Skip to main content
main-content
Top

2022 | Book

Grundlagen der Baubetriebslehre 2

Baubetriebsplanung

Authors: Prof. Dr. Fritz Berner, Prof. Dr. Bernd Kochendörfer, Prof. Dr. Rainer Schach, Univ.-Prof. Dr. Hans Christian Jünger, Prof. Dr. Jens Otto, Univ.-Prof. Dr. Matthias Sundermeier

Publisher: Springer Fachmedien Wiesbaden

share
SHARE
insite
SEARCH

About this book

Wie leite ich eine Baustelle? Wie kalkuliere ich richtig? Wie halte ich meinen Zeitplan ein? Diese und viele weitere Fragen stellen sich nicht nur Studierende. Die Autoren von drei renommierten Universitäten erklären leicht und verständlich, wie es geht. Dabei geben sie einen umfassenden Einblick in alle Themenbereiche des Baubetriebs und der Bauwirtschaft. Teil 2 der dreibändigen Reihe erklärt Schritt für Schritt die Baubetriebsplanung und vermittelt so das nötige Wissen für eine erfolgreiche Vorbereitung der Bauausführung. Besondere Beachtung findet dabei die Planung der wirtschaftlichen Ausführung einer Baumaßnahme und Baustelleneinrichtung. Von der ersten Kalkulation, dem Vertragsabschluss bis zur Projektrealisierung - in diesem Buch profitiert der Leser vom langjährigen Erfahrungsschatz der Autoren. Ein Muss für jeden, der im Baualltag bestehen will!

Table of Contents

Frontmatter
1. Baubetriebsplanung
Zusammenfassung
Der erste Band der „Grundlagen der Baubetriebslehre“ vermittelt einen allgemeinen Überblick über die Strukturen der Bauwirtschaft und die am Bauen Beteiligten. Daran anschließend folgt eine ausführliche Darstellung der ersten Phasen der Projektabwicklung bis zur Auftragsvergabe. Dies umfasst vor allem die Ausschreibung und die Vergabe sowie den Bereich der Kalkulation mit einem umfassenden Einblick in die Thematik der Preisermittlung. Abschließend geht der erste Band auf die Angebotsbearbeitung als wesentliche Aufgabe der ausführenden Unternehmen ein.
Fritz Berner, Bernd Kochendörfer, Rainer Schach, Hans Christian Jünger, Jens Otto, Matthias Sundermeier
2. Auftragserteilung als Projektstart
Zusammenfassung
Der Projektstart definiert sich für das ausführende Bauunternehmen im Regelfall mit der Beauftragung durch den Auftraggeber. Tätigkeiten im Rahmen der Akquisition und Angebotsbearbeitung können nicht der direkten Projektaufgabe zugeordnet werden, da sie vorgelagerte Aufgaben darstellen und im Normalfall nicht vergütet werden. Darüber hinaus führt nur ein geringer Anteil der bearbeiteten Angebote zu einer späteren Beauftragung. Die Kosten für die Akquisition und Angebotsbearbeitung können nicht direkt der Kostenstelle des Bauvorhabens zugeordnet werden, sondern finden sich in den Allgemeinen Geschäftskosten (AGK) des Unternehmens wieder.
Fritz Berner, Bernd Kochendörfer, Rainer Schach, Hans Christian Jünger, Jens Otto, Matthias Sundermeier
3. Analyse des Vertragssolls
Zusammenfassung
Bereits bei der Durchsicht der Ausschreibungsunterlagen und vor Beginn der Angebotsbearbeitung muss sich das angebotsbearbeitende Unternehmen Klarheit über die später zu erbringende Leistung verschaffen. Entscheidet sich das Bauunternehmen für die Bearbeitung und Abgabe eines Angebots, schuldet es im Falle der Beauftragung eine bestimmte, vertraglich festgelegte Leistung.
Fritz Berner, Bernd Kochendörfer, Rainer Schach, Hans Christian Jünger, Jens Otto, Matthias Sundermeier
4. Ausgangsgrößen der Baubetriebsplanung
Zusammenfassung
Bevor auf die einzelnen Elemente der Baubetriebsplanung näher eingegangen wird, werden die Grundbegriffe der Bauablaufplanung im Einzelnen erläutert. Diese sind insbesondere:
Fritz Berner, Bernd Kochendörfer, Rainer Schach, Hans Christian Jünger, Jens Otto, Matthias Sundermeier
5. Ablauf- und Terminplanung
Zusammenfassung
Die Ablaufplanung beschreibt die Reihenfolge von Vorgängen. Durch Hinzufügung von konkreten Kalenderdaten ergibt sich daraus der Terminplan.
Fritz Berner, Bernd Kochendörfer, Rainer Schach, Hans Christian Jünger, Jens Otto, Matthias Sundermeier
6. Netzplantechnik
Zusammenfassung
Die Darstellung der Bauablaufplanung in Form einer Terminliste, eines Balkenplanes und eines Liniendiagramms zeichnet sich besonders durch Übersichtlichkeit, leichte Anwendbarkeit und leichtes Verständnis auch für Nichtfachleute aus. Alle diese Darstellungsformen haben jedoch den Nachteil, dass gegenseitige Abhängigkeiten mehrerer Abläufe nur noch schwer nachvollziehbar abgebildet werden können. Darüber hinaus müssen die Überlegungen, die zu bestimmten Ergebnissen in der Ablaufplanung geführt haben, parallel dokumentiert werden. Da dies nur selten erfolgt, ist es sehr schwer, anhand eines vorliegenden Balkenplanes die Überlegungen nachzuvollziehen, die zu den Abhängigkeiten der Vorgänge angestellt wurden. Es stellt sich somit häufig die Frage, ob im Balkenplan eingetragene Termine zufällig sind, oder ob konkrete technische oder organisatorische Abhängigkeiten zu dem vorliegenden Ergebnis geführt haben.
Fritz Berner, Bernd Kochendörfer, Rainer Schach, Hans Christian Jünger, Jens Otto, Matthias Sundermeier
7. Kalkulatorischer Verfahrensvergleich
Zusammenfassung
Die Herstellung von Bauwerken ist üblicherweise mit verschiedenen Bauverfahren möglich. So kann z. B. der Beton mittels Kran, Betonpumpe, Druckluft, Förderband, Dumper, Lastkraftwagen, Transportmischer oder Schubkarre zur Einbaustelle befördert werden. Unter den gegebenen Umständen, die sowohl von den innerbetrieblichen Gegebenheiten als auch von den äußeren Randbedingungen der Baustelle und den vorgeschriebenen Ausführungsbedingungen abhängen, wird sich im Allgemeinen nur ein Verfahren als besonders wirtschaftlich, d. h. mit minimalen Kosten durchführbar, herausstellen. Gewöhnlich können solche Ausführungsbedingungen sein:
Fritz Berner, Bernd Kochendörfer, Rainer Schach, Hans Christian Jünger, Jens Otto, Matthias Sundermeier
8. Schalungsplanung
Zusammenfassung
Bei der Herstellung von Stahlbeton-Bauwerken in Ortbeton-Bauweise erfüllt die Schalung verschiedene Funktionen.
Fritz Berner, Bernd Kochendörfer, Rainer Schach, Hans Christian Jünger, Jens Otto, Matthias Sundermeier
9. Sicherheit und Gesundheitsschutz, Umweltschutz
Zusammenfassung
Den Statistiken zu Sicherheit und Gesundheitsschutz ist zu entnehmen, dass die Bauwirtschaft zu den unfallträchtigsten Wirtschaftszweigen gehört. Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle pro 1000 Vollarbeiter ist für den Wirtschaftszweig Bau und für die restlichen Wirtschaftszweige in Tab. 9.1 wiedergegeben. Es wird deutlich, dass die Arbeit auf den Baustellen zu den gefahrenreichen Tätigkeitsbereichen gehört. Alle Führungskräfte sind daher nicht nur rechtlich verpflichtet, sondern sie haben auch eine moralische Verpflichtung, alle Maßnahmen zu ergreifen, um die Tätigkeit auf Baustellen sicherer zu gestalten.
Fritz Berner, Bernd Kochendörfer, Rainer Schach, Hans Christian Jünger, Jens Otto, Matthias Sundermeier
10. Ressourcenplanung
Zusammenfassung
Unter Ressourcenplanung wird die Planung der mengenbezogenen Bereitstellung insbesondere von Arbeitskräften, Geräten, Stoffen, Hilfsmitteln sowie der finanziellen Mittel unter Beachtung des zeitlichen Ablaufs der Baumaßnahme verstanden. Ressourcen- und Ablaufplanung bedingen einander stark, da die Bauzeit in direktem Zusammenhang mit den notwendigen Ressourcen steht. Über einen gewissen Zeitraum hinweg kann ein linearer Zusammenhang zwischen Bauzeit und Ressourceneinsatz unterstellt werden. Ab bestimmten Grenzen ist dieser jedoch nicht mehr gegeben, so dass bei zu langer Bauzeit insbesondere der Einsatz von Geräten und Führungspersonal unwirtschaftlich wird und bei extrem kurzen Bauzeiten oder signifikanten Beschleunigungsmaßnahmen in der Regel ein sehr hoher Geräte- und Personaleinsatz notwendig ist, der zu gegenseitigen Behinderungen und einem nicht mehr optimalen Einsatz von Ressourcen führen kann.
Fritz Berner, Bernd Kochendörfer, Rainer Schach, Hans Christian Jünger, Jens Otto, Matthias Sundermeier
11. Baustelleneinrichtungsplanung
Zusammenfassung
Die Baustelleneinrichtung (BE) wird durch Bauunternehmen im Rahmen der Fertigungsplanung festgelegt. Damit werden die Voraussetzungen zur Realisierung des vom Auftraggeber bestellten Bauwerks geschaffen. Es muss sichergestellt werden, dass die in Auftrag gegebene Bauleistung in der geforderten Qualität ausgeführt werden kann und die Vertragstermine eingehalten werden können. Wichtige Randbedingungen, welche die Baustelleneinrichtungsplanung (BE-Planung) beeinflussen, werden bei klassischer Projektabwicklung durch den Bauherrn in der Leistungsbeschreibung (z. B. Baubeschreibung, Leistungsverzeichnis), in den Vertragsbedingungen und Ausführungsunterlagen (z. B. Pläne, Berechnungen) vorgegeben. Ziel des Bauunternehmens ist es dabei, das Bauwerk in der geforderten Qualität und Zeit mit möglichst geringen Kosten, unter Beachtung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten, des Umweltschutzes und der Verkehrssicherungspflichten gegenüber Dritten herzustellen. Die zuletzt genannten Aspekte werden durch Rechtsvorschriften, Technische Regeln und das Regelwerk der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung bestimmt. Insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) finden sich detaillierte Angaben in einer von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) kostenlos abgegebenen Informationsschrift. Ausführliche Darstellungen finden sich in Schach/Otto.
Fritz Berner, Bernd Kochendörfer, Rainer Schach, Hans Christian Jünger, Jens Otto, Matthias Sundermeier
12. Arbeitskalkulation
Zusammenfassung
Mit der Auftragserteilung beginnt für den Auftragnehmer die eigentliche Fertigungsplanung (auch Arbeitsvorbereitung genannt) für das Bauvorhaben. Diese setzt sich aus verschiedenen Teilaufgaben zusammen. Eine davon ist die Arbeitskalkulation, welche mit dem Ziel der laufenden Steuerung und Kontrolle der erwarteten Kosten für die Umsetzung des vertraglichen Bausolls geführt wird. Übergeordnetes unternehmerisches Ziel ist die Erbringung der Bauleistung bei maximaler Wirtschaftlichkeit unter den vorgegebenen Randbedingungen.
Fritz Berner, Bernd Kochendörfer, Rainer Schach, Hans Christian Jünger, Jens Otto, Matthias Sundermeier
Backmatter
Metadata
Title
Grundlagen der Baubetriebslehre 2
Authors
Prof. Dr. Fritz Berner
Prof. Dr. Bernd Kochendörfer
Prof. Dr. Rainer Schach
Univ.-Prof. Dr. Hans Christian Jünger
Prof. Dr. Jens Otto
Univ.-Prof. Dr. Matthias Sundermeier
Copyright Year
2022
Electronic ISBN
978-3-658-35547-0
Print ISBN
978-3-658-35546-3
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-35547-0