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05-08-2019 | Originalarbeiten/Originals

Informationsbedarf von Nutzern konventioneller, vernetzter und automatisierter, vernetzter Fahrzeuge im urbanen Mischverkehr

Journal:
Forschung im Ingenieurwesen
Authors:
Sabine Springer, Cornelia Schmidt, Franziska Schmalfuß

Zusammenfassung

Stauvermeidung, Sicherheitsgewinn, Umweltentlastung – diese Ziele sollen im Zuge der Vernetzung des Straßenverkehrs und der zunehmenden Automatisierung der Fahrzeuge erreicht werden. Dies hat zur Folge, dass sich Fahrer zukünftig im städtischen Mischverkehr von konventionellen, (nicht) vernetzten und automatisierten, vernetzten Fahrzeugen bewegen werden. Neue Vernetzungstechnologien werden kooperatives Verhalten ermöglichen, das über herkömmliche Interaktionsformen hinausgeht. Durch die Integration automatisierter Fahrzeuge in den Straßenverkehr werden die Menschen vor neue Herausforderungen gestellt, welche sich z. B. in untypischem, verzögertem Heranfahren an Kreuzungen mit Lichtsignalanlage manifestieren. Mensch-Maschine-Schnittstellen (HMIs) können die Interaktionen zwischen unterschiedlich ausgestatteten Verkehrsteilnehmern optimieren, sofern sie die Fahrer durch aktuelle Verkehrsinformationen unterstützen und sie zugleich nicht ablenken. Welche Informationsbedarfe Menschen im urbanen Mischverkehr in konventionellen, vernetzten sowie automatisierten, vernetzten Fahrzeugen haben, wurde bis dato kaum untersucht und soll in dem vorliegenden Beitrag beleuchtet werden. Im Rahmen zweier Forschungsverbünde („HarmonizeDD“ und „SYNCAR“) wurden drei Fokusgruppen mit jeweils fünf und sechs Teilnehmern durchgeführt. Den Gruppen, welche in ihrer Erfahrung mit automatisierten Fahrzeugfunktionen (gering vs. Testfahrer) variierten, wurden verschiedene urbane Szenarien mithilfe von Videoanimationen präsentiert und deren Informationsbedarfe sowohl gesammelt als auch nach Relevanz gewichtet. Die Ergebnisse zeigen, dass besonders zu Beginn der Systemnutzung als auch in Situationen, in denen seltene und unnatürliche, spezifische Verhaltensweisen gezeigt oder verlangt werden, umfangreichere Informationen wünschenswert (z. B. Auslöser für Verhalten anzeigen – Rettungswagen) sind. Zudem sollten HMIs aufgrund der unterschiedlichen Erfahrungswerte von Insassen/Fahrern und der damit einhergehenden unterschiedlichen Mengen an benötigten Informationen adaptiv gestaltet sein.
Der Innovationsgehalt der vorliegenden Studie ist hoch, da die Informationsdarbietung in spezifischen Fahrszenarien auf Basis von Vernetzungstechnologien bisher hauptsächlich im Außerortsbereich untersucht wurde. Der sich daraus ergebende Forschungsbedarf für den innerstädtischen Mischverkehr mit heterogen ausgestatteten Verkehrsteilnehmern wird hier explizit adressiert.

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