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About this book

Dieses Buch zum Mittelstandsmanagement liefert in sechs prägnanten Kapiteln kompaktes Wissen für die Führung von mittelständischen Unternehmen. Es beleuchtet die Herausforderungen, mit denen KMU und auch Familienunternehmen in ihren klassischen Lebenszyklus-Phasen konfrontiert sind: die Gründung, das Wachstum, die Reife und die Wende. Fallstudien und Praxisbeispiele ergänzen die theoretischen Abschnitte. Jedes Kapitel bildet eine eigene themenbezogene Lerneinheit. Das Buch dient als Lehrbuch für Studierende mit dem Fokus auf Themen des Mittelstands und ist gleichzeitig sehr zu empfehlen für Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen und alle, die eine Unternehmensnachfolge ins Auge fassen.In diesem Buch werden die vier Phasen thematisiert, die KMUs im Laufe der Zeit durchleben. Holger Reinemann begnügt sich jedoch nicht mit der reinen Beschreibung dieser Phasen. Er schürft tiefer, um dem Leser die Unternehmensführung zu erleichtern. Konkret beschäftigt er sich mit den folgenden Themen:
​Mittelständische Unternehmen: Miniatur-Ausgabe der Konzerne?Gründungsphase: Unternehmen schaffen neue MärkteWachstum: Schwellen der UnternehmensentwicklungDie Reifephase: Bewährung und Bewahrung mittelständischer StrukturenDie Wendephase: Erneuerung oder Niedergang?
Auf diese Weise beschreibt das Buch in verständlicher Art alle wichtigen Aspekte der Führung von mittelständischen Unternehmen.

Table of Contents

Frontmatter

1. Mittelständische Unternehmen – Miniaturausgabe der Konzerne?

Zusammenfassung
Der „German Mittelstand“ (vgl. BMWi 2012, German Mittelstand: Motor der deutschen Wirtschaft, Berlin) bildet spätestens seit der Wirtschafts- und Finanzkrise nicht mehr nur das Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft, sondern wird zum Markenkern des deutschen Geschäftsmodells erhoben. Trotz der politischen und gesellschaftlichen Bedeutung mittelständischer Unternehmen bleibt die Reflexion der Charakteristika und spezifischen Herausforderungen dieses Unternehmenstyps nach wie vor eine Randerscheinung in der ökonomischen Lehre und Forschung. Lange Zeit orientierte sich die Betriebswirtschaftslehre mit ihren Inhalten und Fragestellungen am Vorbild der Großunternehmen. Eine Bearbeitung der für mittelständische Unternehmen typischen Herausforderungen unterblieb fast gänzlich.
Holger Reinemann

2. Mittelstand in der Betriebswirtschaftslehre – Theorien und Modelle

Zusammenfassung
Implizit war die vorangegangene Kennzeichnung des Mittelstands anhand von definitorischen Merkmalen bereits von theoretischen Bezügen geprägt, ohne dass diese weiter ausgeführt wurden. Dieses Defizit soll im folgenden Abschnitt anhand von Theorien und Modellen beseitigt werden, die auf die quantitative und qualitative Dimension des Mittelstandsbegriffs Bezug nehmen.
Holger Reinemann

3. Gründungsphase – Unternehmen schaffen neue Märkte

Zusammenfassung
Am Anfang des Lebenszyklus von Unternehmen steht die Existenzgründung. Ein gesundes Fluktuationsgeschehen im Unternehmensbesatz ist ein wesentlicher Träger des Strukturwandels in der Marktwirtschaft. In diesem Lebenszyklusabschnitt entstehen wesentliche Herausforderungen für die Unternehmerpersönlichkeit. Einerseits sind in dieser Phase des Unternehmensaufbaus die Weichen für die Zukunft in organisatorischer und strategischer Hinsicht zu stellen. Auf der anderen Seite müssen mit dem Businessplan externe Kapitalgeber von der Tragfähigkeit der Unternehmensidee überzeugt werden.
Holger Reinemann

4. Wachstumsphase – Schwellen der Unternehmensentwicklung

Zusammenfassung
Das Wachstum eines Unternehmens definiert sich streng genommen über betriebswirtschaftliche Größen wie Umsatz und Mitarbeiterzahlen. Zum Abschluss der Ausführungen zur Gründungsphase wurde bereits betont, dass sich sehr unterschiedliche Entwicklungsverläufe bei Unternehmen beobachten lassen, die sich in schnellem oder langsamem Wachstum ausdrücken. Jederzeit besteht die Möglichkeit, dass ein Unternehmen aus dem Markt ausscheidet. Ein Unternehmer kann auch bewusst die Entscheidung treffen, kein quantitatives Unternehmenswachstum zu verfolgen (vgl. bspw. OECD 2010). Besondere Beachtung in der Forschung finden Unternehmen, die durch ein besonders starkes Wachstum ausgezeichnet sind, die sog. Gazellenunternehmen (Dautzenberg et al. 2012, S. 7 ff.).
Holger Reinemann

5. Reifephase – Bewährung und Bewahrung mittelständischer Strukturen

Zusammenfassung
Bei der Einführung des Lebenszykluskonzepts wurde bereits eine kurze Charakterisierung der Reifephase eines Unternehmens vorgenommen. Demnach lässt sich ein Rückgang des Wachstums beobachten, der allerdings nicht als ein krisenhaftes Phänomen zu interpretieren ist. Vielmehr handelt es sich bei einem „reifen“ Unternehmen um ein etabliertes Unternehmen, das sich zumeist durch eine hohe Stabilität in den Ergebnissen auszeichnet. Es haben sich Organisations- und Managementstrukturen ausgebildet, die zugleich handlungsleitend für die Organisationsmitglieder sind.
Holger Reinemann

6. Wendephase – Erneuerung oder Niedergang

Zusammenfassung
Auch wenn sich ein Unternehmen auf einem langfristig stabilen Entwicklungspfad befindet, so kann es doch zu einem revolutionären Veränderungsereignis kommen. Dieser Begriff ist in seinem ursprünglichen Wortsinn zu verstehen und kann durch interne oder externe Einflüsse ausgelöst werden. Eng verknüpft ist diese Wendephase mit dem Risikobegriff, denn ein solches Veränderungsereignis kann zu einer Rückkehr auf den Wachstumspfad oder in den Niedergang führen.
Holger Reinemann
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