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2019 | OriginalPaper | Chapter

Mobile Arbeit

Author : Andrea Hammermann

Published in: Arbeitszeitpolitik

Publisher: Springer Berlin Heidelberg

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Zusammenfassung

Die Ausbreitung aktueller Informations- und Kommunikationstechnik treibt die Flexibilisierung des Arbeitsorts weiter voran. In Deutschland arbeiten bereits heute über die Hälfte aller Beschäftigten gelegentlich außerhalb des betrieblichen Arbeitsorts. Rund jeder bzw. jede Fünfte gilt als mobile/r Computerarbeitende/r, der oder die mehr als ein Viertel seiner bzw. ihrer Arbeitszeit mit PC, Smartphone oder Laptop und mehrmals im Monat oder häufiger außerhalb des Betriebs arbeitet. Die Arbeitsbedingungen dieser Beschäftigten zeichnen sich durch hohe zeitliche Gestaltungsspielräume und eine Verzahnung von Arbeits- und Freizeiten aus. Trotz wechselnder Arbeitsorte, sei es beim Kunden, im Fahrzeug oder von zu Hause aus, fühlen sich mobile Beschäftigte eingebunden in den Betrieb und erleben ein gutes Miteinander mit den Kolleginnen und Kollegen. Perspektivisch wird ortsungebundenes Arbeiten an Bedeutung gewinnen, und voraussichtlich werden immer mehr Beschäftigte mit den Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnik arbeiten. Dies bietet neue Potenziale, aber auch Herausforderungen für eine Arbeitsorganisation, die die betrieblichen Bedarfe und Bedürfnisse der Mitarbeitenden in Einklang bringen muss.

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Footnotes
1
Mit dem Begriff des Work-Life-Blending wird die (zeitliche) Vermischung von beruflichen und privaten Aktivitäten bezeichnet. Anders als der Begriff der Work-Life-Balance geht es beim Blending nicht um die ausgewogene Interessensabwägung privater und beruflicher Belange, sondern es wird das Phänomen beschrieben, dass die klare Trennung zwischen beidem verschwimmt.
 
Literature
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Metadata
Title
Mobile Arbeit
Author
Andrea Hammermann
Copyright Year
2019
Publisher
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-57475-1_5

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