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31-05-2024 | IT-Prozessmanagement | Gastbeitrag | Article

Technologischer Wandel ist ein steter Prozess

Authors: Simone Mitterer, Christoph Nützel

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In der heutigen Zeit, in welcher der technologische Fortschritt zunehmend Einfluss auch auf die Organisationsstruktur nimmt, sehen sich Unternehmen mit der anspruchsvollen Aufgabe konfrontiert, die Komplexität dieses Wandels zu bewältigen.

In vielen Unternehmen mangelt es noch immer an einer ganzheitlichen Betrachtung der Digitalisierung. Das führt häufig dazu, dass auf Technologien gesetzt wird, die keinen nachhaltigen Mehrwert haben, künftige Anpassungen erschweren und auf lange Sicht enorme Kosten verursachen können. Organisationen gelingt es oft nicht, geschäftskritische Herausforderungen optimal zu erkennen und zu verstehen, welche Probleme oder Prozesse durch Digitalisierung gelöst oder neu gedacht werden können.

Dies bildet jedoch die Basis für Veränderungen. Bevor sich Unternehmen dem Prozess des technologischen Wandels widmen, ist es von fundamentaler Bedeutung, die tatsächlichen Herausforderungen präzise zu identifizieren. Eine umfassende Analyse ist unerlässlich, um Prioritäten festzulegen und zu garantieren, dass die ergriffenen Maßnahmen den maximalen Nutzen bieten.

Der nächste Schritt besteht in der Entwicklung einer klaren Strategie, um technologische Möglichkeiten erfolgreich in die Organisationsstruktur zu integrieren. Ein guter Transformationsplan konzentriert sich auf konkrete Schwerpunkte, die aus den Erkenntnissen des ersten Schritts hervorgehen. Dabei ist es wichtig, den Wandel auf drei Ebenen umzusetzen: technologisch, organisatorisch und kommunikativ.

Vom Plan zur Aktion

Sind die strategischen Aufgaben festgelegt, geht es an die Umsetzung. Dabei ist es wichtig, die Technologien auszuwählen, die für die Umsetzung der strategischen Ziele unter Berücksichtigung des Zeitplans und vorhandener Ressourcen notwendig und am effektivsten sind. Darüber hinaus spielt die Unternehmenskultur eine entscheidende Rolle. Diese sollte Innovation nicht nur begrüßen, sondern aktiv fördern. Die Ermutigung der Mitarbeiter, innovative Konzepte zu entwickeln und zu erproben, steht dabei im Vordergrund. Die Integration der Mitarbeiter gilt als essenzieller Erfolgsfaktor bei der Implementierung von Veränderungsprozessen.

Eine zwischen Technologen und Kommunikatoren gut abgestimmte Kommunikationsstrategie ist entscheidend, um ein tiefgreifendes Verständnis zu fördern, Befürchtungen zu minimieren und das Vertrauen innerhalb des Teams zu stärken. Eine offene Kommunikation bezüglich der geplanten Maßnahmen und der erzielten Fortschritte, ergänzt durch die Möglichkeit für Mitarbeiter, über Feedback-Mechanismen aktiv teilzunehmen, ist dabei von großer Bedeutung. Daneben ist eine kontinuierliche Weiterbildung unerlässlich, um die nachhaltige Anwendung neuester Technologien sicherzustellen.

Schließlich ist zu berücksichtigen, dass der technologische Wandel ein kontinuierlicher Prozess ist. Daher ist es wichtig, dass die Unternehmen den Fortschritt regelmäßig überprüfen und ihre Strategien entsprechend anpassen. So können sie flexibel auf sich ändernde Anforderungen reagieren, sicherstellen, dass sie wettbewerbsfähig bleiben, und ihre Mitarbeiter auf dem Weg mitnehmen.

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