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19-11-2020 | Leichtbau | Nachricht | Article

Leichter Behälter für E-Müllautos steigert Nutzlast

Author:
Thomas Siebel
1 min reading time

Ein leichterer Sammelbehälter für elektrische Müllautos soll das Mehrgewicht des E-Antriebs kompensieren. In der Fertigung kommt ein neues Verfahren zum Fügen von Aluminium und GFK zum Einsatz.

Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS entwickelt gemeinsam mit fünf Partnern einen Sammelbehälter aus Leichtmetallen und Faserverbundwerkstoffen für Müllfahrzeuge. Damit adressieren die Forschenden den Bedarf nach elektrisch angetriebener Abfallfahrzeuge, die aufgrund der schweren Akkus oder Brennstoffzellen weniger Nutzlast – also Abfall – transportieren können als klassische Mülltransporter. Der nun im Projekt Utilitas zu entwickelnde Leichtbaubehälter soll gegenüber den Stahlaufbauten klassischer Müllwagen um ein Drittel leichter sein und somit ähnlich viel Abfall transportieren können wie ein Klein-Müllfahrzeug mit Verbrennungsmotor.

Zum Verbinden der Aluminium- und Glasfaserverbundbauteilen setzen die Projektpartner die am Fraunhofer IWS entwickelte HeatPressCool-integrativ (HPCi) genannte Fügetechnologie ein. Dabei erzeugt der Laser 200 Mikrometer tiefer Gräben im Metall. Anschließend wird das Metall kurz erwärmt, während das Thermoplastbauteil auf die Aluminiumstrebe gepresst wird. Die Verbindung ist laut Institutsangaben leichter zu reparieren als geklebte Konstruktionen. Im nun beginnenden Projekt wollen die Forschenden ermitteln, ob die Verbindung den hohen Belastungen im Einsatz standhält. Erste Prototypen des Behälters sollen Anfang 2021 fertig sein.

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