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Raumlufttechnik

weitere Buchkapitel

8. Wärmeschutztechnische Anforderungen

Die wärmeschutztechnischen Vorschriften im Hochbau wurden in den letzten Jahren wegen der ständig wachsenden Bedeutung des Wärmeschutzes immer umfangreicher und anspruchsvoller hinsichtlich des Anforderungsniveaus. Sie lassen sich unterteilen in einen

Anton Maas
5. Wärme- und Energiebilanzen

Infolge der auf Außenbauteile auftreffenden Sonneneinstrahlung können die Wärmesenken vermindert oder Wärmequellen erzielt werden. Für das Fensterglas gilt, dass ein Teil der auf das Glas treffenden Strahlung reflektiert wird, ein Teil der Strahlungsenergie wird absorbiert und trägt zur Erwärmung der Glasscheibe bei. Ein weiterer Anteil gelangt auf dem Weg der Transmission, also dem Weg des Strahlungsdurchgangs direkt in den Raum. Für die Anteile

Anton Maas
2. Rechtsgrundlagen für Tätigkeiten in mikrobiologischen Laboratorien

In diesem Kapitel wird auf die Rechtsgrundlagen eingegangen, die für die Arbeitsstätten, Betriebsanlagen und technischen Arbeitsmittel in den Schutz- und Sicherheitsstufen zwingend beachtet werden müssen. Bei Einhaltung dieser Rechtsgrundlagen kann der Arbeitgeber insoweit davon ausgehen, dass die sicherheitstechnischen, arbeitsmedizinischen und hygienischen Forderungen des Gesetzgebers erfüllt sind und somit der Schutz der Beschäftigten und der Umwelt gewährleistet, werden kann.

Hans-Jürgen Ulrich, Udo Weber
Kapitel 5. Praxisorganisation

Der Rahmen für die Organisation einer Arztpraxis ist in Form von Gesetzen, Verordnungen und Bestimmungen vorgegeben. Neben diesen externen Ordnungsfaktoren benötigt die Praxis wie jedes System, in dem Menschen arbeiten, um Leistungen zu erstellen, eine interne Ordnung der einzelnen Arbeitsabläufe sowie Regeln, die die tägliche Arbeit bestimmen. Die einzelnen Aufgaben in der Arztpraxis sind so zu regeln, dass eine möglichst erfolgreiche und effiziente Funktionsfähigkeit erreicht wird. Dazu muss die Gestaltung der Arbeitsabläufe, die Zusammenarbeit zwischen den Praxisangehörigen sowie der Einsatz der organisatorischen Hilfsmittel in ein betriebliches Ordnungssystem gebracht werden. Das vorliegende Kapitel befasst sich mit den organisatorischen Grundlagen der Arztpraxis, der Aufbau- und der Ablauforganisation, weist auf die Bedeutung der Prozessorganisation und der Organisationsentwicklung hin und zeigt die Einsatzmöglichkeiten von Organisationsinstrumenten und -techniken im Praxisalltag auf. Mit der Behandlungs-, Abrechnungs- und Hygieneorganisation werden beispielhaft organisatorische Besonderheiten in Arztpraxen behandelt, ebenso wie die Organisation der Abfallentsorgung und des Umweltschutzes. Hinweise zur Selbstorganisation für die Praxisangehörigen und zur digitalen Praxisorganisation schließen die Darstellung ab.

Andreas Frodl
2. Welche Stakeholder und Interessen bestimmen die Zusammenhänge der traditionellen Wertschöpfung?

Im Rahmen der einzelnen Gebäudelebenszyklusphasen Entwickeln/Ankaufen, (Um-)/Planen, (Um-)/Realisieren, Betreiben und Veräußern/Abreißen arbeiten zahlreiche Beteiligte mit unterschiedlichen Geschäfts- und deren Wertschöpfungsmodellen zusammen. Der Bedarf des jeweiligen Kunden der einzelnen Stakeholder ist dabei der Auslöser für die einzelnen Wertstellungspräpositionen und deren Wertschöpfungsprozesse, um für diese Abnehmer das gewünschte Ergebnis zu erzeugen. Mit Unterstützung der Technologien gilt es jetzt zum einen nachhaltiger und effizienter zu werden und zum anderen neue Ökosysteme zu schaffen sowie bestehende Geschäftsmodelle noch effizienter zu gestalten. Zur Vereinfachung sind in deinem Buch die Beteiligten in die Gruppen Investor/Projektentwickler, Projektsteuerer, Architekten/Fachplaner, Ausführende/Generalunternehmer, Material- und Gerätelieferanten und Asset Management/Property Management/FM-Dienstleister usw. geclustert. Weitere Abstufungen wurden nicht gesondert vorgenommen. So sind beispielsweise Abbruchunternehmen den Ausführenden zuzuordnen. In Abhängigkeit der Vergabestrategien in den jeweiligen Projekten kann es sehr unterschiedliche Verbindungen zu Beteiligten, wie zum Beispiel zu Generalplanern oder Generalübernehmern/Totalunternehmer, geben. Die Behörden sind hier auch als eigenständige Gruppe zu betrachten. Gerade auch mit Blick auf Digitalisierungspotenziale, zum Beispiel der Baugenehmigungsverfahren und deren Beschleunigung ist die Genehmigungsbehörde ein wesentlicher Stakeholder zu Beginn des Lebenszyklus, um die Realisierung von Projektideen überhaupt erst zu ermöglichen.

Matthias Mosig, Sara Kukovec, Christoph Jacob
Kapitel 5. Bauakustik

Bauakustik

Wolfgang M. Willems, Kai Schild, Diana Stricker
Kapitel 2. Wärmeschutz

Wärmeschutz

Wolfgang M. Willems, Kai Schild, Diana Stricker
Kapitel 6. Schiffsbetriebsanlagen/Hilfssysteme

Das Bild eines Maschinenraums im Schiff wird außer dem/den Antriebsmotor(en), der/den Antriebswelle(n) und ggf. den Getrieben auch von Rohrleitungen, Ventilen, Pumpen und anderen Aggregaten bestimmt. Als wesentliche Manövriereinrichtung ist die Ruderanlage zu nennen. Ferner gehören weitere zum Teil spezielle auf den Schiffstyp und auf sein Aufgabenspektrum bezogene Einrichtungen und Anlagen zum Betrieb des Schiffes.

Manfred Pfaff
Wege zu einer ganzheitlichen Planung – Energieeffizientes Bauen im Kontext holistischer Konzepte

Der vorliegenden Beitrag zeigt praxisnahe Beispiele und übergeordnete Methoden auf, die dabei helfen sollen, Gebäude – für Mensch, Umwelt und Wirtschaft – umfassend und vorteilhaft zu planen. Es werden neben der bisherigen Entwicklung effizienter Gebäudesysteme, über energetische Belange hinausgehende kritische Umweltauswirkungen sowie bestehende und zukünftig notwendige Ansätze des nachhaltigen Bauens thematisiert. Ziel des Beitrags ist es nicht nur innovative Maßnahmen zur Lösung spezifischer Probleme, wie der Reduzierung klimawandel-beschleunigender Treibhausgasemissionen, darzustellen, sondern einen Perspektivwechsel anzuregen, der es ermöglicht, Systeme zu schaffen, die rundum gewinnbringend sind. Gewinnbringend ist dabei nicht rein wirtschaftlich, sondern im Sinne von Mehrwerten für Mensch und Umwelt zu interpretieren. Im Verlauf des Beitrages wird anhand von Beispielen verdeutlicht, wie Naturprinzipien, Digitalisierungsprozesse und ganzheitliche Planungsansätze erfolgversprechende Methoden darstellen, diese Mehrwerte zu erreichen.

Julius Oldehaver
Kapitel 4. Anforderungen an den winterlichen Wärmeschutz

Hinsichtlich des winterlichen Wärmeschutzes ist zwischen dem Mindestwärmeschutz und dem energiesparenden Wärmeschutz zu unterscheiden. Während der energiesparende Wärmeschutz aus ökonomischen Gründen anzustreben ist und für ein behagliches Raumklima eine wesentliche Grundvoraussetzung darstellt, ist der Mindestwärmeschutz essenziell für die bestimmungsgemäße Nutzbarkeit eines Gebäudes: Durch Mindestanforderungen an den Wärmeschutz der Bauteile wird ein hygienisches Raumklima sowie ein dauerhafter Schutz der Baukonstruktion gegen klimabedingte Feuchte-Einwirkungen sichergestellt.

Kai Schild, Wolfgang M. Willems
5. Projektmanagement

Die Geburtsstunde des Projektmanagements liegt in den 70er-Jahren, in denen einige Großprojekte spektakulär scheiterten. Die Ursachenanalyse mündete seinerzeit in der Erkenntnis, dass der Bauherr ab einer bestimmten Projektgröße und Komplexität eine ganze Reihe an vitalen Aufgaben hat, die fachlich nicht den Planern zuzuordnen sind, sondern die er selber fachlich und kapazitiv bewältigen muss. Des Weiteren ergab sich die Erkenntnis, dass neben den klassischen Themen der Terminplanung mittels Netzplan und Kostenplanung eine ganze Reihe an ergänzenden Aufgaben für den Bauherrn entstehen, die sehr anspruchsvoll sind und auch einer nachhaltigen Erfahrung bedürfen. Aus den in diesem Zusammenhang entstandenen Diskussionen entwickelte sich an der Seite des Bauherrn die Dienstleistungsfunktion Projektmanagement. Sie ist als Stabsstelle des Bauherrn in jedem Projekt in unterschiedlicher Art und Weise einzubinden. Die im Kapitel aufgezeigten Projektbeispiele, u. a. zum Entscheidungs-, Termin- oder Kostenmanagement, zeigen die Kernleistungen des Projektmanagements auf. Darüber hinaus werden Leistungen beschrieben, die die Themenkomplexe Kommunikationssysteme, Nutzungskosten und Nachhaltigkeit aufgreifen.

Norbert Preuß, Lars Bernhard Schöne, Mariana Bleifuß, Rainer Stiller
4. Projektentwicklung

Die Ausgangssituation eines Projektentwicklers für ein neues Projekt ist gleichbedeutend mit dem Startup eines neuen Unternehmens – einem Unternehmen auf Zeit bzw. seiner Geschäftsfeldentwicklung. Die eigentliche Leistung des Projektentwicklers besteht folglich darin, die drei wesentlichen Faktoren – Standort, Projektidee und Kapital – so miteinander zu kombinieren, dass einzelwirtschaftlich wettbewerbsfähige und zugleich gesamtwirtschaftlich, sozial- und umweltverträgliche Immobilien-Projekte geschaffen und gesichert werden. Immobilien-Investitionsentscheidungen ziehen insofern hohe und langfristige Kapitalbindungen für den Investor nach sich. Die finanziellen Konsequenzen aus dem eingegangenen Engagement sind i. d. R. außerordentlich hoch. In diesem Kapitel werden die Kernleistungen des Projektentwicklers, von der Geschäftsfeldentwicklung, über die notwendigen Analysen und Bewertungen sowie die Projektierungsergebnisse, beispielsweise eines Nutzerbedarfsprogramms oder eines Kostenrahmens, detailliert aufgezeigt. Zur späteren optimalen Bewirtschaftung und einer entsprechenden Gebäudeeffizienz sind bereits die Ansprüche des zukünftigen Nutzers und Betreibers konzeptionell in die ProjektentwicklungProjektentwicklung einbezogen.

Norbert Preuß, Lars Bernhard Schöne, Rainer Stiller, Mariana Bleifuß
Kapitel 2. Grundlagen der Strömungslehre

Wird die natürliche Lüftung ausschließlich durch thermischen Auftrieb angetrieben, ergeben sich die Druckdifferenzen durch unterschiedliche Luftdichten. Die Druckdifferenz nimmt mit der Höhe der Öffnungen zu. Auf Höhe der neutralen Ebene h0 sind der Außen- und Innendruck gleich, sodass sich dort keine Druckdifferenz einstellt.

Matthias Friedrich
Kapitel 3. Das neue GEG und Energetische Sanierung

Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG), welches im November 2020 die bisher geltende Energieeinsparverordnung (EnEV) ablöste, bezieht sich explizit auch auf bestehende Gebäude und Anlagen. Aus diesem Grund ist dieses Gesetz auch im Bereich der Altbausanierung von großer Bedeutung.

Uwe Wild
Kapitel 4. Geräte zur Luftreinigung in Schulen

Luftfilter zur Luftreinigung haben die Aufgabe, Luft in Innenräumen zu säubern in dem Gerüche, Pollen, Allergene und Aerosole durch Filter ausgeschieden werden. Sie transportieren Umluft mit Null Frischluft und Null Effekt zur Verbesserung der Luftqualität im Hinblick auf die mit zu hohen CO2-Konzentrationen in der Luft in Klassenzimmern verbundenen Probleme. Auch zur Heizenergieeinsparung durch Vermeidung geöffneter Fenster und zur Wärmerückgewinnung aus der Abluft leisten sie ebenfalls keinen Beitrag.

Peter Müller
Kapitel 18. ÖFFNUNGEN

In diesem Kapitel sollen Hüllelemente innerhalb von Öffnungen in äußeren Hüllbauteilen diskutiert werden, die diese klimatisch nach außen hin abschließen. Bei Öffnungen handelt es sich um singuläre Orte in einem flächigen Hüllbauteil, wie einer Außenwand oder einer Dachfläche, die zu einem bestimmten Zweck, sei es Lüftung, Belichtung, Ausblick oder Durchgang, hergestellt werden und mit einem flächigen Abschluss besonderer, auf die Funktion zugeschnittener Bauart klimatisch geschlossen sind. Kennzeichnend für Abschlüsse von Öffnungen ist folglich stets der Wechsel in der Bauart gegenüber dem umgebenden Hüllbauteil.

José Luis Moro
2. Feuchteschutz

Unter Feuchteschutz bei Gebäuden werden allgemein die Vorkehrungen vor der schädigenden Wirkung von Wasser in jeder Form auf die Bausubstanz und die Nutzer verstanden.

Falk Schaudienst, Jan Bredemeyer, Michael Schober
Klimaschutzmaßnahmen der Fraport AG am Flughafen Frankfurt

Der Luftverkehr leistet mit rund drei Prozent einen vergleichsweise geringen Beitrag zu den weltweiten CO2-Emissionen. Aufgrund seiner Klimawirkungen in der höheren Atmosphäre und seines starken Wachstums vor der Coronavirus-Pandemie steht er aber unter besonderer Beobachtung. Für Flughafenbetreiber wie die Fraport AG liegt der Fokus beim Klimaschutz naturgemäß weniger auf der Luftfahrt an sich als auf den Emissionen in ihrem direkten Verantwortungsbereich. Fraport sieht sich seit jeher in der Pflicht, die vom Flughafenbetrieb ausgehenden ökologischen Anforderungen angemessen zu berücksichtigen und hat konkrete Maßnahmen und Ziele für den Klimaschutz formuliert.

Eva Janka
17. Bauphysik

Baustoffe Wärmeenergie wird in Stoffen unterschiedlich gut weitergeleitet. Diese Stoffeigenschaft wird als Wärmeleitfähigkeit λ bezeichnet. Sie hängt von der Temperatur, der Rohdichte und dem Wassergehalt des Stoffes ab. Wärmeleitfähigkeiten sind im Allgemeinen auf eine Temperatur von 10 °C und einen Ausgleichsfeuchtegehalt bezogen.

Prof. Dr.-Ing. Martin Homann
Kapitel 27. Thermohygrik

Vollständige und dauerhafte Wasserdichtheit an der Außenfläche einer Gebäudehülle, also die Verwirklichung eines einstufigen Dichtprinzips in Reinform, ist nur schwer zu realisieren. Mit folgenden Einschränkungen und Erschwernissen ist dabei ggf. zu rechnen.

José Luis Moro
7. Hinweise zu Stufen der Kostenermittlungen
Klaus D. Siemon, Raphael Speckhals, Anna Siemon
Kapitel 6. Erprobung AMLR

Bei der Entwicklung des AMLR-Algorithmus bestand an der Hochschule Offenburg die Möglichkeit, sowohl die in AMLR genutzten TABS-Modelle zu testen als auch den AMLR-Steueralgorithmus im Labor mithilfe eines Klimateststandes zu erproben. Des weiteren war es möglich, die gewonnenen Erkenntnisse im Rahmen von Forschungsvorhaben in Pilotprojekten zu testen.

Elmar Bollin, Martin Schmelas
6. Forschungszentrum Jülich – Solarenergieforschung im Schoße der Kernphysik

Das Forschungszentrum Jülich hieß bis 1990 Kernforschungsanlage Jülich, kurz KFA. Die KFA ist wie das Kernforschungszentrum Karlsruhe (KFK), die GKSS Forschungszentrum Geesthacht GmbH sowie das Hahn-Meitner-Institut für Kernforschung (HMI) in Berlin Mitte der 1950er-Jahre als Großforschungszentrum zur Erforschung, Entwicklung und Anwendung nuklearer Energien in Deutschland gegründet worden. Die Beschäftigung mit solaren Energietechniken lag daher in der KFA Jülich nicht auf der Hand! Sie begann in den gleichen Jahren wie die in der damaligen DFVLR in Stuttgart (siehe Kap. 5 ), hat aber einen eigenen, unabhängigen Verlauf genommen – soweit man in dieser Zeit von eigenständigen, voneinander unabhängigen Entwicklungen überhaupt reden kann: Die Themen Ressourcenknappheit, Umweltschutz und gesicherte Energieversorgung waren seit dem Bericht an den Club of Rome und der Ölkrise in den Jahren 1973/1974 in aller Munde. Die Besonderheit in der KFA war, dass sich die ersten Aktivitäten und Projekte auf dem Gebiet der Sonnenenergie, hier der Solarthermie, im Institut für Kernphysik entwickelten. Damit begann eine wechselvolle Geschichte. Untypisch für alle anderen Institutionen mit dem Thema Solarenergieforschung in der Bundesrepublik führte sie in der KFA nach ca. zehn Jahren zu einem vollständigen Fadenriss in der Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet.

Gerd Stadermann
38. Klimatechnik
Prof. Dr.-Ing. Sylvia Schädlich
4. Unterrichtsgebäude

In Unterrichtsgebäuden ist die Lüftung der Klassen-, bzw. Seminarräume ein wichtiges Thema. Demzufolge werden neben typischen Heizungsanlagen die in der Praxis verwendeten Lüftungssysteme gezeigt. Außerdem wird kurz auf Beleuchtungssysteme eingegangen.Steuer- und Regelungsaufgaben für die Heizung, die Lüftung und die Beleuchtung werden herausgearbeitet.Für Schulen sind Einzelraumregelungssysteme der Heizung ein interessanter Ansatz zur Steigerung der Energieeffizienz. Es wird ein Verfahren zur überschlägigen Abschätzung der Energieeinsparung durch diese Systeme vorgestellt.

Gunter Lauckner, Jörn Krimmling
Kapitel 5. Bauakustik

Wolfgang M. Willems, Kai Schild, Diana Stricker
Kapitel 2. Wärmeschutz

Wolfgang M. Willems, Kai Schild, Diana Stricker
10. Nationales Energierecht

Mit dem Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen wird die allgemeine Erreichung von Energieeinsparzielen und Energieeinsparrichtwerten verfolgt. Entsprechende Maßnahmen müssen angemessen und wirtschaftlich sinnvoll sein. Energielieferanten sind verpflichtet ihre Endkunden über Energiedienstleister und Anbieter von Energieaudits bzw. Energieeffizienzmaßnahmen zu unterrichten. Unternehmen müssen regelmäßig Energieaudits durchführen, entweder im Rahmen eines Energie- oder Umweltmanagementsystems oder nach den Vorgaben der DIN EN 16247-1 Energieaudits. Für Personen, die ein Energieaudit durchführen, werden bestimmte Anforderungen an die Fachkunde gestellt.

Gabi Förtsch, Heinz Meinholz
Projektentwicklung und Immobilienmanagement

In diesem Kapitel werden zunächst Projektentwicklungsmodelle und 15 Module der Projektentwicklung von der Marktrecherche für eine Projektidee bis zur Entscheidungsvorlage vorgestellt. Es folgen Ausführungen zu Wirtschaftlichkeitsberechnungen mit finanzmathematischen Grundlagen, statischen und dynamischen Investitionsrechenverfahren sowie Nutzen-Kosten-Untersuchungen. Im Unterkapitel Real Estate Management nehmen u. a. das Portfoliomanagement und die Due Diligence von Immobilienbeständen breiteren Raum ein. Den Abschluss bildet die Immobilienbewertung mit Erläuterung der Wertbegriffe, Darstellung des Vergleichs-, Ertrags- und Sachwertverfahrens und einigen Hinweisen zum Sachverständigen- und Gutachterausschusswesen.

Claus Jürgen Diederichs, Norbert Preuß
7. Normung und Standardisierung

Zahlreiche Organisationen erarbeiten auf Basis der gesetzlichen Vorgaben und/oder dem aktuellen Stand der Technik und Wirtschaft qualifizierte Regeln bzw. Empfehlungen, die helfen, die hohen Sicherheitsanforderungen beim Bau von verfahrenstechnischen Anlagen zu erfüllen. Diese Normen, Richtlinien oder Empfehlungen enthalten u. a. anerkannte Lösungen für wiederkehrende Aufgaben, oder sie spezifizieren die z. T. komplexen Anforderungen, welchen die Anlagen genügen müssen. Kap. 7 behandelt Grundlagen dieser Standardisierungsarbeit und stellt die für die Anlagentechnik bedeutenden Organisationen vor.

Siegfried Ripperger, Kai Nikolaus
Kapitel 1. Grundlagen

In drei Kapiteln wird über die Historie, weltweite Klimate und Regelwerke (Vorschriften, Normen und Richtlinien) berichtet. Die geschichtliche Entwicklung wird skizziert und auf wesentliche Meilensteine eingegangen. Normen, Richtlinien und Literaturstellen werden zusammengestellt, die für die Auslegung einer Klimaanlage und einer Heizung unentbehrlich sind. In einem Beispiel wird der Einfluss der LufttemperaturLufttemperatur und der Feuchte verschiedener Standorte auf die erforderliche Verdampferleistung gezeigt. Die Umrechnung des Luftdrucks auf eine andere Höhe wird mit einem Beispiel belegt. Es werden auch verschiedene Regenarten beschrieben. Zulassungsrelevante und wichtige Normen wurden zusammengestellt, die wiederum Querverweisungen enthalten.

Holger Großmann, Christof Böttcher
Kapitel 5. Anforderungen an den Schallschutz und rechtliche Rahmenbedingungen

Im Rahmen der schallschutztechnischen Bemessungen bzw. Nachweisführungen zeichnen sich heute zwei unterschiedliche Anforderungsprofile ab.

Wolfgang M. Willems, Alexandra Wagner, Diana Stricker
7. Abwärmenutzung in Industrie und Gewerbe

Die Nutzung von Abwärme in Industrie- und Gewerbebetrieben eröffnet erhebliche Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz. Die Unternehmen in Deutschland setzen 1670 Petajoule bzw. 460 Terawattstunden (460 Milliarden kWh) Energie im Jahr ein, um Wärme für die erforderlichen Produktions- und Verarbeitungsprozesse zu gewinnen [1]. Ein erheblicher Anteil wird dabei jedoch als ungenutzte Wärme in Form von Abwärme an die Umgebung abgegeben. Hier sind also noch große Potenziale zur Verbesserung der Energieeffizienz vorhanden, die genutzt werden können.

Martin Dehli
13. Lufttechnische Anlagen in Industrie und Gewerbe

Die Lufttechnik wird von zahlreichen Unternehmen in Industrie und Gewerbe für die unterschiedlichsten Aufgaben eingesetzt; dabei sind die verwirklichten technischen Lösungen auf die jeweiligen Erfordernisse zugeschnitten (Abb. 13.1). Lufttechnische Anlagen haben eine Reihe von versorgungstechnischen Grundkonzepten sowie technische Bausteine gemeinsam. Im folgenden Abschnitt werden die Grundlagen hierzu dargelegt und die Prozesse daraufhin untersucht, welche Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz dabei erschlossen werden können. Bei zahlreichen umgesetzten Konzepten konnten erhebliche Erfolge bei der Energieeinsparung erzielt werden, wobei bei den meisten Effizienzmaßnahmen sehr geringe Amortisationszeiten von unter drei Jahren und hohe Kapitalrenditen erreicht wurden. Eine Bestandsaufnahme zeigt, dass in vielen Betrieben durch geeignete Verbesserungsmaßnahmen bei der Energieoptimierung von lufttechnischen Systemen auch in Zukunft ähnliche Erfolge möglich sind [1].

Martin Dehli
18. Energieeffiziente Gebäudetechnik – Gebäudeautomation – Monitoringkonzepte beim Betrieb von Großgebäuden

Die Errichtung und der Betrieb von industriellen und gewerblichen Großgebäuden haben besonderen Anforderungen zu genügen: Um den vielfältigen Nutzungsanforderungen zu entsprechen, sind sie mit zahlreichen unterschiedlichen Techniken ausgestattet. Sie müssen den Gesichtspunkten einer zügigen und kostengünstigen Planung und Errichtung, einer möglichst flexiblen und dabei langfristigen und dauerhaften Nutzung sowie einem energieeffizienten und kostengünstigen Betrieb bei Beachtung von Kriterien der Sozialverträglichkeit, Ästhetik und Nachhaltigkeit gerecht werden.

Martin Dehli
Kapitel 7. Investitionen in Immobilien zur Eigennutzung und zur Vermietung

In Immobilien als Sach- und Substanzwerte zu investieren, ist seit jeher eine der attraktivsten Möglichkeiten, Vermögen zu bilden. Immobilien bieten eine große Vielfalt der Anlagemöglichkeiten, beispielsweise in eigengenutzte Immobilien über Direktanlagen in vermietete Wohnungen und gewerbliche Vermietungen, Ferienwohnungen oder Auslandsimmobilien bis zu Investitionen in Immobilien zur Altersvorsorge.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz
Wichtige Neuerungen in bautechnischen Regelwerken – ein Überblick

Mit[aut]Liebert, Géraldine dieserRegelwerk, neues Beitragsreihe werden die aus der Sicht eines in der Praxis tätigen Bausachverständigen wichtigsten Neuerungen in bautechnischen Regelwerken vorgestellt. Da innerhalb des letzten Jahres – seit meinem Vortrag im April 2018 – viele Regelwerke neu erschienen sind, kann im Vortrag nur auf einen Teil der Neuerungen eingegangen werden (Redaktionsschluss: April 2019).

Dipl.-Ing. Géraldine Liebert
4. Schallschutz und Raumakustik

Unter dem Begriff Schallschutz sind alle Maßnahmen zu verstehen, die Menschen in Räumen vor störenden Geräuschen aus fremden Räumen, Wohnungen oder Arbeitsbereichen sowie Geräuschen infolge von haustechnischen Anlagen oder vor Außenlärm (z. B. Verkehrslärm von außen) schützen. Siehe 4.2.

Matthias Post, Peter Schmidt
7. Anhang

Einheiten der Zeit t

Matthias Post, Peter Schmidt
3. Feuchteschutz

Unter dem Begriff Feuchteschutz werden Maßnahmen zum Schutz des Bauwerks gegen Einwirkungen durch Wasser verstanden. Physikalisch betrachtet ist der Begriff „Feuchte“ nicht präzise gewählt. Feuchte ist nichts Anderes als Wasser. Die Verwendung des Begriffs „Feuchte“ ist jedoch in der bautechnischen Fachsprache üblich und wird auch hier verwendet.

Matthias Post, Peter Schmidt
2. Wärmeschutz

Unter dem Begriff Wärmeschutz werden alle Maßnahmen verstanden, die auf die Minimierung von Wärmeverlusten im Winter (energiesparender Wärmeschutz) und Wärmeeinträgen im Sommer (sommerlicher Wärmeschutz) bei Gebäuden abzielen. Weiterhin ist es die Aufgabe des Mindestwärmeschutzes, für ein behagliches und hygienisches Raumklima zu sorgen sowie Tauwasserbildung auf Bauteilinnenoberflächen zu vermeiden und das Risiko des Schimmelpilzwachstums zu minimieren.

Matthias Post, Peter Schmidt
Kapitel 6. Schiffsbetriebsanlagen/Hilfssysteme

Das Bild eines Maschinenraums im Schiff wird außer dem/den Antriebsmotor(en), der/den Antriebswelle(n) und ggf. den Getrieben auch von Rohrleitungen, Ventilen, Pumpen und anderen Aggregaten bestimmt. Als wesentliche Manövriereinrichtung ist die Ruderanlage zu nennen. Ferner gehören weitere zum Teil spezielle auf den Schiffstyp und auf sein Aufgabenspektrum bezogene Einrichtungen und Anlagen zum Betrieb des Schiffes.

Manfred Pfaff
Kapitel 3. Äussere Hüllen

Die Unterscheidung zwischen massiver und leichter Hüllkonstruktion gehört zum Standardrepertoire der Baufachsprache. Hierzu sind einige Anmerkungen zu machen.

José Luis Moro
4. Abgasanlagen (Schornsteine) und Lüftungsanlagen

Der Begriff Abgasanlagen umfasst alle für die Ableitung sämtlicher Abgase von Feuerstätten aller Art hergestellten baulichen Anlagen. Abgasleitungen für Feuerstätten mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen sind Abgasanlagen, die nicht rußbeständig sind. Als Schornsteine für Feuerstätten mit festen Brennstoffen werden Abgasanlagen, die rußbeständig sind, bezeichnet.

Ulf Hestermann, Ludwig Rongen
Kapitel 13. Das Preisgericht als Poet

Das Geschehen in einem Preisgericht zeigt sich im vorangegangenen Kapitel als Spiel. In diesem bringen sich die Wettbewerbsentwürfe über die Beschreibungen der Juroren zur Ausführung. Mit Gadamer wird deutlich, dass es sich bei diesem Vorgang um eine Wahrheitsfindung handelt.

Marcus van Reimersdahl
5. Raumlufttechnik

Anhand der Definition von natürlicher Lüftung und maschineller Lüftung werden alle Varianten Raumlufttechnischer Systeme erläutert. Nach Darlegung der Terminologie wird der Aufbau und die Funktion von Wohnungslüftungs-, Einzelentlüftungs- und Raumlufttechnischen Anlagen beschrieben. Die einzelnen Anlagenteile werden differenziert nach Typ (Luft-Luft-Anlage, Luft-Wasser-Anlage) und Einsatz präsentiert. Auf dezentrale Systeme (Fassadenlüftungsgeräte) und Sonderanlagen folgen die Berechnungsgrundlagen. Mit Beispielen für Anwendungen (Bürogebäude, Schulen, Hotels, Krankenhäuser) schließt das Kapitel.

Dirk Bohne
4. Wärme – und Kälteversorgungsanlagen

Nach den Grundlagen der Berechnung des Wärmeüberganges (Heizlast und Kühllast) werden Wärme- und Kälteversorgungsanlagen, aufgeteilt nach Erzeugung und Verteilung, erläutert. Unterschieden wird nach Energieträger (Erzeugung) und Einsatz von regenerativer Energie. Viele Einzelheiten der Erzeugungssysteme bis hin zu baukonstruktiven Hinweisen (z. B. Abgasanlagen) mit Verweisen auf Normen und Gesetze werden aufgeführt. Ganzheitliche Versorgungskonzepte mit integrierten Wärme- Kälteanlagen oder auch Kraft-Wärme- und Kälte-Kopplungen werden mit zahlreichen Beispielen dargestellt. Wärme- und Kälteverteilungsanlagen in Räumen werden als wesentliches Merkmal der empfundenen thermischen Qualität mit Auslegungshinweisen und Beispielen vorgestellt.

Dirk Bohne
8. Energiekonzepte

Die Kriterien eines Energiekonzeptes für Gebäude wird basierend auf dem Wärme-, Kälte und Strombedarf für Gebäude erläutert und der Bezug zu den in unterschiedlichen Kapiteln beschriebenen Einzeldarstellungen hergestellt. Die Zusammenhänge der Bewertung der Effizienz vom Primärenergiekennwert bis zur „Netzdienlichkeit“ der Anlagenkonzepte und die Berechnungsmethode zur Wirtschaftlichkeitsberechnung werden aufgeführt. Einen Überblick über das Thema „smart-home“ schließt dieses Kapitel ab.

Dirk Bohne
6. Elektrotechnik

Der Aufbau von Starkstromanlagen für Gebäude mit Versorgung aus Mittel- und Niederspannungsanlagen wird erläutert. Auch die Grundlagen von Eigenstromerzeugung mit Photovoltaik und Kleinwindkraftanlagen ist Bestandteil. Die Fernmelde- und Informationstechnik differenziert die zahlreichen Anwendungen für Telekommunikation, Elektroakustik, Fernseh- und Antennenanlagen, Gefahrenmelde- und Alarmanlagen und Datentechnik. Die Darstellung der Gebäudeautomation schließt das Kapitel ab.

Dirk Bohne
1. Grundlagen

Es werden einige Voraussetzungen für die Planung von technischen Anlagen in Gebäuden beschrieben. Dazu zählen die Grundlagen über thermische Behaglichkeit in Räumen, die konzeptionelle Herangehensweise bei der Planung der technischen Infrastruktur und die Abschätzung notwendiger technischer Zentralen. Mit der Beschreibung der möglichen Leitungs- und Trassenführung wird auch auf Schall-, Wärme- und Brandschutzanforderungen eingegangen und die Kriterien für den Einfluss auf das Tragwerk erläutert.

Dirk Bohne
7. Investitionen in Immobilien zur Eigennutzung und zur Vermietung

In Immobilien als Sach- und Substanzwerte zu investieren, ist seit jeher eine der attraktivsten Möglichkeiten, Vermögen zu bilden. Angefangen mit der eigengenutzten Immobilie über Direktanlagen in vermietete Wohnungen und gewerbliche Vermietungen, Ferienwohnungen oder Auslandsimmobilien bis zu Investitionen in Immobilien zur Altersvorsorge.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz
Wichtige Neuerungen in bautechnischen Regelwerken – ein Überblick

Mit dieser Beitragsreihe werden die aus der Sicht eines in der Praxis tätigen Bausachverständigen wichtigsten Neuerungen in bautechnischen Regelwerken vorgestellt. Da innerhalb des letzten Jahres – seit meinem Vortrag im April 2017 – viele Regelwerke neu erschienen sind, kann im Vortrag nur auf einen Teil der Neuerungen eingegangen werden (Redaktionsschluss: April 2018).

Géraldine Liebert
38. EEP und EEP2 – Energieeffizienz im Siemens Industriepark Karlsruhe und im Siemens-Werk Rastatt

Der effiziente Umgang mit Ressourcen und das Eingrenzen von Umweltbelastungen, z. B. der CO2-Emissionen, zählen zu den großen Herausforderungen unserer Zeit. Umweltschutz, Energieeffizienz und damit ein optimierter Einsatz der Ressourcen sind wichtige Themen, auch für einen wirtschaftlichen und nachhaltigen Produktionsbetrieb. Die Siemens AG hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu wirtschaften. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde von Siemens das Energieeffizienzprogramm (EEP) ins Leben gerufen. Das EEP deckt gebäude- und produktionsspezifische Einsparpotenziale auf und setzt zielgerichtet individuelle Maßnahmen um. Im Rahmen des EEP2-Programms, der Fortführung des EEP, werden von 2015 bis 2020 konzernweit 100 Mio. Euro für die Umsetzung von Effizienzmaßnahmen bereitgestellt, mit dem Ziel, den CO2-Ausstoß um 80.000 t pro Jahr zu reduzieren.

Mario Schmidt, Christian Haubach, Marlene Preiß, Hannes Spieth, Joa Bauer
Kapitel 2. Wärmeschutz

Erläuterung wärmeschutztechnischer Begriffe und Darstellung der unterschiedlichen Anforderungen an den Wärmeschutz und deren Berechnung und Bemessung.

Wolfgang M. Willems, Kai Schild, Diana Stricker
Kapitel 5. Bauakustik

Wiederholung der Grundlagen zu den verschiedenen Arten des Schallschutzes, den Anforderungen nach DIN und Darstellung der erforderlichen Nachweisverfahren.

Wolfgang M. Willems, Kai Schild, Diana Stricker
M2. Klimatechnik
Prof. Dr.-Ing. Sylvia Schädlich
13. Umrechnungstabellen und Vorlagen

Dieses Kapitel umfasst eine Zusammenstellung verschiedener Umrechnungstabellen sowie Vorlagen. Darüber hinaus finden sich Auflistungen möglicherweise relevanter Gesetze, Normen und Verordnungen.Wer sich weitergehend informieren möchte, bekommt Hinweise auf eine kleine Auswahl der zahlreichen Fachzeitschriften und hilfreiche Links zum Thema.

Jörg Philipp Eric Petermann
5. Messdatenerfassung, -darstellung und -analyse

Für sinnvolle Verbrauchserhebungen müssen wir auf Messdaten zurückgreifen. Es werden verschiedene Möglichkeiten der Erfassung aufgezeigt und erläutert, wie aus den durch Messung oder Herstellerangaben gewonnenen Energieverbrauchsangaben Werte für repräsentative Zeiträume hochgerechnet werden können.Der Messdatendarstellung muss im nächsten Schritt angemessene Aufmerksamkeit zukommen. Die richtige oder falsche Darstellung beeinflusst potenziell maßgeblich die Aussage der gewonnenen Daten und ist zugleich Grundlage für die Messdatenanalyse. Führt die Darstellung zu falschen Analysen können die daraus resultierenden empfohlenen Maßnahmen sich letztlich ebenso als falsch erweisen.

Jörg Philipp Eric Petermann
Kapitel 11. Sicherheitsarchitektur

Wie wir bisher gesehen haben, gibt die Sicherheits-, Kontinuitäts- und Risikopolitik den Rahmen für das Management dieser Themenfelder vor. Die zweite Ebene der Sicherheitspyramide spezifiziert die Sicherheitsziele bzw. Sicherheitsanforderungen. Die Sicherheitstransformation leitet hieraus Sicherheitsmerkmale für die Schutzobjekte in Form der jeweiligen Prozesse, der Ressourcen und der Organisation sowie für jedes Sicherheitskriterium ab.

Klaus-Rainer Müller
2. Wahrnehmungen

Was bedeutet die Wahrnehmung?Die Wahrnehmung ist das, was man mit den Sinnen spürt oder bemerkt. Dies sind Reize, die von der Außenwelt Einfluss nehmen (vgl. Spath et al. 2011, S. 30). Es werden fünf Sinne definiert:

Werner Seiferlein, Ulrich Pfeiffenberger, Gerd Danner, Torsten Braun, Christine Kohlert
1. Systeme und Konzepte der Reinraumtechnik

Die Anwendungsbereiche der Reinraumtechnik sind vielgestaltig und nehmen beständig zu. Die Bedeutung kontrolliert reiner Umgebungen erkannten zuerst Mediziner wie Semmelweis und Lister.

Christian Ernst, Guido Kreck
17. Reinraum – Prozessplanung und -betrieb

In Industriebranchen, die auf Reinheit angewiesen sind, bilden Reinräume die Kernzentren der Produktion und stehen deshalb bei der Planung im Fokus. Kontaminationsbedingte Ausfallzeiten stellen dabei ein besonderes Risiko dar, das im laufenden Betrieb meist aber nicht auf den Reinraum selbst, sondern auf Produktionsmittel, Verbrauchsmaterialien, Arbeitsplätze (Oberflächen, Maschinen, Werkzeuge), Prozessmedien (Gase, Flüssigkeiten, Chemikalien) und Personen zurückgeführt werden kann. Im Sinne einer Übersicht soll dieses Kapitel dazu dienen, Risiken zu identifizieren und gleichzeitig aufzeigen, wie solche Risiken durch technische und operative Maßnahmen bereits frühzeitig, häufig schon in der Planungsphase, minimiert werden können.

Guido Kreck, Christian Ernst
10. Spezielle Kontaminationsquellen

Durch die fortschreitende Minimierung der Strukturen in der Halbleiterindustrie haben sich die Anforderungen an die direkte Prozessumgebung in den letzten Jahren stark verändert. Historisch betrachtet bedeutete Kontaminationskontrolle die Sicherstellung einer temperatur- und feuchtegeregelten Umgebung, in der die Anzahl der Partikel bzw. Keime in der direkten Prozessumgebung kontrolliert bzw.

Martin Schottler, Wolfgang Eißler
14. Produktschutz und Arbeitsschutz

Die klassische Aufgabe der Reinraumtechnik, der Produktschutz, muss für die Verarbeitung toxischer oder hochaktiver Stoffe mit der Funktion des Arbeitsschutzes verknüpft werden. Der Zusammenhang zwischen beiden Funktionen ergibt sich zum einen dadurch, dass spezielle Produkte und Prozesse, wie z. B. die Herstellung hochaktiver, steriler Arzneimittel, beide Funktionen benötigen. Der Produktschutz soll dabei z. B. verhindern, dass das Sterilprodukt durch die aufgrund der Personaltätigkeit im Raum freigesetzten Partikel kontaminiert wird – der Arbeitsschutz soll sicherstellen, dass das Personal durch das im Arbeitsbereich freigesetzte Produkt nicht gefährdet wird.

Rainald Forbert, Lothar Gail
5. Luftfiltration

Während die Luftfiltration im Bereich der Abgasreinigung dem Schutz der Umwelt dient, wird sie in der Reinraumtechnik zum Schutz des herzustellenden Produkts bzw. des Produktionspersonals angewendet. Die Luftfiltration ist der wichtigste verfahrenstechnische Vorgang innerhalb einer lüftungstechnischen Anlage in der Reinraumtechnik. Luftfilter in Form von Faserfiltern kommen heutzutage in verschiedenen Bereichen der Technik zum Einsatz. In Klimaanlagen werden sie als sog. Standardluftfilter zur Reinigung der Luft von Grob- und Feinstaub und damit gleichzeitig zum Schutz der nachfolgenden Geräte- bzw. Anlagenkomponenten eingesetzt. Im Bereich der Reinraumtechnik (z. B. Pharmazie, Medizin, Mikroelektronik etc.) werden zusätzlich Schwebstofffilter benötigt, welche die dort notwendigen hohen Luftreinheiten in den Reinräumen sicherstellen und als „Gleichrichter“ für Laminar-Flow-Strömungen dienen.

Berthold Förster, Thomas Caesar, Marc Schmidt
3. Vorgehensweise bei der Aufbereitung des Projektes für die Bewertung

Grundsätzlich sind alle Investitionsbewertungsverfahren (natürlich im Rahmen ihrer Modellannahmen) als gleichwertig anzusehen. Die Wahl des Verfahrens hängt nicht zwingend vom Investitionstyp oder den sachlichen Eigenschaften eines geplanten Investitionsprojekts ab.

Jörn Krimmling
5. Schiffsbetriebsanlagen/Hilfssysteme

Das Bild eines Maschinenraums im Schiff wird außer dem/den Antriebsmotor(en), der/den Antriebswelle(n) und ggf. den Getrieben auch von Rohrleitungen, Ventilen, Pumpen und anderen Aggregaten bestimmt. Als wesentliche Manövriereinrichtung ist die Ruderanlage zu nennen. Ferner gehören weitere zum Teil spezielle auf den Schiffstyp und auf sein Aufgabenspektrum bezogene Einrichtungen und Anlagen zum Betrieb des Schiffes.Die wichtigsten Hilfssysteme und Betriebsanlagen werden in den folgenden Abschnitten beschrieben.

Dr. Manfred Pfaff
2. Bedeutung der Oberflächennahen Geothermie für Immobilien

Oberflächennahe Geothermie bietet interessante Potenziale zur Wärmeversorgung von Immobilien mit Erneuerbarer Energie und kann einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in Deutschland leisten. Die Potenziale und technischen Möglichkeiten, insbesondere beim Einsatz in Wohngebäuden und Wohnquartieren, werden in diesem Beitrag beleuchtet. Zunächst wird der Immobilienbestand in Deutschland hinsichtlich Gebäudearten, -kategorien, Gebäudetypologien und energetischen Merkmalen dargestellt. Danach folgt die Beschreibung energetischer Anforderungen, Vorgaben und Anreize sowie der Maßnahmenbereiche zur Optimierung der Wärmeversorgung in Gebäuden und Quartieren. Anhand eines Fallbeispiels werden mehrere Energieversorgungskonzepte für ein konkretes Wohnquartier mit Vor- und Nachteilen dargestellt. Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken beim Einsatz Oberflächennaher Geothermie für Immobilien werden ausführlich dargestellt und entsprechende Strategien abgeleitet.

Björn-Martin Kurzrock, Tillman Gauer
21. Qualitätssicherung und Zertifizierung

Die weitere Entwicklung der oberflächennahen Geothermie ist ganz erheblich davon abhängig, ob die ökonomischen und ökologischen Vorteile dieser Technologie durch sorgfältig geplante, installierte und richtig betriebene Anlagen auch zum Tragen kommen. Einen wesentlichen Beitrag dazu können Qualitätssicherungsmaßnahmen leisten. Darunter sind organisatorische und technische Maßnahmen zu verstehen, die der Schaffung und Sicherstellung einer definierten Qualität dienen. Die Einhaltung dieser Maßnahmen wird häufig durch Zertifikate, Gütesiegel oder Gütezeichen nachgewiesen. Glaubwürdig sind diese, wenn ihre Ausstellung durch eine unabhängige und fachkundige Stelle bestätigt wird. Am bekanntesten sind die Gütesiegel für Wärmepumpenhersteller und die Zertifizierung von Bohrunternehmen. Doch weder eine fachgerecht ausgeführte Geothermiebohrung noch eine mit Gütesiegel ausgezeichnete Wärmepumpe können ohne eine fachgerechte Planung die gewünschte Anlagenqualität garantieren. Gerade im Bereich der Architekten, Planer, Fachbüros und Installateure mangelt es derzeit an definierten Qualitäts- und Qualifikationsanforderungen, sodass Handlungsbedarf besteht. Dies ist umso dringlicher, da die Herausforderung der nächsten Jahre die ganzheitliche Bearbeitung und Betrachtung einer Geothermieanlage von der Planung bis zur Ausführung mit Fokus auf die Schnittstellenregelung zwischen den Beteiligten sein wird, die nur in der Hand von Planern liegen kann.

Christine Buddenbohm
16. Bauphysik
Prof. Dr.-Ing. Martin Homann
10. Zusammenfassung

In den vielen hundert Einzelmaßnahmen zeigen sich Muster. Bei Energieeffizienz-Maßnahmen geht es immer wieder um Fragen der Dimensionierung, der Auslastung, der Nutzung effizienter Geräte, der Vermeidung von Verlusten oder der Rückgewinnung von Material und Energie. Um Fehlentscheidungen zu vermeiden, müssen die verfügbaren Methoden zur Wirtschaftlichkeitsrechnung konsequent angewandt werden. Weiterer Forschungsbedarf besteht insbesondere bei komplexen Produktionsprozessen und Prozessketten wie bspw. bei Füge- oder Beschichtungsverfahren.

Markus Blesl, Alois Kessler
3. Strombasierte Basistechnologien

Zu den strombasierten Basistechnologien zählen Transformatoren, die elektrische Beleuchtung, elektrische Antriebe und wohl auch die damit angetriebenen Strömungsmaschinen wie Ventilatoren und Pumpen. Die technischen Grundlagen werden jeweils kurz beschrieben, um ein Verständnis für die im Einzelnen Effizienz-Maßnahmen zu schaffen. Zu jeder Basistechnologie werden die Erkenntnisse in Empfehlungen zusammengefasst. Schließlich erfolgt ein Ausblick auf strombasierte Wärmeerzeugung, was den Übergang zum nachfolgenden Hauptkapitel bildet.

Markus Blesl, Alois Kessler
7. Gekoppelte und sonstige Querschnittsprozesse

Einige wichtige Querschnittsprozesse sind Zwitter, die mit Strom und Wärme gleichermaßen verknüpft sind. Zu diesen gekoppelten Querschnittsprozessen gehören die Maschinen der Kraft-Wärme-Kopplung, aber auch viele raumlufttechnische Anlagen sowie die Erzeugung von Kälte - überwiegend auf Basis elektrischer Energie. Die technischen Grundlagen werden jeweils kurz beschrieben, um ein Verständnis für die im Einzelnen beschriebenen Effizienz-Maßnahmen zu schaffen. Zu jedem Querschnittsthema werden die Erkenntnisse in Empfehlungen zusammengefasst. Überblicksartig werden weitere Querschnittsprozesse angerissen, die bisher unter energetischen Gesichtspunkten kaum betrachtet wurden. Hierzu zählen Fördertechnik, Handhabungstechnik, Industriegase, Schweißverfahren, Abwasserbehandlung und Vakuumtechnik.

Markus Blesl, Alois Kessler
Kapitel 2. Theoretische Grundlagen und Entwicklung des Bezugsrahmens

Die energetische Gebäudesanierung bzw. die Modernisierung im Wohnbau ist ein komplexes und vielschichtiges Thema, dessen vollständige Erfassung einige Vorüberlegungen erfordert. Diese Vorüberlegungen werden im ersten Kapitel von Teil B angestellt.

Mart Verhoog
Chapter 7. Investitionen in Immobilien zur Eigennutzung und zur Vermietung

In diesem Kapitel werden vielfältige Möglichkeiten, in Immobilien als Sach- und Substanzwerte zu investieren, beschrieben. Angefangen mit der eigengenutzten Immobilie über Direktanlagen in vermietete Wohnungen und gewerbliche Vermietungen, Ferienwohnungen oder Auslandsimmobilien bis zu Investitionen in Immobilien zur Altersvorsorge.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz
Baukonstruktive Problemfelder und Schadensmechanismen bei der energetischen Optimierung im Denkmalbestand

Die energetische Optimierung des baukonstruktiven Gefüges denkmalgeschützter Gebäude bildet seit vielen Jahren einen grundlegenden Teilbereich der diesbezüglichen Sanierungstätigkeit in Deutschland. Dabei werden sowohl die verfügbaren Sanierungstechniken sowie die zugehörigen Planungs- und Simulationswerkzeuge kontinuierlich weiterentwickelt. Eine Rückschau auf zahlreiche, in den vergangenen 15 Jahren analysierte Schadensfälle im energetisch optimierten Denkmalbestand zeigt aus der Sicht der Verfasser, dass ein wesentliches Verbesserungspotenzial insbesondere im Hinblick auf die planungsvorbereitenden Voruntersuchungen am Denkmalobjekt besteht.

Thomas Naumann, Benno Günther, Stefanie Kunze
Kapitel 3. Haus- und Gebäudetechnik

Unter Haustechnik werden all jene technischen Einrichtungen verstanden, die zur Grundausstattung eines Gebäudes gehören. Diese Grundausrüstung bezeichnet man als Technische Gebäude Ausrüstung (TGA).

Holger Syhre, Stefan Luppold
4. Schall aus Anlagen der Gebäudetechnik

Durch den Betrieb von Maschinen und Aggregaten innerhalb eines Gebäudes werden am Aufstellort Schwingungen in den Baukörper eingeleitet und von dort als Körperschall weitergeleitet, was in anderen Gebäudeteilen zu störenden Vibrationen oder Luftschallemissionen führt. Besondere Bedeutung kommt bei Maschinen mit drehenden Anlagenteilen der Drehzahl zu, die direkt in die Betriebsfrequenz f umgerechnet werden kann.

Prof. Dr. Gerrit Höfker
5. Wärme- und Energiebilanzen

Infolge der auf Außenbauteile auftreffenden Sonneneinstrahlung können die Wärmesenken vermindert oder Wärmequellen erzielt werden. Für das Fensterglas gilt, dass ein Teil der auf das Glas treffenden Strahlung reflektiert wird, ein Teil der Strahlungsenergie wird absorbiert und trägt zur Erwärmung der Glasscheibe bei.

Prof. Dr.-Ing. Anton Maas
8. Wärmeschutztechnische Anforderungen

Die wärmeschutztechnischen Vorschriften im Hochbau wurden in den letzten Jahren wegen der ständig wachsenden Bedeutung des Wärmeschutzes immer umfangreicher und anspruchsvoller hinsichtlich des Anforderungsniveaus.

Prof. Dr.-Ing. Anton Maas
Energie und Klimaschutz als CSR-Kernbereiche in Kleinstunternehmen

Kleinstunternehmen machen den Löwenanteil an Unternehmen in Deutschland aus. Ihre Gesamtzahl ist für einen hohen Anteil am Gesamtenergieverbrauch verantwortlich. Vielen Kleinstunternehmen machen Energiekosten zu schaffen. Dabei ist das Einsparpotenzial oft sehr hoch. Doch es liegt meist brach, weil die Unternehmer es im Allgemeinen aus zeitlichen, finanziellen und auch fachlichen Gründen nicht systematisch angehen können. Ein Ausweg kann die Inanspruchnahme einer Fachberatung sein, ähnlich einer Steuerberatung. Ein Energieberater kann schon in kurzer Zeit vor Ort Schwachpunkte entdecken und individuelle Lösungen vorschlagen. Es gibt zahlreiche regionale, aber auch bundesweite Förderungen für eine solche Energieberatung, z. B. bei der BAFA, die auch Kleinstunternehmen jederzeit in Anspruch nehmen können. Für die Umsetzung konkreter Energieeffizienzmaßnahmen stehen Förderungen durch die KfW-Bank zur Verfügung.

Dr. Axel Bader
Potential of a cabin heating system that combines convective air heating and radiation surfaces

The German government intends to increase the number of electric cars registered in Germany to one million by 2020. This ambitious goal is stated in its „national road map for electromobility“ [1]. At the beginning of 2016 the quantity of registered electric cars counts only 25.502 [2]. One likely cause of this discrepancy is the limited cruising range of electric cars in comparison to that of vehicles powered by an internal-combustion engine. This perception is empowered by the fact that the cruising range is reduced significantly during winter days due to the energy demand for cabin heating.

Daniel Perak, D. Hemkemeyer
Kapitel 9. Einordnung und Übersicht einschlägiger Normen, Konzepte und Verfahren im Gesundheitswesen

Dieses Kapitel gibt einen gesamtheitlichen Überblick in das Neue St. Galler Management-Modell (NSGMM), das in eine systemische und integrierende Sichtweise bei dem Aufbau von Managementsystemen und eine Synergie fördernde Integration verschiedener Systeme einführt,in tabellarischer Form als Kurzzusammenfassungen jeweils der aktuellsten Fassungen der im Buch beschriebenen Systeme und Verfahren im Bereich Qualitäts- und Risikomanagement,als komprimierte Aufbereitung von 12 weiteren, ausgewählten relevanten Managementsystemen (Umweltmanagement,…, Informationssicherheit,…, Energiemanagement) für eine Einordnung, Sensibilisierung und inhaltlichen Einstieg bzw. Vertiefung. Diese 12 Systemkapitel sind strukturell-methodisch symmetrisch aufgebaut und vermitteln im Wesentlichen einen Zugang in die Thematik und Bedeutung/Aktualität, die wichtigsten Begrifflichkeiten, Nutzen bzw. Vorteile und stellen das Managementsystem aus System- und Anwendungssicht dar. Sie enthalten jeweils abschließend eine Übersichts- und Supporttabelle u. a. mit praktischen Hinweisen zur Anwendung sowie wichtigen Quellen bzw. Hilfsmitteln. Mit einem derartigen Blick auf diese 12 Systeme – über den „Tellerrand des Gesundheitswesens“ hinaus – wird der Entscheidungsprozess des Managements und der Spezialisten für eine eventuelle Auswahl und Umsetzung ggf. relevanter Systeme im Spektrum von Orientierung ggf. bis zur Zertifizierung unterstützt. Diese ausführliche Zusammenstellung branchenübergreifender und tangierender Managementsysteme in einem QMRM-Fachbuch ermöglicht dem Leser eine Gesamtübersicht („Luftbildaufnahme“) mit Bezugnahme auf das Gesundheitswesen. Sie kann als Querschnitts- und Erstinformation in einem ersten Schritt das Studium einer Vielzahl einschlägiger Quellen der verschiedenen Managementsysteme oder Einzelberatungen reduzieren und somit die notwendige detaillierte und aktuelle, einrichtungsspezifische Aufbereitung auf ausgewählte Systeme konzentrieren sowieüber die wichtigsten Normen, Konzepte und Verfahren im Bereich Projektmanagement, die dem Leser fachliche und einsatzorientierte Informationen über die wesentlichsten nationalen bzw. internationalen Standards für eine strukturierte und effektive Projektarbeit vermittelt. Diese Ausführungen und Orientierungen unterstützen die Arbeit im Rahmen von Projekten, die im Gesundheitswesen für die Abwicklung komplexer, teilweise interdisziplinärer und einrichtungsübergreifender Aufgabenstellungen eine wichtige und oft zum Einsatz kommende Arbeitsweise darstellt.

Dr.-Ing., Dr.sc.oec. Peter Kuntsche, Dr. med. Kirstin Börchers
3. Systemauslegung der Trinkwasser-Installation
Berechnungsmethoden und Kommentar

In DIN 1988 wird insbesondere im Teil 300 »Ermittlung der Rohrdurchmesser«, aber auch in den Teilen 500 »Druckerhöhungsanlagen mit drehzahlgeregelten Pumpen« und 600 »Trinkwasser-Installationen in Verbindung mit Feuerlösch- und Brandschutzanlagen«, die Bemessung systemrelevanter Bauteile normativ erläutert, überwiegend in Form von Anweisungen zur Berechnung.

K. Rudat
Kapitel 4. Betriebsorganisation

Der Rahmen für die Organisation eines Gesundheitsbetriebs ist in Form von Gesetzen, Verordnungen und Bestimmungen vorgegeben. Neben diesen externen Ordnungsfaktoren benötigt der Betrieb wie jedes System, in dem Menschen arbeiten, um Leistungen zu erstellen, eine interne Ordnung der einzelnen Arbeitsabläufe sowie Regeln, die die tägliche Arbeit bestimmen. Die einzelnen Aufgaben im Gesundheitsbetrieb sind so zu regeln, dass eine möglichst erfolgreiche und effiziente Funktionsfähigkeit erreicht wird.

Andreas Frodl
Chapter 14. Thermodynamische Bewertung regenerativer Energiewandlungen

Die Thermodynamik befasst sich als allgemeine Energielehre mit den Gesetzmäßigkeiten zur Umwandlung verschiedener Energieformen ineinander. Zur Energiewandlung werden Maschinen wie Turbinen, Motoren und technische Apparate benötigt, deren Funktion undWirkungsweise von der Thermodynamik zu abstrahieren und in thermodynamischen Modellen zu beschreiben sind. Aussagen über die Güte von Energiewandlungen werden in der Regel anhand von Wirkungsgradangaben getroffen.

Viktor Wesselak, Thomas Schabbach, Thomas Link, Joachim Fischer
Chapter 2. Energieeffizienz

Der Begriff der Energieeffizienz bezeichnet die rationelle Verwendung von Energie. Ziel von Energieeffizienzmaßnahmen ist die Reduktion des Gesamtenergiebedarfs von Prozessen durch Herabsetzung der quantitativen und qualitativen Verluste, die bei derWandlung, dem Transport oder der Speicherung von Energie auftreten. Energieeffizienz umfasst alle Maßnahmen, um einen vorgegebenen (energetischen) Nutzen bei sinkendem Primär- bzw. Endenergieeinsatz zu erreichen. Rationelle Energieverwendung ist notwendig, weil die Energienutzung die Umwelt belastet, die (fossilen) Energievorräte begrenzt sind und Energie nicht umsonst nutzbar ist.

Viktor Wesselak, Thomas Schabbach, Thomas Link, Joachim Fischer
6. Gebäude

Im Folgenden werden die Sektoren Haushalte und GHD energetisch analysiert. Nach einer allgemeinen Betrachtung der Privathaushalte und des GHD-Sektors wird darauffolgend auf die spezifischen Energieformen und die für deren Bereitstellung vorhandenen Technologien eingegangen. Selbige Technologien werden bezüglich ihren energetischen Eigenschaften, Verbreitung und weiterer Kriterien bewertet. Hierbei wird beispielsweise auf gebäudetechnische Maßnahmen eingegangen, wie etwa die Wärmedämmung, der Wärmeschutz oder raumlufttechnische Systeme. Die Analyse verschiedener Studien belegt ein erhebliches Modernisierungspotenzial im Raumwärmebereich. Zudem gewinnen alternative Technologien, wie beispielsweise die Wärmepumpe, die Solarthermie und die Holzfeuerung aber auch der bauliche Wärmeschutz zunehmend an Bedeutung. Im gleichen Zuge ist ein Trend zur Hybridisierung durch die parallele Nutzung mehrerer Wärmeerzeuger erkennbar.

Markus Reichart, Alexander Sauer
7. Investitionen in Immobilien zur Eigennutzung und zur Vermietung

In diesem Kapitel werden vielfältige Möglichkeiten, in Immobilien als Sach- und Substanzwerte zu investieren, beschrieben. Angefangen mit der eigengenutzten Immobilie über Direktanlagen in vermietete Wohnungen, Ferienwohnungen oder Auslandsimmobilien bis zu Investitionen in Immobilien zur Altersvorsorge.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz
8. Planung von Einheiten der Intensivmedizin

Von allen Bereichen, in denen ein Patient im Krankenhaus stationär gepflegt oder behandelt wird und ein längerer Aufenthalt unvermeidlich ist, sind die Einheiten der Intensivmedizin am stärksten von der Medizintechnik geprägt. Wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Planung einer Intensivstation ist ein intensiver und nicht abbrechender Kontakt zwischen den Nutzern und den Planern. Die medizinische Nutzung sollte von Beginn an festliegen, wenngleich deren Änderung bei längeren Bauzeiten zur Normalität gehört. Bei der Programmierung des Raumbedarfs ist die Ermittlung der nutzungsgerechten Größe der Bettenzimmer von grundsätzlicher Bedeutung. Diese macht sich besonders bemerkbar in internistischen Intensivstationen, zu deren Ausstattung Dialysegeräte und künstliche Lungen gehören. Notorisch ist die fehlende Kapazität an Lagerflächen, wie etwa bei der Bevorratung der Dialysemittel. Diese Kapitel gibt einen Überblick über die Planung und Einrichtung einer Intensivstation, wie Grundrissstrukturen, Anzahl der Betten, Art der Bettenzimmer, spezifische Belange der Musterbauordnung und stellt einige Bespiele aus der Praxis vor.

Friedrich Karl Borck
1. Anwendungsgebiete

Kältetechnische Anwendungen finden sich heute in praktisch allen Wirtschaftsbereichen. Eine stichwortartige Zusammenfassung möglicher Anwendungsbereiche lässt die Vielfalt erahnen:Luftkonditionierung in der RaumlufttechnikGebäudetechnik: Bürogebäude, Krankenhäuser, Laborräume, Schwimmbäder, FabrikationsräumeMobile Anwendungen: Fahrzeugkabinen (Landwirtschaft, Luftfahrt, …)Fabrikation: Textilindustrie, Papierindustrie, Biotechnologie, …LebensmitteltechnikErzeugung: Molkereiprodukte, Fleischwaren, Getränke, SchokoladeTransport: Straße, Schiene, SeeLagerung: Kühlhäuser, GefrierhäuserVertriebHaushaltVerfahrenstechnikChemische und petrochemische Industrie: Reaktorkühlung, Kristallisation, Trennung von GasenMechatronikBautechnikEnergieversorgungstechnik: Wärmepumpen, Wärmetransformation, Kraft-Wärme-KältekopplungAllen Verfahren und Beispielen gemeinsam ist, dass ein kältetechnisches System stets Wärme aufnimmt. Diese Wärme wird einem Medium entzogen, was meist aber keineswegs immer mit einer Temperatursenkung verbunden ist. Dies führt zu einem einfachen Unterscheidungsmerkmal, je nach Temperaturniveau der zugeführten Wärme. Bei Temperaturen oberhalb von 0 °C spricht man in der Regel von Kühltechnik, unterhalb von 0 °C von Tiefkühltechnik bzw. Gefriertechnik. Ferner werden Prozesse unterhalb von -50 °C der Tiefsttemperaturtechnik zugeordnet, für die auch der Begriff Kryotechnik in Benutzung ist.

Joachim Dohmann
4. Kaltgasverfahren

Eine Klasse von Kälteanlagen wird unter dem Begriff „Kaltgasverfahren“ zusammengefasst. Es handelt sich um linksläufige thermodynamische Kreisprozesse, bei denen eine Kühllast bei niedriger Temperatur aufgenommen und eine Heizlast bei höherer Temperatur abgegeben wird. Das Arbeitsmedium dieser Kaltgasprozesse sind Gase (Luft, Helium, usw.), die während des Prozesses keine Phasenänderung vollziehen, d. h. stets im gasförmigen Zustand vorliegen. Neben dem technisch weniger bedeutenden Joule-Prozess wird der Stirling-Prozess ausführlich behandelt, der in der Praxis häufiger eingesetzt wird. Das Kapitel ist geeignet, ein fundiertes Grundverständnis der Prozesse zu erwerben. Die vorgestellten Berechnungen geben einen Zugang zur Vorausberechnung dieser und zur Methodik der Zustandsänderungen idealer Gase.

Joachim Dohmann
Chapter 2. Wärmeschutz

Erläuterung wärmeschutztechnischer Begriffe und Darstellung der unterschiedlichen Anforderungen an den Wärmeschutz und deren Berechnung und Bemessung.

Wolfgang M. Willems, Kai Schild, Diana Stricker
Wichtige Neuerungen in bautechnischen Regelwerken – ein Überblick

Mit dieser Beitragsreihe werden die aus der Sicht eines in der Praxis tätigen Bausachverständigen wichtigsten Neuerungen in bautechnischen Regelwerken vorgestellt. Da innerhalb des letzten Jahres viele Regelwerke neu erschienen sind, kann nur auf einen Teil der Neuerungen ohne Anspruch auf Vollständigkeit eingegangen werden (Redaktionsschluss: Mai 2016).

Dipl.-Ing. Géraldine Liebert
4. Energie – Gebäudeperformance in Planung und Betrieb optimieren

Die gesetzlichen und normativen Anforderungen an den Energieverbrauch, sowie die Anforderungen an die Behaglichkeit in Gebäuden nehmen stetig zu. Umso wichtiger ist es dem Thema Energie im Rahmen der integralen Planung hocheffizienter Gebäude entsprechende Aufmerksamkeit zu widmen.

S. Herkel, B. Köhler, D. Kalz
14. Umweltrecht

Umweltrecht als Öffentliches Recht Unter den drei großen Rechtsgebieten—dem Öffentlichen Recht, dem Privatrecht und dem Strafrecht—ist das Umweltrecht im Wesentlichen dem Öffentlichen Recht zuzuordnen. Sowohl was die praktische Relevanz, als auch was den Normumfang und die Regelungsintensität betrifft, finden sich die weitaus meisten und gewichtigsten umweltrechtlichen Normen im Bereich des Verwaltungsrechts, welches wiederum dem Öffentlichen Recht zugehört. Das Privatrecht und das Strafrecht demgegenüber enthalten zwar auch umweltrechtliche Regelungen; auf diese soll hier aber nur am Rande eingegangen werden (s. auch Abschn. 14.4.1 und 14.4.2).

T. Attendorn
Kommentar: Vorbemerkungen

Seit 1950 galt die Gebührenordnung für Architekten (GOA) im Wesentlichen unverändert als Höchstpreisverordnung. Mit Inkrafttreten der ersten HOAI 1977 am 01.01.1977 wurde sie aufgehoben und abgelöst. Für Architektenleistungen bei raumbildenden Ausbauten und Freianlagen, städtebaulichen und landschaftsplanerischen Leistungen sowie Ingenieurleistungen für Tragwerksplanung wurde mit der HOAI erstmals ein Honorarrecht auf gesetzlicher Grundlage geschaffen.

Rudolf Jochem, Wolfgang Kaufhold
5. Praxisorganisation

Der Rahmen für die Organisation einer Zahnarztpraxis ist in Form von Gesetzen, Verordnungen und Bestimmungen vorgegeben. Neben diesen externen Ordnungsfaktoren benötigt die Zahnarztpraxis wie jedes System, in dem Menschen arbeiten, um Leistungen zu erstellen, eine interne Ordnung der einzelnen Arbeitsabläufe und Regeln, die die tägliche Arbeit bestimmen. Diese Regelungen und Ordnung der Arbeitsabläufe in einer Zahnarztpraxis können durch das Praxisteam selbst festgelegt werden. Davon hängt die erfolgreiche und störungsfreie Arbeit in einer Praxis wesentlich ab.

Andreas Frodl
9. Baukostenmanagement und Projektabwicklung

Das Thema Baukostenmanagement wird in vielfacher Ausgestaltung und unter Verwendung unterschiedlichster Fachbegriffe behandelt. Begriffe wie Kostenplanung, Kostenmanagement, Baumanagement, Baukostenmanagement‐System, Baukostensteuerung, Kostenkontrolle, Kostensteuerung oder Kostenverfolgung finden vielfach Anwendung. Diese Begriffe jeweils zu normieren oder mit geregelten Inhalten zu füllen und voneinander abzugrenzen, wurde bereits mehrfach ohne durchgreifenden Erfolg versucht. Mit diesem Buch wird versucht, die inhaltlichen Aspekte in den Vordergrund zu stellen. Die in der DIN 276 verwendeten Begriffe werden dabei möglichst DIN‐konform verwendet. Als Baukostenmanagement bzw. Kostensteuerung (Baukostensteuerung) werden die Leistungen bezeichnet, die über die Grundleistungen aus dem Leistungsbild der Gebäudeplanung im nachfolgend beschriebenen Umfang hinausgehen. Als Grundleistungen werden in diesem Zusammenhang die Grundleistungen (Honorartatbestände) aus den jeweiligen Planbereichen der HOAI bezeichnet.Bei der nachstehenden Begriffsdefinition nach DIN 276 ist zu beachten, dass die HOAI eigene Definitionen verwendet und daher Abweichungen untereinander bestehen können.

Klaus D. Siemon
8. Baukostenplanung in der Praxis

Die Regelungen der DIN 276 und HOAI sind oben beschrieben worden. Soweit darüber hinaus Kosten anfallen, die nicht in der Systematik der DIN 276 enthalten sind, aber Einfluss auf die Baukosten ausüben können, ist zu Beginn der Planung zu regeln, wie mit diesen externen Kosten vertraglich und hinsichtlich der Kostenplanung und Koordination bzw. Integration umzugehen ist.Darüber hinaus stehen folgende weitere Themen bei der Baukostenermittlung häufig im Mittelpunkt: Typisches Problem der erstgenannten Zahl,Reihenfolge der Bearbeitung: Planungsinformationen (Input) und daran anschließende Kostenermittlungen (Output) oder umgekehrt.Häufig wird eine Kostenaussage erwartet, ohne dass ausreichende Planungsinformationen erarbeitet sind oder vorliegen. Die erstgenannte Zahl bildet dann (ungewollt) Grundlage und Maßstab für die weitere Zusammenarbeit beim Projekt. Dass dieser erstgenannten Zahl sehr häufig nur marginale kalkulatorisch verwendbare Angaben zum Projektziel zugrunde liegen, wird im Verlauf der Planungsvertiefung häufig vergessen.Es ist daher zentrale Aufgabe des Planers, die Grundlagen, auf denen die erstgenannte Zahl basiert, in „untrennbaren“ Zusammenhang mit der erstgenannten Zahl zu erfassen und gemeinsam als Ergebnis der ersten Planungsschritte vorzulegen. Nur damit sind spätere Abweichungen verständlich und dauerhaft nachvollziehbar.Die Abfolge von Planungsinformationen und anschließender Kostenermittlung ist zentraler Aspekt der Baukostenplanung. Die vorgenannte Abfolge, die sich besonders in der Mitwirkungspflicht des Auftraggebers zeigt, ist der Regelfall.

Klaus D. Siemon
5. Praxisorganisation

Der Rahmen für die Organisation einer Arztpraxis ist in Form von Gesetzen, Verordnungen und Bestimmungen vorgegeben. Neben diesen externen Ordnungsfaktoren benötigt die Praxis wie jedes System, in dem Menschen arbeiten, um Leistungen zu erstellen, eine interne Ordnung der einzelnen Arbeitsabläufe sowie Regeln, die die tägliche Arbeit bestimmen. Die einzelnen Aufgaben in der Arztpraxis sind so zu regeln, dass eine möglichst erfolgreiche und effiziente Funktionsfähigkeit erreicht wird. Dazu muss die Gestaltung der Arbeitsabläufe, die Zusammenarbeit zwischen den Praxisangehörigen sowie der Einsatz der organisatorischen Hilfsmittel in ein betriebliches Ordnungssystem gebracht werden. Das vorliegende Kapitel befasst sich mit den organisatorischen Grundlagen der Arztpraxis, der Aufbau- und der Ablauforganisation, weist auf die Bedeutung der Prozessorganisation und der Organisationsentwicklung hin und zeigt die Einsatzmöglichkeiten von Organisationsinstrumenten und –techniken im Praxisalltag auf. Mit der Behandlungs-, Abrechnungs- und Hygieneorganisation werden beispielhaft organisatorische Besonderheiten in Arztpraxen behandelt, ebenso wie die Organisation der Abfallentsorgung und des Umweltschutzes. Hinweise zur Selbstorganisation für die Praxisangehörigen und zur Telemedizin schließen die Darstellung ab.

Andreas Frodl
1. Herausforderungen der künftigen Energieversorgung

Im Spannungsfeld zwischen Versorgungssicherheit, Klimaschutzzielen und Wirtschaftlichkeit wird die künftige Energieversorgung durch einen tiefgreifenden Strukturwandel geprägt. Die Rahmenbedingungen der globalen Energieversorgung sind einerseits durch einen Anstieg des weltweiten Energieverbrauchs und andererseits durch die Verknappung der fossilen Brennstoffressourcen gekennzeichnet. Wir beschreiben in diesem Kapitel die Konsequenzen, die sich wegen der beschränkten Nutzung fossiler Energiequellen und aus dem Klimawandel für die zukünftige Energieversorgung und für die Erhöhung der Energieeffizienz ergeben. Daraus werden Ziele und Handlungsfelder der Energiewende in Deutschland abgeleitet und die wesentlichen energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen dargestellt. Indikatoren für die Energieeffizienz werden analysiert. Die spezifische Rolle kommunaler Energieversorgungsunternehmen bei der Realisierung der Energiewende wird herausgearbeitet.

Wolfgang Schellong
Chapter 10. Wirtschaftlichkeit von Anpassungsmaßnahmen

In der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel wird gefordert, dass Anpassungsmaßnahmen kosteneffizient sein sollten (Bundesregierung 2008, S. 7). Das Aufzeigen der wirtschaftlichen Vorteilhaftigkeit von Klimaanpassungsmaßnahmen ist ein bedeutender Aspekt, um entsprechende Investitionsentscheidungen herbeizuführen. Eine grundlegende Voraussetzung, um die in den vorhergehenden Kapiteln beschriebenen Klimaanpassungsmaßnahmen einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zuführen zu können, ist eine Bewertung des durch die Maßnahme verhinderten Schadens oder des dadurch erzielten Nutzens in Geldeinheiten.

Bernhard Weller, Marc-Steffen Fahrion, Sebastian Horn, Thomas Naumann, Johannes Nikolowski
3. Konventionelle Planung mit Projektmanagement

Nach wie vor kommt der konventionellen Planung in Verbindung mit einem professionellen Bauprojektmanagement eine große Bedeutung zu, da diese Verfahren noch einige Zeit am Markt Bestand haben werden. Von kompetenten Planern und Projektmanagern durchgeführt, lassen sich damit in Verbindung mit konventionellem Bauen auch gute Ergebnisse erzielen. Außerdem ist der Großteil von Vorschriften aller Art noch darauf abgestimmt. Ungeachtet dessen sollte allerdings das baubegleitende Facility Management Consulting auch bei konventionellen Planungsverfahren von Beginn an mit einbezogen werden.

Hans Sommer
Chapter 1. Stand der Technik

Im Folgenden wird der für die vorliegende Arbeit erforderliche Stand der Technik dargestellt. Nach einem kurzen Überblick über das batterieelektrische Fahrzeug (BEF) an sich werden die Einzelkomponenten besprochen. Neben den elektrischen Maschinen wird auf die Leistungselektronik, den chemischen Energiespeicher sowie das allgemeine Thermomanagement des BEFs eingegangen.

Markus Auer
5. Projektmanagement

Die Geburtsstunde des Projektmanagements liegt in den 70er Jahren, in denen einige Großprojekte spektakulär scheiterten. Die Ursachenanalyse mündete seinerzeit in der Erkenntnis, dass der Bauherr ab einer bestimmten Projektgröße und Komplexität eine ganze Reihe an vitalen Aufgaben hat, die fachlich nicht den Planern zuzuordnen sind, sondern die er selber fachlich und kapazitiv bewältigen muss. Des Weiteren ergab sich die Erkenntnis, dass neben den klassischen Themen der Terminplanung mittels Netzplan und Kostenplanung eine ganze Reihe an ergänzenden Aufgaben für den Bauherrn entstehen, die sehr anspruchsvoll sind und auch einer nachhaltigen Erfahrung bedürfen. Aus den in diesem Zusammenhang entstandenen Diskussionen entwickelte sich an der Seite des Bauherrn die Dienstleistungsfunktion Projektmanagement. Sie ist als Stabsstelle des Bauherrn in jedem Projekt in unterschiedlicher Art und Weise einzubinden. Die im Kapitel aufgezeigten Projektbeispiele, u. a. zum Entscheidungs-, Termin- oder Kostenmanagement, zeigen die Kernleistungen des Projektmanagements auf. Darüber hinaus werden Leistungen beschrieben, die die Themenkomplexe Kommunikationssysteme, Nutzungskosten und Nachhaltigkeit aufgreifen.

Prof. Dr.-Ing. Norbert Preuß, Dr.-Ing. Lars Bernhard Schöne
7. Investitionen in Immobilien zur Eigennutzung und zur Vermietung

Zu einem gut strukturierten Privatvermögen gehören, besonders in Niedrigzinsphasen wie in den letzten Jahren, neben Aktien, Anleihen und anderen Anlagen auch Immobilien. Als alleinige Anlage zum Vermögensaufbau ist sie allerdings nicht zu empfehlen.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz
5. Patientenzentrierte Behandlungsabläufe – Schlüssel zu höherer Qualität und besserer Wirtschaftlichkeit

Geht man davon aus, dass Krankenhäuser vor allem für die Patientenheilung da sein sollten, so ist das Management des Heilungsprozesses, genauer der klinischen Leistungsprozesse, Dreh‐ und Angelpunkt des Klinikbetriebs. Alle anderen Aktivitäten und Abläufe sind lediglich unterstützendes Beiwerk.

Dr. Benjamin I. Behar, Dr. Clemens Guth, Prof. Dr. Rainer Salfeld
4. Raumklima/Behaglichkei

Im Allgemeinen ist das Empfinden des Menschen als Gebäudenutzer das Maß zur Beurteilung des Raumklimas, so z.B. in Wohn- und Verwaltungsbauten. Abweichungen von dieser Regel sind bei solchen Bauten anzutreffen, wo andere Nutzungsfaktoren maßgebend sind (z.B. Stallungen, Gewächshäuser, Produktionshallen, Tiefkühllager) und der Nutzer sich demnach den Forderungen von Produktion, Lagerung oder Lebensbedingungen von Pflanzen und Tieren unterordnen muss.

5. Feuchteschutz

Die Atmosphäre als Lufthülle der Erde ist ein Gemisch verschiedener Gase. Die wesentlichen Bestandteile der trockenen Luft sind Stickstoff, Sauerstoff, Edelgase (z.B. Argon) und Kohlendioxid. Hinzu treten Verunreinigungen wie Staubpartikel und Abgase. Unter der Bezeichnung „feuchte Luft” wird das Gasgemisch aus trockener Luft und Wasserdampf verstanden. Wasserdampf (Wasser im gasförmigen Zustand) ist wie alle anderen hier betrachteten Gase unsichtbar. Der Wasserdampfanteil (in der Regel beschrieben durch die relative Luftfeuchte f, siehe Abschnitt 5.2.5) im Gasgemisch Luft, der durch den Sättigungszustand in Abhängigkeit von der Temperatur begrenzt wird, ist im Vergleich zum Stickstoff- und Sauerstoffanteil relativ gering (siehe Tabelle 5.2.1-1). Die Beschreibung des Wasserdampfanteiles des Gasgemisches Luft erfolgt üblicherweise durch die Angabe des Wasserdampfpartialdruckes pD (siehe Abschnitt 5.2.2), aber auch durch die Angabe der Wasserdampfkonzentration cD (siehe Abschnitt 5.2.7).

6. Luftbedarf und Lüftung

Grundsätzlich besteht heutzutage im Zusammenhang mit energiesparenden Bauweisen stets die Notwendigkeit, Lüftungswärmeverluste auf ein notwendiges Maß zu reduzieren. Was aber ist dieses notwendige Maß?

2. Praktische Erstellung des Gebäudeenergieausweises

Ältere Berechnungen zum Wärmeschutz arbeiten mit der in Europa gebräuchlichen Einheit Grad Celsius. In der Norm DIN 1345 (Ausgabe Dezember 1993) des DIN wird eine besondere Größen-Benennung Celsius-Temperatur eingeführt; sie ist demnach die Differenz der jeweiligen thermodynamischen Temperatur und der festen Bezugstemperatur 273,15 K. Weil diese Norm für Temperaturdifferenzen die Verwendung des Kelvin empfiehlt, legt sie weiterhin fest: Bei Angabe der Celsius-Temperatur wird der Einheitenname Grad Celsius (Einheitenzeichen: °C) als besonderer Name für das Kelvin benutzt.

1. Der Gebäudeenergieausweis

Um den Gebäudebestand beurteilen zu können, ist es unabdingbar sich der geschichtlichen Entwicklung der Bautechniken und der Entwicklung der Dämmung von Gebäuden zu widmen. Nur so kann ein geübter Blick für Bausubstanzen erarbeitet werden und damit die vorhandenen Sanierungen im Bestand richtig bbewertet und eingeordnet werden.

9. Anhang

Die Fotos der Beispielgebäude stammen aus Bonn und sind unter freundlicher Mithilfe des Stadtplanungsamtes der Stadt Bonn entstanden.

1. Der Energieausweis

Um den Gebäudebestand beurteilen zu können, ist es unabdingbar sich der geschichtlichen Entwicklung der Bautechniken und der Entwicklung der Dämmung von Gebäuden zu widmen. Nur so kann ein geübter Blick für Bausubstanzen erarbeitet werden und damit die vorhan denen Sanierungen im Bestand richtig bewertet und eingeordnet werden.

2. Praktische Erstellung des Energieausweises

Ältere Berechnungen zum Wärmeschutz arbeiten mit der in Europa gebräuchlichen Einheit Grad Celsius. In der Norm DIN 1345 (Ausgabe Dezember 1993) des DIN wird eine besondere Größen-Benennung „Celsius-Temperatur“ eingeführt; sie ist demnach die Differenz der jeweiligen thermodynamischen Temperatur und der festen Bezugstemperatur 273,15K. Weil diese Norm für Temperaturdifferenzen die Verwendung des Kelvin empfiehlt, legt sie weiterhin fest: „Bei Angabe der Celsius-Temperatur wird der Einheitenname Grad Celsius (Einheitenzeichen: °C) als besonderer Name für das Kelvin benutzt“.

9. Anhang

Wenn in dieser Bekanntmachung auf Vorschriften der EnEV verwiesen wird, ist damit die am 26. Juli 2007 im Bundesgesetzblatt Teil I S.1519 verkündete Energieeinsparverordnung gemeint, die am 1. Oktober 2007 in Kraft tritt, es sei denn, es wird ausdrücklich eine andere Fassung der EnEV zitiert. Die Bekanntmachungen können im Zusammenhang mit der Übergangsvorschrift des § 29 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 der Energieeinsparverordnung in der Fassung des Beschlusses der Bundesregierung vom 25. April 2007 genutzt werden.

3. Abgasanlagen (Schornsteine, Kamine) und Lüftungsschächte

Der Begriff

Abgasanlagen

umfasst alle für die Ableitung sämtlicher Abgase von Feuerstätten aller Art hergestellten baulichen Anlagen.

Abgasleitungen

für Feuerstätten mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen sind Abgasanlagen, die nicht rußbeständig sind — als

Schornsteine

für Feuerstätten mit festen Brennstoffen werden Abgasanlagen bezeichnet, die rußbeständig sind.

4. Baukostenmanagement und Projektabwicklung

Das Thema

Baukostenmanagement

wird in vielfacher Ausgestaltung und unter Verwendung unterschiedlichster Fachbegriffe behandelt. Begriffe wie Kostenplanung, Kostenmanagement, Baumanagement, Baukostenmanagement-System, Baukostensteuerung, Kostenkontrolle, Kostensteuerung oder Kostenverfolgung finden vielfach Anwendung. Diese Begriffe jeweils zu normieren oder mit geregelten Inhalten zu füllen und voneinander abzugrenzen, wurde bereits mehrfach ohne durchgreifenden Erfolg versucht. Mit diesem Buch wird versucht, die inhaltlichen Aspekte in den Vordergrund zu stellen. Die in der DIN 276/93 und in DIN 276/06 verwendeten Begriffe werden dabei möglichst DIN-konform verwendet. Als Baukostenmanagement bzw. Kostensteuerung (Baukostensteuerung) werden die Leistungen bezeichnet, die über die Grundleistungen im nachfolgend beschriebenen Umfang hinausgehen. Als Grundleistungen werden in diesem Zusammenhang die Grundleistungen aus den jeweiligen Planbereichen der HOAI bezeichnet.

8. Anhang
11. Fachterminologie Deutsch ⇔ Englisch
II. Wärme

Wohn- und Nutzräume müssen in unseren geografischen Breitengraden während des Winters beheizt werden, um ein für die Menschen thermisch behagliches Raumklima herzustellen; die Gebäudehülle muss eine diese Forderungen entsprechende Schutzfunktion übernehmen und erfüllen (s. Kapitel Klima). Die hierzu erforderlichen wärmeschutztechnischen Maßnahmen an der Gebäudehüle richten sich aber nicht allein nach Erwartungen im Hinblick auf das Raumklima, zusätzlich sind neben Fragen der Wirtschaftlichkeit bei der Herstellung und späteren Unterhaltung des Gebäudes auch Umweltprobleme zu beachten. Bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen entsteht CO

2

. Um die Erdatmosphäre von CO

2

-Emissionen zu entlasten, muss der Verbrauch von Energie für die Gebäudeheizung drastisch gesenkt werden. Um dies zu erreichen, muss der quantitative Wärmeschutz der Gebäudehülle nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung bemessen werden. Nicht zuletzt hat man sich bei der Dimensionierung des Wärmeschutzes und der Auswahl der Baustoffe auch mit dem Problem zu befassen, wie Schäden an Bauteilen durch Feuchteeinwirkung zu verhindern sind. Ein unzureichender Wärmeschutz, z.B. im Bereich von Wärmebrücken, begünstigt die Entstehung von Tauwasserniederschlägen, die wiederum häufig das Auftreten von Schimmelpilzen auf Bauteiloberflächen zur Folge haben.

Richard Jenisch, Martin Stohrer
9. Kalkulation

Die Kalkulationsbeispiele sind vereinfacht mit stark gekürztem Leistungsverzeichnis dargestellt. Das LV enthält nur die Hauptpositionen. Daher sind die ermittelten Kosten und Preise nicht direkt in die Praxis übertragbar.

9. Schnittstellenmanagement

Die heutigen Anforderungen an die Abwicklung von Bauprojekten sind zunehmend durch Größe und Realisierungsgeschwindigkeit geprägt. Die Komplexität von Bauprojekten ist in den letzten Jahren merklich gestiegen. Faktoren hierfür sind eine steigende Anzahl der Beteiligten, sowie überregional Beteiligte, ein erheblicher Kostenund Termindruck, unvorhergesehene Veränderungen der Projektrandbedingungen und zusätzlich ein wachsender Innovationsgrad. Damit erhöht sich sowohl der Informations- und Kommunikationsbedarf in einem Projekt als auch der Anteil von projektbezogenen Schnittstellen analog zur Projektkomplexität.

4. Projektmanagement

Projektmanagementverträge mit ihrer Vielzahl unterschiedlicher Erscheinungsformen — Projektsteuerung, Projektcontrolling, Construction Management etc. — haben naturgemäß kein einheitliches Leistungsbild. Den Vertragsparteien ist es überlassen, wie sie den Leistungsumfang im Einzelfall definieren und welche Aufgaben ein Projektmanager konkret übernehmen soll. Eine einheitliche rechtliche Qualifizierung von Projektmanagementverträgen ist daher nicht möglich. Das Leistungsbild wird in der Praxis häufig auf der Grundlage der „Untersuchungen zum Leistungsbild, zur Honorierung und zur Beauftragung von Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft, erarbeitet von der AHO-Fachkommission, Projektsteuerung/Projektmanagement bestimmt. Die Leistungsphasen der Projektsteuerung können an die entsprechenden Phasen der Objektplanung des § 15 HOAI gekoppelt werden. Jeder Vertrag ist jedoch individuell zu beurteilen.

14. Leichte Deckenbekleidungen und Unterdecken

Deckenbekleidungen und abgehängte Unterdecken wurden früher in handwerklicher Einzelfertigung — meist aus Holz oder Putz — in relativ schwerer Ausführung und mit hohem Zeitaufwand auf der Baustelle hergestellt. Zu erwähnen sind vor allem die mit Rahmen und Füllung gefertigten Holz-Kassettendecken sowie die dünnschaligen Drahtputzdecken aus Rabitzkonstruktionen.

1

)

L. Schall- und Schwingungsdämpfung in raumlufttechnischen Anlagen

In Anlagen der Raumlufttechnik werden auch Geräusche erzeugt und weitergeleitet (s. a. Bd 1, D). Es handelt sich dabei meist um Luftschall; aber auch in Form von Körperschall und Flüssigkeitsschall kann Schall entstehen und übertragen werden. Die mechanischen Energien, die dabei als Wellen weitergeleitet werden, sind zwar im Vergleich zu den Strömungsenergien verschwindend klein, aber da das menschliche Gehör extrem empfindlich ist, reichen schon erstaunlich kleine akustische Energien aus, um Störungen und Belästigungen hervorzurufen. Aus diesem Grunde hat die Vermeidung oder Reduzierung akustischer Beeinträchtigungen einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Dimensionierung von RLT-Anlagen (z. B. der Kanalquerschnitte). Eventuell sind auch ziemlich hohe Investitions- und Betriebskosten für Maßnahmen zur Lärm- und Schwingungsminderung erforderlich.

Manfred Heckl, Michael Möser
K. Regelung, Steuerung von Raumlufttechnischen Anlagen

Bei kommerziell genutzten Gebäuden entfällt ein großer Teil der Baukosten auf die technische Ausrüstung. Nicht nur Beleuchtung und Heizung, sondern auch Lüftungs- und Klimatechnik, Beschattung und Sicherheitsüberwachung usw. gehören zum Bereich der technischen Gebäudeausrüstung und zum technischen Gebäudemanagement. Der energieoptimierte Betrieb solcher hochkomplexen Anlagen ist überhaupt nur möglich, wenn sie automatisch betrieben und überwacht werden.

Siegfried Baumgarth, Georg-Peter Schernus
A. Aufgaben der Raumklimatechnik

Räume werden gebaut, weil zum Durchführen einer Aufgabe Bedingungen erwünscht sind, die am jeweiligen Standort nicht den Außenbedingungen entsprechen oder die ohne besondere Vorkehrungen nicht gegeben sind. Die erwünschten Bedingungen können vielfältige Aspekte betreffen, wie z. B. die persönliche Sicherheit vor Angriffen oder eine Vereinfachung der Verteidigung dagegen, die sichere Abgrenzung vor oder für Andere, die Beschränkung der Sichtbarkeit, den Schutz vor Wettereinflüssen, wie Wind, Regen, Schnee, Hitze, Kälte, Sonnenstrahlung, den Schutz vor Umgebungseinflüssen und den Schutz vor inneren Einflüssen, d. h. aus dem Raum selbst bzw. aus Nachbarräumen, wie Geräusch, Geruch, Staub, Schmutz, Keime etc., den Schutz der Umgebung vor den genannten inneren Einflüssen bis hin zur Bereitstellung einer als angenehm empfundenen Umgebung.

Michael Schmidt
J. Kälteversorgung

Die Kälteversorgung raumlufttechnischer Anlagen hat die Aufgabe, Luft zu kühlen und zu entfeuchten. Im Fall „nur kühlen“ darf im Luftkühler an keiner Stelle die Taupunkttemperatur unterschritten werden, um Kondensation von Wasser zu vermeiden. Im Fall „entfeuchten“ wird im allgemeinen eine Taupunkttemperatur von 8 bis 12 °C angestrebt, in besonderen Fällen 5 °C oder sogar noch tiefer, neben sensibler ist auch latente Wärme abzuführen (s. a. D1.3.2).

Anton Reinhart
N. Sensorische Bestimmung der Luftqualität

Die Luftqualitätsforschung hat ihren Ursprung Mitte des 19. Jahrhunderts mit den Untersuchungen des Hygienikers Max von Pettenkofer. Er führte den CO2- Gehalt der Raumluft als Indikator für die Verunreinigung durch Personen ein Pettenkofer [N-1]. In Innenräumen wird die Luftqualität jedoch in den meisten Fällen nicht nur durch die Verunreinigungsquelle Mensch bestimmt, sondern es müssen auch die geruchsaktiven Emissionen aus Baumaterialen und Einrichtungsgegenständen beachtet werden. Eine Bestimmung der Luftqualität auf Basis des CO2-Gehalts ist deshalb nur bedingt möglich. Auch darauf hat Pettenkofer [N-1] schon hingewiesen, indem er schreibt:

„Erst wo die Reinlichkeit durch rasche Entfernung oder sorgfältigen Verschluss luftverderbender Stoffe nichts mehr zu leisten vermag, beginnt das Feld für die Ventilation.“

Frank Bitter, Arne Dahms, Johannes Kasche, Birgit Müller, Dirk Müller, Jana Panaskova
D. Energetische Bewertung Raumlufttechnischer Anlagen

Die Optimierung einer technischen Anlage ist nur möglich, wenn einige Voraussetzungen gegeben sind. Die von der Anlage zu erfüllende Aufgabe, d. h. der gewünschte Nutzen, muss eindeutig definiert sein. Es muss eine anlagentechnische Lösung als Ausgangslösung der Optimierung bekannt sein. Die Randbedingungen für die technische Anlage müssen eindeutig definiert sein. Das Optimierungsziel muss definiert sein. Werden mehrere Optimierungsziele verfolgt, dann ist eine Wichtung der Ziele vorzunehmen. Angewendet auf Raumlufttechnische Prozesse ist für die Optimierung festzustellen.

Michael Schmidt
C. Raumlufttechnische Anlagen zur konvektiven Abfuhr von Raumlasten

Die Lufttechnik hat zwei grundsätzlich verschiedene Arbeitsbereiche, zum einen die Raumlufttechnik und zum anderen die Prozesslufttechnik. Die Aufgabe der Raumlufttechnik ist die Lastabfuhr, die in Teil B beschrieben ist. Die Prozesslufttechnik hat hingegen die Aufgabe ein Arbeitsmedium zum Antrieb von Maschinen, Geräten u. ä. bereit zu stellen. Bild C1-1 zeigt eine entsprechende Struktur [C1-1]. Die Prozesslufttechnik ist nicht Gegenstand der nachfolgenden Betrachtungen.

Michael Schmidt
G. Bauelemente raumlufttechnischer Anlagen

Bei der Strömung der Luft durch Luftleitungen und Komponenten der Raumlufttechnischen Anlage und durch das Gebäude entstehen Reibungsverluste und Druckunterschiede (Widerstände), die durch Ventilatoren kompensiert werden (C3.2.1; Band 1, Gl. J2-6a, b). Für einen gegebenen Volumenstrom werden die Widerstände berechnet. Addiert ergeben sie den Gesamtdruckverlust der Anlage, der vom Ventilator aufzubringen ist.

Tibor Rákóczy, Klaus Fitzner
E. Klassifikation von Raumlufttechnischen Anlagen

In der Raumlufttechnik werden folgende Luftarten unterschieden, Bild E1.1-1 zeigt diese in einem Prinzipschema.

Michael Schmidt
F. Luftströmung in belüfteten Räumen

Generell werden zwei Formen der Raumströmung unterschieden (s. a. Bd. 1, J3.1 und Bd. 2 B4.4):

• Verdrängungsströmung,

• Mischströmung.

Klaus Fitzner
Technical Potential of Solar Thermal Driven Open Cycle Absorption Processes for Industrial and Comfort Air Conditioning

The open absorption process is basically an air drying process. Applications for this process can be found in the sector of industrial and comfort air conditioning. In this investigation seven categories of applications are described and characterized concerning their specific requests for temperature and humidity.

Possible system configurations of an open absorption system are presented for each application category. As the main result a graph is derived from the collected and calculated data which helps to design an open absorption system and to choose the design for the absorber component and the type of liquid desiccant which matches the requirements of the application in question.

Roland Heinzen, Michael Krause, Ulrike Jordan, Klaus Vajen
The Determination of Quartz Percentages in Coal Dust Emission during the Anthracite Coal Cutting by Mechanical Cutting Tool

One of all difficulties in order to determinate of maximum allowable concentration of anthracite coal dust in the workplace is the exact value of the quartz percentages which is contained in anthracite coal dust. The maximum allowable concentration of anthracite coal dust on environmental engineering in the underground anthracite coal mining is very necessary for health of mine workers. So, the anthracite coal dust appearance from the tests on the anthracite coal cutting by the mechanical tools was received and burned in the oven of laboratory for the German Institute for Standardization (DIN-Deutsches Institut für Normung) in order to determinate the percentage of quartz in anthracite coal dust. The result of numerous cutting tests by the mechanical cutting tools on the anthracite coal samples shows a clear relation between the percentage of quartz in anthracite coal dust emission and the cutting parameters.

Finally discussions and conclusions for the approaches of dust control during of mechanical destruction process are derived and the maximum allowable concentration of anthracite coal dust in the workplace may be predicted for the prevention of the anthracosis.

Phan Quang Van, Carsten Drebenstedt
6. Vernetzt-kooperative Gebäudeplanung im Massivbau mit verteilten deklarativen Wissensinstanzen und Fuzzy-Methoden

Die gestiegenen Anforderungen an Planung und Ausführung von Bauprojekten erfordern für eine wirtschaftliche Projektabwicklung eine koordinierte Kommunikation sowie eine effiziente Informationsverarbeitung (Bretschneider 1998).

Martina Schnellenbach-Held, Torben Pullmann, Markus Hartmann
M. Klimatechnik
C. Hainbach, T. Rákóczy, S. Schädlich
6. Projektmanagement — die Planung und Realisierung
1. Projektentwicklung im engeren Sinne (PE i. e. S.)
2. Projektmanagement (PM)
4. Die Lebenszyklusphasen im Überblick: Aufgaben des Facility Managements in der Nutzungsphase
3. Die einzelnen Lebenszyklusphasen: Möglichkeiten zur Leistungserbringung aufspüren — Planung, Erstellung, Inbetriebnahme
7. Flächenmanagement
8. Technisches Gebäudemanagement
D. Systembereiche für Übergabe, Verteilung und Erzeugung der Wärme
Heinz Bach
L. Schall- und Schwingungsdämpfung in Heizanlagen
Edelbert Schaffert
5. Technische Grundlagen
8. Konsequenzen der Energieeinsparverordnung auf die energiewirtschaftliche Beurteilung von Heizungsanlagen, Lüftung, Trinkwassererwärmung
3. Energieeinsparverordnung — EnEV
5.. Energetische Bewertung heiz- und raumlufttechnischer Anlagen (Heizung, Trinkwassererwärmung, Lüftung) nach DIN 4701-10
10. Special bibliography
3. Heating systems and components
T. Rákóczy
4. Airconditioning systems and components
T. Rákóczy
8. Economy and energy consumption
T. Rákóczy
1. Fundamentals
T. Rákóczy
2. Calculation and sizing principles of heating and air handling engineering
T. Rákóczy
Prozessbasierte Projektantragsbearbeitung
Thore Dörnemann, Christoph Köster, Dirk Oelbracht
4. Fugen

Eine Fuge entsteht immer dann, wenn zwei oder mehrere Bauteile aneinander stoßen. Dies kann einerseits unfreiwillig geschehen, weil alle Werkstücke eine begrenzte Länge haben oder weil beim Betonieren zwangsweise in Abschnitten vorgegangen werden muss: Hier wird die Fuge dementsprechend als „störend“ empfunden. In vielen Fällen werden Fugen jedoch bewusst geplant, um Zwängungen beim thermisch bedingten „Arbeiten“ von Bauteilen zu vermeiden.

Manfred Pröbster
17. Raumlufttechnik und Klimakältesysteme

Raumlufttechnische (RLT) Anlagen werden zur Konditionierung der Luftqualität in Gebäuden eingesetzt und lassen sich zunächst anhand der zur erfüllenden thermischen Luftbehandlungsfunktionen in Lüftungs‐, Teilklima‐ und Klimaanlagen unterteilen (Abb. 17.1). Klimaanlagen stellen den vollen Funktionsumfang durch Heizen, Kühlen sowie Be‐ und Entfeuchten der Raumluft bereit, während Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung nur eine Luftbehandlungsfunktion (Heizen) erfüllen. Die Aufbereitung der Außenluft erfolgt entweder zentral mit Verteilung der Zuluft über Luftkanäle im Gebäude oder dezentral direkt in den zu konditionierenden Räumen. Des Weiteren können die Systeme anhand des Mediums zur Einbringung der Kühl‐ und Wärmeenergie unterschieden werden. Bei

Nur‐Luft‐Systemen

erfolgt eine zentrale Aufbereitung ausschließlich über die zugeführte Frischluft. Darunter fallen zentrale Lüftungsanlagen sowie Klimaanlagen, mit denen Kühllasten durch Einbringung kalter Luft gedeckt werden.

Luft‐Wasser‐Systeme

verfügen neben einer RLT‐Anlage über einen zusätzlichen Kaltwasserkreislauf zur Abfuhr der Kühllast. Zur Einbringung der zentral konditionierten Außenluft werden dabei Induktionsanlagen und Gebläsekonvektoren eingesetzt. Bei

Nur‐Wasser‐Systemen

wird die Raumkühlung über die Bauteilaktivierung, welche die thermische Gebäudemasse nutzt, oder Flächenkühlsysteme wie Kühldecken erreicht. Ein Luftaustausch findet nicht statt oder wird durch eine separate Lüftungsanlage realisiert. Dezentrale

Luft‐Kältemittel

Systeme

umfassen Raumklimageräte, bei denen die Kältemaschine ganz oder teilweise im zu klimatisierenden Raum aufgestellt ist. Bei Kompaktgeräten sind wie bei zentralen Klimakältesysteme alle Teile der Kältemaschine in einem Gerät verbaut, während Splitanlagen über eine Innen‐ und eine Außeneinheit verfügen. Bei Multisplitanlagen versorgt eine Außeneinheit mehrere Inneneinheiten.

Ali Aydemir, Jan Steinbach
3. Beispielsammlung

Die folgende Beispielsammlung untermauert die theoretischen Grundlagen des vorangegangenen Kapitels. Die Beispiele haben das Ziel, Planern, Bauschaffenden und Betreibern an ausgewählten Projekten den Mehrwert einer standardisierten Vorgehensweise bei der Planung und dem Betrieb von Krankenhäusern darzustellen.Das Erfolgsrezept nachhaltiger Projekte ist in der Regel der integrale Planungsansatz und die gründliche Bearbeitung einer strategischen Planung. Strategien und Ziele der Beispielprojekte wurden frühzeitig definiert und nachverfolgt. In diesem Zusammenhang werden besonders erfolgreiche Methoden und Werkzeuge des jeweiligen Projektes genannt.Die wertvollsten Erfahrungen werden im Rahmen eines „Lessons Learned“ zusammengefasst und sollen Anregung zur Nachahmung geben.

Jan Holzhausen, Philipp Knöfler, Christoph Riechel, Wolfgang Sunder
3. EnEV und Energetische Sanierung
Uwe Wild
11. Sicherheitsarchitektur

Wie wir bisher gesehen haben, gibt die Sicherheits-, Kontinuitäts- und Risikopolitik den Rahmen für das Management dieser Themenfelder vor. Die zweite Ebene der Sicherheitspyramide spezifiziert die Sicherheitsziele bzw. Sicherheitsanforderungen. Die Sicherheitstransformation leitet hieraus Sicherheitsmerkmale für die Schutzobjekte in Form der jeweiligen Prozesse, der Ressourcen und der Organisation sowie für jedes Sicherheitskriterium ab.

Klaus-Rainer Müller
14. Leichte Deckenbekleidungen und Unterdecken

Decken sind bezogen auf die Raumwirkung eines der wesentlichen gestalterischen Elemente. Da sie in ihrem Ausdruck am wenigsten durch die Nutzung gestört werden, eignen sie sich besonders zur optischen Strukturierung von Räumen. So wurden z. B. im Barock schiefwinklige Räume durch rechtwinklige Stuckelemente optisch korrigiert.

Ulf Hestermann, Ludwig Rongen
4. Bauphysik

Mit dem Wärmeschutz im Hochbau werden folgende Ziele verfolgt:

- Schaffung eines ganzjährig thermisch behaglichen und wohnhygienischen Raumklimas in beheizten Gebäuden durch sinnvolle Dimensionierung der Gebäudehülle

- Begrenzung des Energiebedarfs für Heizung und Kühlung durch energieeffiziente Bau- und Anlagentechnik

Damit verbunden ist der Schutz der Baukonstruktion von klimabedingten Feuchteeinwirkungen und deren Folgeschäden, wie Tauwasserbildung im Bauteilinneren und auf raumseitigen Bauteiloberflächen sowie Schimmelpilzbildung. Die wichtigsten Regelwerke hierzu sind:

- DIN 4108-2 legt Mindestanforderungen an die Wärmedämmung von Bauteilen und Wärmebrücken fest.

- DIN 4108-3 legt Anforderungen, Berechnungsverfahren und Hinweise für die Planung und Ausführung zum klimabedingten Feuchteschutz in Gebäuden fest.

- Der energiesparende Würmeschutz wird in der Energieeinsparverordnung (EnEV), der DIN V 4108-6, DIN V 4701-10 und DIN V 18599 geregelt.

Prof. Dr.-Ing. Martin Homann
Wichtige Neuerungen in bautechnischen Regelwerken – ein Überblick

Mit dieser Beitragsreihe werden die aus der Sicht eines in der Praxis tätigen Bausachverständigen wichtigsten Neuerungen in bautechnischen Regelwerken vorgestellt. Da innerhalb des letzten Jahres – seit meinem Vortrag im April 2016 – viele Regelwerke neu erschienen sind, kann im Vortrag nur auf einen Teil der Neuerungen eingegangen werden (Redaktionsschluss: April 2017).Die neuen Abdichtungsnormen DIN 18531 bis DIN 18535, die Neufassung der Flachdachrichtlinie (ZVDH/Hauptverband der dt. Bauindustrie), der neue Schimmelleitfaden des Umweltbundeamtes (UBA) sowie die WU-Richtlinie 2017 des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton (DAfStb) werden im Rahmen dieser Tagung von den Mitreferenten vorgestellt und sind daher nicht Teil des folgenden Beitrages.

Géraldine Liebert
1. Grundlagen

Es werden einige Voraussetzungen für die Planung von technischen Anlagen in Gebäuden beschrieben. Dazu zählen die Grundlagen über thermische Behaglichkeit in Räumen, die konzeptionelle Herangehensweise bei der Planung der technischen Infrastruktur und die Abschätzung notwendiger technischer Zentralen. Mit der Beschreibung der möglichen Leitungs- und Trassenführung wird auch auf Schall-, Wärme- und Brandschutzanforderungen eingegangen und die Kriterien für den Einfluss auf das Tragwerk erläutert.

Dirk Bohne
4. Wärme – und Kälteversorgungsanlagen

Nach den Grundlagen der Berechnung des Wärmeüberganges (Heizlast und Kühllast) werden Wärme- und Kälteversorgungsanlagen, aufgeteilt nach Erzeugung und Verteilung, erläutert. Unterschieden wird nach Energieträger (Erzeugung) und Einsatz von regenerativer Energie. Viele Einzelheiten der Erzeugungssysteme bis hin zu baukonstruktiven Hinweisen (z. B. Abgasanlagen) mit Verweisen auf Normen und Gesetze werden aufgeführt. Ganzheitliche Versorgungskonzepte mit integrierten Wärme- Kälteanlagen oder auch Kraft-Wärme- und Kälte-Kopplungen werden mit zahlreichen Beispielen dargestellt. Wärme- und Kälteverteilungsanlagen in Räumen werden als wesentliches Merkmal der empfundenen thermischen Qualität mit Auslegungshinweisen und Beispielen vorgestellt.

Dirk Bohne
5. Raumlufttechnik

Anhand der Definition von natürlicher Lüftung und maschineller Lüftung werden alle Varianten Raumlufttechnischer Systeme erläutert. Nach Darlegung der Terminologie wird der Aufbau und die Funktion von Wohnungslüftungs-, Einzelentlüftungs- und Raumlufttechnischen Anlagen beschrieben. Die einzelnen Anlagenteile werden differenziert nach Typ (Luft-Luft-Anlage, Luft-Wasser-Anlage) und Einsatz präsentiert. Auf dezentrale Systeme (Fassadenlüftungsgeräte) und Sonderanlagen folgen die Berechnungsgrundlagen. Mit Beispielen für Anwendungen (Bürogebäude, Schulen, Hotels, Krankenhäuser) schließt das Kapitel.

Dirk Bohne
6. Elektrotechnik

Der Aufbau von Starkstromanlagen für Gebäude mit Versorgung aus Mittel- und Niederspannungsanlagen wird erläutert. Auch die Grundlagen von Eigenstromerzeugung mit Photovoltaik und Kleinwindkraftanlagen ist Bestandteil. Die Fernmelde- und Informationstechnik differenziert die zahlreichen Anwendungen für Telekommunikation, Elektroakustik, Fernseh- und Antennenanlagen, Gefahrenmelde- und Alarmanlagen und Datentechnik. Die Darstellung der Gebäudeautomation schließt das Kapitel ab.

Dirk Bohne
7. Investitionen in Immobilien zur Eigennutzung und zur Vermietung

Für die Mitarbeit an diesem Kapitel bedanken sich die Autoren bei Julian Lindmayer, derzeit Student an der University of Applied Sciences, Wiesbaden; Studiengang Immobilienmanagement.

Zu einem gut strukturierten Privatvermögen gehören, besonders in Niedrigzinsphasen wie in den letzten Jahren, neben Aktien, Anleihen und anderen Anlagen auch Immobilien. Als alleinige Anlage zum Vermögensaufbau ist sie allerdings nicht zu empfehlen.

Karl H. Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz
7. Kalibrierung von Berührungsthermometern

Im einführenden Abschnitt 7.1 werden zunächst die wichtigsten Begriffe in der Prüfmittelüberwachung erläutert, dabei wird auch auf akkreditierte Kalibrierlaboratorien und Kalibrier- und Eichscheine eingegangen.

Zu den Grundlagen der Kalibrierung im Abschnitt 7.2 gehören die Unterschiede zwischen der Kalibrierung eines anzeigenden Thermometers bei einzelnen Temperaturen und der Ermittlung einer Sensor-Kennlinie bzw. einer Abweichungsfunktion für einen Temperaturbereich, außerdem eine Kurzdarstellung von Fixpunkt- und Vergleichskalibrierung sowie zu Kalibrierhierarchie und Kalibrierrichtlinien.

Im Abschnitt 7.3 werden zur Kalibrierung an Temperaturfixpunkten die wesentlichen Eigenschaften der unterschiedlichen Temperaturfixpunkte in den verschiedenen Temperaturbereichen und ihre prinzipielle Realisierung, sowie der Aufbau von Fixpunktzellen und zugehörigen Temperiereinrichtungen dargestellt. Spezielle Fixpunkte der ITS-90, insbesondere der Wassertripelpunkt, werden gesondert beschrieben. Außerdem werden Tieftemperaturfixpunkte, Fehlereinflüsse auf Fixpunkt-Temperaturen (mit 3 Berechnungsbeispielen) beschrieben und eine Übersicht über die sekundären Fixpunkte und ihre Realisierung von tiefen Temperaturen über den Eispunkt bis zu den neuen Hochtemperaturfixpunkten > 2000 ◦C gegeben. Abschließend wird die Kalibrierung eines Standard-Platin-Widerstandsthermometers an Fixpunkten nach Vorgaben der ITS-90 einschließlich der Messunsicherheitsbudgets detailliert behandelt.

Ein gesonderter Abschnitt 7.4 ist Miniaturfixpunktzellen und selbstkalibrierenden Temperaturfühlern gewidmet. Letztere gestatten eine automatisierbare (Nach-)Kalibrierung von Thermoelementen und Mantelwiderstandsthermometern im eingebauten Zustand unter Betriebsbedingungen.

Ihrer Bedeutung für die Praxis entsprechend werden Grundprinzip und Realisierungsmöglichkeiten der Vergleichskalibrierunng im Abschnitt 7.5, ihre gerätetechnische Realisierung mit Flüssigkeits- und Fluidhermostaten, Rohröfen und Metallblock-Kalibratoren behandelt und als Beispiel die Kalibrierung eines Pt-100-Widerstandsthermometers ausführlich beschrieben.

Der Abschnitt 7.6 mit weiteren sieben Berechnungsbeispielen ist Methoden und Verfahren zur Ermittlung einer kontinuierlichen Kennlinie insbesondere von Widerstandsthermometern und Thermoelementen zwischen diskreten Kalibrierwerten mit einer Abschätzung der zu erwartenden Unsicherheit dieser Kennlinien gewidmet.

Der abschließende Abschnitt 7.7 behandelt die Kalibrierung von Sensoren für örtliche Temperaturdifferenzen, kleine Langzeit-Temperaturänderungen und die dynamische Kalibrierung; außerdem speziell aufgebaute Thermoelemente und Widerstandsthermometer, die eine Vergleichskalibrierung mit einem Referenzfühler im eingebauten Zustand unter Einsatzbedingungen erlauben.

Dr.rer.nat. Erich Tegeler, Dr.rer.nat. Steffen Rudtsch, Dr.-Ing. Frank Bernhard
M2. Klimatechnik
Dr.-Ing. Sylvia Schädlich
5. EnEV 2014
Energiekonzepte mit Zukunft

Dieses Buchkapitel behandelt die energetische Bewertung von Gebäuden vor dem Hintergrund der Energieeinsparverordnung EnEV und dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz EEWärmeG.

Klaus Heikrodt
4. Brandschutztechnische Systemlösungen
Brandschutz-Systemlösungen für Leitungsanlagen

Architekten, TGA-Fachplaner und Fachhandwerker haben bei der Umsetzung des individuellen, projektbezogenen Brandschutzkonzeptes abweichende Prämissen – das erfordert eine detaillierte Ausführungs- und Montageplanung.

Frank Kasperkowiak
1. Integrale Planung der TGA

Dieses Kapitel beschreibt die integrale Planung der TGA im Lebenszyklus von Gebäuden. Beginnend mit der Lebenszyklusphase Konzeption werden über die weiteren LC-Phasen Planung, Errichtung sowie Betrieb & Nutzung Prozesse, Methoden und Werkzeuge der integralen Planung vorgestellt und ihre Anwendung erläutert.

Achim Heidemann
10. Produktionsmodelle und Simulation (DiFa)

Die Produktion ist ein Teil des Lebenszyklus technischer Produkte. Die Beschreibung des Umfeldes eines Produkts, das zu seiner Produktion benötigt wird, gehört zu der integrierten multidisziplinären Produktentwicklung (Kap.

1

). Dieses Kapitel behandelt die Rechnerunterstützung durch den Einsatz spezieller Klassen von IT-Werkzeugen in der Produktionsplanung, der modellbasierten Entwicklung und dem Betrieb von Produktionssystemen.

Radoslav Zafirov
6. Trends und Prognosen

Das Potenzial zur Rationalisierung des anwenderseitigen Energieverbrauchs in Deutschland wird anhand verschiedener Szenarien in der Literatur abgebildet. Im Folgenden werden aus den Energiezielen der Bundesregierung Richtwerte für Energieeinsparungen mit Szenarien aus der Literatur verglichen.

Prof. Dr.-Ing. Thomas Bauernhansl, Dr.-Ing. Jörg Mandel, Dipl.-Wirt.-Ing. Sylvia Wahren, Dipl.-Ing. Robert Kasprowicz, M. Sc. Robert Miehe
4. Gebäude

Nachdem im vorangegangenen Kapitel Energieeffizienzpotenziale im Sektor Industrie skizziert wurden, analysiert dieses Kapitel die Möglichkeiten zur rationellen Energieanwendung in den Sektoren Haushalte sowie Gewerbe, Handel und Dienstleistungen (GHD). Eine gemeinsame Betrachtung der genannten Sektoren unter dem Überbegriff Gebäude wurde, wie in Abschnitt 2.2 beschrieben, aufgrund der ähnlichen Anwendungsbilanz der Energieträger gewählt.

Prof. Dr.-Ing. Thomas Bauernhansl, Dr.-Ing. Jörg Mandel, Dipl.-Wirt.-Ing. Sylvia Wahren, Dipl.-Ing. Robert Kasprowicz, M. Sc. Robert Miehe
11. Sicherheitsarchitektur

Wie wir bisher gesehen haben, gibt die Sicherheits-, Kontinuitäts- und Risikopolitik den Rahmen für das Management dieser Themenfelder vor. Die zweite Ebene der Sicherheitspyramide spezifiziert die Sicherheitsziele bzw. Sicherheitsanforderungen. Die Sicherheitstransformation leitet hieraus Sicherheitsmerkmale für die Schutzobjekte in Form der jeweiligen Prozesse, der Ressourcen und der Organisation sowie für jedes Sicherheitskriterium ab.

Klaus-Rainer Müller
11. Gesetzliche Grundlagen für Smart Metering

Die Einführung von Smart Metering bietet ideale Voraussetzungen, um den Markt der Gebäudeautomation im Neubau-, aber auch insbesondere im Nachrüstbereich zu beleben. Durch Smart Metering werden die Entscheidungen für die Einführung von Gebäudeautomation durch die Darstellung von Energiesparpotenzialen erleichtert. Wie bei vielen Neueinführungen von Technologie wird davon ausgegangen, dass insbesondere der Gesetzgeber durch gesetzliche Grundlagen die Einführung der Technologie des Smart Meterings unterstützt und damit zur Einführung von Gebäudeautomation im Neubau- und Nachrüstbereich anregt. Im Folgenden werden die Endenergieeffizienzrichtlinie der EU, das Energiewirtschaftsgesetzt, die Energieeinsparverordnung, das Energie-Wärme-Gesetz und die Messzählerverordnung auf Anreize zur Einführung von Smart Metering und Gebäudeautomation untersucht und kommentiert.

Professor Dr. Bernd Aschendorf
2. Bauwirtschaft und Baubetrieb

Die Betriebswirtschaftslehre für die Bauwirtschaft, kurz: Bauwirtschaftslehre, zählt zu den speziellen Betriebswirtschaftslehren einzelner Wirtschaftszweige wie die Industrie-, Handels- und Bankenbetriebswirtschaftslehre. Besonderes Merkmal ist jedoch, dass sich die Bauwirtschaftslehre bisher nicht an den Fakultäten für Betriebswirtschaftslehre der wissenschaftlichen Hochschulen etabliert hat (Ausnahmen: TU Freiberg/Sachsen und TU Darmstadt), sondern stattdessen Lehr- und Forschungsgebiete für Bauwirtschaft, Baubetrieb, Baumanagement und Bauverfahrenstechnik in den Bauingenieurfakultäten der technischen Universitäten bzw. Hochschulen angesiedelt sind. Die Fachvertreter sind daher i. d. R. auch keine Betriebswirte, sondern Bauingenieure, z. T. mit Zusatzausbildung zum Wirtschaftsingenieur oder Diplom-Kaufmann.

Konrad Zilch, Claus Jürgen Diederichs, Rolf Katzenbach, Klaus J. Beckmann
7. Investitionen in Immobilien zur Eigennutzung und zur Vermietung

Zu einem gut strukturierten Privatvermögen gehören, besonders in Niedrigzinsphasen wie in den letzten Jahren, neben Aktien, Anleihen und anderen Anlagen auch Immobilien. Als alleinige Anlage zum Vermögensaufbau ist sie allerdings nicht zu empfehlen. Beschrieben werden in diesem Kapitel vielfältige Möglichkeiten in Immobilien als Sach- und Substanzwerte zu investieren. Angefangen mit der eigengenutzten Immobilie über Direktanlagen in vermietete Wohnungen, Ferienwohnungen oder Auslandsimmobilien bis zu Investitionen in Immobilien zur Altersvorsorge. Nach den Angaben des Statistischen Bundesamts betrug das Plus bei den Baugenehmigungen im ersten Halbjahr 2013 9,6 Prozent.

Karl H. Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz
M. Klimatechnik

Zu den Aufgaben der Klimatechnik gehört im weitesten Sinn sowohl das Einhalten einer Raumlufttemperatur als auch das Herstellen eines bestimmten Raumluftzustandes oder Raumklimas unabhängig von der äußeren und inneren Belastung des Raumes. Sichergestellt werden muß die Erneuerung der Raumluft und die Beseitigung von Gerüchen und Schadstoffen. Die Bauelemente von raumlufttechnischen Anlagen entsprechen in ihrer Leistungsfähigkeit und Funktion dem jeweilig geforderten Raumluftzustand, wobei die Klimaanlage Bauelemente zur Filterung und thermodynamischen Aufbereitung der Luft, nämlich für Heizen, Kühlen, Befeuchten und Entfeuchten hat.

C. Böttcher, H. Lenz
Kapitel 4. Phasen und Methoden aus Sicht eines Facility Services-Anbieters

Dieses Kapitel orientiert sich am praktischen Lebenszyklus eines Jobs, also dem Prozess der Gewinnung, der Implementierung und der Rückgabe eines Facility Management- bzw. Facility Services-Auftrags.

Jens Nävy, Matthias Schröter
Kapitel 2. Facility Services 1000 – Fläche und Infrastruktur

Die Facility Services der 1000er Gruppe umfassen die

„Integration der Produkte auf taktischer Ebene“ sowie „Prozesse des mittleren Managements für die Serviceabwicklung sämtlicher Produkte in Bezug auf Fläche und Infrastruktur“.

Als beispielhafte spezifische Aktivitäten auf dieser Ebene nennt DIN EN 15221-4:

„Umsetzungsstrategien, Kommunikation mit den Kunden, Planung von Anpassungen an kurzfristige Veränderungen, Bestellservices, Kostenkontrolle, Leistungsüberwachung, und Berichterstattung an das strategische Management in Bezug auf Fläche und Infrastruktur“

(DIN EN 15221-4

2011

, S. 20). Diese sehr theoretische Abgrenzung wird durch ein Zitat aus DIN EN 15221-1 erläutert:

Jens Nävy, Matthias Schröter
4. Wärmestrom durch den Fahrgastraum

Die mittlere Innenraumlufttemperatur wird nach DIN 1946-3, Raumlufttechnik – Klimatisierung von Personenkraftwagen und Lastkraftwagen, 2006 definiert. Für den Winter- und Sommerbetrieb werden vereinfachte Wärmebilanzen aufgestellt. Im Außenluftbetrieb ist die Ablufttemperatur unbekannt. Daher wird diese mit verschiedenen Ansätzen abgeschätzt. So werden Gleichungen für die mittlere Innenraumlufttemperatur erhalten. Der Wärmedurchgang einer Karosserie wird meistens experimentell ermittelt und als Erfahrungswert verwendet. Dieser beträgt etwa 60 W/K bei einem Volumen des Fahrgastraums von 2,5 m

3

. Es wird über verschiedene Methoden berichtet, um den Einfluss der Scheiben zu analysieren. Beispiele aus der Praxis ergänzen die zusammengestellten Grundlagen.

Dipl.–Ing. Holger Großmann
1. Grundlagen

In drei Kapiteln wird über die Historie, weltweite Klimate und Regelwerke (Vorschriften, Normen und Richtlinien) berichtet. Die geschichtliche Entwicklung wird skizziert und auf wesentliche Meilensteine eingegangen. Normen, Richtlinien und Literaturstellen werden zusammengestellt, die für die Auslegung einer Klimaanlage und einer Heizung unentbehrlich sind. In einem Beispiel wird der Einfluss der Lufttemperatur und der Feuchte verschiedener Standorte auf die erforderliche Verdampferleistung gezeigt. Die Umrechnung des Luftdrucks auf eine andere Höhe wird mit einem Beispiel belegt. Es werden auch verschiedene Regenarten beschrieben. Zulassungsrelevante und wichtige Normen wurden zusammengestellt, die wiederum Querverweisungen enthalten.

Dipl.–Ing. Holger Großmann
9. Gebäude

Etwa ein Drittel der in Deutschland pro Jahr genutzten Energie wird in dem Sektor der privaten Haushalte benötigt. Die Energie wird vor allem zur Erzeugung von Raumwärme und warmen Wasser benötigt. Elektrische Energie wird vor allem zur Beleuchtung, zum Kochen und für den Betrieb von elektrischen Geräten verwendet. In Anbetracht des Umstands, dass ein großer Teil des Gebäudebestands in Deutschland älter als 50 Jahre ist, ergeben sich durch eine energetische Modernisierung nennenswerte Einsparpotentiale. Schätzungsweise könnte der Energieeinsatz im Gebäudesektor um rund 125 TWh gesenkt werden, bei einer Gesamtinvestitionssumme von etwa 20 Milliarden Euro. Es gilt, den Energiebedarf zu reduzieren, ohne den Wohlkomfort zu minimieren.

Bernd Diekmann, Eberhard Rosenthal
10. Energiemanagement

Der sorgsame Umgang mit dem Rohstoff „Energie“ und seinem Abfallprodukt, dem klimaschädlichen Kohlendioxid, wird immer wichtiger. Verbraucht wird Energie vor allem in Gebäuden: Für die Heizung im Winter und die Klimaanlage im Sommer, für technische Anlagen und zur Beleuchtung von Räumen. Verantwortlich ist somit der Facility Manager. Aber nebenbei ist das kaum noch machbar. Immer öfter benennen Organisationen deshalb Spezialisten als „Energie-Beauftragte“ oder „Energiemanager“. Die müssen das Energiemanagement als systematischen Prozess einführen und regelmäßige Verbesserungen umsetzen.

Martin Reents
7. Praxis des Baumanagements

Die Praxis des Baumanagement umfaßt im allgemeinen das Management der Planung,das Management der Ausführung,das Management des Bauunterhalts und das evtl. erforderlicheKrisenmanagement.

Dr.-Ing. Wolfgang Rösel
11. Management von Nutzerleistungen

Im Leistungsbild Projektmanagement für Planung und Bau sind die vielfältigen Aufgaben des Nutzers nicht abgedeckt. Dieser benötigt zur Organisation ein internes Projektmanagement im Hinblick auf die Vielzahl der gegebenen internen Ansprechpartner und die erforderlichen Abstimmungsprozesse. Darüber hinaus sind nutzerseitige Ausstattungen erforderlich, die er selbst – ggf. mit gesondert einzuschaltenden Projektbeteiligten – plant, ausschreibt und vergibt.

Norbert Preuß
7. Kosten

Die im Handlungsbereich Kosten liegenden Aufgaben des Projektmanagers sind sehr vielfältig. In der nachfolgenden Abbildung sind die kostenrelevanten Leistungen strukturiert und Entscheidungsinhalten zugeordnet. In der Projektvorbereitungsphase ergibt sich eine Fülle von inhaltlichen und organisatorischen Entscheidungspunkten, die sorgfältig abgewogen werden müssen.

Norbert Preuß
5. Organisation, Information, Koordination und Dokumentation

Die Aufbau- und Ablauforganisation eines Projektes muss mehreren Aufgaben gerecht werden. Einerseits müssen alle Projektbeteiligten in erforderlichem Umfang mit klarer Aufgabenzuordnung erfasst sein. Andererseits müssen die Schnittstellen der verschiedenen Ebenen der Projektorganisation klar definiert sein. Die organisatorischen Festlegungen müssen den verschiedenen Entwicklungsstufen des Projektes angepasst sein. Die Phase der Projektentwicklung und strategischen Planung erfordert andere Regelungen als die Planungs- und Ausführungsphase.

Norbert Preuß
17. Technische Gebäudeausrüstung

Grundlage für die Ermittlung des Wärmestroms (in Watt) ist DIN EN 12 831 „Heizungsanlagen in Gebäuden, Verfahren zur Berechnung der Heizlast“ und Beiblatt 1 „Nationaler Anhang“ für Deutschland.

Prof. Dr.-Ing. Dirk Bohne
Motivation

Die Produktion von Gütern ist das Herz einer wirtschaftlichen Entwicklung und ein wesentliches Element für den Wohlstand in Deutschland.

Christoph Herrmann
Kapitel 14. Thermodynamische Bewertung Regenerativer Energiewandlungen

Die Thermodynamik befasst sich als allgemeine Energielehre mit den Gesetzmäßigkeiten zur Umwandlung verschiedener Energieformen ineinander. Zur Energiewandlung werden Maschinen wie Turbinen, Motoren und technische Apparate benötigt, deren Funktion und Wirkungsweise von der Thermodynamik zu abstrahieren und in thermodynamischen Modellen zu beschreiben sind. Aussagen über die Güte von Energiewandlungen werden in der Regel anhand von Wirkungsgradangaben getroffen.

Viktor Wesselak, Thomas Schabbach, Thomas Link, Joachim Fischer
Kapitel 2. Energieeffizienz

Der Begriff der Energieeffizienz bezeichnet die rationelle Verwendung von Energie. Ziel von Energieeffizienzmaßnahmen ist die Reduktion des Gesamtenergiebedarfs von Prozessen durch Herabsetzung der quantitativen und qualitativen Verluste, die bei der Wandlung, dem Transport oder der Speicherung von Energie auftreten. Energieeffizienz umfasst alle Maßnahmen, um einen vorgegebenen (energetischen) Nutzen bei sinkendem Primär- bzw. Endenergieeinsatz zu erreichen.

Viktor Wesselak, Thomas Schabbach, Thomas Link, Joachim Fischer