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About this book

Das Buch spricht Auftraggeber und Leistungsanbieter in der Bauwirtschaft an und stellt Vor- und Nachteile verschiedener Projektabwicklungsformen aus betriebswirtschaftlicher und prozessbezogener, baubetrieblicher Sicht gegenüber. Dabei werden die Vorteile der einzelnen Projektabwicklungsformen aus Sicht des Bauherrn und der Unternehmer aufgeführt und die branchenspezifischen Auswirkungen der Kundenanforderungen auf die Leistungsangebote beschrieben. Für langfristige, lebenszyklusorientierte Betrachtungen baulicher Anlagen wird gezeigt, wie durch Anreizsysteme Mehrwert erzeugt werden kann. Die bewährte Darstellung wurde aktualisiert. Ergänzungen zu lebenszyklusorientierten Projektabwicklungsformen, Anforderungs-Engineering, generisch axiomatischem Anforderungsmanagement, Rendite- und Kostensteuerung von Bauprojekten, LC-Kostentreiber von Gebäuden, Net Present Value, Wirtschaftlichkeitsanalyse zur Projektauswahl und Wahl der Projektabwicklungsform sowie Wirtschaftlichkeitsanalyse zur Bewertung von PPP-Projekten im investiven und nicht investiven Bereich wurden aufgenommen. Ebenso finden neue Projektabwicklungsformen für den Hochbau und den Infrastrukturbereich mit Ausrichtung auf eine Lebenszyklusbetrachtung Berücksichtigung. Construction Management, Contracting, Lebenszyklus-Systemanbieterabwicklungsformen für Hochbauten, öffentlich Kanalsysteme, Straßennetze sowie andere Infrastruktureinrichtungen ergänzen das Buch.

Table of Contents

Frontmatter

1. Einleitung – Umfeldveränderung in der Bauwirtschaft

Zusammenfassung
Unser wirtschaftliches Umfeld ist von sehr dynamischen Veränderungen gekennzeichnet. Marktcharakteristiken und Unternehmensstrategien werden immer kurzlebiger. Eingesetztes Kapital muss schnell Rendite bringen. Diese Situation stellt auch an die Realisierung von Bauprojekten die Forderung nach immer kürzeren Durchlaufzeiten.
Gerhard Girmscheid

2. Projekt- und interagierende Anbieterprozesse

Zusammenfassung
Das Bauwerk mit seinen Funktionen, aber auch mit seinen Prozessen von der Planung, Ausführung und Nutzung bis zum Rückbau, muss als komplexes System verstanden werden. Dieses System mit seinen Prozessen, Hauptakteuren und Aufgaben ist in Abb. 2.1 dargestellt.
Gerhard Girmscheid

3. Projektmanagement und Bauherrenberatung

Zusammenfassung
Ein Bauprojekt kann vereinfacht charakterisiert werden durch [12]:
  • Funktionalität
  • Architektur
  • Sicherheit
  • Qualität
  • Umwelteinflüsse
  • Kosten
  • Termine
Während Bauherren in der Regel die gestalterischen Rahmenbedingungen und die Funktionalität in einem frühen Projektstadium vorgeben, sind Kosten und Termine von Bauprojekten - zumindest im Rahmen traditioneller Planungs- und Bauweisen - abgeleitete Ergebnisgrössen.
Gerhard Girmscheid

4. Projektabwicklungsformen im Hochbau und Infrastrukturbereich

Zusammenfassung
Die Investitionsvorhaben des Bauherrn sind mit Risiken verbunden. Daher sucht er die auf seine Bedürfnisse am besten abgestimmte Projektabwicklungsform, die seine Risiken optimal abgrenzt und mindert.
Gerhard Girmscheid

5. Traditionelle Projektabwicklungsformen im Hochbau und Infrastrukturbereich

Zusammenfassung
Bei diesem traditionellen Bauprozess (Abb. 5.1) führt der Bauherr Planung und Ausführung mittels individuell vertraglich beauftragten Einzelplanern und Einzelunternehmen durch. Bei einer traditionellen Einzelleistungsträgervergabe ist es die Aufgabe der Planer oder des Projektsteuerers, alle planenden Aktivitäten des Projektentwicklungsprozesses durchzuführen sowie die umfangreichen Aktivitäten der Termin-, Kosten- und Qualitätssteuerung in der Planung und Ausführung zu koordinieren (Abb. 5.2). Die ausführenden Unternehmen müssen dann das Projekt nach den Ausschreibungs- bzw. Vertragsunterlagen ausführen und ihre Werkgruppenarbeiten übergeben, ohne dass ihr Know-how in der Planung einfliessen kann.
Gerhard Girmscheid

6. Neue Projektabwicklungsformen im Hochbau und Infrastrukturbereich

Zusammenfassung
Die fragmentierte Bauprozessgestaltung (Abb. 6.1) wird den heutigen sozio- ökonomischen Randbedingungen nicht mehr gerecht. Die noch weitgehend suboptimalen Prozesse liegen zum Teil in den geschilderten Projektabwicklungsformen begründet, mit ihren fragmentierten Phasen und ihrer Gewerkeunterteilung sowie den verstärkten Nachunternehmervergaben mit Projektsteuerung ohne direkte Systemführerschaft. Dies führt zu ungelösten Schnittstellenproblemen und einer Optimierung nur von Teilleistungen statt der Gesamtleistung. Ferner werden im Regelfall kaum ganzheitliche Innovationen durchgeführt, die gewerke- und phasenübergreifende Kundenvorteile erzeugen; dies liegt an dem fragmentierten Einzelinteresse der verschiedenen Projektbeteiligten. Als Ergebnis entsteht oft für den Kunden eine suboptimale Leistung bezüglich Rendite (Unterhalt, Vermietbarkeit), Werterhaltung etc. in der Nutzungsphase.
Gerhard Girmscheid

7. Projektabwicklungs- und Vergabeformen im Untertagebau

Zusammenfassung
Die Projekte des Untertagebaus gehören zu den risikobehaftetsten Aufträgen, die in der Bauwirtschaft abgewickelt werden. Daher ist hier ein besonderes Augenmerk auf die Projektabwicklungs- und Vertragsform mit der einhergehenden Verantwortungs- und Risikoverteilung notwendig. Die Vertrags- und Projektabwicklungsformen werden auch hier durch technische und wirtschaftliche Veränderungen geprägt
Gerhard Girmscheid

8. Zusammenfassung

Zusammenfassung
Neben Gestaltung und Funktionalität sind Wirtschaftlichkeit, Werterhaltung und Zeit bei der Realisierung von Bauprojekten für Bauherren, Planer und Bauausführende von zentraler Bedeutung, aber nicht die einzig entscheidenden Kriterien. Das Risikoportfolio eines Projekts (Abb. 8.1) hat entscheidenden Einfluss auf die Wahl der Projektabwicklungsform und die Vertragsgestaltung.
Gerhard Girmscheid

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