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21-07-2020 | Mobilitätskonzepte | Nachricht | Article

TU München plant Hyperloop-Teststrecke und Prototypen-Bau

Author:
Patrick Schäfer
1 min reading time

An der TU München startet ein Hyperloop-Forschungsprogramm. Unter anderem sollen eine 24 Meter lange Teströhre und ein Prototyp in Originalmaßstab gebaut werden.

In einem Forschungsprogramm werden Studierende der TU München gemeinsam mit Wissenschaftlern an der Entwicklung des Hyperloop-Konzeptes arbeiten. Bei dem Transportsystem soll sich ein Hochgeschwindigkeitszug fast mit Schallgeschwindigkeit in einer Röhre mit Teilvakuum fortbewegen. Vorgestellt hatte das Konzept der SpaceX-Gründer Elon Musk. Studierende der TU München haben in mehreren Wettbewerben, "SpaceX Hyperloop Pod Competition" genannt, bereits erfolgreich Prototypen der Passagierkapseln vorgestellt.

An der Fakultät für Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie der TUM startet nun ein Hyperloop-Forschungsprogramm. Zunächst  sollen Systemanalysen zu Potentialen und Machbarkeit des Konzepts in Europa durchgeführt werden. Zudem soll eine 24 Meter lange Teströhre gebaut werden, ebenso soll eine Prototyp-Kapsel in Originalgröße auf dem Gelände des Ludwig Bölkow Campus in Taufkirchen / Ottobrunn entstehen. "Der Hyperloop hat das Potential, eine schnelle, elektrische Alternative auf mittellangen Strecken zu bieten und somit nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Transport zu ermöglichen", sagt Prof. Agnes Jocher von der TU München.

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