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IoT-Entwickler müssen mit Lizenzkosten für 5G-Patente rechnen

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Fast 100.000 Patente wurden laut einer Studie bereits für den 5G-Standart angemeldet. Automobilbau, produzierende Industrie und Energiebranche müssen für die Nutzung von 5G mit Lizenzgebühren rechnen.

Laut der Studie von der TU Berlin und IPlytics ist damit zu rechnen, dass die Zahl der erteilten Patente in den nächsten Jahren noch weiter steigen wird


Mit der Einführung von 5G-Netzwerken erwartet Unternehmen nicht nur neuer Schub für Internet-of-Things(IoT)-Anwendungen; unter Umständen kommen auch hohe Lizenzkosten auf sie zu. Das ist das Ergebnis einer vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beauftragten Studie der TU Berlin des Start-up-Unternehmens IPlytics. Demnach wurden in verschiedenen Ländern bis heute fast 100.000 Patente aus über 20.000 Patentfamilien für 5G angemeldet. Nur 44 Prozent dieser Patentfamilien seien bisher erteilt worden. Die Autoren erwarten, dass die Zahl der erteilten Patente in den nächsten Jahren noch weiter steigen wird; unter anderem auch, weil die 5G-Standardentwicklung noch nicht abgeschlossen ist.

Laut Dr. Tim Pohlmann, einem der Studienautoren, lässt sich die Höhe der Lizenzgebühren jedoch aktuell schwer abschätzen. Zudem dürften sie, je nach Anwendungsfall unterschiedlich hoch ausfallen. „5G-Patentlizenzen werden wohl für ein Smartphone deutlich höher sein als für einen Kühlschrank, der mit dem Internet verbunden ist“, so Pohlmann. Laut Datenstand vom 1. Januar 2020 hat Huawei (China) die meisten 5G-Patentfamilien deklariert, gefolgt von Samsung (Korea), ZTE (China), LG (Korea), Nokia (Finnland), Ericsson (Schweden) und Qualcomm (USA).

Neben der Automobilbranche, die mittels IoT-System beispielsweise die Navigation eines Autos mit dem Internet verbinden oder ein Auto autonom mithilfe von Sensoren fahren lassen will, muss auch die produzierende Industrie mit Lizenzgebühren rechnen. Die Einführung des 5G-Standards ist dabei Grundlage für Innovationen auf verschieden Feldern der Industrie 4.0, etwa in der Robotik, der künstlichen Intelligenz, der additiven Fertigung, Augmented Reality und  bei Cloud-Technologien für die Kommunikation zwischen allen physischen Teilen einer Fabrik. In der Energiebranche soll 5G unter anderem für Innovationen im Bereich des Schutzes und der Steuerung intelligenter Energienetze,  intelligenter Zähler oder  in Smart-Home-Anwendungen zum Einsatz kommen.

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