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2021 | Book

Grundkurs Electronic Business

Grundlagen, IT-Instrumente und Spezialgebiete

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About this book

Dieses Lehrbuch erörtert zunächst die Grundlagen elektronischer Geschäftsmodelle und Märkte und analysiert darauf aufbauend gezielt E-Business-Prozesse. Dabei untersucht es die ganzheitliche und umfassende Unterstützung von Prozessen – insbesondere durch IT-Instrumente – im E-Contracting, E-Marketing, E-Customer Relationship Management, E-Procurement sowie E-Payment und stellt die Einführung geeigneter IT-Systeme (E-Procurement-System und E-CRM-System) vor. Neueste Entwicklungen im Bereich Mobile E-Business werden ebenso aufgezeigt wie der Einsatz von Kryptowährungen und Block Chain-Lösungen. Der Leser erhält so einen fundierten Einblick in die verschiedenen Facetten des E-Business unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher und technischer Aspekte. Neueste technische Entwicklungen werden zur praktikablen Umsetzung von innovativen Lösungen dargestellt. Übungsaufgaben und Lösungen runden das Buch ab und machen es zum optimalen Begleiter für Studium und Selbststudium.

Zusätzlich stehen für Leserinnen und Leser über die Springer Nature Flashcards-App digitale Lernkarten zum Buch zur Wissenskontrolle und -vertiefung kostenlos zur Verfügung.

Table of Contents

Frontmatter

Teil I

Frontmatter
1. Einleitung zu Teil I
Zusammenfassung
Aktuelle technologische Entwicklungen haben eine starke Bedeutung sowohl für Unternehmen als auch für die Gesellschaft. Stichworte in diesem Kontext sind u. a. Digitalisierung und Industrie 4.0. Die rasante Steigerung des Leistungsvermögens der Informationstechnik trug wesentlich zu dieser Entwicklung bei, insbesondere die steigendenden Speicher- und Prozessorleistungen von Computern und eine zunehmende leistungsfähigere Vernetzung. So können große Datenmengen in hoher Geschwindigkeit ohne qualitative Einbußen übertragen werden. Die Entwicklung sollen die beiden Abbildungen (Abb. 1.1 und 1.2) verdeutlichen.
Uwe Schmitz
2. E-Business-Grundlagen
Zusammenfassung
Die innovativen Eigenschaften des Internets begünstigen die Entstehung verschiedenartiger neuer Geschäftsmodelle in seinem Kontext. Die abstrakte Beschreibung elektronisch abgewickelter Vorgänge im Unternehmen, bspw. von der Entwicklung bis zum Vertrieb eines Produkts, kann durch ein E-Business-Modell erfolgen.
Uwe Schmitz
3. Geschäftsmodelle im E-Business
Zusammenfassung
Es gibt in der Literatur ebenso wie für das E-Business keine einheitliche Definition für den Begriff Geschäftsmodell.
Uwe Schmitz
4. Elektronische Märkte
Zusammenfassung
Auch für einen elektronischen Marktplatz gibt es keine einheitliche Definition (vgl. zu verschiedenen Definitionen Schütt 2006, S. 90). Elektronische Marktplätze sind vielfältig und können nach Kriterien unterschieden werden, wie z. B. ihrer Ausrichtung, dem Zugang und den Transaktionsmechanismen (vgl. Abb. 4.1).
Uwe Schmitz
5. Zusammenfassung Teil 1
Zusammenfassung
Eine zunehmende Digitalisierung des Alltags, kombiniert mit einer verstärkten Vernetzung durch das Internet der Dinge, führt zu neuen Geschäftsmodellen und hat unmittelbare Auswirkung auf das heutige E-Business.
Uwe Schmitz
6. Lösungen zu den Übungsaufgaben Teil I
Zusammenfassung
Wesentliche Einflussfaktoren, die die Entwicklung von E-Business-Anwendungen begünstigten, sind:
Uwe Schmitz

E-Procurement

Frontmatter
7. Einleitung zu Teil II
Zusammenfassung
In diesem Teil wird der Beschaffungsprozess definiert, eingeordnet und phasenweise beschrieben. Wir stellen einander die elektronische und die klassische Beschaffung gegenüber, erörtern die Probleme der traditionellen Beschaffung und erfahren, wie der Beschaffungsprozess mit Informationen unterstützt werden kann.
Uwe Schmitz
8. Grundlagen der Beschaffung
Zusammenfassung
Beim traditionellen Beschaffungsprozess werden mehrere Prozessschritte durchlaufen, damit ein Bedarfsträger benötigte Waren oder Dienstleistungen erhält. Dieser komplexe, traditionelle Beschaffungsvorgang ist in der Abb. 8.1 dargestellt.
Uwe Schmitz
9. Interaktionsformen bei der elektronischen Beschaffung
Zusammenfassung
Die Interaktionsformen der elektronischen Beschaffung lassen sich auf vielfältige Weise gliedern. Beispielhaft stellen wir im Folgenden eine Typologie dar, die nach der Zahl der Marktteilnehmer und der Zugangsstruktur unterscheidet (vgl. Abb. 9.1).
Uwe Schmitz
10. Informationssysteme im E-Procurement
Zusammenfassung
Informationssysteme werden im Bereich E-Collaboration eingesetzt, um die Zusammenarbeit zeitlich und/oder räumlich getrennter Organisationen bzw. Organisationseinheiten zu verbessern. Bei der elektronischen Beschaffung sind dies Abnehmer und Zulieferer. Möglichkeiten (vgl. Kollmann 2019, S. 195 f.) der E-Collaboration sind hier bspw. die gemeinsame
Uwe Schmitz
11. Einführung eines E-Procurement-Systems
Zusammenfassung
Die Implementierung eines E-Procurement-Systems hat einen starken Einfluss auf die Organisation des einkaufenden Unternehmens, da alle mit dem Einkaufsprozess verbundenen Abteilungen von Veränderungen betroffen sind (vgl. zum Nachfolgenden Kollmann 2019, S. 240 ff.). Dies gilt auch bei der Implementierung eines standardisierten Systems. So kommt es häufig zu Prozessanpassungen:
Uwe Schmitz
12. Zusammenfassung zu Teil II
Zusammenfassung
Die Probleme der traditionellen Beschaffung führen zu einer verstärkten Nutzung von Informationen und Informationssystemen, um Beschaffungsprozesse mit deren Hilfe effizienter zu gestalten. So zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen der elektronischen und der klassischen Beschaffung. Dabei hilft das Phasenkonzept der Beschaffung und dessen Strukturierung, die Einsatzmöglichkeiten von E-Procurement-Lösungen aufzuzeigen. Hier können bereits unterschiedliche Aufgabenbereiche (strategische bzw. operative Aufgaben der Beschaffung; Sourcing bzw. Ordering) identifiziert werden.
Uwe Schmitz
13. Lösungen zu den Übungsaufgaben Teil II
Zusammenfassung
Der Einsatz einer E-Procurement-Lösung bietet sich an, um erhebliche Prozessverbesserungen im Sinne kürzerer Prozesslaufzeiten und geringerer Prozesskosten zu erzielen. Beispiele hierfür sind automatische Budgetkontrollen oder Genehmigungsworkflows.
Uwe Schmitz

E-Marketing und E-Customer-Relationship-Management

Frontmatter
14. Einleitung Teil III
Zusammenfassung
Dieser Teil befasst sich mit den Eigenschaften des E-Marketings, einem Entwicklungsmodell für Onlinekunden, dem Push- und dem Pull-Prinzip sowie den Hauptbestandteilen des Onlinemarketings, der Suchmaschinenoptimierung (SEO; On-page- und Off-page-Verfahren) der Suchmaschinenwerbung (SEA) und dem Social-Media-Marketing. Wir definieren das E-Customer-Relationship-Management (E-CRM), analysieren den Kundenbeziehungsprozess und erarbeiten eine Architektur sowie Instrumente für den Einsatz des E-CRM. Abschließend werden eine Erweiterung des E-CRM zu einem Social-E-CRM-System untersucht sowie ein Unternehmensbeispiel aufgezeigt.
Uwe Schmitz
15. Grundlagen des elektronischen Marketings
Zusammenfassung
Klassische Werbung ist problembehaftet: Sie ist darauf ausgerichtet, durch Werbemaßnahmen die Wahrnehmung einer Zielgruppe zu beeinflussen. So soll über Massenmedien wie Zeitungen, Postwurfsendungen, Radio oder Fernsehen eine möglichst breite Schicht von Interessenten angesprochen werden, wobei allerdings keine direkte Kommunikation mit (potenziellen) Kunden stattfindet.
Uwe Schmitz
16. Instrumente des E-Marketing-Mix
Zusammenfassung
Für den Marketingmix im E-Marketing existiert eine Vielzahl einsetzbarer Instrumente. Einen Überblick soll Abb. 16.1 geben, bevor wir uns mit ausgewählten Instrumenten etwas näher beschäftigen.
Uwe Schmitz
17. E-Customer-Relationship-Management
Zusammenfassung
In Unternehmen kommt Kundenorientierung hohe Bedeutung zu. Beziehungen zu den Kunden sollen konsequent aufgebaut, vertieft und gegen Einflüsse der Konkurrenz abgesichert werden. Dafür wird Kundenbeziehungsmanagement (Customer-Relationship-Management; CRM) betrieben, die umfassende Gestaltung der Beziehungen zwischen Unternehmen und Kunden sowie Interessenten, ein kundenorientierter Ansatz der Unternehmensführung.
Uwe Schmitz
18. Einführung eines E-CRM-Systems
Zusammenfassung
Die Einführung eines E-CRM-Systems beginnt mit der Zusammenstellung eines interdisziplinären Projektteams mit Mitarbeitenden aus der IT und den Fachabteilungen und/oder dem Marketing. Somit sind neben den IT-Experten Mitarbeitende aus allen relevanten Unternehmensbereichen vertreten, die später auch mit dem E-CRM-System arbeiten sollen. Sie sollen durch ihre jeweilige Expertise sicherstellen, dass das System bedarfsgerecht gestaltet wird.
Uwe Schmitz
19. Social-CRM-Systeme
Zusammenfassung
Der Einsatz sozialer Medien für das elektronische Customer-Relationship-Management kann als Social-(Media-)CRM (S-CRM) bezeichnet werden. Viele Unternehmen erkennen erst jetzt zunehmend die damit verbundenen Möglichkeiten zur Kundeninteraktion. Während im privaten Bereich Vieler eine große Anzahl von Mitgliedern, Followern, Freunden oder Fans bereits Bedeutung besitzt, stellt dies im betrieblichen Bereich noch ein großes Potenzial dar. Darauf basierend zeigen sich diverse Nutzungsmöglichkeiten des S-CRM.
Uwe Schmitz
20. Zusammenfassung Teil III
Zusammenfassung
Die Probleme des klassischen Marketings und die fortschreitende IT-Unterstützung betrieblicher Vertriebsprozesse begünstigten den Wandel vom generalisierten zum individualisierten Marketing. Die zunehmende Verbreitung des Internets als wichtigstes Kommunikationsmedium ermöglicht es, diverse Methoden und Techniken des Marketings, die beispielsweise dem Massen-, Direkt-, Datenbank- oder One-to-one-Marketing zuzurechnen sind, über das Internet im Sinne eines E-Marketings abzuwickeln.
Uwe Schmitz
21. Lösungen zu den Übungsaufgaben Teil III
Zusammenfassung
Lösungen zu den Übungsaufgaben Teil III
Uwe Schmitz

Ausgewählte Spezialgebiete im E-Business

Frontmatter
22. Einleitung zu Teil IV
Zusammenfassung
In diesem Teil wollen wir die bislang noch offen gebliebenen Themengebiete des E-Business-Frameworks (vgl. Abb. 22.1) behandeln. Dazu gehören das E-Contracting mit den Bereichen elektronischer Verhandlungsprozess, digitale Signatur und Zertifizierung sowie die elektronische Bezahlung (E-Payment) mit dem E-Payment-Prozess und innovativen E-Payment-Lösungen. Schließlich werden noch die Themen Kryptowährung – insbesondere die digitale Währung Bitcoin® – sowie der damit verbundene Einsatz der Blockchain-Technologie und deren weitere Anwendungsmöglichkeiten im E-Business dargestellt.
Uwe Schmitz
23. E-Contracting
Zusammenfassung
Beim E-Contracting wird ein elektronischer Verhandlungsprozess mithilfe von Standards durchgeführt, die zur Erstellung eines rechtsgültigen Dokuments mit digitaler Signatur dienen. Hier sind verschiedene Aktivitäten notwendig: generische Dienste zur Verhandlung, Validierung, Unterzeichnung, Abwicklung, Archivierung und Schlichtung. Dazu werden asymmetrische Verschlüsselungsverfahren und digitale Signaturen (vgl. Abschn. 23.2) sowie Zertifikate (vgl. Abschn. 23.3) benötigt.
Uwe Schmitz
24. E-Payment
Zusammenfassung
Für ein erfolgreiches E-Business werden neben den beschriebenen wichtigen Sicherheitsmechanismen auch elektronische Zahlungsverfahren benötigt. Teilweise für den Einsatz im E-Business angepasste Zahlungsverfahren sind meist auf E-Commerce spezialisiert. Im Folgenden wollen wir diese Verfahren als E-Payment-Verfahren bezeichnen (vgl. Aichele und Schönberger 2016, S. 49).
Uwe Schmitz
25. Mobile Business
Zusammenfassung
Die schnelle Entwicklung von Übertragungstechnologien und die starke Verbreitung mobiler Endgeräte führen zu vielen neuen, ortsunabhängigen Anwendungen, die unter dem Begriff Mobile Business zusammengefasst werden können. Die Bedeutung des Mobile Business wächst rasant. Statt Desktop-PCs stellen Smartphones und Tablets das dominierende Zugangsmedium zum Internet dar. Die Abb. 25.1 verdeutlicht die Teilnehmerentwicklung bei Mobilfunkanschlüssen in Deutschland.
Uwe Schmitz
26. Virtuelle digitale Währungen
Zusammenfassung
Wir wollen den Begriff virtuelle digitale Währung für digitale Währungen verwenden, die Werte digital darstellen, online gehandelt oder gespeichert werden können, aber nicht denselben rechtlichen Status als Zahlungsmittel besitzen wie konventionelle digitale Währungen (Kreditkartenzahlungen, Onlineüberweisungen), die jederzeit in analoge Währung (Münz- oder Scheingeld) getauscht werden können (vgl. Vogel 2016, S. 11). Einen Überblick zur Systematisierung gibt Abb. 26.1.
Uwe Schmitz
27. Die Blockchain
Zusammenfassung
Die Blockchain-Architektur ist gekennzeichnet durch einen dezentralen Aufbau des Netzwerks. Die Abb. 27.1 zeigt den Unterschied zwischen einem zentralisierten und einem dezentralen Netzwerkaufbau.
Uwe Schmitz
28. Zusammenfassung Teil IV
Zusammenfassung
Auf elektronischen Märkten werden elektronische Verhandlungsprozesse genutzt, um Geschäftstransaktionen durchführen zu können, ohne dass die Geschäftspartner persönlich im Kontakt stehen. Durch den Einsatz von IT-Systemen wird dabei der Austausch von Leistungen (Güter oder Dienstleistungen) zwischen den Geschäftspartnern elektronisch verwaltet und rechtsverbindlich im Sinne eines elektronischen Vertrags dokumentiert. Für die Abwicklung eines abgeschlossenen Vertrags können zahlreiche generische Zusatzdienste bspw. zur Authentifikation oder zur Validierung genutzt werden. Die Sicherheit elektronischer Geschäftstransaktionen ist eine Grundvoraussetzung, um Vertrauen bei Transaktionen im E-Business zu schaffen. Dazu werden asymmetrische Verschlüsselungstechniken, digitale Signaturen und Zertifikate verwendet.
Uwe Schmitz
29. Lösungen zu den Übungsaufgaben Teil IV
Zusammenfassung
Programme können genutzt werden zur:
  • Identifizierung der Vertragspartner
  • Validierung der Vertragsinhalte
  • Vertragsarchivierung
  • Vertragsvollstreckung
  • elektronischen Schlichtung
Uwe Schmitz
Backmatter
Metadata
Title
Grundkurs Electronic Business
Author
Prof. Dr. Uwe Schmitz
Copyright Year
2021
Electronic ISBN
978-3-658-29442-7
Print ISBN
978-3-658-29441-0
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-29442-7

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