Skip to main content
main-content
Top

25-07-2019 | Online Banking | Nachricht | Article

Zwei-Faktor-Authentifizierung kommt bei Kunden an

Author:
Angelika Breinich-Schilly
1:30 min reading time

Am dem 14. September 2019 wird es ernst: Für Online-Zahlungen werden starke Authentifizierungsmethoden Pflicht. Fast die Hälfte der Verbraucher begrüßt die neue EU-Regelung und den größeren Schutz.

45 Prozent der Verbraucher sind laut einer repräsentativen Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) positiv gegenüber der Einführung der Zwei-Faktor-Authentifizierung gemäß der PSD2-Richtlinie. Wie die Befragung von mehr als 1.000 Personen im Juni weiter ergab, ist für 66 Prozent der Verbraucher besonders wichtig, dass ihre Bezahlung per Karte oder Smartphone sicher ist. Außerdem wünschen sich die Online-Kunden

  • einfache Bezahlmethoden (52 Prozent),
  • viele Zahlungsmöglichkeiten (44 Prozent) sowie
  • eine zügige Abwicklung (36 Prozent).

Fingerabdruck bei jüngeren Kunden beliebt

Ab September müssen Kunden bei Kartenzahlung im Internet-Shop immer zwei Nachweise erbringen, dass sie der rechtmäßige Besitzer der Karte sind. Die entsprechenden Authentifizierungslösungen kommen von den Banken. Hierzu gehören unter anderem auch neue biometrische Identifikationsverfahren etwa per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung. 

Laut Umfrage authentifizieren sich bereits heute 30 Prozent der Befragten per Fingerabdruck. Sieben Prozent der Verbraucher ziehen die Gesichtserkennung vor, um sich zusätzlich auszuweisen. Welche Verfahren besonders gut ankommen, ist aber auch vom Alter abhängig. Ab 40 Jahre ist die PIN die beliebteste Identifikationsmethode.

Biometrische Authentifizierung im Aufwind

"Wir gehen davon aus, dass mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung vor allem biometrische Verfahren an Bedeutung gewinnen werden. Viele Smartphone-Besitzer nutzen schon jetzt ihren Fingerabdruck oder die Gesichtserkennung, um ihr Mobiltelefon zu entsperren", erklärt Peter Bakenecker, Division President Deutschland und Schweiz bei Mastercard.

Die Banken setzen die neuen gesetzlichen Vorgaben in der Regel über das sogenannte EMV-3-D-Secure-Verfahren um, heißt es bei Mastercard. Es entspreche den neuen regulatorischen Anforderungen und sei für den Verbraucher einfacher zu handhaben. "Die Debit- und Kreditkarten müssen nur einmalig für das neue Sicherheitsverfahren bei der Bank oder Sparkasse freigeschaltet werden, welche die Karte herausgibt."

Related topics

Background information for this content

Premium Partner

    Image Credits