Zwickroell zeichnet neue Prüfmethode aus
- 12-01-2026
- Kleb- und Dichttechnik
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Dr. Sergi Parareda Oriol vom Eurecat – Centre Tecnològic de Catalunya in Spanien gewinnt den ersten Platz des Zwickroell Science Awards für seine Prüfmethode.
Preisverleihung auf der Fachmesse TestXpo in Ulm.
ZwickRoell GmbH & Co. KG
Der erste Platz des internationalen Zwickroell Science Award (Siegprämie: 5.000 Euro) ging an Dr. Sergi Parareda Oriol vom Eurecat – Centre Tecnològic de Catalunya in Spanien. Er entwickelte eine schnelle Prüfmethode zur Bewertung der Mode I Fatigue Delamination in kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen (CFK). Die Methodik ermöglicht die Bestimmung von wichtigen Parametern wie Bruchzähigkeit, Beginn der Rissbildung, Schwellenwert für Rissbildung und Rissfortschrittsverhalten mit wenigen Proben und in kürzerer Zeit als herkömmliche Verfahren. Die Ergebnisse zeigen dabei lediglich eine Abweichung von unter 10 % im Vergleich zur nach ASTM D6115 standardisierten Methode. Damit ist das von Dr. Oriol entwickelte Prüfverfahren eine vielversprechende Alternative zur schnellen Bewertung der Ermüdungsbeständigkeit von Verbundwerkstoffen. Der verwendete Double Cantilever Beam Test (DCB) ist insbesondere für Composite Strukturen im Bereich Luft- und Raumfahrt relevant und wird als statischer Versuch sowie als Ermüdungsversuch durchgeführt. Die mit dem "ZwickRoell Science Award 2024" prämierte Veröffentlichung "A rapid testing method for assessing mode I fatigue delamination of carbon fibre-reinforced polymer" ist erschienen im International Journal of Fatigue 187 (2024).
Die Gewinner präsentierten ihre prämierten Veröffentlichungen in kurzen Präsentationen während der Fachmesse TestXpo2025 am 15. Oktober auf dem Firmencampus von Zwickroell in Ulm. Insgesamt 92 Wissenschaftler aus 23 Ländern hatten in diesem Jahr ihre Arbeiten aus unterschiedlichen Bereichen der Materialprüfung eingereicht. Der von Prüfmaschinenhersteller Zwickroell gestiftete Forschungspreis würdigt – inzwischen schon zum 15. Mal – wissenschaftliche Arbeiten, die einen wertvollen Beitrag leisten zur Erweiterung des Verständnisses der mechanischen Prüfung in unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen.
Den zweiten Platz (2.000 Euro) belegte Dr. Renato Almeida von der Universität Bremen für seine Veröffentlichung "Identifying damage mechanisms of composites by acoustic emission and supervised machine learning" in Materials & Design 227 (2023). Den dritten Platz (1.000 Euro) erhielt Dr. Christoph Hartmann von der Technische Universität München für seine Veröffentlichung "Straightforward identification of flow curve and yield locus parameters from three-point bending experiments" in the International Journal of Material Forming (2024).