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Table of Contents

Frontmatter

0. Begriffe und Abkürzungen

Ohne Zusammenfassung
Martin Schmauder

1. Einleitung

Zusammenfassung
Linkshändige Menschen weckten bereits in der Vergangenheit das Interesse von Wissenschaftlern der unterschiedlichsten Disziplinen. Schon in der Antike diskutierten Platon und Aristoteles (zit. in Ludwig 1932) über Linksund Rechtshändigkeit im Zusammenhang mit der Bedeutung von links und rechts. Diese Diskussion dauert bis in die Gegenwart an. Hier nimmt sie, wenn es um Gestaltungsaspekte von Arbeitssystemen geht, praktische Dimensionen an. Die menschengerechte Gestaltung von Arbeitsbedingungen, die die individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten des Menschen im Arbeitssystem in angemessener Weise berücksichtigt, ist eine herausfordernde Aufgabe. Mit einem interdisziplinären Ansatz will die Arbeitswissenschaft dazu Hilfen bereitstellen. Es hat sich bereits gezeigt, daß die Berücksichtigung arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse eine Verbesserung der Systemleistung des Mensch-Maschine-Systems, sowohl in wirtschaftlicher als auch in humaner Hinsicht, bewirken kann (Bullinger 1981, Bullinger 1984, Bullinger 1994; Chapanis 1994).
Martin Schmauder

2. Aufgabenstellung

Zusammenfassung
Im nachfolgenden Abschnitt werden zunächst die Ziele der vorliegenden Arbeit beschrieben. Daran anschließend wird die dieser Arbeit zugrundeliegende Vorgehensweise aufgezeigt.
Martin Schmauder

3. Händigkeit im Arbeitssystem

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird nach der Erläuterung von Begriffen der für diese Arbeit relevante all gemeine Stand der Forschung zur Gestaltung der Mensch-Maschine-Schnittstelle aufgezeigt. Daran anschließend werden die Forschungsergebnisse unterschiedlichster Disziplinen bezüglich der Händigkeit analysiert und beschrieben, die zur Bearbeitung der Aufgabenstellung notwendig sind.
Martin Schmauder

4. Methodik für Vergleichsuntersuchungen zur Händigkeitsproblematik

Zusammenfassung
Bei Untersuchungen zur Gestaltung von Mensch-Maschine-Schnittstellen sollen nach Johannsen (1993) alle ausgewählten Meßgrößen folgenden Kriterien genügen: Objektivität, Interpretierbarkeit, Rehabilität, Validität und Interferenzfreiheit gegenüber der Untersuchungssituation und Zumutbar-keit für den Menschen. Da es sich bei Untersuchungen im Rahmen der Händigkeitsproblematik um vergleichende Untersuchungen handelt, sind deshalb bei einer Veränderung von Versuchsvariablen nur Laborexperimente aussagefähig.
Martin Schmauder

5. Vorgehensweise zur Probandenauswahl

Zusammenfassung
Um bei Untersuchungen zur Händigkeitsproblematik zu Versuchsergebnissen zu kommen, die den in Kapitel 4 formulierten Ansprüchen genügen, empfiehlt sich die Verwendung von zwei Probandengruppen, die sich maximal unterscheiden, also einer extrem linkshändigen und einer extrem rechtshändigen Probandengruppe. Wenn durch diese zwei Probandengruppen die ›Präferenz-Extremwerte‹ festgelegt werden, kann davon ausgegangen werden, daß sich alle weniger stark lateralisierten Personen dazwischen befinden. Es ist deshalb notwendig, daß nach reproduzierbaren Kriterien eindeutig klassifizierte links- und rechtshändige Probanden eingesetzt werden.
Martin Schmauder

6. Untersuchung der maximalen Stellungskräfte

Zusammenfassung
Bereits in den 60er-Jahren beschäftigte sich Rohmert (1966) in einer großangelegten Studie mit der Bestimmung der Maximalkräfte von Männern im Bewegungsraum der Arme. Die damals gewonnenen Ergebnisse — sie fanden ihren Niederschlag u. a. in der DIN 33 411 — werden bis heute zur ergonomischen Gestaltung von Arbeitsplätzen, an denen Körperkräfte eingesetzt werden, herangezogen. Allerdings spielte bei dieser und auch bei neueren Untersuchungen (Rohmert u. a. 1992, Rühmann und Schmidtke, 1992) der Händigkeitsaspekt keine zentrale Rolle, so daß nun bezüglich der Verwendbarkeit dieser Werte nachfolgende Fragen von Bedeutung sind:
  • Wie groß sind die relativen Unterschiede der statischen Aktionskräfte zwischen dem rechtem und linken Hand-Arm-System bei rechts- und linkshändigen Frauen und Männern?
  • Falls Kraft-Unterschiede zwischen linkem und rechtem Arm beobachtet werden: Sind diese Unterschiede abhängig von der Position des Kraftangriffspunktes und/oder der Richtung der aufgebrachten Kraft?
Martin Schmauder

7. Untersuchung zur Anordnung von Stellteilen mittels Trackingversuchen

Zusammenfassung
Gegenstand der nachfolgend beschriebenen Untersuchungen ist der Einfluß der Händigkeit auf die Regelleistung des Menschen mit unterschiedlichen Stellteilen (Form, Betätigungsart, Bewegungsart). Es soll festgestellt werden, ob sich durch die Anordnung von Stellteilen auf unterschiedlichen Positionen im kleinen Greifraum in der Horizontalebene Leistungsunterschiede ergeben.
Martin Schmauder

8. Ablaufschema zur händigkeitsgerechten Gestaltung der Eingabeschnittstelle von Mensch-Maschine-Systemen

Zusammenfassung
Das nachfolgend vorgestellte Ablaufschema hat das Ziel, bei der korrektiven und konzeptiven Gestaltung der Eingabeschnittstelle von Mensch-Maschine-Systemen Hinweise zu geben, wie die Händigkeit der Arbeitspersonen berücksichtigt werden kann. Es ist als Ergänzung der bestehenden Regeln zur Gestaltung der M-M-S konzipiert und dient der Optimierung vorhandener Vorgehensweisen. Das Ablaufschema und die Tabelle mit Hinweisen zur Auswahl und Anordnung von Stellteilen setzt die Ergebnisse der durchgeführten Untersuchungen in ein operationales Instrumentarium um.
Martin Schmauder

9. Zusammenfassung

Zusammenfassung
Das Ziel arbeitswissenschaftlicher Forschung ist es, einen Beitrag zur menschengerechten Gestaltung von Arbeit zu leisten. Erkenntnisse der Ergonomie zur Gestaltung von Arbeitsmitteln sind wichtige Bausteine dazu. Durch die menschengerechte Gestaltung sollen gesundheitliche Beeinträchtigungen der arbeitenden Menschen vermieden sowie Beiträge zur Förderung der Leistungsfähigkeit, Erhöhung der Leistungsbereitschaft und Motivation geleistet werden. Die Effektivität des Arbeitssystems soll gesteigert werden. Ausgangsbasis der menschengerechten Gestaltung von Arbeit ist und bleibt der Mensch in seiner Individualität. Es gilt, Gestaltungskriterien auf der Basis menschlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln und anzuwenden. Ein wesentliches Kennzeichen des Menschen ist seine Händigkeit, d. h. die Ausprägung der menschlichen Asymmetrie als Rechts- oder Linkshändigkeit, die somit in die Gestaltungsarbeit Eingang finden muß.
Martin Schmauder

10. Literaturverzeichnis

Ohne Zusammenfassung
Martin Schmauder

11. Anhang

Ohne Zusammenfassung
Martin Schmauder

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