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2015 | Book

Jour fixe um 11

Aktivierendes Lehren im Unternehmen Ein Fachroman

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About this book

Eine neue Lernkultur braucht ihr Unternehmen! Darin sind sich die drei handelnden Personen in Gerd Kalmbachs „Fachroman“ einig. Die Weiterbildung steht unter Druck und die Ausbilder erreichen die Jugendlichen kaum noch. Was tun? Simone Kaufmann, Frank Meister und Martin Peler recherchieren in Büchern, diskutieren mit erfahrenen Trainern und veranstalten trotz heftigen Gegenwinds aus der Firmenzentrale schließlich ein erfolgreiches PE-Treffen.

Table of Contents

Frontmatter
1. Jour fixe
Zusammenfassung
Frank Meister war wie immer am Montag morgen auf dem Weg zu seiner Arbeit. Es war einer dieser schönen Frühlingstage, an denen er sich bereits am frühen Morgen auf einen ausgedehnten Waldspaziergang nach der Arbeit freute. Aber bis dahin gab es ja noch einige spannende Dinge zu tun. Da er knapp zwanzig Kilometer zu seinem Arbeitsplatz mit dem Auto zurückzulegen hatte, konnte er sich während der Fahrt gedanklich schon auf den Arbeitstag vorbereiten.
Gerd Kalmbach
2. In welcher Gesellschaft leben wir eigentlich?
Zusammenfassung
Zurück in seinem Büro dachte Frank Meister noch mal über das Gespräch mit seinen Kollegen nach. Er war sehr zufrieden. Diese neue Projektidee bedeutete zwar für alle zusätzliche Arbeit, aber das schien ja niemanden abzuschrecken. Ganz im Gegenteil. Und wenn sich jeder einbringt, so dachte er beschwingt, sich jeweils ganz spezifischen Fragen annimmt, die ihn selbst sehr interessieren, und sie dann gemeinsam die Ergebnisse der Recherchen zusammentragen, dann kommt dabei bestimmt ein weit reichendes und wichtiges Ergebnis heraus.
Gerd Kalmbach
3. Lehren und Pluralität
Zusammenfassung
Nachdem Frank seinen Kollegen im nächsten Jour fixe berichtet hatte, was er zu unserer Gesellschaftsverfassung so alles recherchiert hatte, war zunächst einmal Stille im Raum. Dann meldete sich Simone Kaufmann zu Wort: Heißt das, dass wir uns letztlich fragen müssen, wie wir in der Lehre, im Unterricht und im Seminargeschehen mit dieser Heterogenität und radikalen Pluralität umgehen können? Also wie wir unterschiedliche Lern-, Wissens- und Urteilstypen in eine Art zu Lehren integrieren können?
Gerd Kalmbach
4. Ein Rüpel als Inspiration
Zusammenfassung
Auf dem Weg nach Hause schlenderte Simone Kaufmann noch ein bisschen durch die Fußgängerzone der Stadt. Sie war früh dran und montags kam ihr Partner immer später nach Hause, so dass sie noch genügend Zeit für einen kleinen Bummel hatte. Es war ein schöner warmer Frühlingsabend, der dazu einlud, sich an der frischen Luft zu bewegen. Sie wusste zwar, dass sie noch einiges für den Jour fixe zu tun hatte, aber bei dem schönen Abend hatte sie noch keine Lust, sich hinterm Schreibtisch zu verkriechen …
Also ging sie von Schaufenster zu Schaufenster, bis sie zu dem Geschäft mit den vielen schönen Wohnaccessoires kam.
Gerd Kalmbach
5. Wahrheit als Konstruktion?
Zusammenfassung
Simone kramte in ihrer kleinen Bibliothek neben dem erwähnten Buch noch nach einem Manuskript, das sie als Zusammenfassung eines Vortrages zum Thema Lernen auf der Bildungsmesse in die Hand bekommen hatte. Sie war sich sicher, hier die Frage, wie menschliche Erkenntnis stattfindet, beantwortet zu bekommen.
Gerd Kalmbach
6. Abschied vom bisherigen Denken
Zusammenfassung
Die Herren Meister und Peler staunten nicht schlecht über die Erkenntnisse, die Simone im nächsten Jour fixe bezüglich der Konstruktion von Wissen zum Besten gab. Sie waren sich schließlich bewusst, dass diese Sicht der Dinge durchaus eine Art kopernikanische Wende in der Erkenntnislehre darstellte und vor allem würden sie ihre eigene Art, Schulungen, Trainings und Unterricht zu gestalten, radikal verändern müssen.
Gerd Kalmbach
7. Jonathan Myers
Zusammenfassung
Der Begriff der Selbstorganisation ging Martin Peler noch lange durch den Kopf. Auch noch gegen Abend, als er bereits auf dem Weg zu einem Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema „Lernende Organisation“ unterwegs war. Die hiesige Hochschule veranstaltete den Abend und hatte dazu Experten geladen, die das Thema diskutieren sollten. Martin hatte in der Zeitung davon gelesen und sich selbstverständlich sofort angemeldet. Als Personalentwickler in seinem Unternehmen hatte er für solche Themen immer ein offenes Ohr.
Gerd Kalmbach
8. Fragen über Fragen
Zusammenfassung
Im nächsten Jour fixe berichtete Martin Peler über seine Erkenntnisse, die er im Gespräch mit Jonathan Myers gewonnen hatte, ohne sich deren genauer Bedeutung für didaktisches Denken und Handeln so richtig bewusst zu sein. Dementsprechend war es seine Absicht, mit den Kollegen darüber zu diskutieren, was das alles denn nun tatsächlich für ihre konkrete Arbeit heißt bzw. ob und wie diese biologischen Tatsachen denn in Alltagshandlungen übersetzt werden können.
Gerd Kalmbach
9. In Vino Veritas
Zusammenfassung
Frank war auf dem Weg nach Hause, als ihm die Worte von Simone nochmals durch den Kopf gingen, dass die Auszubildenden ihn und seine Kollegen mögen würden und sie deshalb gerne bei ihm lernen. Wahrscheinlich war das ja ein entscheidendes Argument, beliebt zu sein, aber damit allein konnte es ja eigentlich nicht getan sein. Ein guter Trainer, ein guter Ausbilder oder ein guter Lehrender ganz allgemein musste doch bestimmt noch mehr beachten als nur, gemocht zu werden. Und was genau war es denn eigentlich, was einen Lehrenden in den Augen seiner Teilnehmenden überhaupt beliebt macht?
Gerd Kalmbach
10. Vom Lehrenden zum Lernbegleiter
Zusammenfassung
Simone Kaufmann und Frank Meister trafen sich just an diesem Tag zum gemeinsamen Mittagessen, ein schönes Ritual, das die beiden regelmäßig einmal die Woche so begingen. Frank war heute sehr daran gelegen, sich mit seiner Kollegin über die neuesten Erkenntnisse vom Vorabend auszutauschen und vor allem auch zu erfahren, wie sie die Ergebnisse des Gesprächs mit Herrn Lachkamb einschätzte.
Gerd Kalmbach
11. Ein unheilvoller Anruf
Zusammenfassung
Es war ein sehr schöner und warmer Samstagmorgen im Frühsommer, an dem Martin Peler entspannt am Strand spazieren ging. Er hatte sich am Freitagnachmittag kurzentschlossen in seinen Wagen gesetzt und war an die Ostsee gefahren, um das Wochenende in einer kleinen Ferienwohnung zu verbringen, in der er schon öfters Urlaub gemacht hatte. Da es noch Nebensaison war, hatte ein Anruf beim Vermieter genügt, um die Sache klar zu machen.
Gerd Kalmbach
12. Leittexte und Selbstorganisation?
Zusammenfassung
Frank Meister saß in seiner kleinen „Glashütte“ – so nannten die Azubis sein Meisterbüro in der Ausbildungsabteilung. Es stand inmitten der Werkstatt und war rundherum halb verglast, sodass sowohl Regale unter die Glasfront passten als auch der Blick zu den Azubis gewährleistet war.
Gerd Kalmbach
13. Der Weg des geringsten Widerstandes
Zusammenfassung
Simone Kaufmann war gerade damit beschäftigt, die Bewerbungsunterlagen für das neue Ausbildungsjahr zu sortieren. Sie mochte diese Arbeit nicht so gerne, bedeutete es doch immer wieder erstens ’ne Menge Papierkram und zweitens musste sie ja auch einigen jungen Menschen absagen. Denn es war schon so, dass ihr Unternehmen bei den Schulabgängern durchaus beliebt war, und sie hatten das Glück, sich ihre Auszubildenden aussuchen zu können, weil sich immer mehr bewarben, als sie tatsächlich nehmen konnten. Dementsprechend ging es auch darum, die Besten aus dem Stapel herauszufiltern. Simone hatte da so ihre Systematik entwickelt, die aber auch bedeutete, die ganzen Bewerbungen zweimal durchzuschauen. Simone war sehr gewissenhaft, ja fast kleinlich genau und äußerst gründlich bei dieser wichtigen Arbeit. Dementsprechend langwierig war auch das gesamte Auswahlverfahren. Und genau das war auch der Grund, weshalb sie diese Aufgabe gerne vor sich herschob.
Gerd Kalmbach
14. Wer fragt, der führt
Zusammenfassung
Frank Meister und Simone Kaufmann trafen sich, ohne sich vorher verabredet zu haben, auf dem Flur ganz in der Nähe der Cafeteria. Sie hatten sich beide sehr zielstrebig aufeinander zu bewegt. Und insgeheim hatten sie auch beide das gleiche Ziel. Sie wollten sich untereinander austauschen und ihre Gedanken, die sie eben in ihren jeweiligen Einzelklausuren entwickelt hatten, mit dem anderen besprechen.
Gerd Kalmbach
15. Spiele im Training
Zusammenfassung
Frank kam bestens gelaunt in den Besprechungsraum, in dem sich Simone, Martin und als Gast Gerhard Lachkamb bereits eingefunden hatten. Es war ihr zweites Meeting mit dem externen Trainer, in dem sie weitere Schritte planen und sich über das große PE-Treffen unterhalten wollten. Simone hatte ihn am Werkstor abgeholt und ihn erst einmal durch die Firma geführt, um ihm die Möglichkeit zu geben, einen Eindruck von dem Unternehmen zu bekommen.
Gerd Kalmbach
16. Gedanken zur Vorbereitung
Zusammenfassung
Martin Peler saß in seinem Büro und war schon sehr gespannt auf das Meeting nachher mit den Kollegen und Gerhard Lachkamb. Sie wollten jetzt sehr konkret in die Vorbereitung des PE-Treffens einsteigen und benötigten dabei dringend seine Unterstützung. Sie waren seiner eigenen Meinung nach noch nicht so weit, eine so große Veranstaltung selbst zu planen und inhaltlich zu organisieren, ohne womöglich ihren eigenen Ideen und Gedanken aus ihrem Projekt „Neue Lernkultur“ zu widersprechen.
Gerd Kalmbach
17. Der große Tag
Zusammenfassung
Sie trafen sich bereits sehr früh am Morgen, obwohl der Beginn der Veranstaltung erst auf neun Uhr angesetzt war. Simone Kaufmann, Martin Peler und Frank Meister wollten sich nochmals versichern, das alles seinen richtigen Gang ging. Denn schließlich war das für sie eine extrem wichtige Veranstaltung und sie standen erheblich unter Druck. Sie hatten neben all den Kollegen aus der Unternehmensgruppe, die mit Aus- und Weiterbildung bzw. Personalentwicklung zu tun hatten, auch noch einige Berufsschullehrer und Trainer eingeladen, die für ihr Unternehmen arbeiteten. Es ging für sie also schon auch darum, das gesamte Projekt „Neue Lernkultur“ nicht nur einer breiteren Gruppe von Fachleuten vorzustellen, sondern es auch ein Stück weit auf seine Praxistauglichkeit zu überprüfen.
Gerd Kalmbach
Backmatter
Metadata
Title
Jour fixe um 11
Author
Gerd Kalmbach
Copyright Year
2015
Electronic ISBN
978-3-658-07353-4
Print ISBN
978-3-658-07352-7
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-07353-4

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