ wordenen Steuerrechts. Das Postulat: "Keine Geldanlage ohne vorherige Abklärung der steuerli­ chen Folgen" gilt auch keineswegs nur für große Vermögen. Gewichtige Ersparnisse durch Ausschöpfung legaler Steuervorteile wachsen gerade auch kleineren und mittleren Anlegern zu. Für sie hat jeder ersparte (oder verschenkte) Hundertmarkschein Gewicht. Das vorliegende Buch ist geeignet, Anlageentscheidungen im Lichte des deutschen Steuerrechts zu erleichtern, mit dem Ziel, dem Finanzamt auf legale Weise möglichst nichts zu schenken. Bankberater sind keine Steuerberater, und Steuerberater können nicht die Bankberater ersetzen. Aber wer dieses Buch aufmerksam studiert, wird finden, daß es besser ist, schon im Gespräch mit der Bank auch die Steuerweichen richtig zu stellen, denn sonst kann auch der Steuerberater oft nicht mehr helfen. Die Erkenntnis der Notwendigkeit, auf die Steuerbestimmungen allseits zu achten, steht nicht im Widerspruch zu einem ehernen Anlagegesetz: "Keine Anlage tätigen, die sich ausschließlich über Steuerersparnisse ren­ tieren würde". Das vorliegende Buch ist in seinem systematischen Aufbau und mit seiner klaren Gliederung geeignet, Geldwertes zu bieten.

Table of Contents

Frontmatter

1. Grundsätzliche Überlegungen für die richtige Wahl der Geldanlage

Zusammenfassung
Es ist bekannt, daß beispielsweise das Sammeln von alten Uhren, Briefmarken, Gemälden oder Münzen zu finanziell erfreulichen Resultaten führen kann. Auch der Kauf oder der Bau eines Hauses hat sich meist vom Standpunkt des Anlegers aus als recht glücklich erwiesen. Anlagen dieser Art knüpfen an die subjektive Sammlerleidenschaft oder an den Wunsch nach den eigenen vier Wänden an. Solche Anlagen können durchaus zweckmäßig sein — das gilt vor allem für den Liegenschaftsbesitz -, doch soll das bei den hier angestellten Überlegungen nicht im Vordergrund stehen. Vielmehr sollen in der Folge die verschiedenen Anlagearten und -formen möglichst objektiv und wertfrei dargestellt werden. Die jeweiligen Wesensmerkmale werden besonders unter steuerlichen Gesichtspunkten aufgezeigt.
Karl H. Lindmayer, Friedrich Weihbrecht

2. Die wichtigsten Steuern für Kapitalanleger — Kurzdarstellung

Zusammenfassung
Während der steuerlich weniger Fachkundige viele Begriffe gleichbedeutend nebeneinander verwendet, grenzt das Steuergesetz die Begriffe deutlich ab. Nachstehend die wichtigsten steuerlichen Fachbegriffe, kurz erläutert und alphabetisch geordnet:
  • Arbeitnehmer-Pauschbetrag Pauschalabzug bei der Ermittlung der Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit. Höhere Werbungskosten können geltend gemacht werden.
  • Ausbildungsfreibetrag Betrag, den Eltern unter bestimmten Voraussetzungen für ihr in der Ausbildung stehendes Kind erhalten.
  • Durchschnittssteuersatz Die Einkommensteuerschuld im Verhältnis zum zu versteuernden Einkommen.
  • Eingangssatz Steuersatz, mit dem der Einkommensteuertarif beginnt.
  • Einkommen Gesamtbetrag der Einkünfte, vermindert um die Sonderausgaben und die außergewöhnlichen Belastungen.
  • Einkünfte Bei Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb und selbständiger Arbeit: der Gewinn; bei den anderen Einkunftsarten: der Überschuß der Einnahmen über die Werbungskosten.
Karl H. Lindmayer, Friedrich Weihbrecht

3. Darstellung der Anlageformen unter Berücksichtigung der spezifischen steuerlichen Besonderheiten

Ohne Zusammenfassung
Karl H. Lindmayer, Friedrich Weihbrecht

4. Möglichkeiten zur Senkung der persönlichen Steuerpflicht

Zusammenfassung
Durch die nachstehend aufgeführten Möglichkeiten, Vermögen zu übertragen und bestimmte Vereinbarungen zu treffen, kann sich eine erhebliche steuerliche Einsparung ergeben.
Karl H. Lindmayer, Friedrich Weihbrecht

5. Checklisten

Zusammenfassung
Inventar der privaten Vermögensanlagen als Entscheidungshilfe für die Kapitalanlagen.
Karl H. Lindmayer, Friedrich Weihbrecht

6. Anhang

Zusammenfassung
Wer gut und rechtzeitig informiert ist, kann richtig und rechtzeitig entscheiden. Durch die wachsende Internationalst der Märkte wächst auch die Fülle der Wirtschaftsinformationen ständig. Deshalb ist es wichtig, aus dieser Informationsfülle alle entscheidenden Daten und Fakten schnell, zuverlässig und umfassend herauszufiltern.
Karl H. Lindmayer, Friedrich Weihbrecht

Backmatter

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