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2021 | Book

Organisationsdesign 4.0 von A-Z.

Author: Dr. Gerhard Westermayer

Publisher: Springer Berlin Heidelberg

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About this book

In diesem Buch geht es um nachhaltige Organisationsentwicklung 4.0. Sie erfahren, wie Freude an der Arbeit bessere Arbeitsergebnisse schafft und Lernerfolge fördert, während Ärger zum Rückgang von Produktivität führt und krank macht. So lernen Sie, wie eine Unternehmenskultur geschaffen werden kann, die Freude und Mitarbeitermotivation steigert und Gefährdungen reduziert, während das Unternehmen Gewinne steigern kann.

Analog den 26 Buchstaben des Alphabets wurden aus 16 bekannten Gesundheitspotenzialen für Arbeitsfreude und 10 Gesundheitsgefährdungen diejenigen identifiziert, die für Unternehmen die wichtigsten und stärksten Einflüsse auf die Motivation der Mitarbeiter haben, und damit zum begrifflichen Grundgerüst eines resilienten Organisationsdesign 4.0. gehören. Basierend auf einem Referenzdatenpool, der mehr als 20 000 Befragte aus allen Branchen umfasst, bietet dieses Fachbuch eine wertvolle Analyse und Hilfestellung für Unternehmer, Führungskräfte und Berater.

Zielgruppen:

Führungskräfte, Personalverantwortliche, Organisationsentwickler, Unternehmer, Betriebsräte, Krankenkassen, etc.

Zum Autor:

Dr. Gerhard Westermayer ist Autor von mehr als 60 wissenschaftlichen Veröffentlichungen und seit mehr als 30 Jahren erfolgreich in der Organisationsentwicklung tätig.

Table of Contents

Frontmatter
Vorbemerkungen
Zusammenfassung
Dieses Buch ist aus tausenden Texten erstellt worden, die in über mehr als 30 Jahren in der alltäglichen Praxis der BGF-Berlin und davor entstanden sind.
Gerhard Westermayer
Worum geht es in diesem Buch?
Zusammenfassung
Es gibt in Bezug auf Resilienz und Betriebliches Gesundheitsmanagement offensichtlich zwei Grundstrategien: Krisenbewältigung und Prävention.
Gerhard Westermayer
A
Zusammenfassung
Freude. Worin sich erfolgreiche von weniger erfolgreichen Pflegeinstitutionen unterscheiden: Im Jahr 2008 wurde im Auftrag der AOK Nordost ein groß angelegtes Projekt in Kooperation mit der BGW und der BGF GmbH zur Gesundheitsförderung von Pflegekräften durchgeführt. In einer vorangehenden Untersuchung war festgestellt worden, dass Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen sehr großen Gesundheitsgefährdungen ausgesetzt sind und dementsprechend auch von allen untersuchten Berufsgruppen den höchsten Krankenstand aufweisen. Im Projekt wurden 40 Pflegeeinrichtungen mit dem Befragungsinventar Diagnose Betriebliche Gesundheit befragt.
Gerhard Westermayer
B
Zusammenfassung
Wird eine Person auf ihren betriebswirtschaftlichen Verwertungsaspekt reduziert, als solcher einem Ding oder einer Sache gleichgesetzt und wie diese dann beliebig funktionalisierbar und dann Gegenstand von Managementaktivitäten, kann das im Erleben der Person zu kränkenden Wirkungen führen, ja, das kann sie krank machen.
Gerhard Westermayer
C
Zusammenfassung
Wie kann Commitment, das heißt das Ausmaß der Identifikation einer Person mit einer Organisation, gestärkt werden?
Gerhard Westermayer
D
Zusammenfassung
Diskriminierungsfelder im betrieblichen Kontext bestehen vor allem in der Verletzung persönlicher Integrität, Mobbing, sexueller Belästigung, Überschreitung von Tabuthemen, Respektlosigkeit.
Gerhard Westermayer
E
Zusammenfassung
Das Potenzial Entscheidungsspielraum stellt bei steigenden Arbeitsanforderungen die wichtigste Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Aufgabendurchführung dar. Im kennzahlengeführten Management wird die Frage, was Entscheidungsspielräume eigentlich sind, immer zentraler, denn in den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass gerade hier systematisch Situationen entstehen können, in denen Entscheidungsspielräume Stress verursachen, anstatt ihn zu reduzieren.
Gerhard Westermayer
F
Zusammenfassung
Als Grundlage der Mitarbeiterbefragung dienen die Fragen eines im Auftrag der Gesellschaft für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) entwickelten, wissenschaftlich abgesicherten, vielfach eingesetzten und bewährten Fragebogens (vgl. Ducki 1998; Brand 2002; Beck 2003). Basierend auf dem Fragebogeninventar DigA „Diagnose gesundheitsförderlicher Arbeit“ (Ducki 1998), welches im Rahmen einer Doktorarbeit und unter genauer Analyse der wissenschaftlichen Forschung zu relevanten Faktoren bei der Arbeit entstand, wurden in den Jahren 2000 bis 2003 im Auftrag der AOK Berlin verschiedene Projekte zur Entwicklung eines Präventionskennzahlensystems durchgeführt (vgl. Westermayer et al. 2004). Hier wurden erstmals systematisch die von Antonovsky entwickelten Skalen zum SOC (Sense of Coherence; Antonovsky, 1997) in Beziehung gesetzt zu den bereits im DigA systematisch erfassten Gesundheitspotenzialen.
Gerhard Westermayer
G
Zusammenfassung
Die Gesundheit bleibt „verborgen“. Ihre Statthalter Arbeitsfreude, Arbeitsstolz und Selbstwirksamkeit entwickeln sich, während Befindlichkeitsstörungen ausbleiben oder mit gut entwickelten Copingstrategien bewältigt werden können.
Gerhard Westermayer
H
Zusammenfassung
Bereits in den 1990er-Jahren wurde in den USA auf ein Phänomen aufmerksam gemacht, das damals mit dem Wort Healthism bezeichnet wurde: Aus Gesundheitsfürsorge eines Arbeitgebers kann sich relativ schnell ein Zwang zur Gesundheit der Arbeitnehmer entwickeln. „Smile or die“ hat Barbara Ehrenreich diese neue Stressbelastung genannt.
Gerhard Westermayer
I
Zuasmmenfassung
Im Fragebogeninventar wird das Thema Information und Beteiligung im Betrieb wie folgt operationalisiert:
Gerhard Westermayer
J
Zusammenfassung
Demografische Veränderungen, psychische Gefährdungen und zunehmender Stress sind Hindernisse für wirtschaftliches Wachstum in einem sich deutlich abzeichnenden Arbeitnehmermarkt. Wenn es etwas gibt, was einem Unternehmer das Leben schwer macht, dann sind dies irrational getriebene Unkalkulierbarkeiten. Davon haben wir zurzeit sehr viele.
Gerhard Westermayer
K
Zusamennfassung
In jeder Kommunikation ist es entscheidend, ob derjenige, der die Kommunikation erfolgreich gestalten möchte, etwas über denjenigen weiß, der als Partner in die Kommunikation einbezogen werden soll. In diesem Prozess der Kommunikation vollziehen sich mehrere miteinander verbundene Prozesse.
Gerhard Westermayer
L
Zusammenfassung
Das Potenzial Lernen bei der Arbeit bekommt in der modernen Dienstleistungsgesellschaft neben Identifikation eine immer stärkere Wichtigkeit. Weshalb das so ist, soll im folgenden Abschnitt über das Lernmodell der Gestaltpsychologie, den sogenannten „Cycle of Experience“ oder Zyklus der Erfahrung oder des Lernens, erläutert werden.
Gerhard Westermayer
M
Zusammenfassung
Die Herausforderung einer nachhaltigen Mitarbeiterführung als Teil einer nachhaltigen Unternehmensführung kann kaum wichtig genug eingeschätzt werden. Ein Handlungs- und Steuerungssystem für eine Unternehmensführung, die auf der einen Seite den Kriterien von Corporate Social Responsability entspricht, andererseits die für Nachhaltigkeit wesentlichen wirtschaftlichen Wachstumsschritte enthält, muss möglichst schnell entwickelt und umgesetzt werden.
Gerhard Westermayer
Exkurs: Mecki-Technik – Wo der Hase hinläuft
Müllers Weg: Ein demografischer Wirtschaftskrimi von Gerd Westermayer
Zusammenfassung
Deutschland im Jahre 2050. Nachdem die Grauen Panther bei der letzten Bundestagswahl die absolute Mehrheit errungen hatten und auf keinen Koalitionspartner mehr angewiesen waren, wurden alle befürchteten Gesetzesveränderungen umgesetzt. Die FDP war schon 2025 aufgelöst worden, SPD, CDU und Grüne kommen zusammen gerade mal auf 18 % der Stimmen.
Gerhard Westermayer
N
Zusammenfassung
Nichtführen heißt im Rahmen eines Zielvereinbarungssystems (Management by Objectives), dessen Controlling durch automatisierte Kennzahlensysteme gesteuert wird, auf Nachfragen von Mitarbeitern, auf Bitten nach Unterstützung und auf sonstige geäußerte Anliegen nicht zu reagieren – weder mit Worten noch mit Taten.
Gerhard Westermayer
O
Zusammenfassung
Die letzten dreißig Jahre haben bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Deutschland eine tiefe und nachhaltige Verunsicherung hinterlassen. Diese können wir heute im Rückgang der Geburtenraten, in der Zunahme von psychisch-psychiatrischen Diagnosen und in einem tiefen Vertrauensverlust in Management und Mitarbeiterführung beobachten. Insbesondere die Veränderung der Führungsstile hat an dieser Entwicklung einen wesentlichen Anteil.
Gerhard Westermayer
P
Zusammenfassung
Die topologische Bestimmung resistenter Organisationsentwicklung findet sich im auch in dem Sozialgesetzbuch (SGB) benutzten Setting-Ansatz oder den Lebenswelten.
Gerhard Westermayer
Q
Zusammenfassung
Grob lassen sich drei Strategien (nicht Methoden, davon gibt es unzählige) unterscheiden, mithilfe derer man Daten zur Qualität einer Organisation erheben kann.
Gerhard Westermayer
R
Zusammenfassung
Resilienz ist die Fähigkeit von Menschen, sich auch in Gefährdungssituationen fit, widerstandsfähig und gesund zu erhalten. Resiliente Menschen sind optimistisch, gut vernetzt, realistisch, sich ihrer Grenzen und Möglichkeiten bewusst, zukunftsorientiert, neugierig und lernhungrig, humorvoll und aufmerksam. Resiliente Menschen fassen nach Rückschlägen schnell wieder Mut und werden nach Krankheiten schneller gesund.
Gerhard Westermayer
S
Zusammenfassung
Selbstvertrauen ist eine mit positiven Emotionen verbundene Haltung, sie resultiert aus dem Vergleich der subjektiven Fähigkeiten mit den Anforderungen, mit denen sich die Persönlichkeit konfrontiert sieht. Gegenüber Anforderungen zeigt sich, wenn vorausschauend eingeschätzt wird, dass diese Situation gut gemeistert werden kann.
Gerhard Westermayer
T
Zusammenfassung
Die positiven Effekte, die viele Town-Meeting-Teilnehmer oder „Behind-the-Scenes-Gäste“ berichten, lassen sich aus der geschickten und geplanten Interaktion von gezielt mit enormem technischem Aufwand hergestellten Potenzialen und der positiven emotionalen und kognitiven Reaktion auf die Wahrnehmung dieser Potenziale erklären.
Gerhard Westermayer
U
Zusammenfassung
Nach Schein lässt sich eine Unternehmenskultur auf drei Ebenen beschreiben.
Gerhard Westermayer
V
Zusammenfassung
Fangen wir an mit dem in der Organisationsentwicklung so beliebten Bild des Eisbergs. Ob nun die „Heuschrecke“, der „Eisberg“ oder Fitness im Slogan „Fit for Globalisation“, die „depressive Wirtschaft“, die „Energie“, das „Schwungrad“ oder gar „Gott“ als Metapher bemüht wird, um entweder Organisationsaspekte zu beschreiben oder mehr oder weniger gesunde Aspekte von Veränderungsprozessen zu illustrieren, interessant erscheint uns dabei ein gewisses Muster: Metaphern und Bilder werden immer dann benutzt, wenn entweder Begriffe fehlen, um deshalb das, was zu beschreiben ist, durch ein Bild zu ersetzen, oder die Begriffe fehlten eigentlich nicht, aber das, was zu beschreiben ist, ist so unangenehm, dass das ersetzende Bild benutzt wird, um eine Situation zu beschönigen. Hier haben wir es dann mit einer besonderen Form von Demagogie zu tun.
Gerhard Westermayer
W
Zusammenfassung
Unter Wirtschaftlichkeitsindikatoren bildet das System die wirtschaftlichen Kennzahlen (Leistung, Kundenzufriedenheit, Krankenstand etc.) ab, die – das konnten wir in unseren Projekten zeigen – abhängig von der Ausprägung der Gesundheitsindikatoren sind.
Gerhard Westermayer
XY
Zusammenfassung
Verschiedene Generationen sind geprägt durch Generationserlebnisse, wie Kriege oder Wirtschaftskrisen. Seit den 1920ern werden so bereits 5 Generationen unterschieden. Der Arbeitsmarkt wird insbesondere von den Generationen X, Y und Z geprägt, denn sie stellen die aktuellen und zukünftigen Arbeits- wie auch Führungskräfte dar.
Gerhard Westermayer
Exkurs: Gebäudereinigungsbranche – Man arbeitet nicht für Geld, sondern für Potenziale!
Zusammenfassung
Sehr viele Arbeitnehmer können im Billiglohnbereich nicht mal so viel verdienen, dass sie sich selbst ernähren könnten. Sie erhalten an staatlicher Unterstützung ebenso viel wie für ihre Arbeit. Warum arbeiten diese Arbeitnehmer dann eigentlich? Weil die Arbeit neben Bezahlung die gesund erhaltenden Potenziale bietet. Das ist der eigentliche Grund.
Gerhard Westermayer
Z
Zusammenfassung
Unter den Rahmenbedingungen neuer Produktionskonzepte wird deutlich, dass traditionelle Hinweise des Arbeitsschutzes auf Reduzierung der klassischen Belastungsformen Zeitdruck, Unterbrechungen und Störungen, ergonomische und physikalische Umgebungsbedingungen sowie – eine immer wichtiger werdende Gesundheitsgefährdung – qualifikatorische Unter-/Überforderung oft mit einem im günstigen Falle mitleidigen Lächeln quittiert werden. „Zeitdruck? Warten Sie mal aufs nächste Jahr!“ Oder: „Wir müssen eine Belastungsanalyse durchführen!“
Gerhard Westermayer
Backmatter
Metadata
Title
Organisationsdesign 4.0 von A-Z.
Author
Dr. Gerhard Westermayer
Copyright Year
2021
Publisher
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-63515-5
Print ISBN
978-3-662-63514-8
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-63515-5

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