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28-09-2018 | Immobilienmanagement | Infografik | Article

Green Buildings mit Rekordumsatz

Author:
Christoph Berger

Das Transaktionsvolumen mit zertifizierten Green Buildings ist 2017 um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr angewachsen. Damit wurde erneut eine Bestmarke erzielt, wie eine Analyse von BNP Paribas Real Estate ergeben hat.

Der Anteil zertifizierter Gebäude beläuft sich laut der Analyse auf etwa 20 Prozent. Insgesamt waren 2017 bundesweit knapp 38,9 Milliarden Euro in Einzelobjekte investiert worden. Über die letzten fünf Jahre betrachtet, sei bei Einzeltransaktionen ungefähr jeder fünfte Euro in nachhaltige Immobilien investiert worden, heißt es.

Trend ist dabei die Investition in großvolumige und häufig auch prominente Projekte – der Anteil der Verkäufe im dreistelligen Millionenbereich liegt inzwischen bei 73 Prozent. Bevorzugt wird zudem in die großen deutschen A-Städte investiert: Frankfurt liegt mit einem Volumen von 2,56 Milliarden Euro vorne. Es folgen Berlin und Düsseldorf.

DGNB im Neubau, BREEAM im Bestand vorne

Eine der größten Anlegergruppe in zertifizierte Green Buildings sind eigenkapitalstarke Core-Investoren. Den relativ betrachtet höchsten Anteil von Green Buildings an den eigenen Investments weisen Staatsfonds (96 %), offene Fonds (60 %), Pensionskassen (54 %) sowie gemeinnützige Institutionen und Stiftungen (34 %) auf. Das Ranking bezogen auf das absolute Transaktionsvolumen führen Pensionskassen an (21 %) an, gefolgt von offenen Fonds (17 %), Investment Managern (17 %) und Versicherungen (13 %).

Insgesamt erfasste BNP Paribas Real Estate Ende 2017 fast 1.600 Green Buildings – eine Steigerung um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei zogen sämtliche Assetklassen deutlich an: Bürohäuser, Retail-Objekte, Hotels und Logistik. Ebenso wurde ein Zuwachs sowohl im Neubau als auch im Bestand festgestellt.

Was die Zertifizierungslabels betrifft, liegt die DGNB-Zertifizierung im Neubau mit 83 Prozent klar an Position 1. Es folgen BREEAM und LEED. Im Bestand liegt hingegen BREEAM mit 58 Prozent vorne.

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