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Mobilität und digitale Transformation

Technische und betriebswirtschaftliche Aspekte

  • 2018
  • Book

About this book

Der Tagungsband zum 9. Wissenschaftsforum Mobilität an der Universität Duisburg-Essen im Juni 2017 untersucht den Einfluss der fortschreitenden Digitalisierung auf traditionelle Automobilunternehmen und neue Mobilitätsanbieter. Die Beiträge des Forums an den Schnittstellen der betriebswirtschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Forschung geben dazu einen umfassenden Einblick und zeigen Möglichkeiten auf, wie Unternehmen die digitale Transformation erfolgreich bewältigen können.

Table of Contents

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  1. Digitalization in Urban Mobility

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 18. Reallabor Schorndorf. Bürgernahe Entwicklung eines haltestellenlosen Quartiersbussystems

      M. Klötzke, M. Brost, E.-M. Fraedrich, L. Gebhardt, K. Karnahl, G. Kopp, A. König, A.-M. Ademeit, A. Müller, T. Sippel, F. Ulmer
      Zusammenfassung
      Derzeit gibt es zunehmend Anzeichen für eine Veränderung des städtischen Mobilitätsverhaltens. Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV), aber auch das Zufußgehen und Fahrradfahren erfreuen sich wachsender Beliebtheit, während die Nutzung des Pkw innerhalb der Stadt zurückgeht, insbesondere bei jungen Menschen (vgl. [1], [2], [3], [4]). Der wachsenden Komplexität des Verkehrssystems durch das Hinzukommen neuer Mobilitätsangebote, insbesondere in Städten, wird u.a. auch mit der Bereitstellung von Informationsplattformen begegnet.
    3. Kapitel 19. Urbane Mobilitäts-Hubs als Fundament des digital vernetzten und multimodalen Personenverkehrs

      Ein Ansatz zur Geschäftsmodellgestaltung mit Fallbeispiel M. Rehme, S. Richter, A. Temmler, U. Götze
      Zusammenfassung
      Die auf eine 130-jährige Geschichte zurückblickende Automobilindustrie sieht sich gegenwärtig mit einer Zeitenwende der Mobilität konfrontiert, deren globale Entwicklungen diverse ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Problemfelder adressieren und die auf den Märkten viele Gewinner, aber auch Verlierer hervorbringen wird (vgl. [7], S. 13; [23], S. 3). Digitalisierung, Elektrifizierung, Automatisierung und Shareconomy verändern im Zusammenspiel die Art und Weise, wie wir uns fortbewegen, grundlegend und werden insbesondere in Städten zur Etablierung innovativer Mobilitätskonzepte für den Nahverkehr führen.
    4. Kapitel 20. Anforderungen von Nutzern flexibler öffentlicher Mobilitätskonzepte an digitale Fahrgastinformationen mit Echtzeitdaten

      K. Viergutz, F. Brinkmann
      Zusammenfassung
      Flexible öffentliche Mobilitätskonzepte mit Eigenschaften wie der Haustürbedienung und digitaler Vernetzung mit Live-Tracking, die sich flexibel an den individuellen Mobilitätsbedarf von Fahrgästen anpassen, gewinnen zusehends an Bedeutung. Daraus ergeben sich neue Herausforderungen an Informationen über verfügbare Mobilitätsangebote. Der Informationsbedarf für die Nutzung des bedarfsorientierten ÖPNV unterscheidet sich von jenem Informationsbedarf zur Nutzung von auf Linien und Fahrplänen basierenden öffentlichen Verkehrsmitteln. Zur Analyse dieser neuen Anforderungen an Fahrgastinformationen werden in diesem Beitrag die Ergebnisse einer Studie des Instituts für Verkehrssystemtechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) präsentiert. Die Studie mit 1.354 Teilnehmern hatte zum Ziel, Erkenntnisse über die Informationsbeschaffung von Fahrgästen im fahrplanbasierten ÖPNV sowie deren Anforderungen an dynamische Fahrgastinformationen mit Echtzeitdaten zu gewinnen. Dabei beschäftigte sich die Befragung insbesondere mit Anzeigen an Haltestellen und mobilen Anwendungen (Smartphone-Apps). Die Ergebnisse dieser Studie gehen ein in die Erforschung innovativer Mobilitätskonzepte: Bei der Frage, wie Fahrgäste sich bei der Nutzung eines haltestellenlosen Nahverkehrssystems über den aktuellen Betriebsablauf informieren würden, spielen insbesondere die Erkenntnisse über die Nutzung mobiler Anwendungen eine wichtige Rolle. Für den vorliegenden Beitrag werden die gewonnenen Erkenntnisse aus der Anforderungsanalyse speziell auf flexible Mobilitätskonzepte der Städte von morgen übertragen, wodurch das Bild zukünftiger Nutzer und ihrer Anforderungen illustriert werden kann.
    5. Kapitel 21. Auswirkungen einer Stellplatzschlüsselreduktion in Wohngebieten

      A.-K. Seemann, S. Knöchel
      Zusammenfassung
      Das 21. Jahrhundert wird maßgeblich durch die Thematik der Urbanisierung geprägt, denn mittlerweile leben weltweit betrachtet mehr als die Hälfte aller Menschen in Städten. Prognosen gehen davon aus, dass es bis 2050 sogar über 70 % der Weltbevölkerung sein wird. Das <wiederkehrende Interesse für das Wohnen in der Stadt ist unter anderem auf die zahlreichen sozialen, Bildungs-, Kultur- und Konsumangebote, die räumliche Nähe zum Arbeitsplatz sowie eine gute Infrastruktur zurückzuführen.
    6. Kapitel 22. Urban Freight Logistics: Betroffene Geschäftsmodelle und deren Fähigkeit zur Transformation am Beispiel des Gesundheitssektors

      A. Arnegger, M. Voeth, A. Pätzold
      Zusammenfassung
      Urbanisierung und Wirtschaftswachstum führen bei privaten und gewerblichen Abnehmern zu einer zunehmenden Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen [1]. Der Güterverkehr hat einen Anteil von 20-30% an den städtisch zurückgelegten Kilometern, verursacht 40% der Luftverschmutzung und ca. 70% der Emissionen [15], [17], [26]. Urban-Freight-Logistics (UFL)-Konzepte sollen dazu beitragen, die Güterlogistik in Städten effizienter, flüssiger und nachhaltiger zu gestalten und so eine funktionierende Logistikinfrastruktur sicherzustellen [6], [20], [30], [33].
    7. Kapitel 23. Automatisierungstechnik und Ergonomieunterstützung für innovative Kommissionier- und Umschlagkonzepte der Logistik

      T. Hanke, M. Klumpp, B. Noche, K. Krumme, J. Kochsiek
      Zusammenfassung
      Konzepte der Citylogistik und urbanen Mobilität sind in der Vergangenheit unter anderem an fehlenden Möglichkeiten bzw. zu hohen Kosten eines stadtnahen Umschlags gescheitert. In Zukunft könnte diese Hürde durch die Einführung automatisierter Kommissionier- und Umschlagverfahren deutlich gesenkt werden, was Modelle der kooperativen urbanen Mobilität zumindest für den gewerblichen Transport ermöglichen wird (Böckenkamp et al., 2016).
    8. Kapitel 24. Corporate Startups: Unternehmensinterner Nährboden für digitale Geschäftsmodelle - dargestellt am Beispiel der Last Mile Lösung pakadoo

      M. Ziegler
      Zusammenfassung
      Die fortschreitenden Digitalisierung beeinflusst nicht nur unseren Alltag und die Arbeitswelt, sondern auch zunehmend die Art und Weise, wie Innovationen entstehen. Gerade für Unternehmen bieten neue digitale Technologien ein großes Potenzial. Durch die ständige und zudem einfache Verfügbarkeit von Informationen und die zahlreichen Möglichkeiten der Vernetzung sind sie in der Lage, noch schneller und besser auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen.
    9. Kapitel 25. Multifunktionales Elektromobil: Elektromobile im urbanen Ballungsraum

      N. Becker, P. Spichartz, E. Şanal, C. Sourkounis
      Zusammenfassung
      Elektrofahrzeuge besitzen die technische Reife, um im Alltag sowohl auf der Kurzstrecke als auch im Mischbedarf (Kurz- und Langstrecke) energieeffizient und ökologisch sinnvoll eingesetzt zu werden. Aktuelle Verkaufs- und Kfz-Zulassungszahlen belegen jedoch, dass immer noch Hemmnisse und Restriktionen bestehen, ein konventionell betriebenes Fahrzeug durch ein Elektrofahrzeug zu ersetzen. Neben der Reichweitenfrage sind der hohe Anschaffungspreis und die fehlende Infrastruktur wesentliche Gründe für die Kaufzurückhaltung.
    10. Kapitel 26. Schlüsselfaktoren für die Entwicklung der Elektromobilität

      M. Schwartz, D. Kolz
      Zusammenfassung
      Die Elektromobilität bildet die Grundlage eines fundamentalen Wandels der individuellen Mobilität, welcher weit über das Elektrofahrzeug hinausreicht. Insbesondere Dienstleistungen determinieren den Erfolg der Elektromobilität, indem sie eine Brückenfunktion zwischen Technologie und Markt übernehmen. Da ein Großteil der wissenschaftlichen Arbeiten zur Entwicklung der Elektromobilität vordergründig technologische Aspekte, wie z. B. die Fahrzeugreichweite berücksichtigt, ist eine ganzheitliche Betrachtung aller Faktoren des Themenfeldes notwendig, um Dienstleistungen in ein umfassendes Verständnis der Elektromobilität zu integrieren. Daher ist das Ziel dieser Arbeit die Identifikation sämtlicher Schlüsselfaktoren für die Entwicklung der Elektromobilität, zu denen beispielsweise Batteriepreise, staatliche Förderung und neue Servicekonzepte zählen.
    11. Kapitel 27. Erfolgsfaktoren künftiger Geschäftsmodelle von urbanen, geteilten Mobilitätsdienstleistungen

      M. Pielen, T. Röth, T. Flatten
      Zusammenfassung
      Auch wenn derzeit urbane, geteilte Mobilitätskonzepte wie CarSharing und Ride-Sharing bzw. dynamische Shuttle-Services noch einen Nischenmarkt im urbanen Mobilitätsmix darstellen, treffen sie zunehmend auf die Akzeptanz der Bevölkerung [4],[19]. So konnten in Deutschland in den letzten Jahren zweistellige Wachstumsraten bei den CarSharing-Nutzern verzeichnet werden [4]. An den kürzlich weltweit getätigten Investitionen in RideSharing- bzw. Ride-Hailing-Angeboten lässt sich ebenfalls die hohe Bedeutung sowie die großen Potentiale neuer, urbaner Mobilitätskonzepte ableiten [19].
    12. Kapitel 28. Untersuchung öffentlicher E-Mobility Ladeinfrastruktur

      R. Wörner, D. Schneider, M. Eckhardt, H. Braun, G. Fournier
      Zusammenfassung
      Die Elektromobilität ist gegenwärtig noch durch die Energiespeicherdichte von Batteriesystemen limitiert. Darüber hinaus sind die bestehenden Kundenanforderungen an nahezu unbegrenzter Mobilität durch eine noch nicht ausreichende Ladeinfrastruktur eingeschränkt.
      Basierend auf einer exemplarischen Studie am Beispiel für Langstreckenfahrten auf unterschiedlichen EU-Autobahnstrecken werden die derzeitigen Grenzen der bestehenden Ladeinfrastruktur betrachtet. Zudem werden Anforderungen für Mindestabstände zwischen den Ladesäulen, sowie Ladetechnologien aufgezeigt.
      Abschließend wird beispielhaft, für einen ausgewählten Streckenabschnitt mit überproportional hoher Verkehrsdichte, eine Berechnung der lokal erforderlichen Ladesäulenanzahl und Flächenbedarfe durchgeführt, sowie mit bestehenden Flächen einer in diesem lokalen Umfeld angesiedelten Autobahn-Raststätte verglichen.
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Title
Mobilität und digitale Transformation
Editors
Prof. Dr. Heike Proff
Dr. Thomas Martin Fojcik
Copyright Year
2018
Electronic ISBN
978-3-658-20779-3
Print ISBN
978-3-658-20778-6
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-20779-3

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    Image Credits
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