Skip to main content
main-content
Top

About this book

Böden sind eine unserer wichtigsten Lebensgrundlagen. Sie liefern Wasser und Nährstoffe an die Pflanzen, die uns ernähren, und halten Schadstoffe vom Grundwasser fern. Aber sie sind auf vielfältige Weise gefährdet. Ihr Schutz ist daher eine der wichtigsten Aufgaben für Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.

Ein Team anerkannter Autoren beschreibt in der 16. Auflage dieses renommierten und erfolgreichen Lehrbuchs ·

die Vorgänge der Bodenbildung und -entwicklung, ·die physikalischen, biologischen und chemischen Eigenschaften der Böden, ·Nähr- und Schadstoffe, ·die verschiedenen Bodensystematiken (Deutschland, USA, FAO-UNESCO, WRB), · die wichtigsten Böden und Bodenlandschaften Mitteleuropas und der Welt, ·die Nutzungsbewertung der Böden, ·Grundsätze des Bodenschutzes.Die 16. Auflage wurde völlig neu bearbeitet und neu strukturiert. Für das Studium überflüssiges Wissen ist gekürzt. Einige Kapitel wurden aber auch stark erweitert, v.a. die Bodenbiologie. Die Grafiken sind erstmals 2-farbig, und es gibt insgesamt drei Tafeln mit Farbfotos von Bodenprofilen.

Wer sich mit Böden befasst, braucht dieses Buch.

Table of Contents

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung: Böden – die Haut der Erde

Zusammenfassung
Böden sind der belebte Teil der obersten Erdkruste. Sie besitzen eine Mächtigkeit von wenigen Zentimetern bis zu mehreren Zehner Metern bei einer Dicke der Erdkruste von meist 5…40 km. Die Erdkruste ist wiederum Teil der im Mittel ca. 100 km dicken Lithosphäre, die sich aus den tektonischen Platten mit den Kontinenten zusammensetzt.
Hans-Peter Blume, Gerhard W. Brümmer, Rainer Horn, Ellen Kandeler, Ingrid Kögel-Knabner, Ruben Kretzschmar, Karl Stahr, Berndt-Michael Wilke

Chapter 2. Anorganische Komponenten der Böden – Minerale und Gesteine

Zusammenfassung
Die Stellung der Böden im Stoffkreislauf der Lithosphäre (Abb. 2.1–1) zeigt, dass an der Gesteinsbildung, der Lithogenese, eine große Zahl von Prozessen in Form eines Kreislaufs beteiligt sind. Beim Abkühlen glutflüssigen Magmas entstehen am Beginn der Lithogenese Gesteine durch Kristallisation aus der Schmelze. Sie unterliegen weiteren vielfältigen Veränderungen durch die Prozesse Verwitterung, Abtragung, Transport, Ablagerung, Diagenese, Metamorphose und Anatexis, die sich zu einem Kreislauf zusammenschließen.
Hans-Peter Blume, Gerhard W. Brümmer, Rainer Horn, Ellen Kandeler, Ingrid Kögel-Knabner, Ruben Kretzschmar, Karl Stahr, Berndt-Michael Wilke

Chapter 3. Organische Bodensubstanz

Zusammenfassung
Die Masse der organischen Bodensubstanz macht in den meisten Oberböden nur wenige Prozentanteile aus, hat aber entscheidenden Einfluss auf alle Bodenfunktionen und spielt eine zentrale Rolle im globalen Kreislauf des Kohlenstoffs. Der Kohlenstoffgehalt bzw. der Schwarzanteil der Bodenfarbe sind daher ein differenzierendes Kriterium bei der Profilansprache in der deutschen und in internationalen Klassifikationen.
Hans-Peter Blume, Gerhard W. Brümmer, Rainer Horn, Ellen Kandeler, Ingrid Kögel-Knabner, Ruben Kretzschmar, Karl Stahr, Berndt-Michael Wilke

Chapter 4. Bodenorganismen und ihr Lebensraum

Zusammenfassung
Die Gesamtheit der im Boden lebenden Organismen wird als Edaphon bezeichnet. Die Einteilung des Edaphons in Mikroflora, Mikrofauna, Mesofauna und Makrofauna erfolgt anhand des Körperdurchmessers der Organismen. Dies spiegelt den besiedelbaren Porenraum im Boden wider (Abb. 4.1-1).
Hans-Peter Blume, Gerhard W. Brümmer, Rainer Horn, Ellen Kandeler, Ingrid Kögel-Knabner, Ruben Kretzschmar, Karl Stahr, Berndt-Michael Wilke

Chapter 5. Chemische Eigenschaften und Prozesse

Zusammenfassung
Viele Regelungsfunktionen von Böden (Kap. 10.1) beruhen auf biogeochemischen Prozessen und werden deshalb von den chemischen Eigenschaften der Böden beeinflusst. Beispiele hierfür sind die Speicherung und Nachlieferung von Nährstoffen, die Sorption und der Abbau von Schadstoffen sowie die Pufferung von Säureeinträgen. Chemische Prozesse an Grenzflächen sind dabei von herausragender Bedeutung.
Hans-Peter Blume, Gerhard W. Brümmer, Rainer Horn, Ellen Kandeler, Ingrid Kögel-Knabner, Ruben Kretzschmar, Karl Stahr, Berndt-Michael Wilke

Chapter 6. Physikalische Eigenschaften und Prozesse

Zusammenfassung
Böden sind Naturkörper und als solche durch jeweils typische physikalische Eigenschaften gekennzeichnet; Farbe (Kap. 6.8) und Körnung (Kap. 6.1) fallen am meisten ins Auge. Sie sind daher wichtige Bestandteile einer jeden Bodenbeschreibung.
Hans-Peter Blume, Gerhard W. Brümmer, Rainer Horn, Ellen Kandeler, Ingrid Kögel-Knabner, Ruben Kretzschmar, Karl Stahr, Berndt-Michael Wilke

Chapter 7. Bodenentwicklung und Bodensystematik

Zusammenfassung
Die Bodengenetik ist die Lehre von der Entwicklung der Böden. Ein Boden ist ein Naturkörper, der an der Erdoberfläche unter einem bestimmten Klima, einer bestimmten streuliefernden Vegetation und Population von Bodenorganismen durch bodenbildende Prozesse (Verwitterung und Mineralbildung, Zersetzung und Humifizierung, Gefügebildung und verschiedene Stoffumlagerungen) aus einem Gestein entsteht.
Hans-Peter Blume, Gerhard W. Brümmer, Rainer Horn, Ellen Kandeler, Ingrid Kögel-Knabner, Ruben Kretzschmar, Karl Stahr, Berndt-Michael Wilke

Chapter 8. Bodenverbreitung

Zusammenfassung
Böden sind Naturkörper und als solche vierdimensionale Ausschnitte aus der Erdkruste, in denen sich Gestein, Wasser, Luft und Lebewelt durchdringen. Wichtig ist dabei, dass die Böden belebt sind. Sie dürfen nicht als Lebewesen, sondern müssen als ein komplexes Poren - und Festkörpersystem betrachtet werden.
Hans-Peter Blume, Gerhard W. Brümmer, Rainer Horn, Ellen Kandeler, Ingrid Kögel-Knabner, Ruben Kretzschmar, Karl Stahr, Berndt-Michael Wilke

Chapter 9. Böden als Pflanzenstandorte

Zusammenfassung
Böden sind die natürlichen Standorte für alle Landpflanzen, die ihre Wurzeln im Bodenraum ausbilden und dadurch im Boden verankert sind sowie über ihr Wurzelsystem mit Wasser, Sauerstoff und Nährstoffen aus dem Boden versorgt werden. Hierfür ist eine gute Durchwurzelbarkeit und Gründigkeit der Böden erforderlich (Kap. 9.1). Außerdem müssen Böden genügend pflanzenverfügbares Wasser speichern können (Kap. 9.2), eine ausreichende Durchlüftung (Kap. 6.5 und 9.3) und Bodenwärme (Kap. 6.6 und 9.4) aufweisen sowie ausreichende Mengen an verfügbaren Pflanzennährstoffen enthalten (Kap. 9.5).
Hans-Peter Blume, Gerhard W. Brümmer, Rainer Horn, Ellen Kandeler, Ingrid Kögel-Knabner, Ruben Kretzschmar, Karl Stahr, Berndt-Michael Wilke

Chapter 10. Gefährdung der Bodenfunktionen

Zusammenfassung
Böden als Teil von Ökosystemen erbringen eine Reihe von Funktionen für Mensch und Umwelt. Die Funktionen der Böden sind Lebensraum-, Nutzungs-, Transformator-, Filter-, Puffer- und Archivfunktion (s. Kap. 1). Sie sind potenziell durch menschliche Aktivitäten gefährdet.
Hans-Peter Blume, Gerhard W. Brümmer, Rainer Horn, Ellen Kandeler, Ingrid Kögel-Knabner, Ruben Kretzschmar, Karl Stahr, Berndt-Michael Wilke

Chapter 11. Bodenbewertung und Bodenschutz

Zusammenfassung
Alle Böden unserer Erde sind nützlich. Sie dienen dem Naturhaushalt, der Pflanzen - und Tierproduktion oder vielfältigen Zwecken der Zivilisation (vgl. Kap. 1.2). Je größer die Bevölkerung unserer Erde wird, desto mehr konkurrieren verschiedene Nutzungen um ein und denselben Boden.
Hans-Peter Blume, Gerhard W. Brümmer, Rainer Horn, Ellen Kandeler, Ingrid Kögel-Knabner, Ruben Kretzschmar, Karl Stahr, Berndt-Michael Wilke

Chapter 12. Anhang

Zusammenfassung
Hans-Peter Blume, Gerhard W. Brümmer, Rainer Horn, Ellen Kandeler, Ingrid Kögel-Knabner, Ruben Kretzschmar, Karl Stahr, Berndt-Michael Wilke

Backmatter

Additional information