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1992 | Book | 2. edition

Heizungs- und Raumlufttechnik

Authors: Herbert Wiemann, Ulrich Eberle, Alfred Soherr

Publisher: Vieweg+Teubner Verlag

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Table of Contents

Frontmatter
1. Naturwissenschaftliche Grundlagen
Zusammenfassung
Die Masse m eines Körpers ist eine ortsunabhängige Stoffgröße und somit überall auf der Erde gleich. Sie hängt ab von Volumen und Dichte des Stoffes.
Herbert Wiemann, Ulrich Eberle, Alfred Soherr
2. Wärmelehre
Zusammenfassung
Warum läßt sich mit Heizregistern an der Decke ein Raum beheizen? In einem aufgeheizten Raum mit kalten Wänden fühlt man sich nicht wohl. Warum nicht? Wie kann man kalte Außenluft für die Raumheizung nutzen?
Herbert Wiemann, Ulrich Eberle, Alfred Soherr
3. Wärmeerzeugung
Zusammenfassung
Wärmewerte. Brennstoffe sind aus pflanzlichen und tierischen Ablagerungen entstandene Stoffe, die bei Erreichen der Zündtemperatur unter Sauerstoffzufuhr verbrennen und dadurch eine bestimmte Wärmemenge freigeben. Diese Wärmemenge wird als Wärmewert H bezeichnet. Je nachdem, ob das bei der Verbrennung entstehende Wasser in Dampfform bleibt oder kondensiert, unterscheidet man Heiz- und Brennwerte.
Herbert Wiemann, Ulrich Eberle, Alfred Soherr
4. Warmwasserheizung
Zusammenfassung
Zentralheizungssysteme sind Heizungsanlagen, bei denen ein zentraler Wärmererzeuger (z. B. Kessel oder Wärmepumpe) eine ganze Wohnung oder ein Gebäude mit Wärme versorgt.
Herbert Wiemann, Ulrich Eberle, Alfred Soherr
5. Sonnenheizung, Wärmepumpen und Elektroheizung
Zusammenfassung
Beim Öffnen eines auf dem Rasen liegenden unter Druck stehenden Gartenschlauchs sind Sie überrascht über das herausfließende warme, im Sommer sogar heiße Wasser. Kann man diese Energie nicht zum Beheizen nutzen? Auch in unseren „kühlen Breiten“? Was tut man im Winter?
Herbert Wiemann, Ulrich Eberle, Alfred Soherr
6. Heißwasserheizungen
Zusammenfassung
Heißwasserheizungen dienen zur Raumerwärmung und für technologische Verfahren. Die meisten Fernwärmeanlagen sind Heißwasserheizungen. In der Textilindustrie werden Apparate zum Waschen und Färben mit Heißwasser beheizt. Spanplatten, Kunststoff- und Sperrholzplatten stellt man in heißwasserbeheizten Etagenpressen her. Auch die Gummiindustrie braucht Heißwasser zum Vulkanisieren von Autoreifen (Beheizung der Reifenpressen). Die Hersteller von Kunststoff-Folien beheizen die Walzenmaschinen (Kalander) ebenfalls mit Heißwasser.
Herbert Wiemann, Ulrich Eberle, Alfred Soherr
7. Fernwärmeversorgung
Zusammenfassung
Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden im Zug des wirtschaftlichen Aufschwungs an den Stadträndern neue Siedlungen. Für diese „Satellitenstädte“ bot sich an, die nah beieinanderstehenden Gebäude (meist Mehrfamilienhäuser) von einem zentralen Heizwerk aus zu beheizen. Mehr noch: Für Industriestädte, die im wesentlichen erst in den Nachkriegsjahren entstanden (z.B. Wolfsburg), hat man von Anfang an eine Fernwärmeversorgung geplant. Die Großindustrie in diesen Städten mußte eigene Kraftwerke bauen, um ihren hohen Bedarf an elektrischer Energie zu decken. Nicht nutzen konnte sie die großen Wärmemengen, die bei der Stromerzeugung abfallen. Diese „Abwärme“ eignet sich jedoch sehr gut für die Beheizung von Gebäuden und für die Warmwasserbereitung.
Herbert Wiemann, Ulrich Eberle, Alfred Soherr
8. Dampfheizung
Zusammenfassung
Für die Beheizung von Wohngebäuden wird Dampf kaum noch verwendet. In älteren Büro- und Verwaltungsgebäuden finden wir dagegen noch Dampfheizungen, die instandgehalten, repariert oder umgebaut werden müssen. Heute plant man Dampfanlagen für industrielle und gewerbliche Gebäude wie Großküchen, Kleiderfabriken, Wäschereien und chemische Reinigungen, die ohnehin für Arbeitsgänge und Produktionsverfahren Dampf brauchen (z. B. Kochen von Marmelade, Vulkanisieren von Autoreifen, Antreiben von Turbinen, Beheizen von Destillierapparaten, Säurebädern, Bügelpressen, Braupfannen, Lufterhitzern, Gegenstromapparaten).
Herbert Wiemann, Ulrich Eberle, Alfred Soherr
9. Wassererwärmungsanlagen (Brauchwassererwärmung)
Zusammenfassung
Nach der neuen DIN 4708 „Zentrale Wassererwärmungsanlagen“ wurde die Bezeichnung Brauchwasser durch Warmwasser ersetzt. Als Warmwasser bezeichnet man bis auf max. 90°C erwärmtes Trink- oder Betriebswasser. Nach dem Energieeinsparungsgesetz soll die Warmwassertemperatur nicht mehr als 60°C betragen.
Herbert Wiemann, Ulrich Eberle, Alfred Soherr
10. Regeln und Steuern
Zusammenfassung
Brennstoffe werden immer knapper und teurer. Das Einsparen von Energie ist deshalb, wie wir in fast jedem Abschnitt dieses Buches erfahren haben, besonders wichtig. Und eine der wirksamsten Maßnahmen ist der Einsatz moderner Steuerungs- und Regelungsanlagen. Darum muß jeder Geselle und Facharbeiter im Heizungs- und Lüftungsbau Steuerungs- und Regelungsanlagen montieren, justieren und warten können.
Herbert Wiemann, Ulrich Eberle, Alfred Soherr
11. Raumlufttechnik
Zusammenfassung
Lüftungs- und Klimaanlagen bezeichnet man nach der neuen DIN 1946 als Raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen).
Herbert Wiemann, Ulrich Eberle, Alfred Soherr
Backmatter
Metadata
Title
Heizungs- und Raumlufttechnik
Authors
Herbert Wiemann
Ulrich Eberle
Alfred Soherr
Copyright Year
1992
Publisher
Vieweg+Teubner Verlag
Electronic ISBN
978-3-322-96780-0
Print ISBN
978-3-519-16709-9
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-322-96780-0