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Nachhaltigkeit und Digitalisierung – (k)ein unternehmerisches Dilemma

Zukunftsbilder und Impulsberichte

  • 2023
  • Book

About this book

Dieses Fachbuch, ausgezeichnet mit dem Austrian SDG-Award 2021 in der Kategorie Medien, wirft einen konstruktiv kritischen Blick auf die zwei großen Themen unserer Zeit: Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Die strategischen und operativen Einsatzfelder der Digitalisierung wachsen ebenso wie der Anspruch auf eine nachhaltige Wirtschaft, welcher auf die Forderungen der 17 Sustainable Development Goals (SDGs) zurückzuführen ist. Eine gemeinsame Betrachtungsweise ist unumgänglich und gegensätzliche Ansprüche müssen überdacht werden.

Namhafte und engagierte Expert*innen zeigen, dass nachhaltiges Wirtschaften und Digitalisierung keine Gegenpole sein müssen. Geschrieben für Menschen, die sich ihrer unternehmerischen, ökologischen und sozialen Verantwortung bewusst sind und nach Impulsen für eine erfolgreiche Umsetzung suchen. Dazu bieten die Autor*innen aus Wissenschaft, Institutionen und Wirtschaft neue Perspektiven auf die großen Zukunftsfelder Arbeit, Bauen, Berufliche Bildung, Energie, Gesundheit, Industrie, Kommunikation, Konsum, Kunst & Kultur, Landwirtschaft, Mobilität und Tourismus.

Table of Contents

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  1. Frontmatter

  2. Transformationsgedanken in Briefform

    1. Frontmatter

    2. Die Mobilitätsbriefe zweier völlig unterschiedlicher Grenzgänger

      Christian Clerici versus Wolf Lotter Christian Clerici, Wolf Lotter
      Zusammenfassung
      Die Mobilitätsbriefe sind der Austausch zweier völlig unterschiedlicher Grenzgänger, denen vor allem gemein ist, dass sie die Zukunft umarmen – um sie dann auch wieder loszulassen. Wie sonst sollte man sie gestalten? Der eine fährt lieber mit dem Strom, als gegen ihn zu schwimmen, der andere ist einer der großen Geister unserer Zeit.
  3. Impulsberichte zur nachhaltigen Unternehmensentwicklung und -führung

    1. Frontmatter

    2. Nachhaltige Entwicklung durch Digitalisierung

      Ramona M. Kordesch, Markus Bürger
      Zusammenfassung
      Die mit der Digitalisierung einhergehenden Entwicklungen der technischen und sozialen Innovation haben die Art und Weise, wie Menschen leben und arbeiten, völlig verändert.
    3. Nachhaltigkeit oder Business Impact – warum es kein Oder gibt

      Martin Rohla
      Zusammenfassung
      Die Welt retten, der Natur und unseren Nachkommen Respekt zollen und dabei Wohlstand etablieren – ist das möglich? Die Quelle des Konzeptes der nachhaltigen Entwicklung ist nicht so neu, wie man meinen mag, und liegt ursprünglich in dem anno 1713 verfassten Werk „Sylvicultura oeconomica“ über die profitable und gleichzeitig ressourcenschonende Forstwirtschaft dieser Zeit.
    4. Bionisch wirtschaften

      Ille C. Gebeshuber
      Zusammenfassung
      Das Kapitel „Bionisch wirtschaften“ stellt die Bionik vor, definiert bionisches Wirtschaften und bringt Bionik in Verbindung mit Digitalisierung. Es zeigt über entsprechende VDI-Richtlinien einen Weg auf, wie bionisches Wirtschaften erreicht werden kann. Schlussendlich wird auf eine notwendige Änderung unseres Denkens hingewiesen, die Grundvoraussetzung für eine neue Wirtschaft ist.
    5. Degrowth – Grow Circular

      Jana Brandl
      Zusammenfassung
      In der Nachhaltigkeitsdebatte ist es weitgehend wissenschaftlicher Konsens, dass Wirtschaftswachstum im Zusammenhang mit Ressourcenverbrauch und Umweltschädigung steht – etwa durch den Ausstoß von schädlichen Chemikalien oder Treibhausgasen. Dabei wird oft betont, dass eine Entkoppelung solcher Umweltauswirkungen vom Wirtschaftswachstum durch Effizienz- oder Produktivitätssteigerung nicht nur möglich ist, sondern in den letzten Jahren in einigen Ländern auch schon stattfindet.
    6. Circular Economy

      Christopher Kronenberg
      Zusammenfassung
      Das Konzept der Kreislaufwirtschaft gilt derzeit als vielversprechende Alternative zur derzeit vorherrschenden Linearwirtschaft mit ihrem Take-make-waste-Ansatz. Traditionelle Geschäftsmodelle mit einer linearen Logik ignorieren häufig die Endlichkeit der Erdressourcen und fühlen sich nach erfolgreichem Verkauf ihrer Produkte auch nicht mehr verantwortlich für die Benutzung und vor allem Entsorgung (Ellen MacArthur Foundation, 2013; Geissdoerfer et al., 2017). Die Externalitäten aus dem Wirtschaften der vergangenen Jahrzehnte – Umweltverschmutzung, Klimawandel, Überbeanspruchung natürlicher Ressourcen, Biodiversitätsverlust und vieles mehr – zeigen jedoch, dass dieser Ansatz alles andere als nachhaltig und mittlerweile sogar lebensbedrohlich geworden ist. Darüber hinaus gehen auf diese Weise wertvolle Ressourcen und Bestandteile aus Produkten, die teilweise ohne Qualitätsverlust wiederverwendet werden könnten, verloren.
    7. Circular Business Models

      Nachhaltige Geschäftsmodelle des 21. Jahrhunderts Christopher Kronenberg
      Zusammenfassung
      Das lineare Wirtschaftsmodell, in dem ein Großteil der eingesetzten Ressourcen nach Beendigung des Lebenszyklus verbrannt wird oder auf der Deponie landet, hat ausgedient. Dieser Take-make-waste-Ansatz ist weder nachhaltig, somit mitverantwortlich für die Klimakrise, noch ist er wirtschaftlich sinnvoll, da eine Unmenge an wertvollen Rohstoffen und Nebenprodukten der Produktion verloren gehen und nicht genutzt werden. Unternehmensziele, die rein auf die Steigerung von Absatzzahlen fokussieren, führen in diesem Wirtschaftsmodell einerseits zu einem erhöhten Ressourcenverbrauch auf der Inputseite, andererseits steht Langlebigkeit der Produkte oft nicht an erster Stelle. So wird versucht, durch eine geplante Obsoleszenz den Lebenszyklus eines Produktes künstlich zu verkürzen, um Kund*innen zu einem raschen Neukauf zu bewegen. Nun zeigt sich aber, dass die Mittel der Erde endlich sind, Rohstoffpreise volatiler werden und dass sich in unseren Abfällen wertvolle Rohstoffe befinden.
    8. Zwischen Greenwashing und Transformation – Unternehmensverantwortung als Chance

      Natascha Fürst
      Zusammenfassung
      Nachhaltigkeit ist in aller Munde und Lippenbekenntnisse reichen nicht mehr. Es ist höchste Zeit, dass auf Worte nun Taten folgen. Allzu oft schmücken sich Unternehmen mit grünen Lorbeeren, betreiben im Alltagsgeschäft aber weitgehend „business as usual“. Nach wie vor gibt es Situationen, in denen die Aktivitäten von Firmen mit gesellschaftlichen Wertvorstellungen und ökologischen Belangen kollidieren. Dabei ist der Bedarf nach echter, transformativer Nachhaltigkeit akuter denn je, da Kund*innen und Investor*innen überprüfbare Nachhaltigkeit fordern. Unternehmerische Aktivitäten müssen daher nicht nur kurzfristig nachhaltig scheinen, sondern eine tatsächliche, langfristige Transformation bewirken. Greenwashing und umweltschädliches Verhalten werden in Zukunft die Existenz von Unternehmen gefährden. Investition in Nachhaltigkeit hingegen ist eine Investition in die Zukunft des Unternehmens und birgt viele Chancen.
    9. Kein Geld ohne Nachhaltigkeit

      Josef Baumüller
      Zusammenfassung
      Die Unternehmensfinanzierung ist von der Politik als zentraler Hebel erkannt worden, um nachhaltiges Wirtschaften zu fördern. Vor allem in der EU wurde hierzu tiefgreifend in die rechtlichen Rahmenbedingungen von Kapitalmärkten eingegriffen. Unternehmen sehen sich so zunehmendem Druck vonseiten ihrer Investor*innen und Finanzierungspartner*innen, ihre Nachhaltigkeitsleistung transparent darzustellen und zu verbessern. Wem dies gelingt, der kann von besonders attraktiven Konditionen profitieren. Aber auch kunden- und abnehmerseitige Geschäftsbeziehungen werden dadurch – nachhaltig – verändert. Deswegen können Unternehmen heute (und zukünftig noch viel mehr) kaum noch Aktivitäten setzen, ohne ihre ökologischen und sozialen Auswirkungen mitzudenken. Dies fordert nicht nur eine neue Form Unternehmenstransparenz in Nachhaltigkeitsaspekten, sondern eine Weiterentwicklung der gesamten Art und Weise, wie Unternehmen geführt werden: hin zum neuen Zielbild der Sustainable Corporate Governance. Diesen Entwicklungen widmet sich der vorliegende Beitrag.
    10. See the Unseens: IT – Treiber für unternehmerische Nachhaltigkeit?

      Reiner Czichos
      Zusammenfassung
      Die Pandemiekrise kam überraschend; niemand konnte sie vorhersehen und sich darauf einstellen. Nun aber konzentrieren wir uns auf die Pandemie – und übersehen dabei andere Krisen, die unsere Wirtschaft und Gesellschaft möglicherweise noch stärker beeinflussen, etwa die Digitalisierungskrise.
    11. Digitalkompetenz in der eigenen Firma stärken: Die Praxismethode

      Martin Giesswein
      Zusammenfassung
      Das Wissen und die Fähigkeiten rund um die digitale Gesellschaft und das digitale Business sind zu führenden Wettbewerbsfaktoren für alle Branchen geworden. Digital-erfahrene Mitarbeiter*innen zu finden ist aber schwer. So entsteht ein Druck auf Unternehmen, ihre bestehenden Mitarbeiter*innen im digitalen Wandel weiterzuentwickeln. Aus realen Projekten ist diese Praxismethode für die firmeninterne Steigerung der Digitalkompetenzen entstanden.
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Title
Nachhaltigkeit und Digitalisierung – (k)ein unternehmerisches Dilemma
Editor
Katharina Sigl
Copyright Year
2023
Publisher
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-66815-3
Print ISBN
978-3-662-66814-6
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-66815-3

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