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Life Cycle Assessment im automobilen Leichtbau stärken

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Prof. Maik Gude (links) übergibt im Namen des Runden Tisches Life Cycle Assessment (LCA) das Positionspapier an Dr. Herbert Zeisel.


Die öffentliche Hand soll Forschung zum Life Cycle Assessment im Leichtbau stärker fördern. Dazu rufen 20 Institutionen aus Wissenschaft und Wirtschaft auf, darunter Daimler, Thyssenkrupp und Volkswagen.

Mehr als 20 Einrichtungen und Verbände aus Wissenschaft und Wirtschaft haben sich auf ein Positionspapier zur Bedeutung des ganzheitlichen Life Cycle Assesments (LCA) und des Life Cycle Engineerings (LCE) für zukünftige Leichtbaulösungen verständigt. Leichtbau sei zwar eine Schlüsseltechnologie in der modernen Fahrzeugentwicklung, so die Verfasser. Es gelte allerdings werkstoffübergreifend, dass mögliche Gewichtseinsparungen den ökonomischen und ökologischen Mehraufwand in der Herstellung nur kompensieren können, wenn Materialeigenschaften ideal ausgenutzt würden. 

Außerdem seien die Kreislaufführung von Produktionsabfällen und das Recycling von Leichtbaustrukturen am Ende der Lebensdauer zu berücksichtigen, da die Vielfalt der eingesetzten Werkstoffe zunehmend den Einsatz etablierter Recyclingstrategien erschwert.

LCA als Wettbewerbsfaktor

Mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie sei das Thema szenarienbasierte LCA für die Bewertung von Leichtbaukonzepten in der Elektromobilität und ein darauf aufbauendes Life Cycle Engineering daher dringend politisch zu unterstützen. Die öffentliche Hand solle für Forschungsbemühungen in diesen Bereichen zusätzliche Gelder zur Verfügung stellen. Geboten sei eine konsequente Fortführung und weitere Förderung der Forschungs- und Innovationsbemühungen der Nationalen Plattform Elektromobilität sowie eine Erweiterung dieser um einen Cluster "Life-Cycle-Assessment und -Engineering von Leichtbaukonzepten“.

Folgende Institutionen haben das Positionspapier unterzeichnet: Arena 2036, Benteler, Carbon Composites, Composites Germany, Daimler, Forschungsvereinigung Automobiltechnik, Fraunhofer-Allianz Leichtbau, Hochschule Bochum, Institut für Umweltinformatik Hamburg, Institut für Leichtbau mit Hybridsystemen, Kirchhoff Automotive, Leichtbau BW, Open Hybrid Lab Factory, Plattform Forel, Prisma – Zentrum für Nachhaltigkeitsbewertung und –politik, RWTH Aachen, Stahlinstitut VDEh, Thinkstep, Thyssenkrupp, VDMA AG Hybride Leichtbau Technologien, Volkswagen.

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Background information for this content

Life Cycle Assessment als Instrument zur Optimierung der Nachhaltigkeit in Prozessen und Produkten

Seit den 70iger Jahren des letzten Jahrhunderts sind die Umweltschädigungen als Folge der wirtschaftlichen Tätigkeit der Menschen zunehmend in das Bewusstsein geraten.

Recycling, Life-Cycle-Assessment und Rohstoffverfügbarkeit

Leichtbauwerkstoffe sind im Automobilbau seit geraumer Zeit im Einsatz. Im Zuge der verstärkten Bemühungen, leichte und somit potenziell sparsamere Fahrzeuge zu entwickeln, wird verstärkt über die Vor- und Nachteile einzelner Leichtbaumaterialien diskutiert. Die Masse eines Fahrzeugs ist ein wichtiger Hebel, Kraftstoffeinsparungen zu erzielen.

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    Life Cycle Assessment (LCA)/© Diana Wolfrum | TUD/ILK, in-adhesives, MKVS, Ecoclean/© Ecoclean, Hellmich GmbH/© Hellmich GmbH, Krahn Ceramics/© Krahn Ceramics, Kisling AG/© Kisling AG, ECHTERHAGE HOLDING GMBH&CO.KG - VSE, Schenker Hydraulik AG/© Schenker Hydraulik AG