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2019 | OriginalPaper | Chapter

3. Grundlegende Kreativitätskonzepte aus der Psychologie

Authors : David Cropley, Arthur Cropley

Published in: Die Schattenseite der Kreativität

Publisher: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Die Kreativität muss etwas Neues generieren und dies muss einem erkennbaren Ziel zweckdienlich sein und einen wirksamen Beitrag zur Erreichung dieses Ziels leisten. „Ziel“ umfasst sowohl ästhetisch-künstlerische als auch „funktionale“ Lösungen. Der Kern von Kreativität is also ihr Produkt. Dies braucht nicht erhaben sein – es gibt sowohl Kreativität auf niedrigerer Ebene als auch „Alltagskreativität“. Alle kreativen Produkte (einschließlich krimineller Produkte) ergeben sich allerdings aus einem Prozess, der durch Interaktionen zwischen psychologischen Dimensionen der Person und förderlichen bzw. hemmenden Faktoren im Umfeld (Umfelddruck) bedingt wird. Zusammen bilden Prozess, Person und Umfelddruck ein System von sechs „Ps“, durch die die Diskussion von Kreativität strukturiert werden kann.

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Footnotes
1
Unter „Fähigkeiten“ [engl.: abilities] verstehen wir biologisch verankerte grundliegende psychologische Kapazitäten, wie etwa die Fähigkeit zwischen Tönen zu unterscheiden. Fertigkeiten [engl.: skills] sind erworbene Handlungsmuster, für die die relevanten Fähigkeiten notwendig aber nicht ausreichend sind. Zum Beispiel, ein Mensch, der nicht über die Fähigkeit verfügte, die Finger zu bewegen, dürfte große Schwierigkeiten haben, die für das Klavierspielen erforderlichen Fertigkeiten zu erwerben, aber die Fähigkeit, die Finger zu bewegen, ist kein Garant für die Fertigkeit, Klavier zu spielen.
 
2
Laut „Flynn-Effekt“ (Flynn,1984) steigen IQ-Werte seit der 1930er Jahre um ca. 3 IQ-Punkte per Dekade. Man könnte sagen, dass die menschliche Klugheit steigt. Laut Kim (2011) allerdings sinken Werte in Kreativitäts-Tests von Dekade zu Dekade. Immer klüger werdende Menschen weisen immer weniger Kreativität auf!
 
3
Eigentlich nannte Kirton die Mitglieder der zweiten Gruppen „innovators“ aber wir finden den Terminus „Abweichler“ anschaulicher.
 
Metadata
Title
Grundlegende Kreativitätskonzepte aus der Psychologie
Authors
David Cropley
Arthur Cropley
Copyright Year
2019
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-22795-1_3

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