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18-01-2017 | Kohlenstoffdioxid | Nachricht | Article

Weltkonzerne bilden Wasserstoffallianz

Author:
Benjamin Auerbach

13 weltweit agierende Konzerne schließen sich zusammen, um die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern. Unter anderem sind BMW und Daimler der Allianz beigetreten.

Großunternehmen aus den Bereichen Energie, Verkehr und Industrie haben in Davos den Hydrogen Council ins Leben gerufen. Der Zusammenschluss hat sich auf die Fahnen geschrieben, Wasserstoff als eine der zentralen Lösungen einer CO2-armen Energiezukunft zu etablieren. Um das gesetzte Ziele zu erreichen, plant der Council mit allen wichtigen Stakeholdergruppen – darunter politische Entscheidungsträger, Unternehmen, die Wasserstoff-Branche, internationale Behörden und die Öffentlichkeit – zusammenarbeiten und sie beraten.

Im Rahmen der Einführungsveranstaltung bekräftigten die Mitglieder des Hydrogen Councils ihre Absicht, ihre Investitionen in die Entwicklung und Kommerzialisierung von Wasserstoff und Brennstoffzellen, die sich aktuell auf insgesamt rund 1,4 Milliarden Euro pro Jahr belaufen, auszubauen.

Allianz aus Industrie- und Energieunternehmen

Der Hydrogen Council, der sich am Dienstag in Davos erstmals traf, besteht derzeit aus 13 CEOs und Vorsitzenden verschiedener Industrie- und Energieunternehmen. Die Gruppe will dazu beitragen, das Ziel aus dem Pariser Abkommen von 2015 zu erreichen, nämlich die Erderwärmung auf 2 Grad Celsius zu begrenzen.

Dem Council gehören aktuell Air Liquide, Alstom, Anglo American, BMW, Daimler, ENGIE, Honda, Hyundai, Kawasaki, Royal Dutch Shell, Linde, Total und Toyota an. Der Council wird von zwei Vorsitzenden aus unterschiedlichen Regionen und Branchen geleitet, derzeit vertreten durch Air Liquide und Toyota. Die Mitglieder  erwirtschaften zusammengenommen einen Umsatz von 1,07 Billionen Euro und beschäftigen 1,72 Millionen Mitarbeiter weltweit. 

"Der Hydrogen Council fühlt sich dem Ideal einer verantwortungsvollen Führung verpflichtet. Wir sehen es daher als unsere Aufgabe, die Wasserstofftechnologie und ihre Vorteile weltweit bekannt zu machen und die Politik, die Industrie und – besonders wichtig – die Öffentlichkeit für eine intensive Zusammenarbeit und Unterstützung zu gewinnen", sagte Takeshi Uchiyamada, Chairman von Toyota.

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