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About this book

Gesundheit bildet das Fundament menschlicher Leistungskraft und stellt damit eine wesentliche Voraussetzung für betriebliche Effektivität und Effizienz dar. In diesem Wissen investieren Unternehmen vermehrt in ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Ein solches kann allerdings mit einzelnen Projekten und isolierten Fachbeauftragten langfristig nicht erfolgreich sein. Vielmehr bedarf es einer alltäglich gelebten Gesundheitskultur.
Gegenstand der Dissertation sind u. a. eine sorgfältige Systematisierung und Aufbereitung des Wissensstands im Bereich BGM, eine umfassende qualitative Studie innerhalb eines Best-Practice-Unternehmens sowie die Ableitung konkreter Gestaltungsempfehlungen zum Aufbau und Erhalt einer gesundheits- und leistungsfördernden Unternehmenskultur. Die Arbeit geht weit über die üblichen Instrumente des BGM hinaus und verknüpft die Gesundheitskultur mit dem gesamten Instrumentarium der Unternehmensführung und des Personalmanagements.
Das Buch richtet sich an Praktiker aus den Bereichen BGM, Personal und Organisation sowie an Dozenten und Studierende aus den Gesundheits-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (inkl. Arbeits- und Organisationspsychologie).

Table of Contents

Frontmatter

Einführung

Zusammenfassung
Die Betriebswirtschaftslehre (BWL), als selbständige wirtschaftswissenschaftliche Disziplin (vgl. Lechner/Egger/Schauer 2010: 31), befasst sich „[…] mit der Beschreibung, Erklärung und Gestaltung betrieblicher Leistungserstellung unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit. Als Wissenschaft vom Management macht […] [sie] beschreibende, theoretische und pragmatische Aussagen zur Lenkung und Gestaltung von Betrieben.“ (Hill 1985: 113). Vor diesem Hintergrund interessieren sich Wirtschaftswissenschaftler allgemein und insbesondere Betriebswirte verstärkt für das körperliche und geistige Befinden des erwerbstätigen Menschen.
Anna Osterspey

Theoretisch-konzeptionelle Grundlagen und Erarbeitung des Gesundheitskulturkonstrukts

Zusammenfassung
Dass gesunde Mitarbeitende die Leistungskraft eines Unternehmens erhöhen, ist vielzitiert (vgl. u. a. Badura 2000: 22; Brandenburg/Marschall 2000: 254; Chu et al. 2000: 155; Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2001: 5; Meifert/Kesting 2004: 8). Thom (1980: 60; vgl. auch Wunderer 2007: 19) differenziert zwischen einer „Könnenssphäre“ (Leistungsfähigkeit) und einer „Willenssphäre“ (Leistungsbereitschaft, Motivation). Beide Sphären entscheiden über die betriebliche Wettbewerbsfähigkeit und sind in hohem Maße gesundheitsabhängig (vgl. Sulzberger 2004: 5; Thiehoff 2004: 57 und 66; Hartz 2000: 159; Abbildung 2).
Anna Osterspey

Empirie

Zusammenfassung
Der Einsatz von Fallstudien eignet sich vorwiegend, wenn ein bisher unzureichend ergründetes, zeitgenössisches Phänomen in seiner Ganzheit und Komplexität unter Berücksichtigung seines spezifischen Kontexts intensiv erforscht werden soll (vgl. Yin 2009: 18; Siggelkow 2007: 21). Das heißt, Fallstudien können zur induktiven Theoriebildung (vgl. Eisenhardt/Graebner 2007: 25), für beschreibende und erklärende Zwecke (vgl. Yin 2009: 6) sowie zur Hypothesentestung eingesetzt werden (vgl. Eisenhardt 1989: 535). Das Ziel besteht stets darin, aus realen Fällen der Praxis zu lernen (vgl. Maurer 2003: 78).
Anna Osterspey

Schlussfolgerungen

Zusammenfassung
Das Schlusskapitel beinhaltet Gestaltungsempfehlungen einerseits und einen kritischen Rück- sowie anregenden Ausblick andererseits.
Anna Osterspey

Backmatter

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