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14-09-2017 | Immobilienfinanzierung | Infografik | Article

Die mittlere Mietbelastung der Großstadthaushalte

Author:
Christoph Berger

Laut einer aktuellen Studie tragen Menschen mit geringeren Einkommen in Deutschlands Großstädten eine weitaus höhere Mietbelastungsquote als wohlhabendere Haushalte. Denn oft sind dort auch für Wohnungen mit geringerem Standard relativ hohe Mieten zu zahlen.

Die im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung und von Wissenschaftlern um den Stadtsoziologen Dr. Henrik Lebuhn der Humboldt-Universität zu Berlin erstellte Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass etwa 5,6 Millionen Haushalte mit 8,6 Millionen Menschen mehr als 30 Prozent ihres Nettoeinkommens für die Bruttokaltmiete aufzuwenden haben. Dabei, so die allgemeine Einschätzung, gilt eine Mietbelastungsquote, die oberhalb der 30 Prozent liegt, als problematisch, da für sonstige Lebensführung damit nur noch relativ wenig Geld zur Verfügung steht.

Doch bei den Auswertungen des Mikrozensus‘ kam zudem heraus, dass um die eine Million Haushalte in Deutschlands 77 Großstädten sogar mehr als die Hälfte ihres Einkommens für die Miete aufwenden. Und 1,3 Millionen Haushalten bleibt nach Zahlung der Miete monatlich nur noch ein Betrag, der unterhalb der Hartz-IV-Regelsätze liegt. Insgesamt betrachtet, liegt die mittlere Mietbelastung aller Großstadthaushalte bei 27 Prozent.

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