Skip to main content
main-content
Top

About this book

Supply Chain Management im digitalen Zeitalter

Heutzutage wird oft von Industrie 4.0 gesprochen, da sich im Rahmen der Digitalisierung nicht nur neue Produktionsketten, sondern auch Management-Systeme und Prozesse entwickelt haben. Unternehmen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, sich diesen grundlegend neuen elektronischen Errungenschaften und Technologien stellen. Dieses Praxis- und Lehrbuch unterstützt dabei wirkungsvoll bei der Umsetzung von Konzepten und ermöglicht, mehr über ein vernetztes Supply Chain Management zu lernen. Dies beinhaltet nicht nur die Industrie und den Handel. Ebenso wichtig ist die Weiterentwicklung von Produktion, Einkauf und Servicelogistik auf den 4.0-Standard.

Aktualisierte Ausgabe mit erweitertem Inhalt

Bei diesem Lehrbuch über Supply Chain Management 4.0 handelt es sich um eine erweiterte und aktualisierte Ausgabe, welche um neue Erkenntnisse unter anderem zu diesen Themen ergänzt wurde:

Industrie 4.0, Produktion 4.0, Einkauf 4.0 Distribution 4.0Beschaffungs- und Einkaufsmanagement.Lieferantenmanagementsysteme Nachhaltigkeit, Entsorgungslogistik und ökologische Logistik QualitätsmanagementStandardisierungsstrategien und Komplexitätsmanagement Elektronische BeschaffungOmnichannel DistributionslogistikNationale und internationale VerkehrsträgerlogistikRisikomanagement und Risikocontrolling in der Supply ChainLager- und KommissioniersystemeSupply Chain Management SystemeProduktions-, Ersatzteil- und ServicelogistikSupply Chain Kooperationen 4.0

Dieses Lehrbuch richtet sich an Studenten und Dozenten sowie an Praktiker in Klein-, Mittel- und Großbetrieben. Es enthält umfangreiche Fall- und Praxisbeispiele aus Industrie und Handel und vermittelt einen detaillierten Einblick in die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung. Dank der enthaltenen Wiederholungsfragen mit entsprechenden Lösungen kann das neu erlangte Wissen schnell gefestigt und vertieft werden. Zudem beinhaltet das Werk viele aktuelle Tabellen, Schaubilder, Grafiken und Kennzahlen.

Das Buch ist übersichtlich, anschaulich und detailliert beschrieben. Dank der verständlichen und klaren Formulierungen ist es sowohl für Einsteiger als auch Fortgeschrittene geeignet.

Die Zielgruppen

Für Studenten, Dozenten und Praktiker in Klein-, Mittel- und Großbetrieben

Table of Contents

Frontmatter

Kapitel 1. Grundlagen und Organisation von integrierter Logistik, Beschaffung, Materialwirtschaft und Produktion

Zusammenfassung
Infolge der Globalisierung der Warenströme hat sich die Logistik zu einer Boombranche entwickelt. Der Logistik-Umsatz der deutschen Wirtschaft betrug im Jahre 2018 ca. 279 Mrd. EUR. Zum Vergleich im Jahre 2013 betrug der Logistikumsatz ca. 230 Mrd. EUR
Helmut Wannenwetsch

Kapitel 2. Analysen zur Kostenreduzierung in der Materialwirtschaft

Zusammenfassung
Die Materialwirtschaft muss sich mit einer Fülle von Materialien und den damit verbundenen unterschiedlichen Aufgabenstellungen befassen. Es ist deshalb notwendig, Schwerpunkte zu bilden und sich mit den Materialgruppen zu befassen, die auf Grund ihres Gesamtwertes eine intensive Bearbeitung erfordern. Genauso erfordern diejenigen Lieferanten eine intensive Beobachtung, die einen hohen Wertanteil am gesamten Beschaffungsvolumen aufweisen.
Helmut Wannenwetsch

Kapitel 3. Materialbestand und Materialbedarf im Unternehmen

Zusammenfassung
Die Materialwirtschaft muss sich mit einer Fülle von Materialien und den damit verbundenen unterschiedlichen Aufgabenstellungen befassen. Es ist deshalb notwendig, Schwerpunkte zu bilden und sich mit den Materialgruppen zu befassen, die auf Grund ihres Gesamtwertes eine intensive Bearbeitung erfordern. Genauso erfordern diejenigen Lieferanten eine intensive Beobachtung, die einen hohen Wertanteil am gesamten Beschaffungsvolumen aufweisen.
Helmut Wannenwetsch, Peter Malinski

Kapitel 4. Beschaffungs- und Einkaufsmanagement

Zusammenfassung
Die Beschaffung verantwortet die Versorgung eines Unternehmens mit den für die Wertschöpfung notwendigen Gütern und Dienstleistungen (Vgl. Bräkling und Bräkling, Elmar, und Klaus Oidtmann. 2019. „Beschaffungsmanagement: Die Grundlagen“. In Beschaffungsmanagement: Erfolgreich einkaufen mit Power in Procurement, herausgegeben von Elmar Bräkling und Klaus Oidtmann, 3–17. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden., S. 3). Dabei sind die Beschaffungsobjekte nicht nur rechtlich, sondern auch faktisch zur Verfügung zu stellen. Die Versorgung ist bezüglich Art, Menge, Zeit und Qualität zu gewährleisten.
Helmut Wannenwetsch, Clara Sobirey

Kapitel 5. Beschaffungsstrategien

Zusammenfassung
Beziehungen zwischen Herstellern (OEMs = Original Equipment Manufacturers) und Lieferanten sind oft Spannungen ausgesetzt. Kurzfristige Preiszugeständnisse werden häufig langfristigen Vorteilen einer Lieferantenentwicklung vorgezogen. Langfristig erfolgreich beschaffende Unternehmen betreiben eine Vielfalt von Beschaffungsstrategien entlang ihrer Lieferstruktur.
Helmut Wannenwetsch

Kapitel 6. Lieferantenmanagement

Zusammenfassung
Im Jahr 2009 verkündete der Siemens Konzern, dass er sich von 20 % seiner 370.000 Lieferanten trennen will. Dies bedeutet, dass Siemens sich von 74.000 Lieferanten trennen wird.
Nicht jedes Unternehmen hat 370.000 Lieferanten. Aber große Konzerne haben trotzdem tausende von Lieferanten in ihrem Lieferantenkatalogen. Diese Zahlen verdeutlichen, welche Bedeutung dem Lieferantenmanagement heute zukommt.
Helmut H Wannenwetsch

Kapitel 7. E-Procurement (elektronische Beschaffung) und E-Commerce

Zusammenfassung
Aktuellen Prognosen zu Folge wird der weltweite E-Commerce-Umsatz im Bereich Business-to-Consumer (B2C) für das Jahr 2019 bei rund 1,8 Bio. EUR liegen. Für das Jahr 2023 belaufen sich die Schätzungen auf knapp 2,5 Bio. EUR (Statista 2018: Umsatz eCommerce weltweit). Auch im Handel zwischen den Unternehmen hat sich der Online-Handel weiter etabliert.
Frank Thomé

Kapitel 8. Umweltmanagementsysteme (UM)

Zusammenfassung
Die UN haben im Jahr 2016 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) verabschiedet, die bis 2030 erreicht sein sollen.
Johannes Kals

Kapitel 9. Qualitätsmanagement (QM)

Zusammenfassung
Die Produkte werden komplexer (Autos haben zehntausende Teile, der Airbus A 380 drei Millionen), die Sicherheitsanforderungen höher, die Zyklen kürzer. Die Bedeutung von Qualitätsmanagement nimmt deshalb zu. Leicht werden scheinbare Kleinigkeiten übersehen mit gravierenden Folgen.
Johannes Kals

Kapitel 10. Vertragsmanagement

Zusammenfassung
Rechte und Pflichten entstehen nicht erst dann, wenn ein Vertrag zustande kommt. Auch im Vorfeld können die Beteiligten „Ansprüche“ (Was unter dem Begriff „Anspruch “ zu verstehen ist, wird vom Gesetzgeber in §194 BGB legal definiert.) gegeneinander besitzen. Bereits mit dem Eintritt in Vertragsverhandlungen entsteht zwischen den Verhandlungspartnern ein „gesetzliches Schuldverhältnis “ mit teilweise sehr weitgehenden Pflichten.
Marco Zessel

Kapitel 11. Produktion, Fertigung, Ersatzteil- und Instandhaltungsmanagement

Zusammenfassung
Das folgende Kapitel zeigt die kostentheoretischen Grundlagen und Begriffe für die Produktion und Fertigung. Die Begriffe werden jeweils anhand von Praxisbeispielen näher erklärt.
Helmut Wannenwetsch

Kapitel 12. Standardisierungsstrategien und Komplexitätsmanagement

Zusammenfassung
Die Industrie steht in den letzten Jahren vor folgender Herausforderung: Die Kunden wollen ein maßgeschneidertes, auf ihre Bedürfnisse bezogenes Produkt zum günstigen Preis. Diese vom Kunden gewünschte „Einzelanfertigung“ ist aber sehr teuer und wird vom Kunden oft nicht bezahlt.
Helmut Wannenwetsch

Kapitel 13. Produktionsplanungs- und Produktionssteuerungs-Systeme (PPS) und Enterprise-Resource-Planning (ERP)-Systeme

Zusammenfassung
Die industrielle Produktion hat in den letzten 20 Jahren starke Strukturveränderungen erlebt. Die explosionsartige Steigerung der Produktvielfalt, die komplizierten Zulieferer-/Abnehmer-Beziehungen haben zu immer größer werdender Komplexität in international agierenden Unternehmen geführt. Im Zuge der Entwicklung der IT wurde auch die Produktion mit verbesserten, computergestützten Produktionsplanungs- und -steuerungs-Systemen ausgestattet.
Helmut Wannenwetsch

Kapitel 14. Arten von PPS-Systemen im Unternehmen

Zusammenfassung
In den letzten Jahren wurden die herkömmlichen Systeme zur Produktionsplanung und -steuerung weiterentwickelt.
Helmut Wannenwetsch

Kapitel 15. Supply Chain Management Systeme

Zusammenfassung
Unter Supply Chain Management (SCM) wird die ganzheitliche Organisation und Steuerung des Material- bzw. Warenflusses sowie der dazugehörenden Informationen über alle Bereiche eines Unternehmens und grundsätzlich auch über alle Stufen der Lieferkette (Supply Chain) hinweg verstanden. Die Bemühungen eines SCM betreffen somit sowohl die unternehmensinternen Prozesse als auch die unternehmensübergreifende Vernetzung mit Lieferanten und Kunden. Bezüglich der internen Supply Chain ist man bestrebt, Material- und Informationsflüsse zwischen allen an der Wertschöpfungskette beteiligten Abteilungen zu optimieren.
Frank Thomé

Kapitel 16. Vernetztes Supply Chain Management

Zusammenfassung
Die Fertigungstiefe in vielen Unternehmen beträgt oft nur noch 20 %. Dies bedeutet, dass 80 % der Wertschöpfung eines Produktes von den Lieferanten hergestellt wird. In der Automobilindustrie kommen bis zu 70 % aller Innovationen von den Lieferanten, da diese da auch den größten Teil des Fahrzeuges herstellen.
Helmut Wannenwetsch

Kapitel 17. Supply Chain Kooperationen 4.0

Zusammenfassung
Supply Chain Kooperationen stellen eine Verknüpfung von Funktionen und Prozessen in und zwischen Unternehmen dar. Durch das kollaborative Gestalten der internen und unternehmensübergreifenden Funktionen und Prozesse, sollen effiziente Güter-, Service-, Informations- und Finanzflüsse vom Rohmaterial bis zum Endkunden erzeugt werden. Innerhalb der Supply Chain können somit Ressourcen und Wissen ausgetauscht werden.
Anja Franke

Kapitel 18. Industrie 4.0, Produktion 4.0 und Einkauf 4.0

Zusammenfassung
Es gibt momentan über 30 Definitionen des in der Bundesrepublik geprägten Begriffes Industrie 4.0. Der Bitkom (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien) definiert Industrie 4.0 mit: „Die echtzeitfähige, intelligente, horizontale und vertikale Vernetzung von Menschen, Maschinen, Objekten, IT-Systemen zum dynamischen Management komplexer Systeme“.
Helmut Wannenwetsch

Kapitel 19. Lagermanagement

Zusammenfassung
Das Lagermanagement, oft der Beschaffung zugeordnet, muss aufgrund seiner Bedeutung im Rahmen des Materialflusses als selbstständiger Teilbereich der Logistik betrachtet werden. Die Tatsache, dass zwei Drittel der Gesamtlogistikkosten auf die Lagerhaltungskosten entfallen, verdeutlicht den direkten oder indirekten Einfluss des Lagerns auf das Betriebsergebnis.
Alexander Sehr

Kapitel 20. Kommissioniersysteme

Zusammenfassung
Kommissionieren ist „das Zusammenstellen von bestimmten Teilmengen (Artikeln) aus einer bereitgestellten Gesamtmenge (Sortiment) aufgrund von Bedarfsinformationen (Aufträge). Hier erfolgt eine Umwandlung von einem lagerspezifischen in einen verbrauchspezifischen Zustand.“
Alexander Sehr

Kapitel 21. Innerbetrieblicher Materialtransport

Zusammenfassung
Um Güter von einem Ort an einen anderen zu befördern, werden Transportsysteme eingesetzt. Unterschieden wird in innerbetrieblichen (innerhalb des Unternehmens) und außerbetrieblichen Transport. In DIN 30781, Teil 1 wird der innerbetriebliche Transport mit „Fördern“ bezeichnet.
Helmut Wannenwetsch

Kapitel 22. Omnichannel Distributionslogistik

Zusammenfassung
Die Distributionslogistik stellt das Bindeglied zwischen der Produktion und der Absatzseite des Unternehmens dar. Sie umfasst alle Lager und Transportvorgänge von Waren sowie die damit verbundenen Informations-, Steuerungs- und Kontrolltätigkeiten. Das Ziel der Distributionslogistik ist die Lieferung der richtigen Waren, zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort, mit der richtigen Qualität und gleichzeitigem, optimalen Verhältnis zwischen Lieferservice und anfallenden Kosten.
Anja Franke

Kapitel 23. Service-Logistik 4.0

Zusammenfassung
Der Anteil von Dienstleistungen an der Wertschöpfung nimmt seit Jahren stetig zu. Vorangetrieben wird die Serviceorientierung in Unternehmen durch die Digitalisierung und die damit einhergehenden zur Verfügung stehenden Technologien. Da in vielen Branchen Sachgüter immer homogener, ähnlicher und damit weitgehend austauschbar sind, kommt dem Service eine wachsende Bedeutung zu.
Anja Franke

Kapitel 24. Entsorgungslogistik und ökologische Logistik

Zusammenfassung
Bei der betrieblichen Leistungserstellung fallen in Industrieunternehmen Produkte an, die weder in der eigenen Fertigung noch in anderen Betriebsbereichen verwendet werden. Für diese Produkte wird i. d. R. der Sammelbegriff Abfall verwendet. Die Abfallentsorgung kann als Kern der betrieblichen Abfallwirtschaft angesehen werden.
Helmut Wannenwetsch

Kapitel 25. Nationale und Internationale Verkehrsträgerlogistik

Zusammenfassung
Die zunehmende Globalisierung des Wettbewerbs hat weitreichende Einflüsse auf die Logistik in allen Branchen und Märkten. Folgende Entwicklungen beeinflussen hierbei nachhaltig den weltweiten Einsatz von verschiedenen Verkehrsträgern in der Logistik.
Theresa Schlottmann

Kapitel 26. Risikomanagement und Risikocontrolling im Beschaffungsmanagement

Zusammenfassung
Unter dem Begriff Risikomanagement kann die Gesamtheit aller Maßnahmen verstanden werden, die eingesetzt werden, um potentielle Risiken zu erkennen und zu bewerten. Ein wichtiges Ziel ist es, bereits bekannte Risiken mit geeigneten Strategien und Methoden zu beherrschen. Eine weitere Definition von Risikomanagement ist „die Messung und Steuerung aller betriebswirtschaftlichen Risiken unternehmensweit“.
Helmut Wannenwetsch

Kapitel 27. Logistik-, Einkaufs-, Supply-Chain-Controlling

Zusammenfassung
Unter Logistik-Controlling versteht man die Wahrnehmung von Controlling-Aufgaben im Logistikbereich des Unternehmens. Die hohe Komplexität von Logistiksystemen und die Leistungsanforderungen an diese verstärken die Notwendigkeit gezielter Planung, Information, Analyse, Kontrolle, Koordination und Steuerung.
Helmut Wannenwetsch

Backmatter

Additional information

Premium Partner

    Image Credits