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Published in: Innovative Verwaltung 11/2021

01-11-2021 | In Kürze

In Kürze

Published in: Innovative Verwaltung | Issue 11/2021

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Auszug

Soziale Medien bieten die Möglichkeit, mit Menschen direkt und unmittelbar in Kontakt zu treten. Doch wirkt sich die Nutzung von Social Media auf das Verhältnis zwischen Bürgerinnen und Bürgern und den öffentlichen Verwaltungen aus? Dieser Frage sind das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) aus Stuttgart und das Institut für Arbeitswissenschaften und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart im Auftrag des Bundesverbandes für Wohnen und Stadtentwicklung (vhw) nachgegangen. Die (Teil-)Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt "POSITIV - Potenziale von sozialen Medien in der öffentlichen Verwaltung" zeigen, dass Verwaltungen mithilfe Sozialer Medien das Image der öffentlichen Verwaltungen positiv beeinflussen können. Doch die vorhandenen Potenziale würden vielfach nicht ausgeschöpft, so die Studie. Denn um die Vorteile des Mediums wie beispielsweise schnelle Informationsverbreitung und hohe Interaktion wirklich nutzen zu können, fehlen vielfach die personellen Ressourcen. Auch hierarchische Strukturen sowie zeitintensive interne Abstimmungs- und Entscheidungsprozesse stünden einer optimalen Nutzung entgegen. "Kommunen können durch die Social-Media-Nutzung für mehr Vertrauen und Transparenz in ihr eigenes Verwaltungshandeln sorgen. Aber auch die neuen Optionen, die damit einhergehen, müssen miteinbezogen werden, indem sie beispielsweise Diskussionen unter ihren Beiträgen moderieren und auf Feedback eingehen. Das passiert bislang eher selten", kommentiert Rebecca Nell, Studienleiterin und Wissenschaftlerin am Fraunhofer IAO, die Ergebnisse. Das Forschungsteam rät deshalb dazu, klare Verantwortlichkeiten, Rollen und Aufgaben zu schaffen. Diese sollten gemeinsam definiert werden und Freiräume enthalten, die eine dynamische und authentische Reaktion auf Anfragen zulassen. Eine weitere Empfehlung ist, Fortbildungen und Schulungen anzubieten, um den Unsicherheiten im Umgang mit Sozialen Medien entgegenzuwirken.
Metadata
Title
In Kürze
Publication date
01-11-2021
Publisher
Springer Fachmedien Wiesbaden
Published in
Innovative Verwaltung / Issue 11/2021
Print ISSN: 1618-9876
Electronic ISSN: 2192-9068
DOI
https://doi.org/10.1007/s35114-021-0727-4

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