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About this book

Der Geschäftsführer im Konzern steht nicht nur in seiner Führungsrolle im Fokus. Auch seine (rechtliche) Verankerung im Unternehmen ist anspruchsvoll in der Regelung. Das Werk erläutert praxisnah alle wichtigen Fragen.

Table of Contents

Frontmatter

Kapitel 1. Grundlagen

Zusammenfassung
Mit der Bestellung ins Amt übernimmt der Geschäftsführer die „operative“ Hoheit im Unternehmen. Zumindest auf dem Papier. In der Praxis stimmt das für den Gesellschafter-Geschäftsführer – also für den Geschäftsführer, der zugleich an der GmbH beteiligt ist und aufgrund seines Stimmrechts seine wirtschaftlichen Interessen und geschäftlichen Vorstellungen in der Geschäftspolitik umsetzen kann. Alle anderen Geschäftsführer müssen sich in der Praxis der Geschäftsleitung mit anderen Organen und Personen arrangieren und abstimmen:
  • Der Geschäftsführer, der nur eine Minderheits-Beteiligung (Beteiligungb <50 % und weniger) an der GmbH hält, kann die Grundlagen der Geschäftspolitik – das sind z. B. strategische Entscheidungen aber auch Entscheidungen zu einzelnen Geschäftsvorgängen – nur zusammen mit anderen Gesellschaftern durchsetzen.
  • Der Geschäftsführer ohne eigene Beteiligung an der GmbH (Fremd-Geschäftsführer) unterliegt einem weit reichenden Weisungsrecht der Gesellschafterversammlung. In der Praxis wird dazu ein Katalog mitbestimmungspflichtiger Geschäfte festgelegt. Diese Geschäfte kann er dann nur tätigen, wenn er zuvor das Einverständnis der Gesellschafter zu solchen Geschäften einholt.
Lothar Volkelt

Kapitel 2. Bewerbung um die Position eines Geschäftsführers einer Tochtergesellschaft

Zusammenfassung
Als Angestellter eines Unternehmens führen Sie die Aufgaben aus, die Ihnen die Unternehmensleitung überträgt. Als Geschäftsführer:
  • geben Sie die Ziele des Unternehmens vor,
  • organisieren Sie den gesamten Geschäftsablauf,
  • entscheiden über alle geschäftliche Angelegenheiten,
  • kontrollieren den Geschäftsablauf und
  • leiten Ihre Mitarbeiter zur Erledigung Ihrer Aufgaben an.
Lothar Volkelt

Kapitel 3. Gestaltung und Abschluss des Geschäftsführer-Anstellungsvertrages

Zusammenfassung
Die Rahmenbedingungen für die Tätigkeit des Geschäftsführers ergeben sich neben den gesetzlichen Vorgaben aus den vertraglichen Vereinbarungen des Konzerns (Konzernvertrag), aus dem Gesellschaftsvertrag des Tochterunternehmens, aus – sofern vorhanden – Geschäftsordnungen und aus dem Anstellungsvertrag des Geschäftsführers. Der angehende Geschäftsführer ist gut beraten, sich vor der Unterzeichnung des Anstellungsvertrages sämtliche seine Position betreffenden Vertragswerke und vertragsähnliche Dokumente vorlegen zu lassen und diese ggf. durch einen versierten Rechtsanwalt im Hinblick auf deren Bedeutung für seine zukünftige Tätigkeit prüfen zu lassen.
Lothar Volkelt

Kapitel 4. Der Amtsantritt in der Tochtergesellschaft

Zusammenfassung
Die Neu-Besetzung einer Geschäftsführer-Position stellt nicht nur eine personelle Veränderung dar. Damit verbunden sind Ansprüche der Unternehmensleitung, aber auch die der Mitarbeiter nach bisher nicht eingelösten beruflichen Vorstellungen, nach Veränderung, nach Innovation. Amerikanische Studien zeigen, welche Faktoren zur Bewältigung dieser Ansprüche ausschlaggebend sind:
  • Brancheninsider sind erfolgreicher als Branchenfremde.
  • Der schnelle Führungswechsel ist kaum möglich. Strukturelle und personelle Veränderungen erstrecken sich über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren.
  • Entscheidend für den Wechsel ist, wie es dem Neuen gelingt, die Arbeitsbeziehungen zu den entscheidenden Mitarbeitern auszuprägen.
  • Der Neue verständigt sich mit seinen Mitarbeitern über Arbeitsmethodik und Führungsstil
  • Der Neue vermittelt den Mitarbeitern Sicherheit und Vertrauen.
Lothar Volkelt

Kapitel 5. Praktische Grundlagen der Geschäftsführung

Zusammenfassung
Machen sich die Geschäftsführer gegenüber dem Unternehmen schadensersatzpflichtig, haften diese als Gesamtschuldner. Danach kann eine GmbH nach Ihrer Wahl von jedem Geschäftsführer – insgesamt jedoch nur einmal – Ausgleich des Schadens verlangen kann. Wird ein Geschäftsführer für den vollen Schaden in Anspruch genommen, so kann dieser die übrigen dafür zum Ausgleich in Anspruch nehmen.
Lothar Volkelt

Kapitel 6. Besonderheiten im GmbH-Konzern

Zusammenfassung
Die zentrale Unternehmensplanung und Kontrolle sind wichtige zentrale Führungsinstrumente für die effiziente Steuerung und Weiterentwicklung der gesamten Unternehmensgruppe. Je nach Anzahl der Konzerngesellschaften, Verzahnung der Geschäftsmodelle und Geschäftstätigkeiten (z. B. Zulieferer), je nach vertikaler und horizontaler Verflechtung der Geschäftsabläufe können mit Hilfe der zentralen Unternehmensplanung die Einzelpläne optimiert, aufeinander abgestimmt und angepasst werden.
Lothar Volkelt

Kapitel 7. Beendigung der Zusammenarbeit

Zusammenfassung
Ob Altersbedingt, nach Ablauf und Nicht-Verlängerung des Anstellungsvertrages oder nach einer außerordentlichen Kündigung – im Konflikt zwischen den Gesellschaftern und dem Geschäftsführer, mit dem Ende der Zusammenarbeit sind zahlreiche rechtliche Besonderheiten zu beachten. Dabei ist das Verfahren umso einfacher, je klarer, eindeutiger und vollständiger die Beendigung der Zusammenarbeit bereits in den Vereinbarungen des Anstellungsvertrages geregelt wurde.
Lothar Volkelt

Kapitel 8. Vorteilhafte Gestaltungen

Zusammenfassung
Zur Gründung und zur Gewährleistung des laufenden Geschäftsbetriebes wird der Gesellschaftsvertrag in der Regel optimal auf die Interessen der beteiligten Personen zugeschnitten. Das sind z. B. besondere Vereinbarungen über die Ausübung von Stimmrechten (Einstimmigkeitsgebote, 2/3 oder ¾-Mehrheiten für bestimmte Gesellschafterbeschlüsse), die Übertragung von GmbH-Anteilen (Vorkaufsrechte, besondere Vorschriften im Erbfall) oder wettbewerbliche Sonderbestimmungen (z. B. das Verbot der Ausübung von bestimmten Geschäften).
Lothar Volkelt

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