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About this book

Die Technik heutiger Motorräder wird immer komplexer. Massenausgleich, digitale Motorsteuerungen, Katalysator, ABS oder Antriebsschlupfregelungen erfordern ebenso Erklärungen, wie die physikalischen Gesetzmäßigkeiten, die im Fahrwerksbereich zum Pendeln oder Kick-back führen. Man muss aber weder Kfz-Meister sein noch Maschinenbau studiert haben, um das Buch verstehen zu können. Fundiert, trotzdem leicht verständlich, spricht der Autor Fachleute wie auch technikbegeisterte Motorradfahrer an, die mehr wissen wollen, als die Bedienungsanleitung hergibt oder in Motorradzeitschriften erklärt wird. Neu aufgenommen wurden moderne Messverfahren für die Steifigkeitsmessung an Fahrwerken und Beispiele für Aerodynamikuntersuchungen mit Simulationsmethoden. Aktuelle Motoren-Neuentwicklungen mit 6-Zylindermotoren von BMW und Horex werden kurz vorgestellt. Wie bisher wird dem Zubehör ein eigenes Kapitel gewidmet. LeichteTitan-Auspuffanlagen zur Gewichtsreduzierung runden die Neuerungen ab.

Table of Contents

Frontmatter

1. Einführung

Zusammenfassung
Motorräder und Motorradfahren üben auf viele Menschen eine große Faszination aus. Sie beruht im Wesentlichen auf der Unmittelbarkeit des Fahrerlebnisses, der Dynamik und der Intensität der Sinnenbeanspruchung. Motorradfahren bedingt ein sehr enges Zusammenspiel aller Sinne und des Körpers und eine permanente Rückkoppelung und Interaktion zwischen dem Fahrer und der Technik seiner Maschine.
Jürgen Stoffregen

2. Fahrwiderstände, Leistungsbedarf und Fahrleistungen

Zusammenfassung
Bei der Geradeausfahrt eines Motorrades treten wie bei jedem Fahrzeug Widerstände auf, die die Fortbewegung hemmen wollen und überwunden werden müssen. Die zusätzlichen Widerstände bei der Kurvenfahrt werden üblicherweise vernachlässigt, weil sie insbesondere beim Motorrad betragsmäßig klein sind und ihre genaue Berücksichtigung unverhältnismäßig kompliziert wäre.
Jürgen Stoffregen

3. Arbeitsweise, Bauformen und konstruktive Ausführung von Motorradmotoren

Zusammenfassung
Nachdem im vorigen Kapitel der Leistungsbedarf für das Motorrad betrachtet wurde, soll nun auf den Motor als Leistungserzeuger eingegangen werden.
Jürgen Stoffregen

4. Motorleistungsabstimmung im Versuch

Zusammenfassung
Durch die konstruktive Ausführung der Motorbauteile werden die grundlegenden Voraussetzungen für eine hohe Leistungsausbeute des Motors geschaffen. Die eigentliche Leistungsabstimmung, d.h. die Festlegung des Drehmomentenverlaufs über der Motordrehzahl, erfolgt in Versuchsreihen mit dem Motor auf dem Prüfstand.
Jürgen Stoffregen

5. Motorentuning

Zusammenfassung
Das klassische Tuning von Motoren hat immer zwei Verbesserungen zum Ziel, die Anhebung der nominellen Leistung und die Gewichtserleichterung, insbesondere von bewegten Teilen. Behandelt werden die Grundlagen des Tunings von Viertaktmotoren, ohne jedoch detaillierte handwerklichen Anleitungen zur Ausführung zu geben.
Jürgen Stoffregen

6. Kupplung, Schaltgetriebe und Radantrieb

Zusammenfassung
Die Leistung von Verbrennungsmotoren kann nicht direkt auf das Hinterrad übertragen werden. Das liegt daran, dass ein verwertbares Drehmoment erst ab einer bestimmten Drehzahl abgegeben wird und darüber hinaus das Drehmoment des Motors (M Angebot) zum Anfahren und für das Befahren von Steigungen (Bedarfsdrehmoment M Bed, vgl. auch Kap. 2) nicht ausreicht, Bild 6.1. Drehmoment und Drehzahl des Motors müssen daher mittels geeigneter Übersetzungen an die Fahrwiderstände und den gewünschten Geschwindigkeitsbereich des Fahrzeugs angepasst werden.
Jürgen Stoffregen

7. Kraftstoff und Schmieröl

Zusammenfassung
Kraftstoffe und Schmieröle sind heutzutage sehr genau auf die Anforderungen moderner Motoren und Antriebe zugeschnitten. Erst die kontinuierliche Weiterentwicklung der Schmieröle parallel zu den konstruktiven und fertigungstechnischen Fortschritten hat ermöglicht, was uns heute schon fast als selbstverständlich erscheint: den praktisch verschleiß- und störungsfreien Dauerbetrieb der Motoren auf höchstem Leistungs- und Drehzahlniveau über zigtausend Kilometer.
Jürgen Stoffregen

8. Konstruktive Auslegung von Motorradfahrwerken

Zusammenfassung
Das Motorradfahrwerk besteht in seiner ursprünglichen Definition aus dem Rahmen, der Vorderradführung mit der Lenkung, der Hinterradaufhängung, den Bremsen und den Rädern mit den Reifen. Bei näherer Betrachtung ist dieser Fahrwerksbegriff aber eigentlich zu eng gefasst, weil der Eindruck entstehen kann, nur diese vier Hauptkomponenten seien für das Fahrverhalten des Motorrades bestimmend.
Jürgen Stoffregen

9. Festigkeits- und Steifigkeitsuntersuchungen an Motorradfahrwerken

Zusammenfassung
Im Mittelpunkt unserer Betrachtungen zum Motorradfahrwerk stand bisher die Erfüllung der geometrischen und kinematischen Funktionen. Noch wichtiger ist jedoch unter Sicherheitsaspekten die betriebssichere Auslegung der Fahrwerkskomponenten, d.h. die Gewährleistung einer ausreichenden Festigkeit aller Bauteile.
Jürgen Stoffregen

10. Fahrdynamik und Fahrversuch

Zusammenfassung
Die Stabilisierung des Motorrads erfolgt durch Kreiselkräfte und auf dieser Grundlage muss auch die Fahrdynamik betrachtet werden. Die Zusammenhänge sind kompliziert und für eine präzise Beschreibung aller Vorgänge wäre eine Darstellung der Kreiselmechanik vonnöten. Diese setzt jedoch Kenntnisse der Mathematik und Mechanik voraus, die auch beim technisch vorgebildeten Leser nicht erwarten werden kann.
Jürgen Stoffregen

11. Regelungssysteme für Bremsen und Antriebsschlupf

Zusammenfassung
Regelungssysteme für Motorradbremsen (ABS = Anti-Blockier-System) wurden erstmals 1988 von BMW für die Serie vorgestellt. Andere Motorradhersteller folgten nur zögerlich und erst Mitte des ersten Jahrzehnts dieses Jahrtausends ist ABS bei allen namhaften Motorradherstellern im Angebot.
Jürgen Stoffregen

12. Design, Aerodynamik und Karosserieauslegung

Zusammenfassung
Mittlerweile wird auch bei Motorrädern der aus dem Automobilbereich entlehnte Begriff Karosserie als Sammelbezeichnung für die Baugruppen Verkleidung, Kotflügel, Abdeckungen, Seitenverkleidung Sitzbank, Tank, Fußrastenanlage und Lenker verwendet (vgl. Kap. 1.3). Die Karosserieauslegung ist sehr eng sowohl mit der Aerodynamik als auch mit dem Design verknüpft.
Jürgen Stoffregen

13. Zubehör, Spezialteile und technische Verfeinerung

Zusammenfassung
Motorräder haben heute einen exzellenten technischen Stand und das Angebot an Serienmotorrädern ist so vielfältig wie nie zuvor. Dennoch besteht weiterhin der Wunsch nach einer Individualisierung der Fahrzeuge, wobei seit einigen Jahren die technische Verfeinerung und die optische Aufwertung dem klassischen Tuning mehr und mehr den Rang ablaufen. Hoch im Kurs stehen auch die individuelle ergonomische Anpassung des Fahrzeugs oder eine komplette Ausstattung mit spezialisierten Teilen für die große Reise.
Jürgen Stoffregen

14. Trends und zukünftige Anforderungen im Motorradbau

Zusammenfassung
Zukunftsprognosen sind auch im Bereich der Motorradtechnik schwierig, und viele Vorhersagen für die technische oder sonstige Zukunft stellen sich im Rückblick meist als falsch heraus. Dennoch soll an dieser Stelle der Versuch gewagt werden auf einige absehbare Entwicklungen einzugehen.
Jürgen Stoffregen

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