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About this book

Kapitel 3 Die öffentliche Verwaltung als Politik-Produktionssystem 51 Politik und Verwaltung in der Perspektive eines Systems 52 Die öffentliche Verwaltung als Subsystem des politischen Systems 53 Der „System“-Ansatz und die Machbarkeit einer Gesellschaft (Die 60er Jahre) 55 Von großen Hoffnungen zur Desillusionierung 56 Paradigmatische Probleme und Lösungen: eine Fallstudie 58 Diagnose auf der Basis einer Systembetrachtung 59 Therapie aus der Perspektive des Systems heraus 61 Das Paradigma „Politik-Produktionssystem“ auf der Ebene einer Grundannahme 63 „Public sector management, systems and ethics“ 64 Zusammenfassung 67 Kapitel 4 „Angebot und Nachfrage“-Paradigma der öffentlichen Verwaltung 69 Rational choicetheorie: optimistische und pessimistische Szenarien 70 Problemlösungen betrachtet durch die paradigmatische Linse 76 „Die Wiederentdeckung des Regierens“ und andere praktische Vorschläge 79 Exogene und endogene Kritik am „Angebot und Nachfrage“- Paradigma 81 Zusammenfassung der exogenen Kritik 81 Zusammenfassung der endogenen Kritik 82 Zusammenfassung 83 Kapitel 5 Das modernistische Paradigma: Die öffentliche Verwaltung als Verwissenschaftlichung der Politik 85 Rationale Wissenschaft und irrationale Politik 87 Die Policy-Theorie als Herzstück der Policy-Wissenschaft und der Policy-Analyse 90 Probleme und Lösungen auf der Grundlage des modernistischen Paradigmas 94 Die Ausdehnung der Policy-Wissenschaft auf den ganzen „policy”- Zyklus 95 6 Die unendliche Suche nach (wissenschaftlicher) Rationalität 96 Zusammenfassende Schlussfolgerungen 99 Kapitel 6 Die öffentliche Verwaltung in einer multirationalen Perspektive: das postmoderne Paradigma 100 Ein „vier Rationalitäten“-Modell von öffentlicher Verwaltung und Politik 102 Die politische Rationalität 104 Die rechtliche Rationalität 104 Die wirtschaftliche Rationalität 105 Die wissenschaftliche Rationalität 106 Spannungen zwischen den Rationalitäten 106 Ein Fallbeispiel 108 Ein zweites Beispiel 109 Zwischenbilanz 110

Table of Contents

Frontmatter

Kapitel 1. Die Rolle von Paradigmen in der öffentlichen Verwaltung

Auszug
Diese oft zitierte These von Karl Marx ist im Grunde genommen keine sehr scharfsinnige Aussage. Philosophen und Intellektuelle im allgemeinen versuchen immer wieder unsere Welt zu verändern, indem sie nach neuen Interpretationen dessen suchen, was um uns herum passiert, und die Ursachen herausfinden. Die Menschen lassen sich von den Interpretationen der Philosophen und Intellektuellen bezüglich dessen, was in ihrer Welt passiert, überzeugen. Sobald sie den Erklarungen über die Veränderungen in ihrer Welt Glauben schenken und von der Position der (Macht-)Hebel überzeugt sind, werden sie ihr Verhalten an diese Erklarungen anpassen. Und siehe da: Die Welt hat sich verändert!

Kapitel 2. Die öffentlichen Verwaltung als gehorsamunterwürfiges Instrument der Politik

Auszug
In diesem Kapitel beginnen wir unsere Dislcussion mit einer Analyse des Paradigmas, auf dessen Grundlage die Begründer dieser Disziplin das Stadium der öffentlichen Verwaltung angegangen sind: Woodrow Wilson (1856–1924) und Max Weber (1864–1920).
Woodrow Wilson, der spätere Präsident der Vereinigten Staaten, entwarf eine allgemeine SMzze der Disziplin und der deutsche Sozialwissenschaftler Max Weber entwickelte eine allgemeine Theorie der Bürokratie.

Kapitel 3. Die öffentliche Verwaltung als Politik-Produktionssystem

Auszug
Eine radikal neue Art, das Verhältnis zwischen Politik und Verwaltung zu betrachten, wurde durch die Anwendung der Systemanalyse eingeführt. Zunächst wurde das Systemdenken auf die Politik und den politischen Entscheidungspro-zeß angewandt. Später wurde die Rolle der öffentlichen Verwaltung als Subsystem des politischen Systems klarer herausgearbeitet. Dies ist eine paradigmatische Umwälzung, die befremdlicherweise praktisch unbemerkt geblieben ist. (Im weiteren Verlauf dieses Kapitels werden wir sehen, welche paradigmatische Kritik Louis C. Gawthrop an dem Weberschen Paradigma übt.)

Kapitel 4. „Angebot und Nachfrage“-Paradigma der öffentlichen Verwaltung

Auszug
Wir haben gesehen, daß die in den vorangegangenen Kapiteln vorgestellten Paradigmen von einer axiomatischen Betrachtung der Dominanz der Politik bezüglich der öffentlichen Verwaltung ausgingen. In dem „Gehorsamunterwürfiges Instrument„-Paradigma ist diese Dominanz abgesichert durch die Art, in der die öffentliche Verwaltung strukturiert ist und unter strenger Kontrolle gehalten wird. Dies ist besonders deutlich in der Weberschen Version dieses Paradigmas. Die Konstruktionsprinzipien dieser Version auf Makro-, Meso- und Mikro-Ebene sind im wesentlichen ausgerichtet auf den Gehorsam öffentlicher Verwaltungen gegenüber den politischen Machthabern. Die wissenschaftliche Managementbewegung des frühen 20. Jahrhunderts verstärkte die Kontrollaspekte dieses Paradigmas.

Kapitel 5. Das modernistische Paradigma: Die öffentliche Verwaltung als Verwissenschaftlichung der Politik

Auszug
Mit diesen Aussagen gab Harold D. Lasswell, der Begründer der Policy-Forschung (oder der Policy-Analyse), den Ton an für die Ambitionen späterer Verwaltungswissenschaftler (und Wirtschaftswissenschaftler), die die Policy-Wissenschaft weiterentwickelten.

Kapitel 6. Die öffentliche Verwaltung in einer multirationalen Perspektive: das postmoderne Paradigma

Auszug
In den vier vorangegangenen Kapiteln repräsentierte jedes Paradigma eine bestimmte Perspektive auf existierende und wünschenswerte Beiträge der Verwaltungswissenschaft zum Verhältnis zwischen öffentlicher Verwaltung und Politik. Jedes Paradigma stellte sich als eine Mischung von empirischen und normativen Elementen heraus.

Backmatter

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