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About this book

Das Lehrbuch bildet das Modul Methoden, Netzwerke, Steuerung ab und zeigt wesentliche Grundlagen für die Ausgestaltung einer Wirtschaftsförderungstätigkeit auf. Im Spannungsfeld zwischen steigenden Anforderungen von Seiten der Wirtschaft, durch zunehmenden Standortwettbewerb und nicht zuletzt Ressourcenbegrenztheit der öffentlichen Haushalte, muss die Wirtschaftsförderung ihre Aufgabenwahrnehmung definieren. Eine besondere Rolle nimmt die Netzwerkarbeit der Wirtschaftsförderung ein. Vernetzung ist für eine effiziente und effektive Leistungserbringung vielfach erforderlich, in Beratung und Projekten. Sie ist Rahmenbedingung, da die Arbeit der Wirtschaftsförderung von vielen externen Strukturen und Akteuren abhängig ist, und Grundlage für neue Strategien der Wirtschaftsförderung zugleich.

In dem beschriebenen Spannungsfeld hat auch die Steuerung der Wirtschaftsförderung eine zunehmend bedeutende Rolle. Die Gestaltungsmöglichkeiten der Steuerung werden praxisnah und systematisch aufgezeigt, um Möglichkeiten der Weiterentwicklung einer Wirtschaftsförderungseinheit systematisch anzugehen. Den Abschluss eines jeden Bausteins des Moduls bilden Kontrollfragen, die den Leser beim Erarbeiten des Lernstoffes unterstützen und den Lernerfolg zu überprüfen helfen.

Table of Contents

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung

Zusammenfassung
Wirtschaftsförderung ist in den vergangenen Jahrzehnten zu einem relevanten Aufgabengebiet auch auf der kommunalen Ebene geworden. Sie ist die operative Umsetzung kommunaler Wirtschaftspolitik als der Teil der Daseinsvorsorge, der sich um das wirtschaftliche Wohlergehen am Standort kümmert. Im Rahmen von Wirtschaftsförderung sollen die Unternehmen im Einzelnen wie auch in der Gesamtheit in ihrer Entwicklung unterstützt werden, um auch zukünftig eine gute Basis für das wirtschaftliche Wohlergehen zu haben. Dabei steht die Wirtschaftsförderung vor immer neuen und zunehmenden Herausforderungen, die durch die Entwicklungen in der Wirtschaft, gesamtgesellschaftliche Entwicklungen und den zunehmenden Wettbewerb der Kommunen vorangetrieben werden.
Mattias Böhle

Kapitel 2. Methoden

Zusammenfassung
Methoden werden in der Wissenschaft zunächst grundsätzlich definiert als ein mehr oder weniger planmäßiges Verfahren zur Erreichung eines Zieles. Methoden finden sich in der Alltagspraxis genauso wie in Wissenschaft, Philosophie und Kunst wieder. Im engeren Sinne wird unter einer Methode ein Erkenntnisweg verstanden. Methoden werden zudem als Herangehensweisen und Fertigkeiten verstanden, bestimmte Aufgaben zu erfüllen und Probleme zu lösen. Solche Herangehensweisen sind häufig eng verbunden mit Geräten (z. B. Sportgeräten) und Werkzeugen (Instrumenten) Im Weiteren soll dieses methodische Verständnis auf die Wirtschaftsförderung übertragen werden.
Mattias Böhle

Kapitel 3. Netzwerke

Zusammenfassung
Netzwerke stellen in der Wirtschaftsförderung eine sehr grundlegende Arbeitsbasis in vielen Bereichen dar. Sie sind damit eine herausragende methodische Grundkomponente und sollen deshalb auch herausgehoben betrachtet werden. Sie sind eine Querschnittsfunktion, die quasi in allen Arbeitsbereichen der Wirtschaftsförderung vorkommt. Gleichzeitig ist die Form der Zusammenarbeit vielfältig und unterschiedlich. Darüber hinaus sind Netzwerke auch Instrument und können sogar ein wichtiges Strategieelement einer Wirtschaftsförderung sein. Neben dieser Einordnung seitens der Wirtschaftsförderung muss für eine erfolgreiche Anwendung in Zusammenarbeit mit Unternehmen auch deren Sicht auf Netzwerke beleuchtet werden. Hier bestehen Netzwerke bzw. Vernetzungen, die für die Wirtschaftsförderung einen wichtigen Ansatzpunkt bieten, hierauf aufbauend Entwicklungsstrategien und -projekte anzusetzen.
Mattias Böhle

Kapitel 4. Steuerung

Zusammenfassung
Die Steuerung von Aktivitäten in der Wirtschaftsförderung nimmt einen immer größeren Stellenwert ein. Wesentlich dafür sind verschärfte Ressourcendiskussionen in den öffentlichen Haushalten, dies wirkt auf den Handlungsrahmen ein, und eine inhaltliche Diskussion hinsichtlich Effektivität und Effizienz. Dabei wird Wirtschaftsförderung stärker als in der Vergangenheit auch im Wettbewerb betrachtet und der Vergleich zwischen Standorten vorgenommen.
Mattias Böhle

Kapitel 5. Gesamtresümee und Abschlusskontrolle

Zusammenfassung
Mit dem Modul Methoden, Netzwerke, Steuerung werden Grundlagen gelegt für die Ausgestaltung einer Wirtschaftsförderungstätigkeit. Wesentliche Grundlage ist die Tatsache, dass Wirtschaftsförderung immer Teil einer Kommunalverwaltung ist und deshalb abhängig ist von der Ressourcenausstattung. Die inhaltliche Ausgestaltung wird darüber hinaus von Anforderungen und Erwartungen bestimmt. Die im Modul gebotenen methodischen Grundlagen, sei zu Beratungsarbeit, Projekten, Netzwerkgestaltung wie auch Steuerung ermöglichen es eine Wirtschaftsförderung in diesem Spannungsfeld zu gestalten und zu steuern. So kann Wirtschaftsförderung im Bewusstsein der Kommune eine zunehmend wichtige Position einnehmen, die immer stärker durch vielfältige Verflechtungen unterschiedlichster Bereiche, auch der örtlichen Wirtschaft, geprägt ist. Die Unternehmen stehen dabei in einem anhaltenden strukturellen Wandel durch Globalisierung, Arbeitsteiligkeit, Innovationsdruck, technologische Veränderungen aber auch demographischen Veränderungen und Fachkräftemangel. Eine aktive kommunale Wirtschaftspolitik zeigt sich in einer effektiven und erfolgreichen Förderung der regional ansässigen Wirtschaft. Hohen Erwartungen im Spannungsfeld mit begrenzten Ressourcen muss Wirtschaftsförderung mit immer mehr Professionalität begegnen. Mit dem Modul Methoden, Netzwerke und Steuerung soll ein solider Rahmen geschaffen werden, diesen Herausforderungen begegnen zu können und eine Wirtschaftsförderungseinrichtung erfolgreich gestalten und steuern zu können.
Mattias Böhle
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