Skip to main content
main-content
Top

Hint

Swipe to navigate through the articles of this issue

Published in: Bankmagazin 5/2022

01-05-2022 | Recht + Steuern

Recht + Steuern

Authors: Christof Blauß, Hans-Ulrich Dietz

Published in: Bankmagazin | Issue 5/2022

Login to get access
share
SHARE

Auszug

Infolge einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 27. April 2021 (Az. XI ZR 26/20), mit der der BGH Klauseln zur Zustimmungsfiktion bei Preisänderungen und Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) als AGB-widrig ansah, muss der Kunde Änderungen der Bestimmungen und des Preis- und Leistungsverzeichnisses ausdrücklich zustimmen. Mit der Frage, was passiert, wenn der Kunde der Änderung nicht zustimmt oder Gebühren, die das Geldhaus in der Vergangenheit rechtsgrundlos beanspruchte, von diesem zurückfordert, befasste sich das Landgericht (LG) Stuttgart im Urteil vom 15. Februar 2022 (Az. 34 O 98/21 KfH). Eine Genossenschaftsbank hatte unter Hinweis auf das BGH-Urteil ihre Kunden um rückwirkende Genehmigung von Kontoführungsgebühren gebeten. Gleichzeitig wurde, für den Fall ausbleibender Zustimmung, angedroht, die Bankverbindung ordentlich zu kündigen. Dieses Vorgehen mahnte ein Verbraucherschutzverband ab und verklagte das Institut auf Unterlassung.
Metadata
Title
Recht + Steuern
Authors
Christof Blauß
Hans-Ulrich Dietz
Publication date
01-05-2022
Publisher
Springer Fachmedien Wiesbaden
Published in
Bankmagazin / Issue 5/2022
Print ISSN: 0944-3223
Electronic ISSN: 2192-8770
DOI
https://doi.org/10.1007/s35127-022-0908-2

Other articles of this Issue 5/2022

Bankmagazin 5/2022 Go to the issue

Karriere

Personen

Branche

Branche

Premium Partner