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About this book

Die Digitalisierung transformiert rasant die globale Wirtschaft – mit neuen Problemen für Individuen, Gemeinschaft und den Planeten. Doch was bedeutet dies praktisch für unternehmerische Verantwortung und Nachhaltigkeitsmanagement?
Dieses Buch beschreibt fundiert, wie sich Unternehmensverantwortung im Zeitalter von Big Data und Künstlicher Intelligenz verändert und wie Corporate Digital Responsibility zu einem nachhaltigen Wettbewerbsvorteil für Unternehmen im digitalen Wandel führen kann. Es liefert Verantwortlichen in Unternehmen einen umfassenden Leitfaden, wie sie die innovativen Aspekte professionell in der Praxis umsetzen können und versetzt sie in die Lage, den Unternehmenserfolg im Zuge der Digitalisierung gesellschaftlich verantwortlich zu gestalten.
Sie erfahren, welche „unerwünschten Nebenwirkungen" die Digitalisierung hat und wie sich Unternehmensverantwortung verändert.Sie können den Status der Corporate Digital Responsibility im Unternehmen bestimmen.Sie sind in der Lage, eine Strategie der Digitalverantwortung zu entwickeln und Managementinstrumente gezielt zur Umsetzung einzusetzen.Sie meistern die Herausforderungen im dynamischen Markt- und Gesellschaftsumfeld und erzielen Wirkung. Best-Practice-Beispiele von namhaften Pionierunternehmen helfen dabei, einen eigenen Weg zu finden.
Dieser Leitfaden ist eine Einladung an Führungspersönlichkeiten in Unternehmen, Corporate-Responsibility-Verantwortliche, Nachhaltigkeitsberater und alle Interessierten, die Möglichkeiten einer verantwortungsvollen Digitalisierung kennenzulernen und selbst unternehmerisch auszugestalten. Er bildet einen gut strukturierten Einstieg in das noch junge Fachgebiet des Managements und der Unternehmensführung.

Table of Contents

Frontmatter

Kapitel 1. Know-How! Neue Unternehmensverantwortung für die digitale Gesellschaft

Zusammenfassung
Daten und digitale Technologien verändern Unternehmen und Wirtschaft in bisher ungekanntem Maße. Ziel ist es, CR-Experten und Nachhaltigkeitsverantwortlichen einen Einstieg in die Digitalisierung als Fachgebiet der Unternehmensverantwortung zu geben. Daher werden zunächst einige grundlegende technologische Entwicklungen, die die Digitalisierung kennzeichnen, dargestellt sowie ihre Wirkung auf Wirtschaft und Unternehmen ausgeführt. Danach wird begründet, weshalb Digitalisierung eine Veränderung der Unternehmensverantwortung nach sich zieht und wie sich Corporate (Social) Responsibility zu Corporate Digital Responsibility (CDR) erweitert. CDR wird definiert und bestehende Konzepte des CR- oder Nachhaltigkeitsmanagements darauf bezogen. Zuletzt wird CDR als Querschnittsthema begründet und skizziert, wie CDR als eine Innovation der Corporate Responsibility in sechs Schritten umgesetzt werden kann. Damit wird auf die weiteren Inhalte des Buchs verwiesen.
Saskia Dörr

Kapitel 2. Watch it! Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammen denken

Zusammenfassung
Unterschiedliche Aspekte der Beziehung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit werden in diesem Kapitel aufgespannt. Begonnen wird im ersten Abschnitt mit der Nachhaltigkeitschancen und -risiken von Digitaltechnologie in den Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales. Danach wird erläutert, welche positiven gesellschaftlichen und Nachhaltigkeitsbeiträge Digitalisierung haben kann und welche „unerwünschten Nebenwirkungen“ sich bereits heute zeigen. Diese „Nebenwirkungen“ erwachsen aus gesellschaftlichen Ansprüchen. Sie werden zunächst prägnant formuliert und dann jeweils Hintergrundinformationen dazu erläutert. Es handelt sich um zum Teil neu entstehende oder an Bedeutung gewinnende gesellschaftliche Anforderungen, die an digitale oder sich digitalisierende Unternehmen heran getragen werden.
Saskia Dörr

Kapitel 3. Zoom in! Digital Responsibility im Unternehmen bestimmen

Zusammenfassung
Ziel des Kapitels ist es, den Stand der Unternehmensverantwortung im Digitalzeitalter zu bestimmen. Es wird eine Vorgehensweise vorgestellt, der sog. „Digital Responsibility Check“, der bei der konkreten Statusbestimmung in Bezug auf Reifegrad unterstützt. Mit dem „Digital Responsibility Kompass“ können Aussagen zur Ansprache unterschiedlicher Stakeholder-Gruppen getroffen werden. Die Vorgehensweise basiert auf 15 Verantwortungs-Clustern der CDR, die aus den gesellschaftlichen Ansprüchen hergeleitet wurden. Sie stellen damit ein Modell für CDR in der Unternehmenspraxis dar. Im folgenden Abschnitt wird jedes der 15 Verantwortungs-Cluster definiert und die unternehmerischen Chancen und Risiken, die sich aus CDR-Aktivitäten ergeben, erläutert. Dies wird durch Beispiele und Hinweise zur Umsetzung ergänzt.
Saskia Dörr

Kapitel 4. Just do! Umsetzung im Unternehmen anpacken

Zusammenfassung
Im Kapitel „Just do! Umsetzung im Unternehmen anpacken“ geht es um das Kennenlernen von Methoden zur Umsetzung von CDR im Unternehmen. Zunächst erfolgt eine strategische Einordnung aus Top-Management-Perspektive und die Bestimmung der Potenziale für das Unternehmen durch CDR. Danach wird darauf eingegangen wie bestehende CR-Instrumente, wie Global Compact, OECD-Leitlinien oder DIN/ISO 26000, für CDR genutzt werden können. Vorschläge zur Anpassung von Stakeholder- und Wesentlichkeitsanalyse werden unterbreitet. Weiterhin werden beispielhaft 12 „digitale“ Selbstverpflichtungen für Unternehmen vorgestellt, die genutzt werden können, um CDR in einem ersten Schritt auch außerhalb des Unternehmens zu zeigen. Schließlich wird dargestellt, wie digitale Innovationen mit Verantwortung durch Innovationsmethoden und Geschäftsmodellentwicklung gefördert werden können.
Saskia Dörr

Kapitel 5. Mind the Gap! Herausforderungen in der Praxis meistern

Zusammenfassung
Bei der Umsetzung von CDR ist mit zahlreichen Herausforderungen zu rechnen, die in der Praxis gemeistert werden müssen. Dabei ist es hilfreich, die möglichen Stolperfallen zu kennen. Sie entstehen zum einen aus der Komplexität und Unsicherheit der Nachhaltigkeits-Herausforderungen in der VUCA-Welt und zum anderen durch konkrete CDR-Umsetzungsbarrieren im Unternehmen. Es werden Ansätze vorgestellt, wie mit diesen Stolperfallen umgegangen werden kann. Sie werden durch praktische Tipps ergänzt, wie Partner und Verbündete unternehmensintern und -extern zu finden sind, die beim „Betreten des Neulands“ helfen können. Im Anschluss werden sieben CDR-Praxisbeispiele aus unterschiedlichen Unternehmen Deutschlands – auch einigen DAX-Konzernen – vorgestellt. Sie zeigen, wie die Unternehmen CDR übernehmen und die Herausforderungen meistern. Sie dienen als „Best Practices“ zur Entwicklung eigener Maßnahmen.
Saskia Dörr

Kapitel 6. Go for impact! Wirkung zeigen

Zusammenfassung
Schritt 6 „Go for Impact! Wirkung zeigen“: Zum Abschluss wird darauf eingegangen, wieso Wirkung eingefordert wird und welche Risiken ein „Ethisches Theater“ für CDR-Vorhaben darstellt. Danach wird aufgezeigt, wie eine Wirkung von digitaler Verantwortung zu erzielen ist. Dabei wird auf die fünf Stufen der Internalisierung von Verantwortung in das Unternehmen und die Organisation eingegangen. Nur wenn Handlungen in das strategische Management aufgenommen sind, kann man von CDR im engeren Sinne sprechen. Das Unternehmen zielt dann mit CDR-Aktivitäten auf die Erhöhung des Unternehmenswerts sowie auf die Erhöhung des gesellschaftlichen Werts durch einen „Business Case“ ab. Es werden Beispiele dargestellt, wie digitale Verantwortung gemessen werden könnte. Aufgrund des jungen Themengebiets besteht bisher keine etablierte Wirkungsmessung oder Reporting-Standards für CDR. Es wird auf zukünftige Entwicklungen verwiesen.
Saskia Dörr

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