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About this book

​Jonas Eickholt untersucht, wieso Konsumenten bei der wichtigsten Finanzentscheidung ihres Lebens, der Immobilienfinanzierung, regelmäßig ihre Bankfiliale einer vorteilhaften Online-Finanzierung vorziehen. In Zeiten allgegenwärtiger Digitalisierung überrascht diese Präferenz. Auf Grundlage eines umfassenden Modellansatzes werden das Vertrauen, die Nützlichkeit und die subjektive Risikoeinschätzung als zentrale Einflüsse identifiziert. Emotionale Faktoren spielen bei der Entscheidung dabei eine stärkere Rolle als rationale Gründe wie etwa der Zinssatz. Der Autor bietet eine Differenzierung der Einflüsse nach soziodemographischen Eigenschaften und schafft ein Verständnis, das für künftige Online-Finanzierungsprodukte wegweisend ist.​

Table of Contents

Frontmatter

I Einleitung

Zusammenfassung
Konsumenten treffen tagtäglich Entscheidungen, die mit finanziellen Folgen verbunden sind. Zumeist wird dabei ein Katalog rationaler Kriterien zu Hilfe genommen, die in den Entscheidungs- und Abwägungsprozess einfließen. Je komplexer die Situation und je höher das mögliche Verlustrisiko erscheinen, desto intensiver wird im Allgemeinen die Konsumentscheidung diskutiert und evaluiert. Gerade bei monetären Entscheidungen, wie etwa dem Kauf eines Smartphones, dem Erwerb eines Autos oder dem Bezug einer Mietwohnung, tendieren Menschen zu einem ausführlichen Vergleichsprozess auf Basis rationaler Kriterien. Es liegt nahe, dass Ökonomen zur Vereinfachung Konsumenten grundsätzlich als rationale Wirtschaftssubjekte auffassen.
Jonas Eickholt

II Grundlagen Zu Immobilienfinanzierungen

Zusammenfassung
Das Finanzwesen hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Das traditionelle Geschäftsmodell ist in Zeiten zunehmender Internationalisierung und steigenden Wettbewerbs für die Finanzinstitute nicht mehr praktikabel. Zusätzlich beeinflussen globale externe Einflussfaktoren wie die Finanz- und Staatsschuldenkrise den Markt und die Einstellungen der Kunden.
Jonas Eickholt

III Stand Der Forschung Und Entwicklung Theorien

Zusammenfassung
Zur Ergänzung des Marktüberblicks und der analysierten Entwicklung des Konsumentenverhaltens werden im folgenden Kapitel die gewonnenen Erkenntnisse mit veröffentlichten wissenschaftlichen Werken und etablierten Theorien ergänzt. Hierbei wird zur Eingrenzung des Sachverhalts ein besonderes Augenmerk auf empirische Arbeiten zum Konsumentenverhalten im Finanzbereich aus dem 21. Jahrhundert gelegt. Ziel ist es, neben dem Aufzeigen der existierenden Forschungslücke die Ergebnisse aus ähnlichen Fragestellungen zum Online-Finanzbereich zu untersuchen und relevante Theorien herauszustellen.
Jonas Eickholt

IV Modellkonzeption Und Hypothesenbildung

Zusammenfassung
Während das vorhergehende Kapitel III den theoretischen Aspekt in den Vordergrund stellt, werden in den folgenden Kapiteln die Modellbildung sowie die Generierung der zu prüfenden Hypothesen und die empirische Prüfung ebendieser angestrebt.
Jonas Eickholt

V Empirische Überprüfung

Zusammenfassung
Aufbauend auf der Konzeptualisierung des Modells und der Diskussion der Strukturgleichungsmodelle steht in diesem Kapitel V die Operationalisierung der Befragung sowie des Modells im Mittelpunkt. Die Operationalisierung der Variablen orientiert sich dabei an dem entwickelten Modell aus Kapitel IV.4.
Jonas Eickholt

VI Implikationen Für Die Praxis

Zusammenfassung
Abschließend ist zu klären, welche Auswirkungen die Erkenntnisse aus der theoretischen Herleitung und der empirischen Auswertung der Einflussgrößen zur Nutzung von Online-Immobilienfinanzierung auf die Praxis haben. Außerdem ist zu eruieren, welche Handlungsempfehlungen abgeleitet werden können:
Für die künftige Nutzung von Online-Immobilienfinanzierungen ist, wie dargestellt, eine grundlegende Verhaltensabsicht bei vielen Konsumenten erkennbar. Die Gründe für die hinter den Erwartungen zurück bleibenden Wachstumsraten dieser Technologie werden jedoch ebenfalls deutlich: Gerade die uninformierten Konsumenten, die noch einen Großteil der Bevölkerung darstellen, haben verfehlte Vorstellungen von den Anforderungen und Möglichkeiten von Online-Immobilienfinanzierungen. Dementsprechend ist gerade das Risikoempfinden dieser Konsumentengruppe stark ausgeprägt und im Zweifel wird lieber die Status quo-Variante, also das Beibehalten der etablierten Filialbeziehungen, gewählt.
Jonas Eickholt

VII Fazit Und Ausblick

Zusammenfassung
Den Ausgangspunkt für diese Arbeit bildet die Fragestellung, warum Konsumenten bei der Wahl ihrer Immobilienfinanzierung eine Onlinelösung häufig nicht in Betracht ziehen. Vielmehr suchen sie zu großen Teilen die ihnen vertraute Filiale auf, um eine der wichtigsten Finanzentscheidungen ihres Lebens – die Immobilienfinanzierung – zu treffen. Offensichtlich reduzieren Konsumenten dadurch ihre Verhandlungsoptionen und verzichten auf eine vergleichende Evaluation von Finanzierungsmöglichkeiten und somit auf mögliche Vorteile. Ein solches Handeln ist nicht rational.
Jonas Eickholt

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