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About this book

Dieses Buch richtet sich an alle Gründer und Unternehmer, die ihren Betrieb neu aufstellen und allumfassend führen möchten. Seine Kernthese lautet: Ein Unternehmen kann sich nur dann nachhaltig auf dem Markt behaupten, wenn es die vier Anspruchsgruppen (Stakeholder), mit denen es langfristig interagiert, maximal zufriedenstellt. Die von Steuerberater Thomas Siegel entwickelte „3 x 4 = Alles"-Methode zielt auf die notwendigen prozessualen, fachlichen und interpersonellen Kompetenzen. Wenn diese 3 Kernkompetenzen in Bezug auf jede der 4 Stakeholder-Gruppen konsequent und nachhaltig zum Einsatz kommen, hat das Unternehmen das gesamte Rüstzeug (= Alles).
Das in fünf Teile gegliederte Buch skizziert zunächst die heutigen Herausforderungen für Gründer und Unternehmer, bevor es die Stakeholder-Gruppen samt ihrer Kernkompetenzen in den Blick nimmt und mit einem Ausblick in die Zukunft der Unternehmensführung schließt. Jedes Kapitel bietet zur Veranschaulichung Beispiele aus der beruflichen Praxis des Autors und erläutert die konkrete Anwendung der entwickelten Methode, die auch auf den Arbeitsalltag von Freiberuflern übertragbar ist.

Table of Contents

Frontmatter

Einführung

Frontmatter

1. Einführung in das Themengebiet

Zusammenfassung
Ein Unternehmen zu gründen und zum Erfolg zu führen war noch nie einfach. Wie geht man am besten vor? Welche Weichen sind zu stellen? Zu welchem Zeitpunkt und in welcher Reihenfolge? Dieses Buch zeigt, wie anhand eines exzellenten Stakeholder-Managements ein nachhaltiger Unternehmenserfolg hergestellt werden kann. Bevor jedoch die zwölf einzelnen Schritte des Stakeholder-Managements vorgestellt werden, widmet sich der erste Teil dieses Buches der Begriffsklärung und Einführung in das Themengebiet. Dieses Kapitel gibt Ihnen einen Überblick über die aktuellen Herausforderungen, denen Gründer und Unternehmer heute begegnen. Zudem legt der Autor dar, wie sein eigener Berufszweig durch die aktuellen Trends tief greifend verändert wird.
Thomas Siegel

2. Der Stakeholder-Ansatz

Zusammenfassung
Jeder Gründer möchte sein Unternehmen zum Erfolg führen. Nur wie man hierbei am besten vor? Dieses Kapitel führt Sie in die Grundthesen der von mir entwickelten 3 × 4 = Alles -Methode ein und erläutert einige wirtschaftswissenschaftliche Grundbegriffe wie die Koalitions- und Anreiztheorie sowie den Stakeholder- und Shareholderansatz. Außerdem legt dieses Kapitel dar, mit welchen Stakeholdern von Unternehmen typischerweise interagiert wird.
Thomas Siegel

3. Vom Dreiklang der Exzellenz zur „3 × 4 = Alles“-Methode

Zusammenfassung
Als Gründer steht man nach dem Stakeholder-Ansatz vor der Herausforderung, die vier Anspruchsgruppen in Ausgleich zu bringen, wenn man den dauerhaften Erfolg des Unternehmens sichern möchte. Wie geht man hierbei konkret vor?
Thomas Siegel

4. Mit der „3 × 4 = Alles“-Methode zum Erfolg: Gesamtheitliche Unternehmensführung für Gründer

Zusammenfassung
Dieses Kapitel stellt Ihnen das Grundprinzip der „3 × 4 = Alles“-Methode im Detail vor. Außerdem schildere ich meine Erfahrungen und wie ich persönlich zu dem Schluss gekommen bin, dass ich meine Kanzlei einer umfassenden Umstrukturierung unterziehen muss. Dieser Entschluss führte schließlich zu der Entwicklung meiner heutigen „3 × 4 = Alles“-Methode und dem hier vorliegendem Buch.
Thomas Siegel

Stakeholder-Gruppe: Gründer, Eigentümer, Kapitalgeber

Frontmatter

5. Selbstanalyse und Bestandsaufnahme

Zusammenfassung
Dieser Teil des Buches widmet sich dem Stakeholder-Management des Gründers, Inhabers oder Kapitalgebers und beinhaltet verschiedene Maßnahmen der Selbstorganisation. Bevor der Leser jedoch in das 12-Punkte-Programm eintaucht, sollte er zunächst eine Selbstanalyse und Bestandsaufnahme vornehmen. Diese kreist um die Frage: Was für eine Führungspersönlichkeit bin ich? Bin ich eher der beratende Experte, der geborene Anführer oder der sorgfältige Manager? Die Anforderungen an die Unternehmensleitung sind je nach Branche, Größe und Betriebsart sehr unterschiedlich ausgeprägt. Stimmen Ihre persönlichen Stärken und Schwächen mit den Ansprüchen Ihres Unternehmens überein? Gründer sind fast immer die Führende, da ihre Unternehmen in der Regel zunächst klein starten.
Thomas Siegel

6. Schritt 1: Die fachliche Kompetenz – Inhaber/Gründer

Zusammenfassung
Die „3 × 4“ = Alles-Methode betrachtet die vier Anspruchsgruppen hinsichtlich der drei Kernkompetenzen (fachlich, prozessual und interpersonell). Teil II dieses Buches setzt sich mit dem Inhaber und Gründer sowie Fragen des Selbstmanagements auseinander. Dieses Kapitel widmet sich den verschiedenen Aspekten der fachlichen Fähigkeiten des Unternehmers.
Thomas Siegel

7. Schritt 2: Die prozessuale Kompetenz – Inhaber/Gründer

Zusammenfassung
Das Wetter kann schnell umschlagen und stürmisch werden. Haben Sie Ihr Unternehmen bereits wetterfest gemacht?
Thomas Siegel

8. Schritt 3: Die interpersonelle Kompetenz – Inhaber/Gründer

Zusammenfassung
Welche zwischenmenschlichen Kompetenzen benötigt ein Gründer zum Erfolg?
Thomas Siegel

Stakeholder-Gruppe: Bezugsquellen (Mitarbeiter, Freelancer, Lieferanten)

Frontmatter

9. Schritt 4: Die fachliche Kompetenz – Bezugsquellen

Zusammenfassung
Ihr neues Unternehmen existiert nicht im freien Raum, sondern ist mit den verschiedenen Anspruchsgruppen eng verflochten. Teil III dieses Buches setzt sich mit dem Stakeholder- Management der Mitarbeiter, Freelancer und Lieferanten auseinander und untersucht diese unter dem Aspekt der drei Kernkompetenzen.
Thomas Siegel

10. Schritt 5: Die prozessuale Kompetenz – Bezugsquellen

Zusammenfassung
Gerade bei Gründung eines Unternehmens sollte man die innerbetrieblichen Prozesse von Anfang im Blick haben. Dieses Kapitel behandelt das Stakeholder-Management der Mitarbeiter, freien Beschäftigten und Lieferanten in prozessualer Hinsicht. Die Optimierung von unternehmensinternen Prozessen stellt fast für alle Unternehmen eine Herausforderung dar. Optimierungsstrategien auf diesem Gebiet hängen im hohen Maß von einer konsequenten Organisation, Kommunikation und Schulung durch den Führenden ab. Ein gutes Konfliktmanagement ermöglicht eine bessere Bewältigung interner Probleme und hilft Streitigkeiten zwischen Abteilungen oder Personen zu schlichten. Ein angenehmes Arbeitsklima trägt zur Zufriedenheit der Mitarbeiter bei und steigert das Arbeitspensum und die Präzision der Prozesse. Ein effizientes Zeitmanagement kann dem Unternehmen viel Geld einsparen, ist meiner Ansicht jedoch nur dann möglich, wenn der Führende sein Team nachhaltig motiviert. Zuletzt geht dieses Kapitel der Frage nach der Notwendigkeit von Kontrolle nach und schlüsselt die verschiedenen Aspekte dieses diffizilen Themas auf.
Thomas Siegel

11. Schritt 6: Die interpersonelle Kompetenz – Bezugsquellen

Zusammenfassung
Wo Menschen miteinander in Kontakt treten und kommunizieren, sind interpersonelle Kompetenzen unverzichtbar. Um den Erfolg des Unternehmens zu gewährleisten, reichen Fachwissen und prozessuale Kenntnisse allein heute nicht mehr aus. Vielmehr benötigen heutige Mitarbeiter eine Vielzahl von Soft Skills, um ein optimales Stakeholder-Management ermöglichen zu können. Dieses Kapitel behandelt, welche interpersonellen Fähigkeiten notwendig sind und welche Unterschiede der Führende zwischen den verschiedenen Generationen unter seinen Mitarbeitern mitbedenken sollte.
Thomas Siegel

Stakeholder-Gruppe Abnehmer (Kunden, Käufer, Mandanten)

Frontmatter

12. Schritt 7: Die fachlichen Kompetenzen – Abnehmer

Zusammenfassung
Dieser Teil des vorliegenden Buchs behandelt das Management der Stakeholder-Gruppe der Abnehmer. Woran liegt es, dass manche junge Unternehmen nach kürzester Zeit vom Markt gefegt werden, während andere zu Weltkonzernen aufsteigen? Auch Gründer mit innovativen Ideen können sich dann nicht langfristig am Markt halten, wenn das Stakeholder-Management mit dieser Anspruchsgruppe nicht in Einklang zu bringen ist. Die Bedürfnisse der Kunden gut einschätzen zu können, ist im Kern Vertriebsarbeit. Doch gerade im Vertrieb hakt es bei vielen jungen Unternehmen. Häufig wird dieser zu spät gestartet oder ist chronisch unterfinanziert. Dieses Kapitel beschäftig sich mit den fachlichen Anforderungen des Vertriebs und zeigt auf, an welcher Stelle typischer Weise Versäumnisse entstehen.
Thomas Siegel

13. Schritt 8: Die prozessualen Kompetenzen – Abnehmer

Zusammenfassung
Als Gründer möchte man, die innerbetrieblichen Abläufe von Anfang an möglichst reibungslos gestalten. Dieses Kapitel behandelt die Prozessoptimierung auf dem Gebiet des Vertriebs. Es stellt dem Leser typische Vertriebshemmnisse vor und erläutert, wie man diese vermeiden oder beseitigen kann. Außerdem untersucht dieses Kapitel verschiedene, gängige Methoden zur Prozessoptimierung wie beispielsweise Total-Quality-Management (TQM), Lean Management, Kaizen, Six Sigma sowie andere Ansätze.
Thomas Siegel

14. Schritt 9: Die interpersonellen Kompetenzen – Abnehmer

Zusammenfassung
Welche zwischenmenschlichen Fähigkeiten sind insbesondere im Vertrieb unverzichtbar?
Thomas Siegel

Stakeholder-Gruppe allgemeine Öffentlichkeit

Frontmatter

15. Schritt 10: Die fachlichen Kompetenzen – allgemeine Öffentlichkeit

Zusammenfassung
Die Beziehungen zur Öffentlichkeit eines neuen Unternehmens sollten von Anfang an positiv gestaltet sein. Der Begriff Öffentlichkeit beinhaltet den Staat und die Gesellschaft, lokale und nationale Behörden, ausländische und inländische Organisationen, Interessenverbände, politische Parteien, Bürgerinitiativen und die allgemeine Öffentlichkeit. Diese Stakeholder-Gruppe stellt an das Unternehmen vielfache Erwartungen hinsichtlich seines Wettbewerbsverhaltens sowie in Hinblick auf die Umsetzung seiner Werte. Daher untersucht das Kapitel den Themenkomplex der Unternehmensethik, die in der Praxis Anwendung in der Corporate Social Responsibility, Corperate Governance und dem Compliance Management findet.
Thomas Siegel

16. Schritt 11: Die prozessualen Kompetenzen – allgemeine Öffentlichkeit

Zusammenfassung
Der Erfolg Ihrer Gründung hängt mit von den Abläufen im Austausch mit der allgemeinen Öffentlichkeit ab. Daher sollte das Stakeholder-Management auch in prozessualer Hinsicht optimiert werden. Da die Beziehung des Unternehmens zur allgemeinen Öffentlichkeit besonders durch die externe Unternehmenskommunikation und die eigene Pressearbeit geprägt sind, werden diese Aspekte in diesem Kapitel behandelt. Ein Unternehmen sollte zudem sämtliche Interaktionen mit staatlichen Behörden optimieren und rechtzeitig vornehmen.
Thomas Siegel

17. Schritt 12: Die interpersonellen Kompetenzen – allgemeine Öffentlichkeit

Zusammenfassung
Welche zwischenmenschlichen Fähigkeiten benötigt ein Gründer im Austausch mit der Öffentlichkeit? Wie bereits zuvor ausgeführt, erwartet diese Stakeholder-Gruppe von dem Unternehmen die Zahlung von Steuern, das Bereitstellen von (sicheren) Arbeitsplätzen, das Erbringen von Sozialleistungen, die Einhaltung von Rechtsvorschriften und Umweltverträglichkeit, die Teilhabe an der politischen Willensbildung sowie Unterstützung kultureller, sozialer oder wissenschaftlicher Einrichtungen und Institutionen. Mit zunehmender Größe des Unternehmens wachsen die allgemein-gesellschaftlichen Erwartungen. Diese Erwartungen sollten durch das Unternehmen auch auf interpersoneller Ebene mit Glaubwürdigkeit, Dialogbereitschaft, Transparenz, Kontinuität und Fairness erfolgreich nach außen vertreten werden.
Thomas Siegel

18. Fazit und Ausblick

Zusammenfassung
Dass wir in Zeiten eines immer schneller werdenden Wandels leben, stellt für Gründer Chance und Risiko zugleich dar. Jede Veränderung im Wirtschaftsleben eröffnet in der Regel Marktchancen – vor allem für junge Unternehmen, da diese wegen ihrer Agilität eher bereit und fähig sind auf diese zu reagieren. Gerade im jetzigen digitalen Zeitalter sind die Eintrittsbarrieren für Gründer in das Wirtschaftsleben sehr niedrig geworden. Wer hätte sich vor 20 Jahren vorstellen können, dass ein 15-jähriger Mandant (von mir) an seinem PC eine App entwickelt, die er für einen hohen fünfstelligen Betrag verkaufen kann. Andererseits steht dem das Risiko gegenüber, mit dem Tempo des Wandels nicht mithalten zu können – egal ob als Gründer oder als bestehendes Unternehmen. Und auch hier: Wer hätte sich vor 20 Jahren vorstellen können, dass er seinen Einkauf im Supermarkt mit einer Fitnessuhr bezahlen kann. Dass sich deswegen und aus vielen anderen Gründen die gesamten Strukturen des Bankenwesens verändert haben und weiter verändern werden, ist nachvollziehbar.
Thomas Siegel

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