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21-06-2017 | Mobile Payment | Nachricht | Article

Zahlungsdienstleister Klarna startet mit Banklizenz durch

Author:
Eva-Susanne Krah
1 min reading time

Der Online-Zahlungsdienstleister Klarna hat von der schwedischen Finanzaufsicht grünes Licht für eine Vollbanklizenz erhalten und kurbelt den Wettbewerb im Bankensektor an.

Das Stockholmer Unternehmen, das in der DACH-Region und den Niederlanden sowie weiteren Märkten vertreten ist und aus dem Fintech Kreditor hervorging, hat sich bisher auf Rechnungs- und Finanzierungslösungen sowie Dienstleistungen im Online-Payment konzentriert. Mit der vollständigen Banklizenz tritt es aus dem Payment-Markt als weiterer Wettbewerber für Bankdienstleistungen im Privatkundengeschäft an. Klarna bedient über seine Services nach eigenen Angaben 60 Millionen Kunden und hat 70.000 angeschlossene Händler. Seit 2010 können Kunden in Schweden bei dem Unternehmen auch Geld anlegen. Kerngeschäft der Firma sind die Dienstleistungen Rechnungskauf, Lastschrift und Ratenkauf.

Per Klick mobil bezahlen

Nach dem Zusammenschluss mit dem deutschen Bezahldienst Sofort 2014 und der Übernahme von Billpay Anfang 2017 hatte Klarna im April 2017 eine Bezahl-App eingeführt. Mit ihr können Nutzer über ihr Smartphone Rechnungen, beispielsweise aus Online-Käufen bei Klarna-Partnershops, per Klick ohne Überweisung, PINs oder Online-Banking bezahlen. Rechnungssummen können per Klick auch in Ratenkäufe umgewandelt werden. Seit dem Marktstart wurden laut Klarna weltweit mehr als zehn Millionen Transaktionen über die App getätigt. Künftig will der Dienstleister laut einem Bericht der "Financial Times" beispielsweise auch Bankkarten anbieten. Auf Nachfrage von Springer Professional hat man laut Marc Berg, Geschäftsführer Klarna Deutschland, zu diesem Zeitpunkt zwar noch keine Entscheidungen getroffen, welche neuen Dienstleistungen man in Zukunft anbieten wird. Mit der Banklizenz habe man jedoch laut Sebastian Siemiatkowski, CEO von Klarna, "nun die nötigen Mittel, vor allem das Privatkundengeschäft maßgeblich zum Positiven zu verändern“.

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