Maschinenbau fordert Schutz von deutschen Forschungsergebnissen
- 12-09-2024
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Deutsche Maschinenbauer kooperieren bei Forschung und Entwicklung eng mit Hochschulen. Das bringt gute Ergebnisse, birgt nach Ansicht vieler Unternehmen aber Risiken, wie eine VDMA-Umfrage ergab.
Die Maschinenbauindustrie fürchtet den unkontrollierten Abfluss von wissenschaftlichen Ergebnissen.
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Die Maschinenbauindustrie lobt zwar den Forschungs- und Entwicklungsstandort Deutschland, fürchtet aber gleichzeitig den unkontrollierten Abfluss von wissenschaftlichen Ergebnissen. Bei einer Umfrage des Branchenverbands VDMA sind zwei Drittel der Teilnehmer der Meinung, dass die öffentlich finanzierte Wissenschaft zu freizügig mit dem hierzulande generierten Wissen umgehe. Im Wettbewerb um Schlüsseltechnologien dürfe Wissen nicht undifferenziert in die Welt geschickt werden, warnt VDMA-Vizehauptgeschäftsführer Hartmut Rauen.
Die Maschinenbau-Unternehmen schätzten Deutschland als attraktivsten Forschungsstandort vor den USA, berichtet der VDMA. Besonders positiv würden die Leistungsstärke der Ingenieurwissenschaften, das Hochschul- und Wissenschaftssystem sowie mögliche Kooperationen mit anderen Unternehmen bewertet. Zwei Drittel der knapp 400 Umfrageteilnehmer forschen demnach ausschließlich im Inland. Skeptisch werden die eigenen Entwicklungsmöglichkeiten in China gesehen. Hier überwögen offenbar für viele Unternehmen die Risiken wegen des schwachen Schutzes von Know-how.