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Lagebericht

weitere Buchkapitel

Kapitel 2. Tribologie

In diesem Kapitel wird die Tribologie als Grundlage für die Dichtungstechnik in die Technikwissenschaften eingeordnet. Für einen einheitlichen Sprachgebrauch wird der Wortstamm erklärt, Begriffe definiert und der Grundgedanke der Systembetrachtung besprochen. Das Kapitel schließt mit einem Kurzüberblick der tribologischen Prozesse und deren Wechselwirkungen.

Frank Bauer

3. Kernfunktionen des Personalmanagements

Übergeordnetes und wichtigstes Ziel des Personalmanagements ist, motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der erforderlichen Anzahl und mit der für das Unternehmen relevanten Qualifikation zur richtigen Zeit am richtigen Ort sicherzustellen. Dieses Kapitel thematisiert deshalb die Kernfunktionen des Rahmenmodells und bietet eine Grundlage für eine bewusste und erfolgreiche Personalarbeit. Entgegen der häufig beobachtbaren Praxis geht es bei der Umsetzung der Kernfunktionen aber nicht um Intuition, sondern um ein aktives und bewusstes Management. Denn nur eine starke Professionalisierung der Kernfunktionen führt zu einer Differenzierung im Wettbewerb um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zu nachhaltigem Erfolg.

Carina Braun, Leena Pundt

7. Abschließende Bemerkungen und ein Ausblick

Die Risikobetrachtung ist die zielführende Vorgehensweise. In Deutschland kann man dazu viel von den Nachbarstaaten wie der Schweiz, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich lernen, wobei man natürlich nicht alle Elemente eins zu eins wird übernehmen können.

Ursula Stephan, Bernd Schulz-Forberg

4. Stoffe, Prozesse, Barrieren

Es gibt keine absolute Sicherheit im Sinne eines Null-Risikos. Allerdings sollten alle Möglichkeiten ausgenutzt werden, damit bei den technischen Produkten und Systemen jeweils das Verhältnis zwischen dem Risiko eines denkbaren Schadens und dem geschaffenen Nutzen für die zu schützenden Rechtsgüter ausgewogen ist. Der Maßstab für die größten noch zu vertretenen Schäden ist jedoch nicht nur durch das Schutzbedürfnis der zu betrachtenden Rechtsgüter bestimmt, sondern auch durch die Absicht, gesellschaftliche Bedürfnisse zu befriedigen. Es geht also nicht um Risikoverbot, sondern um Risikosteuerung.

Ursula Stephan, Bernd Schulz-Forberg

Kapitel 2. Die Erfassung der Kosten (Kostenartenrechnung)

Das Externe Rechnungswesen bildet den Ausgangspunkt und die Grundlage der Kostenerfassung. Die im Externen Rechnungswesen ermittelten Aufwendungen sind jedoch mittels einer Abgrenzungsrechnung zu bearbeiten, bevor sie im Rahmen des Kostenmanagements – insbesondere der Kostenstellenrechnung – genutzt werden können.

Werner Heister, Julia Tiskens

Geld- und Vermögensanlage

Zu A: An der Börse werden notiert: Optionsanleihen mit Optionsschein (Anleihe cum = volle Stücke), Optionsanleihe ohne Optionsschein (Anleihe ex = leere Stücke) und der Optionsschein allein.

Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs

Kapitel 2. Normen, Indikatoren und Zertifizierung nachhaltigen Wirtschaftens

Normen sollen zu einer nachhaltigen Entwicklung auf der Unternehmensebene beitragen. Sie berücksichtigen die Belange der Verbraucher und legen darüber hinaus Anforderungen an den Gesundheits-, Arbeits- und Umweltschutz fest. Normen werden von Experten oder in einem Multistakeholder-Prozess entwickelt. Sie stellen Lösungen für technische, umweltbezogene und soziale Fragen im Managementprozess von Unternehmen dar.

Christine Rösch, Rüdiger Schaldach, Jan Göpel

Kapitel 15. V

Der Value-at-Risk ist ein insbesondere im Bankenumfeld weit verbreitetes Risikomaß zur Messung von Marktpreisrisiken. Er gibt den mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit maximal zu erwartenden Verlust für eine festgelegte Zeitspanne an. Im Leasinggeschäft wird mit dem Value-at-Risk insbesondere der mögliche Verlust durch Schwankungen beim Marktwert oder dem zugrunde liegenden Refinanzierungszinssatz ermittelt.

Christian Glaser

Open Access

Kapitel 7. Bestandsaufnahme offener öffentlicher Einkaufsdaten

Folgendes Kapitel schafft den Übergang vom elektronischen öffentlichen Einkauf zu offenen öffentlichen Einkaufsdaten für Deutschland. Es greift hierbei die Gliederung nach rechtlichen Rahmenbedingungen, organisatorischer Umsetzung, technischer Durchdringung, Transparenz, Partizipation und Kollaboration erneut auf. Die Portale der Länder Hamburg, Bremen und NRW sowie die öffentlichen Einkaufsdaten aus 26 auszugsweise analysierten Vergabe- und Bekanntmachungsportalen werden näher beleuchtet. Ebenso wird darauf eingegangen, welche Daten überhaupt bereitgestellt werden sollten und wie ein Musterdatenschema aussehen könnte.

Britta Reuter

5. Wie die Nachhaltigkeitslogik und neue Deutungsmuster das Feld der Banken strukturieren und stabilisieren

In diesem Beitrag nutzen wir drei verschiedene Forschungsperspektiven, um aufzuzeigen, ob und wie Nachhaltigkeit im Bankwesen zu einer Stabilisierung des Finanzmarkts beitragen kann. Dazu analysieren wir das Bankwesen unter anderem auf Basis von diskursiven Interviews, die wir mit Vertreter/innen deutscher Banken geführt haben. In der ersten Analyse rekonstruieren wir die institutionellen Logiken im Feld der Banken. Die Charakterisierung einer nachhaltigkeitsbasierten Bankenlogik liefert uns Anhaltspunkte, wie das nachhaltige Bankwesen zu einem resilienten Finanzmarkt führen kann. Unsere zweite Analyse dient der Identifikation von Deutungsmustern bei Banken. Die drei von uns herausgearbeiteten Deutungsmuster – Abgrenzung von ‚schlechten‘ Banken, Rolle der Banken in der Gesellschaft und ‚richtige‘ Rendite – verweisen auf Problemdeutungen sowie darauf, welches Potential sich daraus im Hinblick auf eine Stabilisierung des Finanzmarkts ergibt. Die dritte Analyse ist eine Clusterung der Interviewpassagen, die die stabilisierende Wirkung von Nachhaltigkeit im Bankwesen thematisieren. Die vier dort unterschiedenen Perspektiven auf die potentielle Stabilitätswirkung von Nachhaltigkeit deuten an, welchen Beitrag ein nachhaltiges Bankwesen zu einem resilienten Finanzmarkt leisten kann.

Gesa Griese, Sebastian Nagel, Stefanie Hiß

9. Warum sollten Unternehmen über Nachhaltigkeit berichten? Narrative über das Verhältnis von Unternehmen und Gesellschaft

In welchem Verhältnis stehen Unternehmen und Gesellschaft? (Wie) hat sich dieses Verhältnis im Zuge der Globalisierungstendenzen der letzten Dekaden verändert? – Diese Fragen greift der vorliegende Beitrag auf und beantwortet sie für das bisher eher wenig institutionalisierte Feld der nicht-finanziellen Berichterstattung. Die nicht-finanzielle Berichterstattung als ‚moderne‘ Form der Unternehmenskommunikation ist geprägt von vielfältigen Akteuren und Initiativen sowie dynamischen Entwicklungen auf der regulatorischen Ebene. Auf der Basis von 38 qualitativen, problemzentrierten diskursiven Interviews werden die im Feld vorhandenen Narrative mithilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse rekonstruiert und herausgearbeitet, inwiefern die nicht-finanzielle Berichterstattung von Unternehmen einen Reflexionsraum bietet, um über das Verhältnis von Unternehmen und Gesellschaft (neu) zu verhandeln. Diese Narrative können schließlich als Ausgangspunkt genutzt werden, um die Dynamiken, die mit einer stärkeren Regulierung und Standardisierung im Feld der nicht-finanziellen Berichterstattung einhergehen (könnten), verorten zu können.

Daniela Woschnack

Kapitel 8. Methoden – Steuern

Unter dem Begriff der Steuerung versteht man die bewusste und gerichtete Beeinflussung eines Systems im Hinblick auf die Erreichung eines gewünschten Zieles. Die Steuerung wirkt im Wege der Informationszufuhr. Beispielsweise übermittelt ein Autofahrer einen Steuerbefehl an ein Fahrzeug indem er mit einer Drehbewegung des Lenkrads die Stellung der Vorderräder beeinflusst. Es werden solange Änderungsinformationen übermittelt bis der gewünschte Zustand erreicht ist. Die Präzision der Steuerung ist maßgeblich abhängig von der Fähigkeit, die tatsächliche Position exakt beobachten und bestimmen zu können. Ferner muss man sich der genauen Wirkungsweise der Steuerbefehle bewusst sein (Ingenieurwissenschaftlich gesehen handelt es sich hierbei um einen Regelvorgang, da Rückmeldungen aus dem System wiederum einen Einfluss auf die Regelparameter haben. Eine Steuerung läuft hingegen immer nach demselben Schema ab. In Bezug auf Prozesse werden die Begriffe Regeln und Steuern zuweilen synonym verwendet.).

Alexander Dietzel

6. Controlling-Aspekte aus der Perspektive von Basel IV

In den Kap. 2 , 3 und 4 wurden die wesentlichen Inhalte von Basel IV einschließlich ihrer Grundlagen aus Basel II und Basel III dargestellt und daraus zu erwartende Auswirkungen auf Kreditinstitute und KMU abgeleitet. Dabei wurde deutlich, dass das Controlling – bestehend aus dem kybernetischen Kreislauf Planung, Kontrolle, Analyse und Steuerung sowie Information und Kommunikation – bei der Umsetzung und Einführung von Basel IV eine wichtige Rolle spielt. Eng mit dem Controlling verbunden sind sowohl das Risikomanagement, welches als wesentlicher Bestandteil der 2. Säule nach Basel IV (Risikobewusstsein und Risikostrategie) besonders hervorgehoben wird, als auch das betriebliche Finanzmanagement. Zu letztgenanntem bildet insbesondere das Finanzcontrolling insofern eine Schnittstelle, dass es eine Unterstützungsfunktion besitzt und sowohl Planungs- und Kontroll-, als auch Analyse- und Steuerungsaufgaben für das betriebliche Finanzmanagement wahrnimmt, indem es die relevanten Informationen erhebt und zur Entscheidungsgrundlage aufbereitet.

Bernd Zirkler, Jonathan Hofmann, Sandra Schmolz

Cybersicherheit

Die Sicherheit informationstechnischer Systeme ist eine wesentliche Herausforderung moderner Verwaltung unter den Bedingungen der Digitalisierung. Der Beitrag legt die soziotechnischen Bedeutungsdimensionen der Cybersicherheitspolitik differenziert dar. Es geht also um das technische Kernverständnis von IT-Sicherheit ebenso wie um die mehr theoretisch als praktisch-empirisch zu unterscheidenden Dimensionen einer inneren Cybersicherheit und einer äußeren Cybersicherheit. Im Überblick über die theoretischen Stränge der aktuellen Debatte wird insbesondere der Ansatz der Versicherheitlichung (Sekuritisierung) vorgestellt. Ferner werden das chronische Attributionsproblem und die Verantwortung des Staates für die Cybersicherheit innerhalb des eigenen Territoriums sowie gegenüber anderen Staaten geschildert. Konkretisiert wird die Cybersicherheitspolitik am Beispiel Deutschlands.

Wolf J. Schünemann

Kapitel 3. Metamodell zum strategischen Risikomanagement für Verteilnetzbetreiber

Mit der Entwicklung eines Metamodells zum strategischen Risikomanagement für Verteilnetzbetreiber werden die energiewirtschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Erkenntnisse miteinander verknüpft und die Grundlage zur Ableitung eines theoretisch fundierten und praxisadäquaten Modells zur Anwendung der Verteilnetzbetreiber geschaffen. Neben der Definition der Modellelemente und Einbettung des Risikomanagements in den energiewirtschaftlichen Rahmen stellt die empirische Untersuchung vergangener Lieferanteninsolvenzen und Anfechtungen einen wesentlichen Bestandteil der Modellierung dar. Basierend auf den dadurch erhobenen und für die Verteilnetzbetreiber als relevant eingestuften Risikofaktoren werden unter Berücksichtigung der definierten Rahmenbedingungen zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten für den im Metamodell integrierten Risikomanagementprozess abgeleitet. Ebenso werden Überlegungen zur Integration und organisatorischen Verankerung bei den Verteilnetzbetreibern angestellt.

Kerstin R. Eiselbrecher

Chapter 6. Was motiviert Unternehmen zu nachhaltigem Produktmanagement?

In diesem Kapitel wird der Frage nachgegangen, welche Motivationen Unternehmen zur Aufnahme von Nachhaltigkeitsthemen in ihr Produktmanagement haben. Die Antwort lautet, dass Unternehmen Impulse aus verschiedenen Bereichen bekommen. Von der Gesellschaft, insbesondere von ihren Kundinnen und von Nichtregierungsorganisationen gehen Impulse aus, um Nachhaltigkeitsprobleme ihrer Produkte anzugehen und nachhaltigere Produkte anzubieten (Abschn. 6.1). Wichtig sind Impulse aus Gesetzesvorhaben, die erst zukünftig rechtlich bindend sein werden, und auf die sich viele Unternehmen frühzeitig einstellen. In Abschn. 6.2 wird eine Auswahl von aktuellen Themen, die sektorübergreifend von Relevanz sein können, bezüglich ihres Regulierungsstands analysiert. Dazu gehören Gesundheit, Klima und Energie, Konfliktrohstoffe und Nachhaltige Finanzen. Anschließend werden Impulse aus Risiken (Abschn. 6.3) analysiert, die Unternehmen in ihren Risikomanagementaktivitäten bearbeiten oder die als „ESG-Risiken“ aus aktuellen Nachhaltigkeitsentwicklungen gespeist sind. Zum Abschluss des Kapitels wird unter der Überschrift Gestaltungsperspektiven und Stakeholder-Orientierung bearbeitet, wie Impulse aus unterschiedlichen Zusammenhängen aufgenommen werden können, um nicht nur Risiken abzufedern, sondern darüber hinaus proaktiv nachhaltigere Produkte vorzubereiten.

Brigitte Biermann, Rainer Erne

1. Risikomanagement im Unternehmen

Aus der heutigen Perspektive kann Risikomanagement als Gesamtheit aller Maßnahmen nur durch eine unternehmensweite, ganzheitliche und antizipative Betrachtung sämtlicher Risiken in einem bereichsübergreifenden Prozess sinnvoll und effektiv betrieben werden. Die Risiken werden nicht mehr isoliert betrachtet, sondern werden im Unternehmenskontext global analysiert. Der mit dieser Zielsetzung ausgerichtete Risikomanagementprozess wird auch als Enterprise Risk Management bezeichnet.

Torsten Rohlfs, Alexander Mahnke

8. Technisches Risikomanagement

Die besondere Relevanz von Lieferantenaudits in Bezug auf Lieferantenausfälle und Betriebsunterbrechungen

Im Vergleich zum finanziellen Risikomanagement wird das technische Risikomanagement in vielen Unternehmen weniger beachtet. Dabei stellt dieses einen essenziellen Part des Risikomanagements dar. Insbesondere größere Unternehmen, die hohe Abhängigkeiten gegenüber Lieferanten aufweisen, führen Lieferantenaudits durch, in denen die technischen Risiken der Lieferanten identifiziert, analysiert, bewertet und schließlich mittels geeigneter Maßnahmen behandelt werden. Hierdurch sinkt das für Unternehmen mitunter existenzielle Risiko von Lieferantenausfällen. Der Ausfall eines single source bzw. single quality suppliers kann dazu führen, dass die eigene Wertschöpfungskette und damit die gesamte Leistungserstellung unterbrochen wird.

Thomas Bär, Yannick Berkemeier

Kapitel 7. Hypothesentest

Das siebente Kapitel ist „Kern“ des Buches. Es beschreibt einführend und sehr detailliert den statistischen Test: Grundprinzip, Hypothesen, Voraussetzungen, Berechnung und Interpretation anhand zahlreicher, ausführlich dargestellter Beispiele. Gegeben werden zahlreiche Hinweise zur Prüfung von Nullhypothesen, zum P-Wert (pro und contra), zur Teststärke (Power), zum erforderlichen Stichprobenumfang sowie zur Interpretation der Ergebnisse, auch bei teilweise oder nicht erfüllten Voraussetzungen. Das Kapitel ermöglicht dem Praktiker eine Orientierung bei der Methodenwahl und eine kritische Bewertung eigener Analysen. Neben der Prüfung von Erwartungswerten und Varianzen unter den entsprechenden Verteilungsannahmen (t-Test, Varianzanalyse, multiple paarweise Vergleiche und multipler Hypothesentest) werden auch parameterfreie Methoden (Wilcoxon-Test, Rangvarianzanalyse oder Bootstrap-Verfahren) erklärt. Zahlreiche Beispiele zum Vierfeldertest (Risikoabschätzung) und zur Analyse von Kontingenztafeln zeigen die vielfältigen Methodenansätze bei der Analyse von Anteilswerten (Häufigkeiten) mit der Chiquadrat-Statistik. Den Abschluss bilden Testverfahren zur Bewertung von Zusammenhängen zwischen Zufallsvariablen: Korrelation und Regression.

Jürgen Hedderich, Lothar Sachs

Kapitel 3. Einsatzfeld Unternehmenssicherheit: Bedrohungen erkennen und vor die Lage kommen

Es ist eine natürliche Vorstellung, dass die Digitalisierung immer weiterer Bereiche des ökonomischen, öffentlichen und privaten Lebens eine Vielzahl neuartiger und potenziell nutzbringender Funktionen generiert. Und natürlich erreicht in dieser Digitaldatenwelt die kunstfertige Suche („Artificial Intelligence“) und Verknüpfung relevanter Daten durch Algorithmen bisher unbekannte Ebenen von Information und Wertschöpfung. So ist doch der digitale Raum keinesfalls mehr eine parallele virtuelle Teilwelt, sondern ein alles durchdringender Informations- und Meinungsraum.Im Folgenden wird allerdings ausgeführt, wie sich in diesem Raum unternehmensbezogene Bedrohungen exponentiell verstärken: Digital versiert agierende Gegnerschaften, Data-Breaches als einfach verfügbare Munition sowie Desinformation als Angriffsvektor stellen die Unternehmenssicherheit und insbesondere die Früherkennung vor Herausforderungen. Es entsteht eine vielschichtige Bedrohungslage für Unternehmen.Lassen Sie uns auch mit dem Gedanken spielen, dass zum einen der Digitalraum quasi eine weitere Destination („Digitalien“) für die Auslands- und Reisesicherheit ist und zum anderen die digitale Ebene auch die Sicherheit der Reisenden betrifft.Aber wir wollen den Digitalraum nicht nur als missliche Ausweitung der Angriffsfläche, sondern auch als Bereicherung für die Unternehmenssicherheit verstehen: Erlaubt er doch die Detektion zusätzlicher Informationen zu entstehenden Bedrohungen, um das unerwünschte Überraschungspotenzial zu senken.Hierzu werden passende Analyseformate – Factbook, Premonitor und Alerting – vorgestellt und am Beispiel des G20-Gipfels in Hamburg durchdekliniert.

Martin Grothe

Kapitel 5. Jahresabschluss und Jahresabschlussanalyse

Zur Steuerung des Unternehmens und der Leistungserstellungsprozesse sind Informationen über den Verbrauch und die Erstellung von Gütern und Leistungen und den damit verbundenen finanziellen Wirkungen erforderlich. Der Leistungserstellungsprozess ist vom Unternehmer zu planen, zu steuern, zu überwachen, zu kontrollieren und zu dokumentieren. Sämtliche Verfahren, deren Aufgabe es ist, die im Unternehmen auftretenden Ströme an Vermögensgegenständen (z. B. Waren, Finanzmittel, Rohstoffe, Fertigerzeugnisse) mengen- und wertmässig abzubilden, werden unter dem Begriff betriebliches Rechnungswesen zusammengefasst.

David Müller

8. Das finale Echt-Beispiel – Die HKG

Nachfolgend werden wir uns mit der Tochterunternehmung einer mittelständischen bayerischen Firma beschäftigen. Die „Mutter“ als auch die „Tochter“ stehen zum Verkauf an, da die Eigentümerfamilie keine eigenen Kinder hat und somit dieser Schritt (leider) notwendig wurde.Sowohl die „Mutter“ als auch die hier dargestellte „Tochter“ sind im Stahlbau tätig, seit Jahren erfolgreich, und daher ist auch der Veräußerungszeitpunkt recht günstig.Zunächst ist es wie immer notwendig, das Beispielunternehmen und die (Ausgangs‐)Zahlenlage kennenzulernen.Nennen wir unsere Gesellschaft HKG – Heesen Konstruktionsbau GmbH, der (fiktive) Sitz ist Burghausen in Oberbayern.Unter Konstruktionsbau wird in erster Linie die Planung und Produktion von Führerständen für Bagger und Kräne jeder Art verstanden, also „Käfige“ auf Maß. Unterschätzen Sie bitte aber nicht die Komplexität dieser „Käfige“.Wie immer in meinen Büchern und bei den vorhergehenden Beispielen werden wir auch in diesem dritten Beispiel wieder Excel basiert arbeiten, allerdings ist dieses Mal die Datei bzw. das Excel Tool um einiges umfangreicher und komplexer. Erschrecken Sie bitte nicht, wenn Sie zum ersten Mal einen Blick darauf werfen.Diejenigen von Ihnen, die bereits andere Bücher von mir zu Bilanzthemen gelesen oder sagen wir besser durchgearbeitet haben, werden eine Art Déjà‐vu‐Erlebnis haben, denn ich habe die aus diesen Büchern bereits bekannten Excel‐Dateien um die Beteiligungs‐ und Bewertungsaspekte weiterentwickelt.

Bernd Heesen

Warum Non-Profit-Organisationen in der zfwu?

Non-Profit-Organisationen, Corporate Governance und normatives Management

Autor und Autorin geben einen komprimierten Überblick über wissenschaftliche Einordnungen von Corporate Governance in politikwissenschaftlicher, soziologischer und betriebswirtschaftlicher Perspektive, übertragen diese auf alltagspraktische Verständnisse der organisationalen Governance von Non-Profit-Organisationen (NPO) und diskutieren auf dieser Grundlage Zukunftsperspektiven der Governance von NPO.

Martin Büscher

Bauwirtschaftslehre – Grundlagen

Die Bauwirtschaftslehre als spezielle Betriebswirtschaftslehre ist Grundlage des wirtschaftlichen Handelns der am Planen, Bauen und Betreiben von Bauten und Anlagen Beteiligten. Lange sehr stark auf die Technik fokussiert, werden heute professionell ausgerichtete bauwirtschaftliche Funktionen und Prozesse als entscheidende Erfolgsfaktoren in den Unternehmen akzeptiert und angenommen. Zunächst werden die Grundbegriffe der Volkswirtschaftslehre und der Betriebswirtschaftslehre erläutert. Dazu zählen Begriffe wie Markt, Angebot und Nachfrage, Kosten, Rentabilität, Konjunktur und Tarifrecht. In der Unternehmensrechnung sowie der Kosten-, Leistungs- und Ergebnisrechnung werden die Grundlagen zur Erfassung, Darstellung, Auswertung und Überwachung aller Geld- und Güterströme in (Bau-)Unternehmen vermittelt. Im Kapitel Unternehmensfinanzierung werden schließlich die Ziele und Einflussfaktoren der Finanzierung eines Unternehmens sowie alternative Finanzierungsformen dargestellt.

Claus Jürgen Diederichs, Alexander Malkwitz, Ayosha Aghazadeh

Kapitel 6. Muster und Materialien

Neben dem Satzungsmuster nach der AO werden eine eigenständige Mustersatzung sowie zahlreiche weitere Materialien, die für die Praxis wichtig sind, hier abgedruckt.

Christina Weidmann, Ralf Kohlhepp

Kapitel 4. Buchführung und Rechnungslegung

Auf die Fragen der Buchführung gemeinnütziger Organisationen ist großes Augenmerk zu richten, da sich im Rahmen der ordnungsgemäßen Buchführung viele Vorentscheidungen für die zutreffende steuerliche Behandlung ergeben. Insoweit bringt das Gemeinnützigkeitsrecht hier zusätzliche Erfordernisse mit sich. So bedingt die Gemeinnützigkeit eine angemessene Erfassung der jeweiligen Aktivitäten in der Buchführung und mithin eine Trennung in die vier Bereiche: ideeller Bereich, Vermögensverwaltung, Zweckbetriebe, steuerpflichtige wirtschaftliche Geschäftsbetriebe.

Christina Weidmann, Ralf Kohlhepp

3. Rechtlicher Hintergrund

Um die in Kapitel 2.2 beschriebenen Ziele zu erfüllen, muss die Bankenaufsicht einen ausreichenden Überblick und Einblick über/in die Struktur, die Geschäfte und die Risiko- und Ertragslage haben. Grundlage hierfür sind einerseits die in der folgenden Box 3.1 dargestellten, wichtigsten Anzeige- und Vorlagepflichten von Finanzdienstleistungsinstituten und Wertpapierhandelsbanken.

Christian Glaser

4. Betriebliches Rechnungswesen

Das betriebliche Rechnungswesen (ReWe) hat die Aufgabe der mengen- und wertmäßigen Erfassung, Verarbeitung, Offenlegung und Kontrolle aller Vorgänge im Unternehmen, die mit der betrieblichen Leistungserstellung zusammenhängen (Achleitner und Thommen 2012). Besprochen werden die Finanzbuchhaltung, der Jahresabschluss mit der Bilanz und der Gewinnund Verlustrechnung. Bilanzpolitik und Bilanzanalyse werden dargestellt und die Kosten- und Leistungsrechnung verdeutlicht.

Gerd-Inno Spindler

Kapitel 4. Kritischer Vergleich der Abbildung von Leasingverhältnissen aus der Sicht der Abschlussadressaten

Wie in Gliederungspunkt 3.1 des zweiten Kapitels dargestellt, besteht eine Vielzahl an Abschlussadressaten, die jeweils unterschiedliche Interessen und Anforderungen an die Informationsvermittlung des bilanzierenden Unternehmens haben können. Ihnen ist allerdings gemein, dass sie als externe Adressaten – verglichen mit der Geschäftsleitung des Unternehmens – ein Informationsdefizit haben, das durch die Informationsübermittlung im Rahmen des Jahresabschlusses verringert werden soll.

Katrin Lazarz

Kapitel 7. Quantitative Untersuchung

Eine zweckmäßige Beurteilung der Unternehmens- und Entscheidungsträgercharakteristiken, die das Auftreten einer Unternehmenskrise beeinflussen können, hat die Notwendigkeit einer mehrperiodigen Untersuchung zur Folge. Die Marktforschung differenziert zwischen Methoden der Primär- und Sekundärforschung. Unter Primärforschung ist die Neuerhebung von Daten für ein zu betrachtendes Untersuchungsproblem zu verstehen.

Thomas Dücker

3. Projekte planen

Mit Beginn der Planungsphase müssen die Anforderungen für die im Projektauftrag formulierten Ziele und Lieferobjekte messbar beschrieben werden. Hierzu werden, aufbauend auf dem Produktbaum, Anforderungen ermittelt, analysiert, verhandelt, gewichtet und spezifiziert und schließlich notwendige Maßnahmen und Tests zur Verifikation und Validierung geplant. Der Plan der Pläne ist der Projektstrukturplan, der im anschließenden Kapitel erläutert wird. Weitere wichtige Themen der Projektplanung sind Risikomanagement, Qualitätsplanung, Ablauf- und Terminplanung und schließlich die Aufwands- und Kostenschätzung, die jeweils in den darauffolgenden Kapiteln behandelt werden. Den Abschluss bildet die Baseline.

Helga Meyer, Heinz-Josef Reher

Kapitel 3. Organisations- und Entscheidungsstrukturen in der Sparkassen-Finanzgruppe

Die Sparkassen-Finanzgruppe als Verbund öffentlich-rechtlicher Kreditinstitute repräsentiert neben den Großbanken und der genossenschaftlichen Bankengruppe ein Element innerhalb der sog. Drei-Säulen-Struktur des deutschen Bankenwesens.

Robert Conrad

Buchführung Grundlagen

Die Inventur ist die Tätigkeit der mengen- und wertmäßigen Erfassung aller Bestände, das heißt aller Vermögensgegenstände und Schulden.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner

3. Grundsätze nachhaltiger Unternehmensführung

Ethik spielt eine entscheidende Rolle und kann quasi als Essenz nachhaltiger Unternehmensführung betrachtet werden, denn zentrale Werte der Wirtschaftsethik wie Humanität, Solidarität und Verantwortung sind auch Prinzipien der Nachhaltigkeit – allen voran gesetzt: die Bereitschaft der Unternehmen, Verantwortung für ihr wirtschaftliches Tun und dessen Auswirkungen auf das soziale und natürliche Umfeld zu übernehmen. Sie verstehen sich als fester Bestandteil, parallel existierender Systeme und integrieren in ihre wirtschaftliche Entscheidungsfindung gesellschaftliche und ökologische Kriterien.

Katja Mayer

6. Nachhaltigkeitskommunikation und -berichterstattung

Wie jede Form der Kommunikation sollte auch eine nachhaltige Unternehmenskommunikation adressatenorientiert sein. Als Adressaten gelten alle in der Wesentlichkeitsanalyse des Unternehmens identifizierten Stakeholder sprich Interessens- und Anspruchsgruppen. Entsprechend soll die Berichterstattung sich auf wesentliche Themen fokussieren, Rechenschaft ablegen, fundierte Daten und Fakten zur Verfügung stellen, Ziele setzen und Ergebnisse nachverfolgen sowie Transparenz herstellen.

Katja Mayer

7. Standards der Berichterstattung

Zwei wesentliche Trends prägen die Entwicklung der Berichterstattung. Zum einen werden Unternehmen verpflichtend aufgefordert, die klassische Finanzberichterstattung durch nichtfinanzielle Kennzahlen zu ergänzen und die Betrachtung der Wertschöpfung und die Verantwortung des Unternehmens weiter zu fassen. Zum anderen rückt die Wesentlichkeit oder Materialität der Informationen und Aussagen in den Vordergrund. Dabei soll die doppelte Wesentlichkeit aufgezeigt werden, nämlich Außeneinflüsse auf das Unternehmen (outside-in) sowie Einfluss des Unternehmens auf das Umfeld (inside-out).Beide Trends sind eng miteinander verbunden und basieren auf belastbarem Zahlenmaterial sowie einem umfassenden Dialog mit den Stakeholdern des Unternehmens.

Katja Mayer

4. Risikocontrolling

Unternehmen sehen sich seit Jahren einer wachsenden Dynamik in den Rahmenbedingungen ihres Handelns ausgesetzt. Neue Technologien und die Bekämpfung des Klimawandels lassen ganze Branchen und neuartige Märkte entstehen und führen zum Verschwinden wiederum anderer Leistungsfelder. Durch die stärkere Einbindung der ehemaligen Ostblockländer sowie von Schwellenländern in die Weltwirtschaft ergeben sich eine Vielzahl neuer potenzieller Kunden und Lieferanten, aber auch Konkurrenten. Staaten verlieren vielfach ihre Position als (krisenausgleichende) Nachfrager, da die Schuldenkrise deren Handlungsmöglichkeiten stark eingeschränkt hat. Zudem ändern sich durch supranationale Organisationen viele rechtliche Grundlagen sowie (global-)gesellschaftliche Normen, einhergehend mit einer kulturell und internetunterstützt gestiegenen Macht der öffentlichen Meinung. Gleichzeitig führen extrem volatile und z. T. von hohen Spekulationsvolumina geprägte Kapitalmärkte zu starken Schwankungen von Devisenkursen, Unternehmenswerten, Zinsen und auch Warenpreisen. Und schließlich sieht sich jedes Unternehmen wirtschaftsprozesstypischen Unwägbarkeiten, wie Absatzeinbrüchen, Wettbewerberaktivitäten, technischen Fortschrittsschüben, Rechtsänderungen, Kostenschüben, Produzentenhaftung, Schadensfällen usw., ausgesetzt, da jeder unternehmerischen Tätigkeit Risiken immanent sind (Lachnit und Müller 2003, S. 565). Bei Risiken handelt es sich im weiteren Sinn zunächst allgemein um Zielverfehlungen als „Streuung des Zukunftserfolgs wirtschaftlicher Aktivitäten“ (Kromschröder und Lück 1998, S. 1573), wobei sowohl positive, i. d. R. als Chancen bezeichnete, als auch negative, als Risiken im engeren Sinne bezeichnete, Abweichungen auftreten können.

Stefan Müller, Sarah Müller

6. Controlling-Kennzahlensysteme

Die Wirkungskraft des Controllingsystems der Unternehmung hängt nicht unwesentlich davon ab, dass die führungsrelevanten Sachverhalte hinreichend klar erfasst, geplant, vorgegeben und kontrolliert werden. Dies setzt eine zahlenmäßige Konkretisierung voraus. Als Zahlenmaterial stehen zunächst die Angaben aus dem betrieblichen Rechnungswesen zur Verfügung. Diese Angaben sind jedoch nur zu einem geringen Teil als Führungsinformationen geeignet, da sie wegen vielfältiger Detaillierungsanforderungen und umfangreichen Dokumentationspflichten nicht den nötigen Überblick zulassen. Daher ist es erforderlich, für die Unternehmensleitung ein gesondertes Informationssystem, sozusagen ein Management-Armaturenbrett, einzurichten, welches in konzentrierter Form über die für die Unternehmensführung wichtigen Sachverhalte, wie z. B. Rentabilität, Liquidität, Erfolgsquellen oder Unternehmensstruktur, berichtet.

Stefan Müller, Sarah Müller

1. Unternehmenscontrolling: eine Gegenstandsbestimmung

Controlling als Funktion und Institution wird zunächst hauptsächlich im Zusammenhang mit erwerbswirtschaftlich orientierten Unternehmen gesehen, aber auch in der öffentlichen Verwaltung, in öffentlichen Betrieben, Krankenhäusern, Wohlfahrtsverbänden und NGOs erlangt das Controlling eine steigende Bedeutung (Blase und Müller 2009). Die Globalisierung der Unternehmenstätigkeiten, gestiegene Anforderungen der Kapitalgeber (hier vor allem auch der Banken), weitreichende Veränderungen auf den Märkten sowie eine seit der Finanzmarktkrise zu beobachtende und durch eine Nachhaltigkeitsorientierung sich verstärkende Legitimationsproblematik unternehmerischen Handelns führen dazu, dass der Stellenwert des Controllings in Unternehmen – nicht zuletzt auch bei mittelständischen Betrieben – weiter wachsen muss. Das Controlling stellt eine im Zusammenwirken von Praxis und Wissenschaft entwickelte und inzwischen auch erprobte Konzeption zur Wirkungsintensivierung von Unternehmensführung dar (Freidank 1993, S. 400; Hahn und Hungenberg 2001, S. 175–197; Hans und Warschburger 2009; Horváth et al. 2015; Koch 1980; Küpper et al. 2013; Lachnit 1992, S. 1–18; Lorson 2011, S. 270–280; Serfling 1992; Reichmann et al. 2017, S. 2–4).

Stefan Müller, Sarah Müller

2. Wert- und risikoorientierte Unternehmensführung

Zielsetzung dieses Kapitels ist es, dem Leser einen kompakten Überblick über die Inhalte eines wirksamen Risiko-Managements zu bieten. Ausgehend von relevanten Definitionen werden in einer kompakten Form die rechtlichen Grundlagen, der Regelprozess des Risiko-Managements sowie wesentliche Methoden zur Identifikation und Bewertung sowie Aggregation von Risiken erläutert. Insbesondere werden auch der ökonomische Nutzen sowie in der Praxis existierende Herausforderungen beim Auf- und Ausbau des Risiko-Managements beleuchtet. Grundsätzlich existieren vier Erfolgsfaktoren, damit ein Risiko-Management wirksam ist und einen Mehrwert stiftet. 1. Risiko-Management muss gelebt werden („Risikokultur“). 2. Risiko-Management benötigt einen Prozess in Form eines kontinuierlichen Regelkreises. 3. Risiko-Management muss in eine Organisation eingebettet werden und sollte keinesfalls als isolierter „Silo“ betrachtet werden. 4. Risiko-Management basiert auf adäquaten und auf die Fragestellung angepassten Methoden.

Frank Romeike, Peter Hager

Mit Kennzahlen die Herausforderungen im Bereich des Klimawandels und der unternehmerischen Nachhaltigkeit bei EVU steuerbar machen

Energieversorgungsunternehmen (EVU) stehen im Zuge der Energiewende und der Folgen des Klimawandels verstärkt im Fokus der Gesellschaft. Insbesondere begegnen EVU einem Zielkonflikt zwischen den von den Stakeholdern adressierten Bedürfnissen und Ansprüchen sowie den ökonomischen, ökologischen und sozialen Herausforderungen, denen sie ausgesetzt sind. Die Basis dieses Zielkonflikts bildet in vielen Fällen die Wahrnehmungs- und Informationslücke, welche durch einen quantitativ orientierten Managementansatz sowie eine glaubwürdige und transparente Kommunikation nichtfinanzieller Themen unter Verwendung von Leistungskennzahlen minimiert werden können. Die im Rahmen des Beitrags durchgeführten Auswertungen zeigen u. a., dass eine transparente Kommunikation mit Leistungskennzahlen viele Nutzenaspekte aufweist, aber in der Praxis nur knapp die Hälfte der Unternehmen, die auch klare Zielbilder der angestrebten Unternehmensleistung aufzeigen, mithilfe von weiteren quantitativen Kennzahlen kommuniziert. Somit werden die Nutzenpotenziale eines quantitativ orientierten Managements bislang kaum ausgeschöpft.

Angelika Sawczyn-Müller, Robert Prengel

5. Abschließende Beurteilung und Berichterstattung

Dieses Kapitel beschäftigt sich mit den Prüfungshandlungen, die im Rahmen der abschließenden Beurteilung des Abschlusses durchgeführt werden. Dabei werden Prüfungsurteile, die als Ergebnis der Abschlussprüfung abgegeben werden, unterschieden. Ebenso werden unterschiedliche Arten der Berichterstattung über die Abschlussprüfung und ihre Adressaten beschrieben. Weiterhin thematisiert das Kapitel den Aufbau und Inhalt des Bestätigungsvermerks und des Prüfungsberichts und erläutert, wie die Berichterstattung gegenüber dem Aufsichtsgremium in verschiedenen Phasen der Abschlussprüfung aussehen kann.

Christopher Almeling, Caroline Flick, Christoph Scharr

3. Reaktionen auf beurteilte RisikenReaktion auf beurteilte Risiken

In diesem Kapitel wird gezeigt, auf welche Weise die Ergebnisse der Risikobeurteilung für die Weiterentwicklung der Prüfungsstrategie und des Prüfungsprogramms verwendet werden können. Ebenso werden für die Abschlussprüfung bedeutende Prozessschritte und Kontrolltätigkeiten vorgestellt und es wird aufgezeigt, wie Funktionsprüfungen durchzuführen sind. Das Kapitel betrachtet ferner die Durchführung und den Zweck aussagebezogener analytischer Prüfungshandlungen und geht ebenso näher auf verschiedene Arten von Einzelfallprüfungshandlungen sowie auf deren Anwendung und Durchführung ein.

Christopher Almeling, Caroline Flick, Christoph Scharr

4. Prüfung des Lageberichts

In diesem Kapitel dreht sich alles um den Lagebericht. Dabei wird der Lagebericht als eigenständiger Prüfungsgegenstand mit eigenständigen Prüfungsurteilen verstanden. Die Prüfung des Lageberichts erfolgt nach dem risikoorientierten Prüfungsvorgehen einschließlich des Aussagenkonzepts. Die wesentlichen Aspekte der Lageberichtsprüfung werden in diesem Kapitel auf ein Fallbeispiel angewendet.

Christopher Almeling, Caroline Flick, Christoph Scharr

2. Mandatsmanagement und Risikobeurteilung

Dieses Kapitel erläutert den Ablauf der ersten Prozessschritte einer Jahresabschlussprüfung. Dabei wird insbesondere auf die Auftragsannahme sowie Informationsbeschaffung und Risikobeurteilung als Basis der Prüfungsplanung eingegangen. Ebenso wird die Bestellung (Beauftragung) des Abschlussprüfers und seine Auftragsannahme thematisiert. Das Kapitel zeigt außerdem auf, wie Informationen über ein Unternehmen, sein Umfeld und seine internen Prozesse, einschließlich eines internen Kontrollsystems, erlangt werden und aus diesen Kenntnissen relevante Risiken für die Abschlussprüfung abgeleitet und beurteilt werden können.

Christopher Almeling, Caroline Flick, Christoph Scharr

1. Einführung

In diesem Kapitel werden wichtige grundlegende Begriffe, wie Ausschüttungs- und Steuerbemessungsfunktion, Erwartungslücke, Prüfen und Prüfungsrisiko, sowie die primären Funktionen von Jahresabschluss und Jahresabschlussprüfung erklärt. Weiterhin wird auf das Konzept der Wesentlichkeit und das Verhältnis zwischen Prüfungsrisiko und Wesentlichkeit eingegangen. Leserinnen und Leser sollen verstehen, welche Qualität ein mit hinreichender Sicherheit getroffenes Prüfungsurteil hat und welche Aussagen in den wesentlichen Elementen der Rechnungslegung enthalten sind.

Christopher Almeling, Caroline Flick, Christoph Scharr

Kapitel 19. Rechnungslegung nach HGB

Der Jahresabschluss ist der rechnerische Abschluss eines kaufmännischen Geschäftsjahres Jahresabschlüsse dienen der Kompetenzabgrenzung der verschiedenen Anspruchsgruppen (Stakeholder) an Unternehmen wie Eigentümer, Fremdkapitalgeber, Management und Staat. Als Zwecke der Rechnungslegung sind in Deutschland die Zahlungsbemessung, die Verhaltenssteuerung und Ablegung der Rechenschaft sowie die Information über künftig erwartete Einzahlungsüberschüsse.

Jean-Paul Thommen, Ann-Kristin Achleitner, Dirk Ulrich Gilbert, Dirk Hachmeister, Svenja Jarchow, Gernot Kaiser

Abschlussprüfung als ein Element der Corporate Governance: Zum Dienstleistungsverhältnis von Aufsichtsrat und Abschlussprüfer

Einen interessanten Bereich des Dienstleistungssektors stellt die Abschlussprüfung im Rahmen der Unternehmensberichterstattung dar. Als Element der Corporate Governance ist die Abschlussprüfung von zentraler Bedeutung für einen funktionierenden Kapitalmarkt, weshalb sie hoheitlich geregelt wird und seit dem Jahr 1931 Vorbehaltsaufgabe des Wirtschaftsprüfers ist. Um keine Erwartungslücken entstehen zu lassen, sollte für die Adressaten der Unternehmensberichterstattung klar sein, welche Teile der aktuellen Unternehmensberichterstattung vom Abschlussprüfer im gesetzlichen Auftrag inhaltlich und mit welcher Prüfungsintensität geprüft werden und wie sich das Verhältnis von Aufsichtsrat und Abschlussprüfer im dualistischen System der Corporate Governance im Zeitverlauf verändert hat. Vor diesem Hintergrund wird untersucht, was der Gesetzgeber unternimmt, um die Beurteilung der Qualität der Unternehmensberichterstattung durch die Abschlussprüfung für Außenstehende transparent zu machen und ob es auf Dauer gelingen kann, diese Zielsetzung im Zeitverlauf auch widerspruchsfrei umzusetzen.

Hans-Joachim Böcking

Gesunde Digitalisierung heißt: Der Mensch steht im Mittelpunkt

Dieser Beitrag widmet sich einem modernen ganzheitlichen Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM), das Digitalisierung als Chance zur Transformation versteht und mit Blick auf den Menschen dafür plädiert, Arbeitsprozesse mithilfe der neuen technologischen Möglichkeiten so zu verändern, dass motivierte, arbeitsfähige Mitarbeiter individuell mit ihren Fähigkeiten abgeholt werden und sich je nach Potenzial weiterentwickeln können. Praxisbeispiele wie die von kloeckner.i und CEWE zeigen, wie Arbeitsprozesse hinsichtlich einer gesunden Digitalisierung so verändert werden können, dass sie nachhaltig geschäftsfördernd sind und dabei die Bedürfnisse der Mitarbeiter nicht außer Acht lassen.

Anabel Ternès von Hattburg, Carina Troxler

Kapitel 5. Die Volkswagen Aktiengesellschaft in CSR-Initiativen

In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der Netzwerkstudie und der Interviewauswertung für sich sowie in Beziehung zueinander präsentiert. Dabei dienen die Erkenntnisse aus den qualitativen Interviews in erster Linie der Kontextualisierung und Rückbindung von Ergebnissen der Netzwerkstudie an den Forschungsgegenstand. In dieser Rolle geben sie zugleich Hinweise auf mögliche Mechanismen der Strukturbildung im Netzwerk und entwickeln so weiterführende Fragen für die Diskussion der vorliegenden Arbeit.

Daniela Blaschke

3. Teil Rechte und Pflichten des GmbH-Gesellschafters

Die GmbH ist ein körperschaftlicher Verband. Dies setzt eine mitgliedschaftliche Organisation voraus. Das einzelne Mitglied der Körperschaft ‚GmbH‘ bezeichnet das Gesetz als Gesellschafter. Die Mitgliedschaft wird durch den sog. Geschäftsanteil vermittelt. Der Geschäftsanteil umfasst die Gesamtheit der Rechte und Pflichten des jeweiligen Gesellschafters. Gesellschafter ist also derjenige, der Inhaber eines Geschäftsanteils ist. Die Rechte und Pflichten des Gesellschafters ergeben sich aus dem Gesellschaftsvertrag, ergänzenden Gesellschafterbeschlüssen sowie dem geltenden Recht, insbesondere dem GmbHG.

Rocco Jula

Investmentfonds als „neue Herrscher“ der Unternehmen(?)

Ein zentrales Element im Modell des FMK sind die Investmentfonds. Denn eine Veränderung der Aktionärsstruktur habe zu einer Zunahme des Einflusses von Investmentfonds auf Unternehmen geführt, wodurch diese zu einer Ausrichtung auf kurzfristige Gewinne gedrängt würden. Im Folgenden wird untersucht, ob eine solche „treibende Kraft des System-wandels“ durch die Kapitalmarktgesetzgebung gefördert wurde.

Thorben Marc-André Spindler

4. Entwicklung der Beteiligungsstrategie

Die Erarbeitung einer Beteiligungsstrategie ist die Grundlage für ein überlegtes Beteiligungsmanagement. Die Strategie definiert den Suchraum für künftige Beteiligungen und Grenzen als Indikation für Verkaufsentscheidungen. Im vorliegenden Kapitel werden die Elemente der Beteiligungsstrategie erläutert und anhand von 11 Fallbeispielen vertieft.

Klaus-Michael Ahrend

2. Kultursensible Handlungsoptionen, um gemeinsam zum Ziel zu kommen

Der international agierende deutsche Mittelständler „Traditionsbewusst“ setzt auf die enge Zusammenarbeit der Vertriebe in den USA und Deutschland, um die Global Player unter seinen Kunden ideal zu betreuen. Die ersten gemeinsamen Projekte laufen sofort an. Ein Kick-off-Meeting zwischen den beiden Abteilungen hatte es nicht gegeben. Der deutsche Vertriebsleiter Jonas Bauer fand: „Ist doch alles klar!“ Toni Brewster, der amerikanische Vertriebsleiter, hätte gerne mehr über den Nutzen des Projekts gesprochen, nicht nur über die operative Umsetzung. Um die Stimmung nicht zu verderben, erwähnt er das Thema nicht weiter. Die Projektteams finden jedoch nicht zueinander. Die Kollegen in Deutschland erwarten tiefe Einblicke in die Geschäftskontakte in den USA, während die amerikanischen Kollegen oberflächlich berichten und kaum Interesse an der deutschen Geschäftssituation zeigen.

Sandra Müller

Ein Vergleich von Herstellerkommunikation und kundenseitigen Akzeptanzfaktoren bezogen auf autonomes Fahren

Autonome Fahrtechnologien haben das Potential, die Art und Weise, wie Menschen sich fortbewegen, grundlegend zu verändern. Sowohl die öffentliche Debatte, als auch wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Sicherheitsbedenken und das Misstrauen potentieller Nutzer gegenüber autonomen Fahrzeugen große Hürden für die Adoption darstellen [17], [26]. Hersteller setzen hohe Erwartungen in die Technologie, wenngleich hochautomatisierte oder vollständig autonome Fahrzeuge derzeit noch nicht am Markt verfügbar sind.

Jan-Gerrit Grotenhermen, Gerhard Schewe

Kapitel 4: Instrumente zur Lenkung privatautonomen Verhaltens

Privatautonomes Verhalten kann von staatlichen wie privaten Akteuren zu verschiedenen Zwecken mit verschiedenen Instrumenten gelenkt werden. Die prinzipielle Legitimität der Lenkung privatautonomen Verhaltens durch den Staat sowie die faktische Verhaltenslenkung durch nichtstaatliche Mächte wurden mit ihren jeweiligen Zwecken in Kapitel 3 bereits vorgestellt. In diesem Kapitel wird nun der Blickwinkel gewechselt: von der Legitimität von Verhaltenslenkungen hin zu den Instrumenten der Verhaltenslenkung, es wird also die Regulierungsperspektive eingenommen (wobei sich teilweise spezielle Legitimationsfragen stellen). Zu diesem Zweck werden zunächst Grundsätze der rechtlichen Verhaltensregulierung im Überblick vorgestellt (dazu A.) und anschließend die verschiedenen Wirkungsparameter von Recht im Allgemeinen eingehend untersucht (dazu B.). Sodann werden rechtliche Instrumente, die speziell zur Lenkung der Privatautonomie dienen, vorgestellt und bewertet (dazu C.), bevor schließlich noch außerrechtliche Instrumente zur Lenkung der Privatautonomie untersucht und bewertet werden (dazu D.). Hierbei wird nicht zwischen Instrumenten mit neoklassischem und Instrumenten mit verhaltensökonomischem Hintergrund unterschieden, weil die Differenzierung für praktische Regulierungszwecke keinen Erkenntnisgewinn erwarten lässt und sich die Differenzierung auch nicht durchhalten lässt.

Clemens Latzel

CSR-Berichterstattung und Prüfung – ein Einblick von KPMG

Die Umsetzung der nichtfinanziellen Erklärung in der Praxis

Zur Sichtbarkeitssteigerung ökologischer und sozialer Folgen unternehmerischen Handelns hat der Gesetzgeber im April 2017 die CSR-Richtlinie der Europäischen Kommission in deutsches Recht überführt (European Union 2014). Damit ist die Berichterstattung zu CSR-Belangen erstmals gesetzlich reguliert.Die sich hieraus ergebenden neuen Anforderungen für berichtspflichtige Unternehmen können anhand einer Analyse des Geschäftsjahres 2017 in Deutschland und Rheinland-Pfalz aufgezeigt werden. Im Ergebnis zeigt sich, dass eine sehr heterogene Berichterstattung im ersten Anwendungsjahr stattgefunden hat. Insbesondere sind unterschiedliche Ansätze in der Berichterstattung und Prüfung zwischen den Börsensegmenten und Branchen der berichtspflichtigen Unternehmen erkennbar. Die Berichterstattung zwischen kapitalmarktorientierten Unternehmen und berichtspflichtigen nichtkapitalmarktorientierten Unternehmen (z. B. bestimmte Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen) ist sehr unterschiedlich.

Alexander Glöckner

3. Basic-Tools

Nur ausnahmsweise kommt ein Geschäftsmodell ohne Mitarbeiter aus. Ansonsten gehören Mitarbeiter – also Menschen – zu jedem Geschäftsbetrieb. Diese Menschen zu führen, zusammen zu führen und zu einer erfolgreichen Einheit zusammen zu schweißen, ist Ihre Aufgabe als Geschäftsführer. Dabei ist klar: In der Praxis ist das mit die schwierigste Aufgabe. Für diese Aufgabe gibt es keine allgemein gültigen Erfolgsrezepte, die einfach angewandt werden müssen. Aber es gibt bestimmte Muster, die hilfreich im täglichen Umgang mit Ihren Mitarbeitern sind. Auf keinen Fall sollten Sie davon ausgehen, dass Sie dafür „einfach ein Händchen“ haben. Wer sich bis dahin noch nicht systematisch mit dem Thema Personalführung beschäftigt hat, macht aus dieser Fehleinschätzung heraus mit Sicherheit Fehler – auch irreparable Fehler oder Fehler, die den Erfolg des gesamten Geschäftsmodells kosten.

Lothar Volkelt

7. Tipps für die praktische Geschäftsführung

Ein ehemaliger (gut qualifizierter) Mitarbeiter ruft an und möchte – zu leicht verbesserten Konditionen – wieder eingestellt werden. Das passt ganz gut, weil die Stelle zurzeit nicht besetzt ist. Deswegen vereinbart der Chef ein Gespräch. Dabei bespricht er Details und macht eine erste Zusage. Fehler: Der Chef hat sich bereits unter Entscheidungsdruck gesetzt, eine Vorentscheidung getroffen – und zwar ohne jegliche Entscheidungsvorbereitung. Er hat die Konsequenzen seiner Entscheidung weder mit der Organisation noch mit den von der Entscheidung betroffenen Mitarbeitern abgesprochen als sog. „einsame“ Entscheidung.

Lothar Volkelt

Kapitel 5. Experimentelle Untersuchung

Um die in der Einleitung formulierten Forschungsfragen nach wissenschaftlichen Maßstäben zu beantworten, kommen unterschiedliche empirische Herangehensweisen in Betracht, darunter Beobachtungen, Befragungen und Experimente. Ziel dieses Unterkapitels ist es, die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Ansätze in kompakter Form herauszustellen und überzeugend zu begründen, weshalb die Wahl im Rahmen der vorliegenden Dissertation auf das Laborexperiment fiel.

Christian Manfred Kellner

Kapitel 6. Schlussbetrachtung

Die Schlussbetrachtung der vorliegenden Arbeit gliedert sich in zwei kohärente Teile. Es folgt zunächst eine thesenförmige Zusammenfassung der wichtigsten laborexperimentell gewonnenen Erkenntnisse. Der inhaltliche Fokus liegt somit auf dem Kapitalienmodell und dessen Wirkung auf Urteile und Entscheidungen studentischer Probanden, die in einem Kapitalmarktkontext das Verhalten nichtprofessioneller Investoren approximieren.

Christian Manfred Kellner

Kapitel 3. Entwicklungsstufen der Unternehmenskommunikation als Bestandteile des IR

In der Einleitung wird die Finanzberichterstattung als das historisch älteste Element der integrierten Berichterstattung bezeichnet. Um diese These zu belegen, dient als Ausgangspunkt der Primärzweck von IR, der im Rahmenkonzept des International Integrated Reporting Council (IIRC) wie folgt umschrieben wird: „The primary purpose of an integrated report is to explain to providers of financial capital how an organization creates value over time.“ Entscheidend ist hierbei das Verständnis von Wert. Analysiert man die zugrundeliegende Konzeption intensiver, unterscheidet der IIRC zwischen Wert für das Unternehmen und Wert für andere (Stakeholder i. w. S.).

Christian Manfred Kellner

Kapitel 1. Einleitung

Das Zählen von Gegenständen, die Dokumentation von Vermögenswerten und Schulden, die transparente Aufbereitung derartiger Informationen−die Datenerfassung und ihre Kommunikation gelten als große intellektuelle Errungenschaften der menschlichen Zivilisation. Bereits seit Jahrtausenden werden diese Fähigkeiten weltweit in unterschiedlicher Ausprägung eingesetzt: ob in der mesopotamischen Agrargesellschaft ca. 8.000 v. Chr., die Tonfiguren zum Zählen nutzte; ob bei den Inka, die mit ihrem Quipu eine Art Zählinstrument universell einsetzten; ob bei Inventaristen im alten Ägypten, die zur Organisation des königlichen Finanzhaushalts beitrugen; oder chinesischen Buchhaltern um 7.000 v. Chr. Mit ihrem spezifischen Wissen verfolg(t)en die Anwender mannigfaltige Ziele.

Christian Manfred Kellner

Kapitel 4. Informationsverarbeitung am Kapitalmarkt

Nach deutschem Recht gelten Kapitalgesellschaften als kapitalmarktorientiert, wenn sie Wertpapiere über einen organisierten Markt im Sinne des § 2 Abs. 11 WpHG ausgegeben oder eine derartige Zulassung zum Wertpapierhandel beantragt haben. Unter dem Begriff „Wertpapier“ versteht der nationale Gesetzgeber definitionsgemäß Aktien, aktienähnliche Anteile, aktienvertretende Zertifikate und Schuldtitel. International wird eine Kapitalmarktorientierung affirmiert, sofern Wertpapiere des betrachteten Unternehmens an einem geregelten Markt gem. Art. 4 Abs. 1 Tz. 21 der Richtlinie 2014/65/EU zum Handel zugelassen sind.

Christian Manfred Kellner

Kapitel 11. Rechnungslegung in der Krise

Auch wenn es in der Krise in der Regel an finanziellen und organisatorischen Mitteln fehlt, für eine ordnungsgemäße Rechnungslegung zu sorgen, dürfen diese scheinbar formalen Vorgaben schon allein aus haftungsrechtlichen Gesichtspunkten auf der Ebene der Geschäftsführung nicht unterschätzt werden. Die straf-, steuer- und zivilrechtliche Haftung knüpft vor allem auch an die ordnungsgemäße Rechnungslegung an. Daher ist im unmittelbaren zeitlichen Vorfeld der Insolvenz im Hinblick auf die Darlegung der Liquiditätssituation und einer positiven Fortführungsprognose besonderes Augenmerk auf das Rechnungswesen zu legen.

Christoph Niering, Christoph Hillebrand

Kapitel 4. Sanierungskonzept

Zur eigenen Entscheidungsfindung, aber vor allem auch zur Entscheidungsfindung wesentlicher Beteiligter, ist die Erarbeitung eines ausführlichen und fachlich fundierten Sanierungskonzepts zwingend erforderlich. In diesem Sanierungskonzept müssen Chancen und Risiken der Sanierung aufgezeigt und gegeneinander abgewogen werden. Erst auf Basis eines solchen Konzepts kann für alle Beteiligten die richtige Entscheidung getroffen werden.

Christoph Niering, Christoph Hillebrand

Kapitel 5. Praktische Grundlagen der Geschäftsführung

Machen sich die Geschäftsführer gegenüber dem Unternehmen schadensersatzpflichtig, haften diese als Gesamtschuldner. Danach kann eine GmbH nach Ihrer Wahl von jedem Geschäftsführer – insgesamt jedoch nur einmal – Ausgleich des Schadens verlangen kann. Wird ein Geschäftsführer für den vollen Schaden in Anspruch genommen, so kann dieser die übrigen dafür zum Ausgleich in Anspruch nehmen.

Lothar Volkelt

Kapitel 8. Vorteilhafte Gestaltungen

Zur Gründung und zur Gewährleistung des laufenden Geschäftsbetriebes wird der Gesellschaftsvertrag in der Regel optimal auf die Interessen der beteiligten Personen zugeschnitten. Das sind z. B. besondere Vereinbarungen über die Ausübung von Stimmrechten (Einstimmigkeitsgebote, 2/3 oder ¾-Mehrheiten für bestimmte Gesellschafterbeschlüsse), die Übertragung von GmbH-Anteilen (Vorkaufsrechte, besondere Vorschriften im Erbfall) oder wettbewerbliche Sonderbestimmungen (z. B. das Verbot der Ausübung von bestimmten Geschäften).

Lothar Volkelt

Kapitel 6. Besonderheiten im GmbH-Konzern

Die zentrale Unternehmensplanung und Kontrolle sind wichtige zentrale Führungsinstrumente für die effiziente Steuerung und Weiterentwicklung der gesamten Unternehmensgruppe. Je nach Anzahl der Konzerngesellschaften, Verzahnung der Geschäftsmodelle und Geschäftstätigkeiten (z. B. Zulieferer), je nach vertikaler und horizontaler Verflechtung der Geschäftsabläufe können mit Hilfe der zentralen Unternehmensplanung die Einzelpläne optimiert, aufeinander abgestimmt und angepasst werden.

Lothar Volkelt

Kapitel 2. Bewerbung um die Position eines Geschäftsführers einer Tochtergesellschaft

Als Angestellter eines Unternehmens führen Sie die Aufgaben aus, die Ihnen die Unternehmensleitung überträgt. Als Geschäftsführer: geben Sie die Ziele des Unternehmens vor,organisieren Sie den gesamten Geschäftsablauf,entscheiden über alle geschäftliche Angelegenheiten,kontrollieren den Geschäftsablauf undleiten Ihre Mitarbeiter zur Erledigung Ihrer Aufgaben an.

Lothar Volkelt

8. Rechtliche Grundlagen

Im Rahmen dieses Kapitels wird auf drei der wichtigsten rechtlichen Fragestellungen bei einer Unternehmensgründung eingegangen. Als Erstes soll aufgezeigt werden, welche grundsätzlichen Fragen sich bei der Wahl einer Rechtsform stellen und wie die wichtigsten drei Rechtsformen in Deutschland, Österreich und der Schweiz charakterisiert werden können. Rechte und Pflichten des Firmeninhabers oder der Firmeninhaberin hängen von dieser Entscheidung ab, aber auch Haftung und steuerliche Belastungen. Außerdem definiert sich ein Unternehmen durch die Wahl seiner Rechtsform auch nach außen. Eine grundsätzliche Unterscheidungsmöglichkeit und damit Entscheidungshilfe zwischen einzelnen Gesellschaftsformen besteht zwischen Einzelunternehmen und Kapitalgesellschaften (z. B. AG und GmbH). Kapitalgesellschaften sind juristische Personen und sind, unabhängig vom Eigentümer und von der Eigentümerin, Träger von Rechten und Pflichten. Ein wichtiges Entscheidungselement ist die unterschiedliche Haftung in Personen- bzw. Kapitalgesellschaften: Beim Einzelunternehmen haftet die Inhaberin oder der Inhaber persönlich, während die Anteilseigner einer Kapitalgesellschaft i. d. R. lediglich bis zur Höhe ihrer Einlage haften. Als Zweites wird die Frage nach dem optimalen Schutz von Innovationen, Ideen und Erfindungen diskutiert. Ideen können sowohl im Rahmen der gesetzlichen Schutznormen von geistigem Eigentum als auch im Rahmen strategischer Maßnahmen, die auf jedes Unternehmen angepasst werden müssen und daher höchst unterschiedlich ausfallen können, geschützt werden. Als Drittes wird das Thema Datenschutz erläutert. Hier ist v. a. die Datenschutz-Grundverordnung zu beachten, die im Mai 2018 in Kraft getreten ist und für alle Unternehmen gilt, die personenbezogene Daten von EU-Bürgern verarbeiten.

Susan Müller, Urs Fueglistaller, Alexander Fust, Christoph Müller, Thomas Zellweger

Kapitel 5. Empirische Untersuchung

Im Rahmen des Vorhabens, CSR-Strategien auf europäischer Ebene weiter auszuarbeiten und zu erneuern, werden Regulierungen und Offenlegungspflichten von der EU als mögliche Mittel gesehen, die Informationsbedürfnisse der verschiedenen Stakeholder über ökonomische, soziale und ökologische Themen zu befriedigen und das soziale Verantwortungsbewusstsein vom Management von Unternehmen zu steigern. Wie im Kapitel 2.4 aufgeführt, nehmen Arbeitnehmer im Kontext der nichtfinanziellen Berichterstattung unter den Stakeholdern eine besondere Rolle ein. Nichtsdestotrotz zeigt der Überblick des Forschungsstandes in Kapitel 4, dass die Arbeitnehmerperspektive vergleichsweise selten Gegenstand von Untersuchungen zum Thema der Berichterstattung von Sozial- und Umweltbelangen ist.

Nina Isabelle Schröder

Grundsätze ordnungsmäßiger Eigenkapitalabgrenzung

Obwohl Eigenkapital im System der GoB als eigenständiger Bilanzposten vorgesehen ist (§ 247 Abs. 1 HGB), bestehen weder eine gesetzliche Definition noch eigenständige Bilanzierungsregeln, weshalb sich auf eine Residualgröße als dem Vermögen abzüglich der Schulden schließen lässt. Mithin ist das bilanzrechtliche Eigenkapital mittelbares Ergebnis der für Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten geltenden GoB. Das handelsrechtliche Eigenkapital entspricht daher nicht dem effektiven Reinvermögen.

Christoph Schober

Kapitel 1. Einleitung

Ereignisse wie die Finanzkrise in den Jahren 2007 und 2008 haben zu einem massiven Vertrauensverlust der Gesellschaft in die Rechnungslegung von Unternehmen geführt. Zur gleichen Zeit hat sich ein gesamtgesellschaftlicher Wertewandel in Form einer Weiterentwicklung des kollektiven Bewusstseins der Gesellschaft vollzogen. Dieser äußert sich in der Forderung nach bewusstem Wirtschaften und einer größeren Übernahme von Verantwortung durch Unternehmen.

Nina Isabelle Schröder

Kapitel 3. Entwicklung der gesetzlich verpflichtenden nichtfinanziellen Berichterstattung im Europarecht und die Umsetzung in deutsches Recht

Grundlage für die nichtfinanzielle Berichterstattung im (Konzern-)Lagebericht stellen Richtlinien der EU dar. Basis für die Einflussnahme der EU auf das deutsche Gesellschafts- und Unternehmensrecht und somit auch auf die (Konzern- )Berichterstattung ist Art. 114 Abs. 1 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV).

Nina Isabelle Schröder

Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung strukturierter Finanzinstrumente

Als strukturierte Finanzinstrumente werden nicht derivative Basisverträge bezeichnet, die um eingebettete Derivate ergänzt sind. Es handelt sich dabei um rechtlich verbundene und insofern einheitliche Verträge, deren Bestandteile nicht separat handelbar sind. Finanzinstrumente, die aus mehreren rechtlichen, getrennten und separat handelbaren Finanzinstrumenten bestehen, sind demnach keine strukturierten Finanzinstrumente, wie dies bei der Optionsanleihe – bestehend aus einer Anleihe und einem Optionsschein – der Fall ist.

Christoph Schober

Kapitel 6. Schlussbetrachtung

Mit der vorliegenden Arbeit sollte die Perspektive der Arbeitnehmer in der gesetzlich verpflichtenden nichtfinanziellen Berichterstattung herausgestellt werden. Der Umbruch der traditionellen, auf finanzielle Aspekte fokussierten Unternehmensberichterstattung ist auf die Forderung nach bewusstem Wirtschaften, einer größeren Verantwortungsübernahme der Unternehmen und der Berichterstattung hierüber seitens der verschiedenen Stakeholder zurückzuführen. Innerhalb der Nachhaltigkeitsberichterstattung nimmt somit der Stakeholder-Ansatz, der für eine grundsätzliche Berücksichtigung aller Anspruchsgruppen an einem Unternehmen plädiert, eine besondere Rolle ein.

Nina Isabelle Schröder

Kapitel 4. Stand der Forschung

Das Forschungsinteresse an einem sozial- und umweltverträglichen Verhalten von Unternehmen sowie der Kommunikation hierüber nimmt in den letzten Jahren immer mehr zu. Vor dem Hintergrund der Zielsetzung der Analyse der vorliegenden Arbeit wird im Folgenden der Stand der Forschung zum Thema Nachhaltigkeitsberichterstattung dargestellt. Abbildung 6 zeigt die Themenfelder, in die sich bestehende Studien unterteilen lassen, und Abbildung 7 die verschiedenen Stakeholdergruppen, die im Rahmen der jeweiligen Themenfelder im Fokus stehen.

Nina Isabelle Schröder

Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung derivativer Finanzinstrumente auf eigene Anteile

Bei der AG ist die Rückgewähr geleisteter Einlagen an die Aktionäre nach § 57 Abs. 1 S. 1 AktG zum Zwecke der Kapitalerhaltung grds. unzulässig, worunter auch der Erwerb eigener Anteile zu fassen ist. Eine Ausnahme bildet „die Zahlung des Erwerbspreises beim zulässigen Erwerb eigener Aktien“ (§ 57 Abs. 1 S. 2 AktG), mithin bei Vorliegen eines der in § 71 Abs. 1 AktG abschließend genannten Ausnahmetatbestände. Hierunter fällt neben dem Erwerb eigener Aktien zum Angebot an Arbeitnehmer (§ 71 Abs. 1 Nr. 2 AktG) insbesondere der Erwerb aufgrund eines Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung, der unter Beachtung des Verbots zum ausschließlichen Eigenhandel keinen besonderen Zweck erfüllen muss (§ 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG).

Christoph Schober

Kapitel 2. Pflichten, Aufgaben und Adressaten der nichtfinanziellen Unternehmensberichterstattung in Deutschland

Gemäß § 238 Abs. 1 HGB ist jeder Kaufmann zur Buchführung nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung (GoB) verpflichtet. Die Buchführung soll die Handelsgeschäfte und die Lage des Vermögens des Kaufmanns ersichtlich machen. Gemäß § 140 Abgabenordnung (AO) ist zudem jeder, der nach anderen Gesetzen als den Steuergesetzen Bücher und Aufzeichnungen zu führen hat, die für die Besteuerung von Bedeutung sind, dazu verpflichtet, die ihm nach den anderen Gesetzen obliegenden Pflichten auch für die Besteuerung zu erfüllen.

Nina Isabelle Schröder

§ 6 Die wirtschaftliche Betätigung der öffentlichen Hand

Die wirtschaftliche Betätigung der öffentlichen Hand hat in Deutschland traditionell eine große Bedeutung. Seit jeher beschränken sich Staat und Gemeinden nicht auf die Wahrnehmung von Hoheitsgewalt zur Erfüllung ihrer Aufgaben, sondern nehmen auch aktiv als Anbieter von Produkten und Leistungen am Marktgeschehen teil. Gegenstand und Umfang der staats- und kommunalwirtschaftlichen Betätigung unterliegen jedoch in Abhängigkeit von politischen, ökonomischen und rechtlichen Rahmenbedingungen einem stetigen Wandel. Im internationalen Vergleich erscheint die wirtschaftliche Betätigung der öffentlichen Hand in Deutschland weder als besonders ausgeprägt noch als besonders zurückhaltend.

Matthias Knauff

4. Corporate Social Responsibility

Corporate Social Responsibility adressiert die ethische und philanthropische Verantwortung von Unternehmen und rundet damit die Betrachtung der Ebenen des Carroll’schen Verantwortungsmodells ab. Ein theoretisches Fundament, welches auf den Perspektiven von zwei Wirtschaftswissenschaftlern und zwei Wirtschaftsethikern gründet, spannt einen Raum gesellschaftlicher Verantwortung auf. Die Beschreibung des Begriffs Corporate Social Responsibility mit einer Berücksichtigung von Freiwilligkeit, Nachhaltigkeit und Stakeholder-Orientierung schließt sich an. Aus der Vielzahl an Instrumenten einer Corporate Social Responsibility wird eine Auswahl beschrieben, um schließlich das Anwendungspotenzial von CSR in mittelständischen Unternehmen sowie den Beitrag von CSR zum Unternehmenserfolg zu betrachten.

Claudia Kreipl

2. Corporate Governance

Corporate Governance setzt sich damit auseinander, dass in den Unternehmen „richtige“ Entscheidungen getroffen werden. Es steht die Führung des Unternehmens im Fokus. Ein ökonomisch erfolgreiches Unternehmen ist das Ergebnis guter Führung. Dafür werden die Rahmenbedingungen und Gründe einer Entstehung von Corporate Governance beschrieben, bevor der Begriff über fünf Perspektiven hergeleitet und definiert wird. Als theoretischer Erklärungsansatz wird die Prinzipal-Agent-Theorie herangezogen. Die Lösungsansätze zur Überwindung einer Prinzipal-Agent-Problematik führen zu den Ausgestaltungsformen von Corporate Governance in der Unternehmenspraxis. Als externe Rahmenbedingung für Unternehmen wurde der Deutsche Corporate Governance-Kodex entwickelt. Ergänzend wird die Entwicklung weiterer nationaler Gesetzesänderungen betrachtet und in supranationale Corporate Governance-Leitlinien und Gremien eingebettet. Die unternehmensinterne Ausgestaltung von Corporate Governance wird zunächst grundlegend beschrieben, um dann die besondere Rolle von Aufsichtsräten zu diskutieren. Mit dem Three-Lines-of-Defense-Modell wird danach ein Ansatz betrachtet, welcher unabhängig von der Gesellschaftsform der Unternehmen den Corporate Governance-Forderungen entsprechen kann. Eine Diskussion der Bedeutung von Corporate Governance für kleine und mittlere Unternehmen sowie eine Betrachtung des Erfolgspotenzials von Corporate Governance runden das Kapitel ab.

Claudia Kreipl

Kapitel 8. H

Ludwig Gramlich, Peter Gluchowski, Andreas Horsch, Klaus Schäfer, Gerd Waschbusch

Kapitel 7. G

Ludwig Gramlich, Peter Gluchowski, Andreas Horsch, Klaus Schäfer, Gerd Waschbusch

Kapitel 2. B

Ludwig Gramlich, Peter Gluchowski, Andreas Horsch, Klaus Schäfer, Gerd Waschbusch

Kapitel 5. E

Ludwig Gramlich, Peter Gluchowski, Andreas Horsch, Klaus Schäfer, Gerd Waschbusch

Kapitel 1. A

Ludwig Gramlich, Peter Gluchowski, Andreas Horsch, Klaus Schäfer, Gerd Waschbusch

Kapitel 10. J

Ludwig Gramlich, Peter Gluchowski, Andreas Horsch, Klaus Schäfer, Gerd Waschbusch

Kapitel 12. V

Ludwig Gramlich, Peter Gluchowski, Andreas Horsch, Klaus Schäfer, Gerd Waschbusch

Kapitel 1. K

Ludwig Gramlich, Peter Gluchowski, Andreas Horsch, Klaus Schäfer, Gerd Waschbusch

Kapitel 6. P

Ludwig Gramlich, Peter Gluchowski, Andreas Horsch, Klaus Schäfer, Gerd Waschbusch

Kapitel 8. R

Ludwig Gramlich, Peter Gluchowski, Andreas Horsch, Klaus Schäfer, Gerd Waschbusch

Kapitel 2. L

Ludwig Gramlich, Peter Gluchowski, Andreas Horsch, Klaus Schäfer, Gerd Waschbusch

Kapitel 1. Einleitung

Das Geschäft mit der Kreditvergabe ist aus Sicht der Kreditinstitute ein wichtiger Erfolgsfaktor. Die Kreditvergabe stellt aus Sicht des Kreditinstitutes eine Möglichkeit der renditebringenden Anlage von Kundengeldern dar. Zudem bildet der Kredit an Firmenkunden häufig die Plattform für die gesamte Kundenbeziehung.

Marc Hansmann

Kapitel 5. Regulatorische Auswirkungen

Sowohl bei Aufsichtsbehörden als auch in der Privatwirtschaft ist das Thema ‚Klimawandel‘ lange Zeit vernachlässigt worden. So gibt es im Bankensektor hinsichtlich der Geschäftsmodelle und des Risikomanagements zahlreiche neue Herausforderungen durch das Auftreten von Klimarisiken. Diesen Risiken kann durch einzel- aber auch gesamtwirtschaftlichen Instrumenten begegnet werden.

Joachim Weeber

Kapitel 3. Langfristige Geldanlage: Aktien, Anleihen und weitere Anlagemöglichkeiten

In diesem Kapitel werden langfristige Kapitalanlagen vorgestellt, bei denen die Ermittlung des Risikos und die Dauer der Investition eine entscheidende Rolle spielen und die in der Verzinsung widergespiegelt werden. Der Zins macht damit als Ausdruck des bewerteten Risikos und der Zeit Anlagemöglichkeiten vergleichbarer.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz

4. CSR-Risikomanagement – Best-Practice-Rahmenwerke und Good-Practice-Beispiele

Kapitelausblick und Lernziele

Im Rahmen der CSR-Erfolgssteuerung müssen zwei Perspektiven des Risikomanagement unterschieden werden, das a) CSR-Risikomanagement und b) das formale Risikomanagement. Das CSR-Risikomanagement gemäß internationaler CSR-Verhaltenskodizes fokussiert das Risikomanagement in den globalen Wertschöpfungs- und Lieferantenketten bzw. die stakeholderorientierte Sichtweise der Wesentlichkeit. Das Risikomanagement gemäß CSR-RUG entspricht dagegen der Sichtweise des formalen Risikomanagement auf der Basis gesetzlicher Vorgaben bzw. der geschäftsorientierten Sichtweise der Wesentlichkeit.

Rosemarie Stibbe

2. CSR-Erfolgssteuerung – politische Perspektive

Kapitelausblick und Lernziele

Auf sämtlichen politischen Ebenen besteht Einigkeit, dass Unternehmen als integraler Bestandteil des Gesamtsystems „Gesellschaft“ maßgeblich zur Umsetzung oder Nicht-Umsetzung der nachhaltigen Entwicklung beitragen. Existenzbedrohende Entwicklungstrends in den globalen Lieferantenketten zahlreicher Unternehmen (z. B. Menschenrechtsverletzungen, Zerstörung zahlreicher Ökosysteme, schwerwiegende Umweltverschmutzungen) weisen darauf hin, dass eine Vielzahl an Unternehmen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung in den Wertschöpfungs- und Lieferantenketten nicht nachkommt. Der politische Ruf nach mehr Transparenz unternehmerischer Verantwortung und stärkeren Kontroll- und Überwachungsmechanismen wird immer lauter. CSR-Verbindlichkeiten und gesetzliche Vorgaben prägen das neue CSR-Verständnis, das große Unternehmen und KMU vor neue Herausforderungen stellt. CSR-Risikomanagement und CSR-Berichterstattung nehmen im Rahmen des CSR-Transformationsprozesses in den Wertschöpfungs- und Lieferantenketten der Unternehmen eine an Relevanz gewinnende Stellung auf der Basis verpflichtender Vorgaben ein.

Rosemarie Stibbe

Klimawandel und Risikoberichterstattung

Der Klimawandel steht im Zentrum der Beobachtung. Die Anforderungen an eine systematische Auseinandersetzung mit klimabezogenen Risiken steigen durch den Druck von Investoren, Stakeholdern sowie der Gesetzgebung. Einerseits müssen Unternehmen vermehrt Rechenschaft über ihre Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft ablegen und andererseits erwarten Finanziers verstärkt, dass Unternehmen sich strukturiert auf die Auswirkungen durch Klimaveränderungen für die Geschäftstätigkeit vorbereiten. In folgendem Beitrag soll die Berichterstattung über klimabezogene Risiken betrachtet werden. Hierfür werden zwei unterschiedliche Perspektiven eingenommen.

Peter Ertl, Katharina Schönauer

Industrie 4.0 im Rahmen von Informationssicherheit und Datenschutz

Mit dem exponentiellen Fortschritt im Rahmen technologischer Entwicklungen der Industrie 4.0 oder Internet of Things (IoT) entsteht viel Raum für Spekulationen. Außerhalb jeglicher Diskussionen ist die Bedeutung von Informationssicherheit und Datenschutz, die sowohl vom Gesetzgeber wie auch unternehmensseitig, bis hin zum Kunden, dem Betroffenen als bedeutend gesehen wird. Sie nimmt eine zentrale Rolle innerhalb der bestehenden und bevorstehenden Wandlungsprozesse in den beteiligten Unternehmen ein.

Thomas Jäschke

Kapitel 2. Allgemeine Grundlagen des B2B-Marketings und -Vertriebs

Das zweite Kapitel des Buchs befasst sich mit Grundlagen des Marketing- und Vertriebsmanagements. Zunächst wird die Evolution der beiden Funktionsbereiche vorgestellt, um die historische Entwicklung von Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart wissenschaftlich und praxisorientiert einordnen zu können. Darauf aufbauend werden die Aufgaben des Marketings und Vertriebs als Managementprozess aufgezeigt und der Rahmen für die M&V-Schnittstelle gesetzt. Mit konkreten Beispielen werden die Aufgaben des Marketing- und Vertriebsprozesses beleuchtet, um bereits an dieser Stelle die hohe Relevanz für die Zusammenarbeit der beiden Funktionseinheiten zu unterstreichen. Trends und Herausforderungen, wie neue Technologien, Digitalisierung, Globalisierung sowie sich verändernde Marktplätze oder Kundenbedürfnisse wirken sich heute wie auch morgen auf das Marketing und den Vertrieb aus. Das Kapitel zeigt auf, welche Ansätze es für das Marketing und den Vertrieb gibt, um sich diesen Trends und Herausforderungen zu stellen. Zuletzt befasst sich dieses Kapitel mit einem zentralen Thema des Marketings und Vertriebs: dem Management von Kundenbeziehungen. Gerade im Kundenbeziehungsmanagement (CRM) und der Customer Journey ist die „integrierte Zusammenarbeit von Marketing und Vertrieb“ unverzichtbar und von herausragender Bedeutung. Aus diesem Grund werden die beiden Themenbereiche wissenschaftlich und praxisorientiert vorgestellt.

Wolf-Dieter Hiemeyer, Dominik Stumpp

B

Im Gegensatz zum Bail-out tragen bei einem Bail-in die Geldgeber einer Institution deren Verlust mit. Durch die Zahlungsunfähigkeit eines Staates verlieren dessen Gläubiger Teile ihrer Ansprüche oder geben diese auf. In Bezug auf Banken wird in den Vorschriften der BRRD in den Artikeln 43-55 das Instrument des Bail-in zur Abwicklung von Kreditinstituten eingeführt.

Ludwig Gramlich, Peter Gluchowski, Andreas Horsch, Klaus Schäfer, Gerd Waschbusch

V

Begriff: Kennzahl beziehungsweise darauf gestützte Methode zur Quantifizierung insbesondere der Markt- und Preisrisiken von Kassaoder derivativen (Finanz-)Instrumenten sowie Adressausfallrisiken bei Kreditinstrumenten. Aktuell stellt der Value-at-Risk die wesentliche Grundlage für die Erfassung, Steuerung, Prognose und Kontrolle dieser finanziellen Risiken in Bank- wie Nichtbank-Unternehmen dar. Hierbei wird das Risiko als Wahrscheinlichkeit eines Verlusts, also die negative Abweichung vom Erwartungswert definiert (down side risk).

Ludwig Gramlich, Peter Gluchowski, Andreas Horsch, Klaus Schäfer, Gerd Waschbusch

5. Strategisches und operatives Management von Wertpotenzialen

Gegenstand der Banksteuerung ist auch das Management der Wertpotenziale einer Bank, also der strategischen Geschäftsfelder (SGF), die definiert sind durch ein Kundensegment i.V.m. den hierfür angebotenen Bankleistungen. Ist ihre – durchaus nicht unproblematische – Abgrenzung gelungen, müssen SGF bewertet und verglichen werden, wofür verschiedene Ansätze entwickelt worden sind, darunter die strategische Geschäftsfeldkurve sowie Geschäftsfeld-Portfolio-Darstellungen. Abhängig von der Positionierung der SGF auf der Kurve bzw. im Koordinatensystem der Portfolio-Ansätze lassen sich SGF-spezifische Strategien ableiten. In diesem Kontext ist auch über die Positionierung der Bank in einzelnen SGF zu entscheiden. Auf der grundsätzlichen Ebene der Marktbearbeitung werden hierbei Präferenzstrategie einerseits und die Strategie der Kosten- bzw. Preisführerschaft andererseits unterschieden. Beide werden in einem nächsten Schritt auf der Ebene des Marketing-Mix im Sinne aufeinander abgestimmter Preis- und Produkt, Distributions- sowie Kommunikationspolitik konkretisiert. Bezogen auf einzelne Kunden(gruppen) müssen sich sämtliche dieser Aktivitäten zur Kundengewinnung bzw. -bindung vor dem Hintergrund des angestrebten Wertziels der Bank rechtfertigen lassen. Der Beitrag einer Kundenbeziehung hierzu kann über die Kalkulation eines Kundenwertes (Customer Lifetime Value) messbar gemacht werden.

Andreas Horsch, Daniel Kaltofen

Die Entwicklung der strategischen Steuerung in der Alten Hansestadt Lemgo

Der Beitrag beschreibt die Grundlagen und die Entwicklung der strategischen Steuerung in der Alten Hansestadt Lemgo.

Dirk Tolkemitt, Doris Hagemann

1 Teil Der organschaftliche Status des GmbH-Geschäftsführers

Jede GmbH benötigt einen Geschäftsführer, um handlungsfähig zu sein. Der Geschäftsführer ist das Leitungsorgan der Gesellschaft. Er muss von den Gesellschaftern sorgfältig ausgesucht und überwacht werden. Zahlreiche Krisen und Insolvenzen sind auf das Missmanagement von Geschäftsführern zurückzuführen. Der Geschäftsführer sollte selbst kritisch prüfen, ob er für die Position sämtliche Qualifikationen aufweist bzw. ob er sich dieselben aneignen oder über Dritte beschaffen kann. Es liegt auf der Hand, dass der Manager die erforderlichen Führungsqualitäten besitzen sollte. Er hat nicht nur die fachlichen Qualifikationen mitzubringen, sondern auch eine Leitungspersönlichkeit zu sein. Hierzu gehören ein entsprechendes Durchsetzungsvermögen sowie die Fähigkeit, die Mitarbeiter zu motivieren. Neben den betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Geschäftsführeramt stellt auch das Recht Anforderungen an einen Geschäftsführer. Die rechtlichen Vorgaben begrenzen den Gestaltungsspielraum des Geschäftsführers. Ihm werden zahlreiche Pflichten aufgebürdet, aber auch Rechte eingeräumt. Die den Geschäftsführer betreffenden Rechtsfragen sind Gegenstand dieser Abhandlung.

Rocco Jula

Kapitel 5. Gesellschaftstypen und Rechtsformwahl

In diesem Kapitel wird vermittelt, welche verschiedenen Rechtsformtypen das deutsche Recht bereitstellt und welche wesentlichen Unterschiede zwischen diesen im Hinblick auf deren Eignung zum Betrieb eines gewerblichen Unternehmens bestehen. Zudem werden ausschlaggebende Kriterien für die Rechtsformwahl bei einer Unternehmensgründung dargestellt.

Nicolai Schädel

3. Der CFO als Controlling- und Reportingexperte

Die Controlling-Forschung verweist seit einiger Zeit auf Probleme, die beim Einsatz von Rentabilitätskennzahlen in der Unternehmenssteuerung entstehen können. Dennoch werden sie dafür in der Unternehmenspraxis sehr häufig eingesetzt. Den Gefahren kann begegnet werden, wenn bei der Bewertung der Kennzahlen verzerrende Einflüsse berücksichtigt oder mehrere Kennzahlen in geeigneter Weise miteinander kombiniert werden. Eine Fallstudie zeigt, wie diese Erkenntnisse praktisch umgesetzt werden können, und sie deutet an, dass Unternehmenscharakteristika Einfluss auf die Auswahl von Rentabilitätskennzahlen für Steuerungszwecke haben.

Matthias J. Rapp, Axel Wullenkord

5. Der CFO als Governance- und Administrationsexperte

Eine zentrale Rolle des CFOs ist die des Governance- und Administrationsexperten. In dieser Rolle ist der CFO verantwortlich für den ordnungsgemäßen, kostengünstigen und effizienten Ablauf sämtlicher kaufmännischer Prozesse im Unternehmen. In diesem Zusammenhang kommt der Digitalisierung von kaufmännischen Prozessen eine herausragende Rolle zu.

Matthias J. Rapp, Axel Wullenkord

2. Der CFO als Abschluss- und Bilanzierungsexperte

Die Komplexität der Unternehmensstrukturen hat unter anderem aufgrund von Internationalisierung und historisch gewachsenen Konzernverbunden enorm zugenommen. Dies erfordert einen CFO mit hoher Abschluss- und Bilanzierungskompetenz.

Matthias J. Rapp, Axel Wullenkord

4. Der CFO als Finanz- und Kapitalmarktexperte

In seiner Rolle als Finanz- und Kapitalmarktexperte hat der CFO jederzeit für eine ausreichende Liquidität zu sorgen. Dabei geht es einerseits darum, sicherzustellen, dass das Unternehmen jederzeit in der Lage ist, den laufenden Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Dabei geht es aber auch darum, die zur Erreichung der Rentabilitätsziele geplanten Investitionen in das Anlagevermögen (einschließlich Akquisitionen) und/oder das Working Capital adäquat finanzieren zu können. Betrachtet man das Spektrum möglicher Finanzierungsarten, so ist klar, dass eine Innenfinanzierung hier in den meisten Fällen nicht ausreicht, dass sich der CFO vielmehr regelmäßig im Rahmen der Außenfinanzierung auf den Kapitalmärkten um Eigenkapital oder Fremdkapital bemühen muss. Das damit verbundene Kompetenzspektrum ist dabei sehr vielschichtig.

Matthias J. Rapp, Axel Wullenkord

15. Entrepreneurial Monitoring

Wenn Entrepreneure an Monitoring und Rechnungswesen denken, fallen ihnen rasch Fragen der Buchhaltung ins Auge, die sie oft wenig interessieren. Ganz anders ist die spannende Frage, wie man nahezu täglich kontrollieren kann, ob sich das Jungunternehmen auf einem zielführenden Weg befindet. Dies steht im Zentrum des Entrepreneurial Monitorings. Entrepreneure brauchen in der Regel keine aufwändigen Controlling-Systeme, sondern schlanke Cockpits, die mittels weniger Schlüsselgrößen tagesaktuelle Daten liefern. Das Kapitel zeigt, wie Gründer die gesetzlichen Mindeststandards des Reportings in Sachen Bilanzierung und Erfolgsrechnung erfüllen können. Der Fokus liegt aber auf dem Startup-Monitoring durch spezifische Scorecards und dem in jüngster Zeit vermehrt im Startup-Sektor genutzten OKR-Ansatz. Er steht für „Objectives & Key Results“. Beim Monitoring wird der Blick nicht nur nach innen, sondern auch auf zentrale marktrelevante Größen wie Customer Lifetime Value oder Kundenakquisitionskosten gerichtet.

Jörg Freiling, Jan Harima

Open Access

Kapitel 2. Nachhaltiges Wirtschaften und Unternehmensmanagement

Bei der Produktion und dem Konsum von Gütern und Dienstleistungen machen wir vielfältigen Gebrauch von Ressourcen und Umwelt, etwa indem wir Erdölprodukte verbrennen oder Fischfang betreiben. Die Nutzung von Ressourcen sowie der Eintrag von Schadstoffen und Abfällen in die Umwelt beeinflussen langfristig die Ressourcenverfügbarkeit und die Umweltqualität. Die Umwelt- und Ressourcenökonomie untersucht diese Beziehungen: Die Nutzung von Umwelt und Ressourcen wird hinsichtlich ihrer Effizienz und Verteilungswirkungen analysiert.

Johannes Schmidt, Sebastian Wehrle, Ika Darnhofer, Petra Riefler, Laura Wallnöfer

18. Datenschutz – ein Baustein von Utility 4.0

Fast wöchentlich ist von Datenklau und Cyberspionage bzw. Industriespionage bezüglich Unternehmensdaten zu lesen. Auch die Energiewirtschaft war bereits davon betroffen. So wurden im Dezember 2015 Hackerangriffe auf die Kraftwerkseinsatzplanung verübt und dadurch ein Stromausfall erreicht. Im Sommer 2018 wurden vermehrt Unternehmen der deutschen Energiewirtschaft Ziel von Hackerangriffen, die Teil einer groß angelegten weltweiten Cyberangriffskampagne gewesen sein sollen. Angreifer hatten es in einigen Fällen geschafft, in die Büronetzwerke der betroffenen Firmen einzudringen. Hackerangriffe können potenziell entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der Energiewirtschaft erfolgen, von der Erzeugung bis hin zum Verbrauch. Datenschutzaspekte spielen aber auch eine Rolle, wenn Unternehmen sich im Rahmen ihrer strategischen Entwicklung und weiteren Positionierung am Markt dazu entschließen, miteinander zu kooperieren und Informationen auszutauschen. Hier stellen sich nicht nur datenschutzrechtliche, sondern zudem auch wettbewerbsrechtliche Fragen. Ähnliche Fragestellungen können auftauchen, wenn Unternehmen beschließen, Plattformen für Industrie 4.0 zu nutzen oder ihre Daten in Cloud-basierten Hostinglösungen zu speichern. Hier spielt sowohl der Datenschutz auf europäischer als auch auf nationaler Ebene eine Rolle. Ferner ist zwischen dem Datenschutz für Unternehmensdaten und dem der personenbezogenen Daten zu unterscheiden. All diese Aspekte sollen nachfolgend dargestellt werden.

Susann Funke

28. Informationssicherheit als Enabler der Digitalisierung in der Energieerzeugung

Potenziale, die Vorteile der Digitalisierung zu nutzen, werden auch in der Energieerzeugung gesehen. Gesetzliche und regulatorische Anforderungen stellen Betreiber vor die Herausforderung, die bestehende IT-Struktur und Organisation zu schützen. Die Notwendigkeit hierfür ist aufgrund der zunehmenden Anzahl von Cyberattacken durchaus begründet. Dies scheint den Entfaltungsspielraum für mehr Digitalisierung in der Energieerzeugung zu nehmen. Nicht selten wird Informationssicherheit daher als Hemmschuh der Digitalisierung empfunden. Sie stellt jedoch eine unverzichtbare Basis für eine erfolgreiche Digitalisierung dar. Nur wer das Management der Informationssicherheit beherrscht, ist bereit für Utilities 4.0.

Evelyn Koska

Kapitel 8. Zusammenfassung, Forschungsausblick und Schlussbetrachtung

Auf Basis der Ausführungen in den vorherigen Kapiteln werden im Folgenden die hinsichtlich der formulierten Fragestellungen gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst. Zudem werden mögliche anknüpfende Forschungsarbeiten formuliert.

Franz Zinser

Kapitel 6. Empirische Untersuchung der Entwicklung und des Stands der Segmentberichterstattung nach IFRS 8

Die Untersuchung der Segmentberichte erfolgt im Rahmen dieser Arbeit anhand einer Inhaltsanalyse. Hierbei handelt es sich um eine „[…] empirische Methode zur systematischen, intersubjektiv nachvollziehbaren Beschreibung inhaltlicher und formaler Merkmale von Mitteilungen.“ Die Inhaltsanalyse zielt dabei nicht nur auf die bloße Beschreibung des Kommunikationsmaterials ab, sondern ermöglicht zudem eine systematische Analyse hinsichtlich verschiedener Aspekte der Kommunikation.

Franz Zinser

Kapitel 7. Weiterentwicklung des IFRS 8

Im März 2017 veröffentlichte das IASB den Exposure Draft (ED/2017/2) „Improvements to IFRS 8 Operating Segments – Proposed amendments to IFRS 8 and IAS 34“ mit dem Ziel der Weiterentwicklung von IFRS 8.

Franz Zinser

Kapitel 5. Analyse empirischer Untersuchungen zu den Folgen des Wechsels der Segmentberichterstattung von IAS 14 zu IFRS 8

In Hinsicht auf empirische Erkenntnisse zu IFRS 8 in Deutschland konnten im Rahmen einer Analyse von wissenschaftlichen Publikationen im deutschsprachigen Raum insgesamt 13 empirische Untersuchungen identifiziert werden, die in Tabelle 7 dargestellt sind. Diese befassen sich zumeist mit den Effekten der Umstellung von IAS 14 zu IFRS 8 auf die Segmentberichterstattung deutscher Unternehmen, was hinsichtlich der Zielsetzung dieses Kapitels, die in einer Beurteilung der Umstellungseffekte besteht, vorteilhaft ist. Allerdings ist zu beachten, dass sich die Untersuchungen hinsichtlich der betrachteten Zeiträume sowie der Anzahl und Auswahl der einbezogenen Unternehmen voneinander unterscheiden, was die Vergleichbarkeit der Ergebnisse einschränkt.

Franz Zinser

Kapitel 4. Konzeptionelle Analyse und mögliche Auswirkungen des IFRS 8 auf die Segmentberichterstattungspraxis

Nachdem die Regelungen des IFRS 8, des IAS 14 und der Lageberichterstattung dargelegt wurden, erfolgt nun eine Analyse der konzeptionellen Ausgestaltung und der Implikationen für die Segmentberichterstattungspraxis. Die Analyse der konzeptionellen Ausgestaltung stellt die im Framework formulierten Ziele und Anforderungen den Regelungen des IFRS 8 vergleichend gegenüber. Vor diesem Hintergrund und wegen der in Kapitel 2 dargelegten Vorteile und Nachteile einer Segmentberichterstattung im Rahmen der Unternehmensrechnung werden die Problemfelder des Standards aus Sicht der erstellenden Unternehmen und der Adressaten untersucht, wobei insbesondere Ermessensspielräume thematisiert werden, die aus der Anwendung des Management Approach sowie aus Regelungslücken resultieren.

Franz Zinser

Kapitel 3. Rahmenkonzept der IFRS und Regelungen des IFRS 8

Vor der Auseinandersetzung mit den Regelungen zur Segmentberichterstattung nach IFRS 8 sind in einem ersten Schritt die übergeordneten Rechnungszwecke und Grundsätze der IFRS zu erläutern. Ein übergeordnetes Rahmenkonzept (Conceptual Framework), das die Adressaten und Zwecke der IFRS-Rechnungslegung benennt sowie Rechnungslegungsgrundsätze und Definitionen bereitstellt, wurde erstmals im Jahr 1989 veröffentlicht. Die Aufgabe des Rahmenkonzepts ist es, dem IASB als Deduktionsbasis für die konsistente Gestaltung von IFRS-Standards zu dienen.

Franz Zinser

Kapitel 2. Grundlagen der Segmentberichterstattung

Die Unternehmensrechnung stellt ein System zur Bereitstellung von Informationen dar, welches der mengen- und wertmäßigen Erfassung, Aufbereitung und Dokumentation des unternehmerischen Geschehens sowie der wirtschaftlichen Beziehung des Unternehmens zu seinem Umfeld dient. Hierdurch sollen dessen Adressaten bei der Beurteilung von Handlungsalternativen und dem Treffen sowie der Durchsetzung von Entscheidungen unterstützt werden. Einen wesentlichen Teilbereich der Unternehmensrechnung bildet das Rechnungswesen, das die Finanzbuchhaltung, die Kosten- und Erlösrechnung sowie die Finanzrechnung umfasst.

Franz Zinser

Kapitel 1. Problemstellung

Bei der Beurteilung von Handlungsalternativen ist das Vorliegen von Informationen, die einen Entscheidungsnutzen aufweisen, essentiell. In diesem Zusammenhang stellt die Vermittlung von entscheidungsnützlichen Informationen in Hinsicht auf die vergangene und zukünftige Entwicklung eines Unternehmens in Form der Berichterstattung eine Hauptaufgabe des externen Rechnungswesens dar. Bei Vorliegen einer diversifizierten Geschäftstätigkeit, z. B. in unterschiedlichen leistungsbezogenen Sektoren oder geografischen Regionen, kann eine hoch aggregierte Berichterstattung, die lediglich Informationen für das Gesamtunternehmen bereitstellt, allerdings einen verminderten Entscheidungsnutzen aufweisen, da hierbei die Entwicklungen in den einzelnen Teilbereichen des Unternehmens nicht ersichtlich sein können.

Franz Zinser

J

„Jeder Kaufmann ist verpflichtet, Bücher zu führen und in diesen seine Handelsgeschäfte und die Lage seines Vermögens nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung ersichtlich zu machen.“ Das ist die Buchführungspflicht gemäß HGB § 238.

Wolfram Klitzsch

B

Bad Bank heißt „schlechte Bank“.Eine Bad Bank wird als reine Abwicklungsbank gegründet und übernimmt die weitgehend wertlosen Wertpapiere und Kreditforderungen der (normalen) Bank, damit die normale Bank mit ordentlichen Wertpapieren und normalem Geschäft weiterarbeiten kann.

Wolfram Klitzsch

G

US-GAAP (United States Generally Accepted Accounting Principles) sind Bilanzierungsvorschriften wie das deutsche HGB (Handelsgesetzbuch) und die IFRS (International Financial Reporting Standards).

Wolfram Klitzsch

Nachhaltige Verwaltung

Basierend auf den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und den Nachhaltigkeitsstrategien der EU und Deutschlands ist ein nachhaltigkeitspolitischer Rahmen für die öffentliche Verwaltung entstanden. Hierbei besteht Anpassungsbedarf in den Verwaltungen, der von Verwaltungsreformen bisher nur unzureichend adressiert wird. Im Beitrag werden konzeptionell und anhand von ausgewählten Handlungsfeldern Entwicklungsschritte hin zur nachhaltigen Verwaltung diskutiert.

Harald Heinrichs, Ferdinand Schuster

Terrorismusbekämpfung in der Europäischen Union – Chancen und Risiken

Bereits im Dezember 1975 wurde auf einem Treffen des Europäischen Rates in Rom beschlossen, in den Bereichen Inneres und Sicherheit enger als bislang zusammenzuarbeiten. Hierzu wurde die TREVI-Gruppe eingerichtet. Sie besteht aus den Innenministern der EG-Mitgliedsstaaten.

Falko Schmid

Kapitel 8. Geschäftsführung und Aufsichtsrat in Kliniken

Die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat bestimmen die Geschäftspolitik eines Krankenhauses maßgeblich und sind somit hauptverantwortlich für die erfolgreiche Ausrichtung einer Klinik. Nicht selten und insbesondere aufgrund von unterschiedlichen Interessenslagen treten hierbei Konflikte zwischen den beiden Unternehmensorganen auf, die bei verhärteten Fronten schlimmstenfalls zum völligen Stillstand führen können. Dies kann in einem turbulenten Krankenhausumfeld fatale Folgen für das Klinikum haben, da so betriebswirtschaftlich und medizinisch wichtige Entscheidungen nicht getroffen und folglich auch nicht umgesetzt werden können. Wichtig ist es daher, dass beide Unternehmensorgane an einem Strang ziehen und kooperativ zusammenarbeiten. Nur so kann die komplexe Aufgabe der Klinikführung gelingen.

Tobias Nemmer

Finanzwirtschaftliches Risikomanagement als Grundlage der Bestimmung der ökonomischen Substanz

Der betriebswirtschaftliche Risikobegriff lässt sich grundsätzlich ursachenbezogen oder wirkungsbezogen definieren.

Matthias Backes

Bilanzielle Abbildung der ökonomischen Substanz: Bewertungseinheiten nach handelsrechtlichen GoB

Der handelsrechtliche Jahresabschluss ist nach den GoB aufzustellen (§ 243 Abs. 1 HGB) und dient der Konkretisierung von Informations- und Gewinnansprüchen zur Wahrung der gesellschafts- und öffentlich-rechtlichen Schutzzwecke. Gewinnansprüche können in Form von Gewinnzuweisungs- und Gewinnausschüttungsansprüchen auf gesetzlicher oder vertraglicher Basis entstehen. Dabei sind einerseits die Gewinnberechtigten vor Gewinnverkürzungen zu schützen. Andererseits bedarf es aus Sicht der Gesellschaft und insbesondere der Gläubiger auch eines Schutzes vor substanzgefährdenden überhöhten Ausschüttungen.

Matthias Backes

17. Die bilanzielle Entsorgung für die 90er-Jahre (1988)

Mit der Verformung der vierten und siebten EG-Leidlinie zur Dämonisierung der Rechnungslegung in deutsches Recht ist die Wende zur rechnungslegenden Marktwirtschaft weitgehend vollzogen. Angesichts der erstmals zum 31.12.1987 anzuwendenden neuen Vorschriften des Bilanzrichtliniengesetzes (BiRiLiG), die etwa 300.000 Kapitalgesellschaften treffen, fordern weitblickende Politiker anstelle nicht finanzierbarer Konjunkturprogramme solide Inventurprogramme.

Sebastian Hakelmacher

20. Der Prüfungsbericht als sprachliches Kunstwerk

Die Krönung deutscher Prüfungskunst ist der Bericht des Wirtschaftsprüfers über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Der Prüfungsbericht wird auch als der konstruktive Teil der Prüfung bezeichnet und strotzt vor altbewährter Tradition.

Sebastian Hakelmacher

4. Zahlenlose Rechenschaftslegung

In den letzten Jahren wurde die Rechnungslegung der Unternehmen und Konzerne immer mehr um zahlenlose und unberechenbare Elemente erweitert. Leidtragende dieser Blähungen des Financial Reporting sind derzeit nur große Kapitalgesellschaften mit Kapitalmarktzugang, doch lehrt die Erfahrung, dass nach relativ kurzer Zeit die übrigen Unternehmen von solchen Vapeurs angesteckt werden.

Sebastian Hakelmacher

3. Die Rechnungslegung von Spitzenleistungen

Das Primat der Rechnungslegung für Unternehmen aller Größen und Rechtsformen wird uneingeschränkt von den Normengebern (Standardsetzer, Gesetzgeber), den Bilanzkontrolleuren (Abschlussprüfer, Enforcer) und bilanzfesten Hochschullehrern eingefordert. Alles deutet darauf hin, dass die Rechnungslegung die unternehmerische Kreativität weit mehr beflügelt als so banale Probleme wie Zahlungsfähigkeit oder Ertragslage des Unternehmens.

Sebastian Hakelmacher

Der deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) als Instrument zur Erfüllung des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes (CSR-RUG)

Im Dezember 2014 hat die EU-Kommission eine Richtlinie zur Erweiterung der finanziellen Berichterstattung um nichtfinanzielle und die Diversität betreffende Aspekte verabschiedet (2014/95/EU). Im März 2017 wurde diese Richtlinie mit dem CSR-RUG ins deutsche Recht überführt. Die Berichtspflicht trifft ausgewählte Unternehmen und Konzerne und gilt für alle nach dem 31.

Wolfgang Schuster

Kapitel 4. Coaching

Eines dürfen Sie von einem Coaching nicht erwarten: Dass es Ihnen hilft, Ihnen Lösungen präsentiert und dass es Ihnen zeigt, wie Sie das Ganze umsetzen. Das kann ohnehin niemand leisten außer Sie selbst. Dabei wird das Coaching Sie allerdings unterstützen – mit Erfahrung.

Lothar Volkelt

Kapitel 2. Recherchefreiheit und ihre Grenzen

Zu den Existenzgrundlagen einer freiheitlichen Demokratie gehören Massenmedien, die das Publikum mit den Informationen versorgen, die die Bürgerinnen und Bürger benötigen, um sich auf rationale Weise eine eigene Meinung zu allen wichtigen Angelegenheiten der Gemeinschaft zu bilden. Diesen Teil ihrer „öffentlichen Aufgabe“ können die Medien nur erfüllen, wenn sie ihrerseits die Möglichkeit haben, sich die erforderlichen Informationen zu beschaffen.

Udo Branahl

Kapitel 9. Was sind die Risiken und Nebenwirkungen?

Eine so rasante Entwicklung wie die Digitalisierung kann natürlich nicht ablaufen, ohne dass es zu verschiedensten Unfällen oder wie man es heute nennt, Kollateralschäden kommt. Im Sinne der Ausgewogenheit möchten wir diese nagativen Auswirkungen nicht unerwähnt lassen. Wir weisen deshalb auf leicht lesbare, online verfügbare Artikel, Studien und Statistiken hin. Wir greifen als Beispiele die Sorgen um den Arbeitsplatzverlust, vor dem Betrug um das eigene Geld und vor dem Eindringen in den persönlichen Bereich zum Beispiel durch einen Autodiebstahl auf.

Reinhold Stahl, Patricia Staab

Kapitel 13. Veröffentlichung von Jahresabschlüssen

Die Offenlegung- oder Publizitätspflicht von Unternehmen ist geregelt im Publizitätsgesetz. Diese Verpflichtung gilt für bestimmte Rechtsformen und ist gesetzlich verankert.

Karin Nickenig

Kapitel 9. Zwischenergebnis

Entsprechend der Zielsetzung des zweiten Hauptteils wurde ein Konzeptionsmodell zur Festlegung wesentlicher Lageberichtskomponenten nach §§ 289 ff., 315 ff. HGB i. V. m. DRS 20 entwickelt. Während der kommunikationstheoretischen Fundierung wurde ersichtlich, dass ein optimales Berichtsystem vorliegen kann, wenn die Empfänger Feedback durch einen Rückkopplungsprozess geben. Damit können sie proaktiv ihre Informationsbedürfnisse an das Unternehmen kommunizieren, die im folgenden Bericht berücksichtigt werden können.

Cristina Müller-Burmeister

Kapitel 7. Methodisches Vorgehen

Wie im ersten Hauptteil gezeigt worden ist, reagieren Unternehmen im Rahmen ihrer Informationspolitik auf die wachsenden heterogenen Informationsinteressen der einzelnen Stakeholdergruppen. Ziel dieser Berichterstattung ist es, dass die Interessen der Adressaten mit den Unternehmenszielen langfristig übereinstimmen. Fraglich ist, ob sämtliche Informationsbedürfnisse in einem Reportingmedium aufgegriffen werden können. Bevor die Frage der zukünftigen Entwicklung des externen Management Reporting aufgeklärt wird (vierter Hauptteil), muss zuerst ein Verständnis über die bestehenden Lageberichtsnormen gewonnen werden, die im handelsrechtlichen Management Reporting ein Subsystem sind.

Cristina Müller-Burmeister

Kapitel 6. Zwischenergebnis

Untersuchungsobjekt des ersten Hauptteils sind die normativen Rahmenbedingungen des externen Management Reporting und ihre Prüfung auf nationaler und internationaler Ebene. Im Rahmen des ersten Kapitels gelang es basierend auf einer ökonomischen Fundierung die Notwendigkeit einer wertorientierten Unternehmenspublizität darzulegen.

Cristina Müller-Burmeister

Kapitel 4. Normative Entwicklung des externen Management Reporting

Die gesetzliche Normierung der Lageberichterstattung für Jahres- oder Konzernabschlüsse wird in den §§ 289 ff., 315 ff. HGB sowie für die Zwischenberichterstattung im § 115 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) zentral kodifiziert. Zielsetzung des Lageberichts ist es, den „[…] Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Kapitalgesellschaft so darzustellen, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird“. Demnach stellt der Lagebericht ein zusätzliches, autarkes Berichtsinstrument parallel zum Jahresabschluss nach § 264 Abs. 1 Satz 1 HGB dar.

Cristina Müller-Burmeister

Kapitel 5. Normative Anforderungen an die Einklangprüfung

Entsprechend zur Jahresabschlussprüfung basiert die Einklangprüfung auf einem Soll-Ist-Vergleich nach dem kybernetischen Regelkreismodell des Typ III, wobei das Soll-Objekt durch eine gesetzliche Vorschrift und das Ist-Objekt durch die tatsächliche Ausprägung im Lagebericht verkörpert wird. Ziele der Einklangprüfung nach § 317 Abs. 2 HGB sind die Angaben mit dem Jahres- bzw. Konzernabschluss sowie den Erkenntnissen aus der Prüfung auf Kongruenz mit hinreichender Sicherheit abzustimmen, ob sie ein angemessenes Gesamtbild liefern und Chancen und Risiken angemessen prognostiziert werden.

Cristina Müller-Burmeister

Kapitel 3. Theoretische Fundierung des externen Management Reporting

Sämtliche Marktteilnehmer sind sowohl Sender als auch Empfänger von Informationen, auf deren Basis sie wirtschaftliche Entscheidungen treffen, wobei sie gem. der Institutionsökonomik ihre individuellen Ziele zur Nutzenmaximierung verfolgen. Der Begriff „Information“ nach dem ökonomischen Ansatz wird definiert als „das aus Daten (Mitteilungen, Nachrichten und Meldungen) gewonnene zweckorientierte Wissen“, wobei dieser Zweck als „Entscheidungs- und Handlungsrelevanz“ charakterisiert wird. Die Übertragung dieser Informationen erfolgt über die Kommunikation. Die Lageberichterstattung begründet ein solches Informationsmedium im Sinne der (i. S. d.) Informationsfunktion.

Cristina Müller-Burmeister

Kapitel 2. Gang der Untersuchung

Die Arbeit ist in vier Hauptteile gegliedert. Der erste Hauptteil stellt die gegenwärtigen Grundlagen der Lageberichterstattung und ihrer Prüfung nach nationalen und internationalen Normen dar. Durch den steigenden Stakeholder Dialog und die wachsende Harmonisierung der Rechnungslegungs- und Prüfungsnormen steht der Lagebericht vor einer dynamischen Entwicklung und der Gefahr einer Informationsüberflutung. In Kapitel I.B werden die Informationsasymmetrien der Principal-Agent-Theorie und die Rechnungslegungstheorien, welche die Normen zum Management Reporting betriebswirtschaftlich beeinflussen, in einer theoretischen Fundierung beleuchtet. Danach werden die rechtlichen Rahmenbedingungen nach HGB, IFRS, US-Generally Accepted Accounting Principles (GAAP) sowie den GRI, SASB und IIRC skizziert.

Cristina Müller-Burmeister

Kapitel 17. Ausblick

Eine vollständige Harmonisierung der Vorschriften zur Lageberichterstattung, welches entscheidungsnützliche Angaben mit werthaltigen, managementorientierten und nichtfinanziellen Informationen umfasst, hat mit der Entwicklung eines Integrated Reporting Dynamik aufgenommen. Vor dem Hintergrund der dargestellten Unterschiede im Management Reporting ist fraglich, inwieweit ein einheitliches Konzept mittelfristig global umsetzbar ist. Wesentliche Meilensteine für eine Etablierung eines integrierten, externen Management Reportingsystem müssen noch bestritten werden und sind in der gegenwärtigen Legislative nicht angemessen berücksichtigt worden. Zentrale Bausteine sind erstens die Informationsverknüpfung und ein allgemeines Verständnis über den GoL Wesentlichkeit.

Cristina Müller-Burmeister

Kapitel 16. Zusammenfassung der Ergebnisse

Die dynamische Normenentwicklung des externen Management Reporting stellt die gegenwärtige Lageberichterstattung in den Fokus. Die Erwartungen an eine entscheidungsrelevante Berichterstattung unter Berücksichtigung des Management Approaches werden durch die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Berichtspraxis nicht vollumfänglich erfüllt.

Cristina Müller-Burmeister

Kapitel 15. Zusammenfassung der Handlungsempfehlungen

Nach der Entwicklung und Analyse der handelsrechtlichen Normen anhand des Konzeptionsmodells im zweiten Hauptteil und nach der qualitativen und empirischen Inhaltsanalyse im dritten Hauptteil dieser Untersuchung wurden in den gegenwärtigen Vorschriften der Lageberichterstattung Normierungslücken festgestellt und in der praktischen Umsetzung ein Ausbau der Entscheidungsnützlichkeit begrüßt.

Cristina Müller-Burmeister

Kapitel 14. Entwicklung zu einem Integrated Reporting

Das Integrated Reporting verknüpft die Finanzberichterstattung, das Corporate Governance Reporting sowie die nichtfinanzielle Erklärung und den Nachhaltigkeitsbericht miteinander und ist so zu begrüßen. Um sämtliche Berichte der Unternehmenskommunikation angemessen miteinander zu verbinden, stellt sich die Herausforderung einer normativen und praktischen Umsetzung. Diese Aufgabe wird vor dem Hintergrund der nicht abgeschlossenen, internationalen Harmonisierungsbestrebung des Management Reporting zusätzlich erschwert, welches aus der qualitativen Inhaltsanalyse im dritten Hauptteil sichtbar wurde.

Cristina Müller-Burmeister

Kapitel 13. Handelsrechtliche Lageberichterstattung

Die detaillierte Untersuchung des HGB i. V. m. dem DRS 20 belegt ein fundiertes Berichtssystem, welches jedoch rechnungslegungspolitische Spielräume und normative Lücken aufweist. Es wurden drei Schwachstellen identifiziert: erstens eine fehlende Definition der Wesentlichkeit, zweitens eine Konkretisierung einzelner Teilberichte der Lageberichterstattung und drittens konzeptionelle Überlegungen zur Diskrepanz zwischen dem HGB und DRS 20. Im Folgenden werden normative Handlungsempfehlungen formuliert.

Cristina Müller-Burmeister

Kapitel 8. Theoretisch deduktive Herleitung eines Konzeptionsmodells

Die Lageberichterstattung gehört dem Reportingsystem des Financial Accounting an. Gleichwohl verknüpft er wertorientierte Informationen aus dem internen und externen Rechnungswesen, sodass er dem Value Reporting i. e. S. zu zuordnen ist. Im Zuge der letzten Reformen der Lageberichterstattung nehmen die wertorientierten Komponenten, wie Corporate Governance und Nachhaltigkeit, zu, sodass die Lageberichterstattung auch dem Value Reporting i. w. S. dient.

Cristina Müller-Burmeister

Kapitel 11. Empirische Inhaltsanalyse

Die Lageberichtsqualität wurde in der Forschung vielseitig untersucht. Ein vergleichbares Konzeptionsmodell zur inhaltlichen und formellen Wesentlichkeit liegt bisher nicht vor. Die Untersuchung wird zuerst in die empirischen Analysen zur Lageberichtsqualität eingereiht.

Cristina Müller-Burmeister

Kapitel 10. Normative Inhaltsanalyse

Im zweiten Hauptteil wurde ein Konzeptionsmodell zur Festlegung wesentlicher Lageberichtskomponenten entwickelt. Im ersten Schritt werden die Merkmale des Modells rechtlich theoretisch in Form einer qualitativen Analyse mit internationalen Leitfäden verglichen.

Cristina Müller-Burmeister

Kapitel 1. Problemstellung

Im Zuge des Vertrauensverlustes in der Finanz- und Wirtschaftskrise wurde deutlich, dass auf die Interessen der Stakeholder, wie entscheidungsnützlichen Informationen über die nachhaltige Wertschöpfung der Unternehmen, durch die klassische Finanzberichterstattung nicht ausreichend eingegangen wurde. Dieser Informationslücke versuchen Gesetzgeber und Standardsetter dahingehend zu begegnen, indem sie Unternehmen dazu bewegen, ihre gesellschaftliche Verantwortung anzunehmen und ihre Informationspolitik sowie ihr Wirtschaften nachhaltig an den Informationsinteressen der Gesellschaft zu orientieren. Dabei soll das Management auch aus unternehmensinterner Sicht wesentliche Informationen angemessen offenlegen (Management Approach), damit die Berichterstattungslücke sinkt.

Cristina Müller-Burmeister

Wirtschaftsprüfung im Zeitalter der Digitalisierung

Historisch betrachtet ist die Wirtschaftsprüfung nicht als Vorreiter für Innovationen bekannt. Viel eher orientiert sich die Arbeit der Wirtschaftsprüfer an den bestehenden gesetzlichen und berufsständischen Vorschriften. Änderungen in der Arbeit der Wirtschaftsprüfer ergeben sich daher eher als Folge geänderter rechtlicher Anforderungen und weniger als Reaktion auf neue technische Möglichkeiten.

Benedikt Downar, Dominik Fischer

Kapitel 1. Vor-Überlegungen

Selbstständige oder Unternehmer, die Privat- und Geschäftsvermögen klar trennen wollen, und die ihre persönliche Haftung auf das Geschäftsvermögen beschränken wollen, können dies mit einer Unternehmergesellschaft - der sog. Mini-GmbH. Damit können Sie alle Vorteile einer Kapitalgesellschaft nutzen.

Lothar Volkelt

Kapitel 3. Geschäftsführung in der Unternehmergesellschaft

Der Gewinn der Unternehmergesellschaft darf nicht voll ausgeschüttet werden. Die Unternehmergesellschaft muss in ihrer Bilanz eine Rücklage bilden, in die jeweils ein Viertel des Jahresüberschusses einzustellen ist. Ein Verstoß führt zur Nichtigkeit der Feststellung des Jahresabschlusses und des Gewinnverwendungsbeschlusses.

Lothar Volkelt

Kapitel 4. Führung der Unternehmergesellschaft

Die Gesellschafter entscheiden durch Beschlussfassung über alle Angelegenheiten der Unternehmergesellschaft, von einer Einzelweisung an den Geschäftsführer bis hin zu Änderungen des Gesellschaftsvertrages. Das ist für folgende Vorgänge zwingend vorgeschrieben: Die Einforderung von Nachschüssen Änderungen des Gesellschaftsvertrages Umwandlung der GmbH in eine andere Rechtsform Verschmelzung der GmbH mit einem anderen Unternehmen Auflösung der Gesellschaft

Lothar Volkelt

Kapitel 2. Einführung in die Grundlagen der Buchführung

Damit Carlo Sommerweizen sich schneller in der Technik der Buchführung zurechtfindet und zu einem späteren Zeitpunkt die entsprechenden Auswertungen zum Zweck der besseren Entscheidungsfindung effizienter analysieren kann, befasst er sich im Rahmen seines Selbststudiums zunächst mit den grundlegenden, wenngleich auch etwas trockenen Basisthemen. Er schaut sich neben den Aufgaben der Buchführung auch die Gruppe der Adressaten an, die die Informationen seiner Buchführung benötigen. Die Grundlagen der ordnungsgemäßen Buchführung („Spielregeln“) sowie mögliche Fehler innerhalb der Buchführung sind die ersten Themen, denen er sich intensiv widmet. Alle Bereiche, die er in diesem oder nachfolgenden Kapitel behandelt, werden in Form von mehr oder weniger umfangreichen Übungen wiederholt und gefestigt.

Karin Nickenig

Die Rolle institutioneller Investoren in der deutschen Corporate Governance unter besonderer Berücksichtigung der Aktionärsrechterichtlinie der Europäischen Union

„Institutionelle Anleger sind für die Unternehmen von besonderer Bedeutung. Von ihnen wird erwartet, dass sie ihre Eigentumsrechte aktiv und verantwortungsvoll auf der Grundlage von transparenten und die Nachhaltigkeit berücksichtigenden Grundsätzen ausüben.“ (Präambel Deutscher Corporate Governance Kodex (DCGK)). Die Neuaufnahme dieser direkten Ansprache institutioneller Investoren in die aktuelle Fassung des DCGK im Jahr 2017 zeigt die Aktualität der Diskussion um die Rolle institutioneller Investoren und ihrer Bedeutung für die deutsche Corporate Governance.

Vanda Heinen

Organisatorische Gestaltung der Gesamtunternehmung

Die organisatorische Konfigurierung der Gesamtunternehmung, die Entwicklung einer Rahmenstruktur für alle Unternehmungsaktivitäten, lässt sich in zwei Teilprobleme mit jeweils spezifischen Anforderungen trennen. Es muss einmal die Ebene der Unternehmungsleitung gestaltet werden. Gegenstand der Betrachtung sind hier die Aufgaben der Kerngruppe – der Gruppe, die durch die Unternehmungsverfassung zur Formulierung und Durchsetzung der für alle Unternehmungsaktivitäten verbindlichen Ziele legitimiert ist. Das zweite Problem bei der Festlegung der Rahmenstruktur bildet die Gestaltung der nachgelagerten Unternehmungsbereiche.

Erich Frese, Matthias Graumann, Till Talaulicar, Ludwig Theuvsen

Richtlinienvergleich ausgewählter Stimmrechtsberater mit dem Deutschen Corporate Governance Kodex am Beispiel der Unabhängigkeit des Aufsichtsrats

Deutsche Unternehmen sehen sich bei der Gestaltung ihrer Corporate Governance vermehrt den Inhalten der Abstimmungsrichtlinien international agierender Stimmrechtsberater ausgesetzt. Diesen wird z. T. eine höhere praktische Relevanz als den nationalen Regelungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK), der nicht-bindende Empfehlungen zur Verbesserung der Corporate Governance deutscher Unternehmen beinhaltet, zugesprochen.

Vanda Heinen

Kapitel 19. Jahresabschlussanalyse

Die Bilanzanalyse dekodiert alle systematischen Auswertungen des Jahresabschlusses (Bilanz, Gewinn-und-Verlust-Rechnung und Anhang) und des Lageberichts durch die Informationen über das untersuchte Unternehmen gewonnen werden sollen. Dabei richten sich die Auswertungen nach dem Informationsbedarf der Adressaten der Bilanzanalyse.

Anna Karin Spångberg Zepezauer

Kapitel 18. Lösung zur Übungsklausur

Patente sind unter der Bilanzposition § 266 Abs. 2 I Nr. 1 HGB „selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte“ zu subsumieren. In der HGBBilanz besteht gem. § 248 Abs. 2 HGB ein Ansatzwahlrecht (dem Grunde nach…). Der Höhe nach (Bewertungsvorschrift) wird das Patent mit den entwicklungsbedingten Herstellungskosten gem.

Anna Karin Spångberg Zepezauer

Kapitel 16. Internationale Rechnungslegungsvorschriften

Für Geschäftsjahre ab 2005 sind die International Financial Reporting Standards (IFRS) für Konzernabschlüsse kapitalmarktorientierter Unternehmen in Europa ansässiger Unternehmen anzuwenden.

Anna Karin Spångberg Zepezauer

Kapitel 11. Handelsgesetzbuch – Handelsbilanz

Frage: Wie viele Bücher hat das HGB?

Anna Karin Spångberg Zepezauer

Kapitel 26. Systematische Übersichten und allgemeine Prüfungshinweise

Neben der fachlichen Vorbereitung ist die richtige Klausurtechnik ein entscheidender Baustein für den Erfolg der Prüfung.

Anna Karin Spångberg Zepezauer

Konto, Inländischer Zahlungsverkehr, Ausländischer Zahlungsverkehr, Anlage auf Konten, Geld- und Vermögensanlage, Kreditsicherheiten and Kreditarten

Kontokorrentkonto: Es dient der Abwicklung von Bankgeschäften, insbesondere der Verbuchung von Sichteinlagen.Nachlasskonto: Konten und Depots eines Erblassers werden mit seinem Tod Nachlasskonten.Depotkonto: Depotkonten dienen der Verbuchung von Wertpapieren, die die Banken von ihren Kunden zur Verwahrung und Verwaltung übernehmen.Konto zugunsten Dritter: Bei einem Kontovertrag zugunsten eines Dritten wird vereinbart, dass die Forderungsrechte aus einem Konto bei Eintritt einer bestimmten Bedingung auf einen Dritten übergehen sollen, vgl. §§ 328 ff. BGB.Termingeldkonto: Auf diesem Konto werden Gelder als befristete Anlage verbucht, die vorübergehend nicht benötigt werden.

Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs

Kapitel 2. Prognosereflexivität im Kontext der prüferischen Berichterstattung

Um zu beleuchten, inwiefern die prüferische GC-Berichterstattung als Prognose verstanden werden kann, werden nachfolgend dafür zentrale Begriffsbestimmungen vorgenommen. Der Begriff der Prognose findet sich in vielen Lebensbereichen weitestgehend synonym mit Begriffen wie Prophezeiung, Projektion und Vorhersage. Zunächst werden deshalb Begriff und Strukturmerkmale der Prognose erläutert und an den entsprechenden Stellen von scheinbar sinnverwandten Begriffen abgegrenzt.

Matthias Heinrichs

Rechnungswesen und Steuerung

A. Für einen Kreditor wird eine Lastschrift über die Deutsche Bundesbank vorgelegt. Der Kreditor wird mit der Einlösung zum Debitor. B. Für einen Debitor wird ein Dauerauftrag über eine Korrespondenzbank ausgeführt. Die Nordbank AG hat bei der Korrespondenzbank ein Guthaben. C. Sparer legen ein Teil Ihres Sparguthabens als Festgeld an.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner

3. Die Rückwirkung auf die Realität

Was die Digitalisierung mit uns macht: Die Daten und Verarbeitungsprozesse werden im Computer abgebildet, und die daraus resultierenden Systeme beeinflussen unser Leben.

Im dritten Kapitel beschäftigt uns die Frage, was die Digitalisierung mit uns macht. Daten und Verarbeitungsprozesse werden im Computer abgebildet, und die daraus resultierenden Systeme beeinflussen unser Leben. Wir denken über die Wirkung von Algorithmen nach und die Frage, ob Lebewesen „biologische Maschinen“ sind. Ob Roboter Bewusstsein haben können. Über künstliche Intelligenz und lernende neuronale Netze. Über Auswirkungen der Digitalisie-rung auf unsere Gesellschaft. Über Komplexität, Emergenz und exponentielles Wachstum. Über Hacker und andere Gefährdungen einschließlich der Überwachungssysteme (Social Scoring) in der Ära des „Informationskapitalismus“.

Jürgen Beetz

Kapitel 4. Corporate Social Responsibility (CSR): Konstruktiv-kritische Analyse für den Gesundheitsbereich

Die Zeit, in der Unternehmen ausschließlich auf finanzielle Ziele und eine Wertmaximierung ausgerichtet waren, gehört der Vergangenheit an. In den letzten Jahren hat die Verantwortungsübernahme über das Kerngeschäft des Unternehmens hinaus erheblich an Bedeutung gewonnen. Vor allem der Begriff Corporate Social Responsibility (im Folgenden CSR) wird in der Diskussion häufig aufgegriffen.

Merle Richter, Luise Steen

Kapitel 5. Empirische Analyse

Im Folgenden werden die im Rahmen der empirischen Analyse durchgeführten Arbeitsschritte sowie die daraus erlangten Erkenntnisse erläutert. Darüber hinaus soll einleitend kurz auf das Forschungsdesign eingegangen sowie der Forschungsablauf näher beschrieben werden.

Karsten Rauch

Kapitel 2. Normative Grundlagen

Die gesetzlichen Regelungen zur Konzernlageberichterstattung blicken auf eine lange Entwicklungsgeschichte zurück. Die nachfolgenden Ausführungen sollen dabei u. a. deutlich machen, welchen Einfluss die EU-Gesetzgebung in der jüngeren Vergangenheit auf die Konzernlageberichterstattung nahm und welche Rolle hierbei der deutsche Gesetzgeber ausfüllte.

Karsten Rauch

Kapitel 1. Einführung

Seitdem im Jahr 1985 die Verankerung der Pflicht zur Erstellung eines Konzernlageberichts im Handelsgesetzbuch (HGB) erfolgte, haben die Vorgaben für diesen Bericht eine enorme Weiterentwicklung erfahren. Waren anfangs lediglich der Bericht über Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns (Wirtschaftsbericht) sowie die weiteren Bestandteile Nachtragsbericht, Forschungs- und Entwicklungsbericht sowie Prognosebericht verpflichtend, wurden nach und nach zusätzliche Berichtselemente eingeführt, die es den Adressaten erlauben sollten, sich ein umfängliches Bild der Situation des Konzerns zeichnen zu können. Dazu sollte insbesondere die Erweiterung der anfänglich nur durch den Prognosebericht bereitgestellten zukunftsorientierten Aussagen durch einen Risikobericht beitragen.

Karsten Rauch

5. Wie gestalte ich die Beiratsarbeit?

Der Beirat im mittelständischen Unternehmen

Gute Unternehmensführung und -überwachung sowie Transparenz (Corporate Governance) ist auch für Familien- bzw. mittelständische Unternehmen ein Bestandteil nachhaltiger Unternehmenssicherung. Hierzu kann ein Beirat gute Dienste leisten. Dietrich Dörner geht im fünften Kapitel ausführlich auf die Einrichtung eines Beirats ein, der bei der Unternehmensnachfolge eine nicht zu unterschätzende Hilfestellung geben kann.

Dietrich Dörner

5. Betriebliche Funktionen im Detail

Sie sind in den letzten Kapiteln ein Fan der Betriebswirtschaftslehre geworden?Dann können Sie sich hier in den betrieblichen Funktionen vertiefen. Aber immer so kompakt, dass stets der Überblick erhalten bleibt.Der Realgüterbereich betrachtet die Leistungserstellung mit Innovationsmanagement, Materialwirtschaft, Logistik, Produktionswirtschaft und Marketing.Der Finanzbereich gibt einen Überblick über externes Rechnungswesen (Buchhaltung), internes Rechnungswesen (Kostenrechnung) sowie Investition und Finanzierung.Der dispositive Bereich zeigt auf, wie die Unternehmensführung durch unterstützende Funktionen wie Personalmanagement, Organisation und Informationsmanagement umgesetzt wird.Alles ist einprägsam in Abbildungen und Übersichtsdarstellungen visualisiert und mit Beispielen erläutert.Zum Abschluss des Kapitels gibt es Wiederholungs- und Übungsfragen mit Musterlösungen, um das erworbene Wissen zu überprüfen und anzuwenden.

Claudia Kocian-Dirr

Kapitel 5. Phasen der Spielplan-Gestaltung

Im fünften Kapitel wird erstmals und ausführlich der vollständige Algorithmus der Spielplan-Gestaltung am Theater beschrieben und genau erläutert. Das Modell der Spielplanung am öffentlichen Theater hat acht Phasen. Es beginnt mit der Entwicklung eines Konzeptes, dass in der darauf folgenden Phase durch ein Ordnungssystem der Spielplanung ergänzt wird. In der dritten Phase geht es um die Erstellung und Abstimmung des ersten Entwurfes zwischen den einzelnen Direktorien/Abteilungen, bis er anschließend (Phase 4), in der weiterentwickelten Fassung auf technische und wirtschaftliche Machbarkeit geprüft wird. Auch in dieser Phase werden die nötigen Veränderungen vorgenommen, um dann einen zweiten, geprüften Entwurf zu entwickeln, der in der sechsten Phase präsentiert und in der darauf folgenden umgesetzt wird. In der achten Phase wird die laufende bzw. bereits abgeschlossene Spielzeit ausgewertet und evaluiert, sie geht hier bereits in die Konzepterstellung für die erste Phase des nächsten Spielplans über.

Thomas Schmidt

Mehrebenen-Storytelling in der Werbung: Zur Hierarchisierung von Werbegeschichten aus narrativer Perspektive

Storytelling hat sich als Praxis in der Werbung schon länger bewährt. Storytelling-Kampagnen sind nicht nur an marketingstrategischen Zielsetzungen gemessen erfolgreich, sondern auch in der Wahrnehmung der kritischen Werberezipienten beliebt. Auch als Forschungsfeld hat sich Storytelling bewährt (Hilzensauer 2014). Dabei wird als definitorischer Ansatzpunkt für Storytelling in der Regel die spezifische Einzelgeschichte, also der jeweilige Werbespot gewählt.

Martin Nielsen

6. Risikomanagement

In den vergangenen Jahren ist es im schwierigen wirtschaftlichen Umfeld zu zahlreichen Zusammenbrüchen von Unternehmungen gekommen. Diese wurden nach der Wahrnehmung in der Öffentlichkeit sowie auch (zumindest zum Teil), nach Meinung der Gerichte, durch fehlendes Risikobewusstsein verursacht.Risiken entstehen dadurch, dass die Auswirkungen unternehmerischer Entscheidungen nur bedingt vorhergesagt werden können. Daher ist eine der wichtigsten Aufgaben der Unternehmensleitung, Risiken zu erfassen, zu beurteilen und in der Folge durch geeignete Maßnahmen zu beeinflussen. Unter Risikomanagement versteht man die Führung des Unternehmens aus der Gesamtschau aller seiner Risiken und ihrer Beherrschung. Mit Gefahren ist planvoll und zielgerichtet umzugehen. Durch die systematische Anwendung der Instrumente sollen die Unternehmensentscheidungen möglichst weit in den Bereich der kalkulierten Wahrscheinlichkeiten verschoben werden. Hierzu muss sich das Management zunächst aller wesentlichen Risiken bewusst werden und entscheiden, welche Maßnahmen im Umgang mit ihnen zu treffen sind. Dadurch sollen bestehende und vor allem auch potenzielle Risiken kalkulierbar und somit kontrollierbar werden.

Prof. Dipl.-Ing. Bernhard Tenckhoff, Silvester Siegmann

5. Reifephase – Bewährung und Bewahrung mittelständischer Strukturen

Bei der Einführung des Lebenszykluskonzepts wurde bereits eine kurze Charakterisierung der Reifephase eines Unternehmens vorgenommen. Demnach lässt sich ein Rückgang des Wachstums beobachten, der allerdings nicht als ein krisenhaftes Phänomen zu interpretieren ist. Vielmehr handelt es sich bei einem „reifen“ Unternehmen um ein etabliertes Unternehmen, das sich zumeist durch eine hohe Stabilität in den Ergebnissen auszeichnet. Es haben sich Organisations- und Managementstrukturen ausgebildet, die zugleich handlungsleitend für die Organisationsmitglieder sind.

Holger Reinemann

Die Legalitätspflicht im Kontext der Vorstandspflichten

Um Herleitung und Umfang der Legalitätspflicht ermitteln zu können, ist es zunächst nötig, sie begrifflich zu konturieren und sie in den Kontext der Vorstandspflichten einzuordnen. Dabei wird zu zeigen sein, dass die Legalitätspflicht nach dem Verständnis der herrschenden Meinung bedeutet, dass der Vorstand gegenüber der Gesellschaft dazu verpflichtet ist, bei seiner Tätigkeit alle Normen einzuhalten, welche sich an ihn selbst oder die Gesellschaft richten (dazu unter § 2 A.). Diese Pflicht wird dann von den übrigen Vorstandspflichten abzugrenzen sein (dazu unter § 2 B.).

Rouven Kuschnereit

Buchführung Grundlagen

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner

Rechnungswesen und Steuerung

Das Gehaltsgirokonto des Kunden Burkard Kempf bei der Nordbank AG in Hamburg weist am 01. März ein Guthaben von 436,80 EUR aus.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner

Dritter Teil: Unternehmensüberwachung

Um das Erreichen der angestrebten Unternehmensziele auf allen Ebenen sicherzustellen, bedarf es der Installierung vernetzter Überwachungssysteme. Die Strukturen derartiger Systeme können als interne Überwachungssysteme von den Unternehmen selbst gestaltet oder aber als externe Überwachungssysteme vom Gesetzgeber oder Institutionen hoher Autorität vorgegeben werden. Die Aufgabe der betriebswirtschaftlichen Überwachungstheorie besteht in diesem Zusammenhang zunächst darin, den Führungsinstanzen geeignete Entscheidungsregeln und ‑werte zur Verfügung zu stellen, mit deren Hilfe der Zielerreichungsgrad umfassend und permanent überwacht werden kann. Darüber hinaus hat die Überwachungslehre zu analysieren, inwieweit die normierten externen Überwachungsvorschriften in der Lage sind, den Interessen der Stakeholder von Unternehmen (z. B. Aktionäre, Gläubiger, Investoren, Schuldner, Management), des Gesetzgebers oder von Institutionen hoher Autorität (z. B. IFAC, IDW) Rechnung zu tragen und wie u. U. die Überwachungsvorschriften geändert werden müssten, um die Ziele der genannten Gruppen zu verwirklichen.

Carl-Christian Freidank

Zweiter Teil: Unternehmensführung

Die Steigerung des Unternehmenswertes als langfristiges Ziel des Managements wird in der BWL schon seit langem diskutiert. Ende des vorherigen Jahrhunderts hat aber die Wertorientierung durch das von Rappaport entworfene Shareholder‐Value‐Konzept, das darauf abstellt, den Marktwert des Eigenkapitals eines Unternehmens im Zeitablauf stetig zu steigern, eine Renaissance erfahren. Im Rahmen eines solchen Value‐Based‐Management zielen die Aktivitäten der Unternehmensleitung insbesondere auf folgende Strategien ab, die sich wechselseitig ergänzen müssen:

Carl-Christian Freidank

Erster Teil: Konzeptioneller Rahmen einer führungs- und überwachungsbezogenen Betriebswirtschaftslehre

Das Gebiet der Betriebswirtschaftslehre (BWL) hat sich in Wissenschaft und Praxis auf breiter Form durchgesetzt. Zwischenzeitlich besteht ein einheitliches Meinungsbild über den Begriff, die Aufgaben und die Instrumente der BWL. Darüber hinaus haben die Bestrebungen zugenommen, Ansätze für eine theoretische Fundierung zu entwickeln, womit als Folge dieser Positionierung ein durchaus trennscharfes Konzept zu anderen Fachgebieten wie etwa der Volkswirtschaftslehre, der Rechtswissenschaft, der Mathematik und der Informatik vorliegt. Allerdings greift die BWL häufig auf Erkenntnisse dieser Wissenschaftsbereiche zurück und bezieht sie in ihre Überlegungen ein (z. B. zur Lösung der Frage nach der optimalen Rechtsform für ein Unternehmen).

Carl-Christian Freidank

Einleitung: Inklusive Anfragen an die politische Bildung

Über Fachgrenzen hinweg scheint es Konsens zu sein, dass sowohl außerschulische als auch schulische Bildungsprozesse zukünftig inklusiver gestaltet werden sollen. Die Diskussionen um ein Mehr an pädagogischer Inklusion finden vor dem Hintergrund einer (mindestens) doppelten Unschärfe statt: Zum einen wird sie zumindest in den deutschsprachigen Ländern vor dem Hintergrund eines separierenden Schulsystems geführt. Die existierenden mehrgliedrigen Schulsysteme sind darauf ausgelegt, Schüler*innen nach standardisierten Leistungsaspekten zu sortieren und grenzen dadurch bestimmte Schüler*innengruppen von bestimmten Bildungsgängen strukturell aus.

David Jahr, Tina Hölzel

Kapitel 3. Prüfung des Risikomanagements: Was ist eigentlich der Prüfungsgegenstand?

Ziel der handelsrechtlichen Abschlussprüfung nach §§ 316 ff. HGB ist die Feststellung der Gesetz- und Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorschriften sowie des Gesellschaftsvertrages oder der Satzung. Der Abschlussprüfer soll die Verlässlichkeit und die Ordnungsmäßigkeit der im Jahresabschluss und Lagebericht enthaltenden Informationen bestätigen und damit die Glaubwürdigkeit dieser Informationen gegenüber den Adressaten erhöhen. Hierzu muss der Abschlussprüfer mit hinreichender Sicherheit und unter Beachtung des Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit und Wesentlichkeit zu einem Prüfungsergebnis in Form eines Prüfungsberichts und eines Bestätigungsvermerks kommen.

Werner Gleißner, Remmer Sassen, Maximilian Behrmann

Kapitel 3. Die Onlineberichterstattung der DAX-Unternehmen

Dieses Kapitel soll aufzeigen, welchen Veränderungen die Unternehmensberichterstattung durch das Internet unterliegt: Beschränkt sich die Rolle des Internets auf einen zusätzlichen Distributionskanal oder wird das Wesen der Berichterstattung tatsächlich – wie von vielen Stimmen vorausgesagt – durch das Internet revolutioniert?

Alena Voelzkow

Kapitel 2. Der Wandel der Unternehmensberichterstattung in Deutschland

Dieses Kapitel beschreibt, wie sich die Unternehmensberichterstattung der DAX-Unternehmen in Deutschland über die letzten Jahrzehnte (von den 1960er Jahre bis heute) zum zentralen Medium der Unternehmenskommunikation entwickelt hat. Dabei soll deutlich werden, dass sich der Geschäftsbericht bereits vor der Digitalisierung, d.h. also unabhängig von der Verbreitung des Internets in der Gesellschaft, erheblich verändert hat. Die Veränderungen des Geschäftsberichts zunächst in seiner gedruckten Form nachzuzeichnen, ist aus zwei Gründen im Kontext dieser Arbeit relevant.

Alena Voelzkow

11. Rechnungslegung und Rückstellungen

In Deutschland ansüssige Versicherungsunternehmen sind verpflichtet, den deutschen Rechnungslegungsvorschriften Folge zu leisten. Daraus ergibt sich die Pflicht zur Erstellung eines Jahresabschlusses sowie zur Befolgung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB).173 In der Versicherungswirtschaft nehmen die versicherungstechnischen Rückstellungen eine zentrale Stellung ein. Darunter fallen auch die Beitragsüberträge, die eine periodengerechte Zuordnung der Beiträge sicherstellen.

Andreas Schwepcke, Alexandra Vetter

5. Die handelsrechtliche Rechnungslegung

Das 3. Buch des HGB, das die Überschrift „Handelsbücher“ trägt, regelt die handelsrechtliche Rechnungslegung. Es enthält im 1. Abschnitt (§§ 238 bis 263 HGB) Vorschriften, die für alle Kaufleute gelten, im 2. Abschnitt Vorschriften speziell für Kapitalgesellschaften (§§ 264 bis 289a HGB) und Konzerne (§§ 290 bis 315a HGB), wobei allerdings § 264a HGB diese Vorschriften auf gewisse Formen der OHG und der KG für entsprechend anwendbar erklärt. Im 3. Abschnitt finden sich Vorschriften für eingetragene Genossenschaften (§§ 336 bis 339 HGB) und im 4. Abschnitt für Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute, Versicherungsunternehmen, Pensionsfonds und Unternehmen des Rohstoffsektors (§§ 340 bis 341y HGB). Der 5. Abschnitt befasst sich mit Gremien zur Entwicklung allgemeiner Rechnungslegungsgrundsätze (§§ 342, 342a HGB) und der 6. Abschnitt mit der Prüfstelle für Rechnungslegung (§ 342b bis § 342e HGB).

Prof. Dr. Joachim Gruber

Due Diligence

Due Diligence ist insbesondere bekannt als Untersuchung und Prüfung des Kaufgegenstandes bei einem Unternehmenskauf. Der Begriff wird aber allerdings zunehmend auch für die rechtliche Vorprüfung für Projekte aller Art verwendet. Unter dem Begriff der Due Diligence versteht man die Durchführung von Analysen und Prüfungen mit dem Ziel der Informationserlangung und -versorgung des Entscheidungsträgers. Die Informationen sollen die Qualität der Entscheidungen durch Chancen- und Risikoerkennung erhöhen.

Christoph Schalast, Ariane Musil

Initial Public Offering

In diesem Beitrag werden rechtspraktische Aspekte eines Börsengangs (Initial Public Offering (IPO)) dargestellt, basierend auf einer Analyse von rund 40 Börsengängen, die im Zeitraum zwischen Januar 2014 und Februar 2018 in Deutschland stattfanden.

Markus Pfüller

Take-overs (Öffentliche Übernahmen)

Will ein Finanz- oder strategischer Investor ein Unternehmen übernehmen, so einigt er sich üblicherweise mit den Eigentümern der Anteile über deren Erwerb im Rahmen eines Unternehmenskaufvertrags. Bei börsennotierten Unternehmen gibt es aber nicht einen der einige wenige Eigentümer. Die Aktien befinden sich in den Händen vieler Aktionäre.

Christian Cascante, Jochen Tyrolt

Kapitel 23. Inklusiver Mathematikunterricht – Herausforderungen bei der Gestaltung von Lehrerfortbildungen

Im Mathematikunterricht aller Schulstufen stellt der Umgang mit Heterogenität die Lehrpersonen vor besondere Herausforderungen. Dabei wird das Heterogenitätsspektrum durch die Umsetzung von Inklusion erweitert, und die Berücksichtigung und Unterstützung aller Schülerinnen und Schüler erfordert eine Weiterwicklung des Unterrichts. Erforderliche Lehrerfortbildungen für den inklusiven Fachunterricht können sowohl als getrennte oder auch gemeinsame Angebote für Lehrpersonen der Regelschule und Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen konzipiert werden. Dabei sind deren heterogene Voraussetzungen und Bedarfe bei der Gestaltung und Umsetzung derartiger Maßnahmen zu berücksichtigen, wenn etwa die Teilnehmenden als fachfremd Unterrichtende im inklusiven Mathematikunterricht tätig sind. Im Beitrag werden Überlegungen zur Konkretisierung für Fortbildungsangebote vorgestellt, die verschiedene Zielsetzungen verfolgen können, wie bspw. die Vermittlung fachlicher und fachdidaktischer Grundlagen oder die Gestaltung geeigneter unterrichtlicher Settings. Darüber hinaus wird exemplarisch eine konkrete Fortbildungsmaßnahme mit diesbezüglichen Erfahrungen und Erkenntnissen vorgestellt.

Petra Scherer
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