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Table of Contents

Frontmatter

1. Unternehmensinternes Risikokapital: Positionierung, Motivation und Ziele

Zusammenfassung
Innovationen sind nach Joseph Schumpeter die treibende Kraft unsexes Wirtschaftssystems: „Der fundamentale Antrieb, der die kapitalistische Maschine in Bewegung setzt und hält, kommt von den neuen Konsumgütern, den neuen Produktions-oder Transportmethoden, den neuen Märkten, den neuen Formen der industriellen Organisation, welche die kapitalistische Unternehmung schafft“1. Schumpeter definiert Innovation als Durchsetzung neuer Kombinationen von Produktionsmitteln2 und spricht dabei von einem Prozeß, „der unaufhörlich die Wirtschaftsstruktur von innen heraus revolutioniert, unaufhörlich die alte Struktur zerstört und unaufhörlich eine neue schafft. Dieser Prozeß der,schöpferischen Zerstörung’ ist das für den Kapitalismus wesentliche Faktum“3.
Oliver T. Lohfert

2. Begriffsbestimmungen, Abgrenzungen und Beschreibung der Randbereiche

Zusammenfassung
Da der in dieser Untersuchung analysierte Ansatz des internen Risikokapitals ein Bestandteil des betrieblichen Innovationsmanagements ist, wird zunächst diese Teildisziplin der Betriebswirtschaftslehre abgegrenzt. Ferner spielen in der Untersuchung die Begriffe Venture und Risikokapital eine wesentliche Rolle. Sie werden daher ebenfalls im Detail betrachtet. Weitere notwendige Begriffsbestimmungen werden an den entsprechenden Stellen folgender Kapitel vorgenommen92.
Oliver T. Lohfert

3. Denkrahmen zur Fundierung des internen Risikokapitalansatzes

Zusammenfassung
Da sich der unternehmensinterne Risikokapitalansatz einerseits mit der Finanzierung, andererseits mit der Führung neuer Ventures auseinandersetzt, wird zur Ableitung des Denkrahmens sowohl auf die Führungs- als auch auf die Finanzierungstheorie zurückgegriffen. Dabei legt die Untersuchung den Schwerpunkt im Bereich der Führungstheorie, insbesondere in der Analyse von Rationalitätsengpässen und Ansätzen zur Rationalitätssicherung. Nach der Darstellung des allgemeinen Denkrahmens geht dieses dritte Kapitel daher auf die Ziele und Aufgaben der Rationalitätssicherung ein und stellt mögliche Ansätze zur Gewährleistung rationaler Entscheidungen dar.
Oliver T. Lohfert

4. Rationalität und Rationalitätsengpässe beim Aufbau von Ventures im Rahmen des Innovationsmanagements

Zusammenfassung
Im zweiten und dritten Kapitel dieser Arbeit wurde der Begriff des unternehmensinternen Risikokapitals definiert und mit Hilfe der Führungstheorie fundiert. Darauf aufbauend wird in diesem vierten und im fünften Kapitel untersucht, ob der interne Risikokapitalansatz den Aufbau neuer Ventures im Rahmen des Innovationsmanagements unterstützen kann. Im Vordergrund steht hierbei die Frage, inwiefern der Einsatz internen Risikokapitals zur Sicherung der Führungsrationalität des Innovationsmanagements beiträgt.
Oliver T. Lohfert

5. Sicherung der Rationalität beim Aufbau von Ventures durch unternehmensinternes Risikokapital

Zusammenfassung
Die bisherige Analyse führt zu dem Zwischenergebnis, daß beim Aufbau von Ventures im Kontext eines gereiften Unternehmens die geforderte Zweck-Mittel-Rationalität aus vielerlei Gründen verletzt werden kann. Verschiedenste Rationalitätsengpässe fhren dazu, daß entweder die Zwecke des Venture-Aufbaus nicht erreicht werden, so daß Ventures scheitern, oder daß der Mitteleinsatz für Innovationsprojekte unangemessen hoch ist.
Oliver T. Lohfert

6. Fallstudienuntersuchung in der Unternehmenspraxis

Zusammenfassung
Die vorliegende Untersuchung hat bislang im zweiten Kapitel die zu einer Analyse des internen Risikokapitalansatzes notwendigen Begriffe definiert. Im dritten Kapitel hat sie mit der Diskussion von Rationalitätskonzeptionen und der Vorstellung des Rationalitätssicherungsansatzes einen theoretischen Denkrahmen für den internen Risikokapitalansatz bereitgestellt. Vor diesem Hintergrund wurden in Kapitel 4 typische Rationalitätsengpässe beim Aufbau von Ventures kontextspezifisch dargestellt. Im fünften Kapitel konnten Forschungshypothesen abgeleitet werden, die zusammengefaßt aussagen, daß der unternehmensinterne Risikokapitalansatz zu einer Verringerung von Könnens-und Wollensdefiziten (mangelnde Fähigkeiten bzw. Opportunismus) und damit zu einer Sicherung der Führungsrationalität beitragen kann933.
Oliver T. Lohfert

7. Fazit und Ausblick

Zusammenfassung
Auf der Basis des als Denkrahmen in Kapitel 3 eingeführten Rationalitätssicherungsansatzes wurde in der vorliegenden Untersuchung geprüft, ob und wie unternehmensinternes Risikokapital einen Beitrag zur Sicherstellung eines rationalen Aufbaus innovativer Ventures leisten kann. In Kapitel 5 der Arbeit wurde vor dem Hintergrund eines kontextspezifischen Rationalitätsverständnisses theoretisch abgeleitet, daß der interne Risikokapitalansatz typische Rationalitätsengpässe verhindern oder zumindest ihre negativen Auswirkungen begrenzen kann. Dazu konnten einige Hypothesen aufgestellt werden, die nach der Auswertung der bisherigen Erfahrungen der Unternehmenspraxis in Kapitel 6 verfeinert wurden.
Oliver T. Lohfert

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