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About this book

M-Commerce (MC) als neue Ausprägung des E-Commerce entsteht durch die Konvergenz von Internet- und Mobilfunk-Technologie. Das Buch vermittelt Studenten und Praktikern, insbesondere Entscheidungsträgern, auf strukturierte und praxisorientierte Weise ein MC-Basiswissen aus der Sicht des Wirtschaftsinformatikers. Dabei werden sowohl Wissen und Methoden vermittelt als auch praktische Anleitungen gegeben. Technische und betriebswirtschaftliche Grundlagen sind hierbei etwa gleich gewichtet. Das Spektrum reicht von den technischen Grundlagen über Sicherheitsaspekte und Besonderheiten des Anwendungsentwurfs bis hin zur Betrachtung von Marktteilnehmern, Bewertung von Geschäftsmodellen und Optimierung von Geschäftsprozessen unter Nutzung mobiler Technologien. Einfache Beispiele und Übungsaufgaben veranschaulichen die vermittelte Thematik.

Table of Contents

Frontmatter

1. Vom Electronic zum Mobile Commerce

Zusammenfassung
Folgt man dem Global Mobile Commerce Forum, so ist Mobile Commerce „the delivery of electronic commerce capabilities directly into the consumer’s device, anywhere, anytime via wireless networks“. Ist dies auch noch keine präzise Definition, wird doch die Richtung sehr deutlich.
Klaus Turowski, Key Pousttchi

2. Drahtlose Kommunikation

Zusammenfassung
In Kapitel 1 wurde als eines der entscheidenden Merkmale des Mobile Commerce die Verwendung mobiler elektronischer Kommunikationstechniken genannt. Diese sollen im Folgenden betrachtet werden.
Klaus Turowski, Key Pousttchi

3. Mobile Endgeräte

Zusammenfassung
Nach den mobilen elektronischen Kommunikationstechniken stehen nun die mobilen Endgeräte im Mittelpunkt der Betrachtung. In Kapitel 1 wurde bereits ausgeführt, dass man unter einem mobilen Endgerät all diejenigen Endgeräte versteht, die für den mobilen Einsatz konzipiert sind. Deren Spektrum beginnt bei beliebig kleinen, möglicherweise in Alltagsgeräte eingebetteten Elementen und führt über verschiedenste Arten von Mobiltelefonen bis hin zu Handheld-Geräten und Tablet-PC. Der Laptop-PC ist hierbei ausdrücklich ausgeschlossen. Zwar ist dieses Gerät auf den Einsatz an wechselnden Orten hin optimiert. Auch kann ohne vorhandene feste Infrastruktur gearbeitet werden, d.h. mit eigener Stromversorgung und ggf. auch mobiler Datenanbindung über eine der in Kapitel 2 geschilderten Techniken. Der Einsatz des Gerätes bleibt jedoch dem Charakter nach ein stationärer Einsatz. Es handelt sich hier um einen Arbeitsplatzrechner, der einfach verbracht werden kann, jedoch während dieses Vorganges typischerweise nicht verwendet wird und vor allem wesentliche Eigenschaften mobiler Endgeräte nicht teilt. Beispiele sind die typische 1:1 Gerät- Nutzerzuordnung und der mobile Mehrwert der Allgegenwärtigkeit (siehe Abschnitt 8.2). Ein Nutzer, der an einer Bushaltestelle steht und mit seinem Laptop Internet-Transaktionen ausführt, wird sicherlich die Ausnahme bleiben. Tablet-PC sind ein Grenzfall, da sie sowohl wie ein Arbeitsplatzrechner, als auch in vielen Einsatzszenarien (z.B. Inventur oder Verkaufsunterstützung) wie ein mobiles Endgerät verwendet werden können. Sie werden in diesem Kapitel nicht als eigener Typus mobiler Endgeräte betrachtet, eher als eine Abwandlung kleinerer Handheld-Geräte.
Klaus Turowski, Key Pousttchi

4. Location Based Services

Zusammenfassung
Ortsbezogene Dienste (Location Based Services, LBS) sind Dienste,
  • die über mobile elektronische Kommunikationstechniken (typischerweise Mobilfunk) zur Verfügung gestellt werden
  • für deren Ausführung der aktuelle Standort des dienstaufrufenden Nutzers (und/oder eines anderen Nutzers) bekannt sein muss und
  • deren Ausführung abhängig von diesem Standort erfolgt.
Klaus Turowski, Key Pousttchi

5. Realisierung von MC-Anwendungen

Zusammenfassung
Für den Entwurf einer MC-Anwendung genügt es nicht, ein existierendes Angebot auf einem mobilen Endgerät verfügbar zu machen, etwa eine bestehende Webseite mobil zugänglich. Denn einerseits hat die Verwendung mobiler Kommunikationstechniken und Endgeräte spezifische Vor- und Nachteile, andererseits unterscheiden sich die Nutzerbedürfnisse typischerweise erheblich von denjenigen bei Anwendungen außerhalb des MC. Diese Erkenntnis hat betriebswirtschaftliche Implikationen, die in Kapitel 8 noch näher betrachtet werden. Außerdem aber zieht sie für den Anwendungsentwurf einen wichtigen Grundsatz nach sich: Design to Mobile. Damit ist gemeint, dass eine mobile Anwendung speziell auf die Potenziale und Probleme der Mobilität maßgeschneidert sein muss. Hierzu sollte eine Analyse in zwei Schritten durchgeführt werden: Der erste Analyseschritt fokussiert die Potenziale und beantwortet die zentrale Frage: Welchen entscheidenden Mehrwert hat der Nutzer durch die Mobilität der Anwendung? Genau dieser Mehrwert muss zielgerichtet realisiert werden, alles andere ist diesem Ziel nachzuordnen. Der zweite Analyseschritt fokussiert die Probleme und beantwortet die zentrale Frage: Welche der Einschränkungen und Heterogenitäten mobiler Kommunikationstechniken und Endgeräte sind für die zu entwerfende Anwendung von Bedeutung? Anhand dessen sind die zu verwendenden Umsetzungstechniken so auszuwählen, dass sinnvolle und angemessene Lösungen gefunden werden.
Klaus Turowski, Key Pousttchi

6. Sicherheitsaspekte

Zusammenfassung
Mit der Bereitstellung oder der Nutzung von MC-Angeboten werden bestimmte Ziele verfolgt. Typischerweise sollen Informationelle Mehrwerte gegenüber der Nutzung anderer Angebote erzielt werden. Derartige Mehrwerte können etwa durch Effizienz- oder Effektivitätswirkung entstehen (eine genaue Darstellung hierzu findet sich in Abschnitt 8.2).
Klaus Turowski, Key Pousttchi

7. Beteiligte am MC-Wertschöpfungsprozess

Zusammenfassung
Innerhalb und im Umfeld des MC findet eine Vielzahl von Wertschöpfungsaktivitäten statt. Dabei besteht nicht nur eine starke Interdependenz zwischen den verschiedenartigsten dieser Aktivitäten, sondern häufig sind auch Akteure in mehreren unterschiedlichen Bereichen tätig. Im einfachen Fall handelt es sich dabei um Disintermediation. Dieses bereits aus dem EC bekannte Phänomen lässt Anbieter zur Ausdehnung auf benachbarte Wertschöpfungsstufen tendieren. Dabei könnte es sich etwa um einen Inhalteanbieter handeln, der seine Inhalte selbst aufbereitet und sogar über ein Portal bereit stellt. In anderen Fällen haben technologische, historische oder Gründe der Marktmacht zur Diversifizierung von Firmen geführt. Typische Beispiele sind Unternehmen, die beim Endkunden über hohen Bekanntheitsgrad als Endgerätelieferanten verfügen, ihr tatsächliches Kerngeschäft aber als Infrastrukturlieferanten betreiben.
Klaus Turowski, Key Pousttchi

8. MC-Geschäftsmodelle und ihre Bewertung

Zusammenfassung
Um die gesamte Breite der bedeutsamen Akteure und ihrer Interdependenzen zu beleuchten, wurde die Betrachtung der Wertschöpfungsaktivitäten in Kapitel 7 breit angelegt und etwa auch der Aufbau der Netzinfrastruktur oder die Lieferung der Endgeräte einbezogen. Für die Untersuchung von MC-Geschäftsmodellen soll nun wieder auf die primären Aktivitäten eingeschränkt werden.
Klaus Turowski, Key Pousttchi

9. Abrechnungsmodelle und mobiles Bezahlen

Zusammenfassung
Während im EC weithin noch immer traditionelle Zahlungsverfahren wie Nachnahme oder Lieferung auf Rechnung dominieren, ist eine Abrechnungsmöglichkeit im MC typischerweise erst dann adäquat, wenn sie wesentliche Eigenschaften des mobilen Angebotes teilt, zu dessen Abrechnung sie verwendet werden soll, insbesondere die Allgegenwärtigkeit. Damit rückt mobiles Bezahlen und Abrechnen in den Mittelpunkt des Interesses. Mobiles Bezahlen wird als Mobile Payment (MP) bezeichnet.
Klaus Turowski, Key Pousttchi

10. Anwendungsbereiche des MC

Zusammenfassung
In Kapitel 1 wurden als wesentliche Ausprägungsgrade des Mobile Commerce der B2B MC und der B2C MC identifiziert. Gelten für die technischen Grundlagen auch in den meisten Fällen gleiche Bedingungen, so stellt sich dies im Bereich der Anwendungen und Dienste völlig unterschiedlich dar.
Klaus Turowski, Key Pousttchi

Backmatter

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