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27-06-2018 | Mobile Payment | Nachricht | Article

Commerzbank geht mit Google Pay an den Start

Author:
Angelika Breinich-Schilly
1:30 min reading time

Die Commerzbank bietet ihren Kunden mit Google Pay nun einen mobilen Bezahlservice an. Diese können künftig beim Einkaufen per Smartphone die Rechnung begleichen, wenn der Betrag mehr als 25 Euro beträgt.

Das Verfahren, das das kontaktlose Bezahlen per Smartphone und NFC-Schnittstelle möglich macht, sei "einfach, schnell und sicher", betont Michael Mandel, Privatkundenvorstand der Commerzbank. Die Commerzbank kooperiert dabei mit Google und nutzt deren offene Plattform Google Pay. An der Kasse halten die Kunden beim Bezahlen ihr Smartphone über das Kartenlesegerät. Es müsse dann noch die Gerätesperre des Smartphones deaktiviert werden.  

Kunden, die den neuen Service nutzen wollen, müssen über eine Kreditkarte, die Commerzbank-Banking-App und ein Android-Smartphone verfügen. Die Anmeldung der Kreditkarte zum mobilen Bezahlen erfolge direkt in der App der Commerzbank. Alternativ sei aber auch die Anmeldung über die Google-Pay-App möglich, heißt es in einer Mitteilung.

Ausweitung des Service langfristig geplant

Für Torsten Daenert, im Privatkundengeschäft der Commerzbank als Bereichsleiter für Zahlungsverkehr und Einlagen zuständig, ist dieser Schritt zum Mobile Payment laut eines Interviews in der Wirtschaftszeitung "Handelsblatt" ein Anfang. Bei der Auswahl des Kooperationspartners habe die Bank mit bestimmten Kriterien gearbeitet, heißt es. "Dazu zählen bestehende Akzeptanzstellen im Handel, eine hohe Reichweite auf Smartphones sowie die Technik und das ökonomische Modell des Partners. Wichtig war auch, bei der Ausgestaltung in Deutschland Einfluss nehmen zu können", so Daenert gegenüber der Zeitung. Google sei für die Zusammenarbeit in manchen Bereichen vom bisherigen Vorgehen abgewichen. Er gehe davon aus, dass die Commerzbank auf lange Sicht mehrere Systeme anbieten werde, damit zum Beispiel auch iPhone-Besitzer den Service nutzen können.

"Datenschutz ist gewährleistet"

Daenert verweist in dem Interview zudem auf die schriftlich im Kooperationsvertrag fixierten Regelungen zum Datenschutz. "Google bekommt die Daten nur zur Identitätsprüfung und zur Transaktionsabwicklung. Darüber hinaus darf das Unternehmen die Daten nicht nutzen – weder zu Werbezwecken noch zum Weiterverkauf", stellte er gegenüber der Zeitung klar. "Das System, das wir entwickelt haben, erfüllt natürlich die Anforderungen der europäischen Datenschutz-Grundverordnung."

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Source:
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