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About this book

Sabine Lauber‐Pohle untersucht, wie Lernprozesse und soziales Umfeld sich gegenseitig beeinflussen, dabei fokussiert sie auf online-basierte Lernformen, bei denen die Gestaltung des Lernprozesses in erheblichem Maß auf die Teilnehmenden verlagert wird. Im Zentrum der Arbeit stehen Aufbau, Gestaltung und Funktionalisierung von drei Teilnetzwerken (Ausgangsnetzwerk, Lernnetzwerk, erweitertes Netzwerk) zur individuellen Unterstützung und erfolgreichen Teilnahme an online‐basierten Lernformen. Die Autorin führt eine qualitative, themenbasierte Inhaltsanalyse von 18 Interviews sowie eine qualitative Netzwerkanalyse durch und identifiziert fünf biographie‐orientierte Lerntypen. Theoretische Bezugspunkte sind Konzepte des Distance Learning, die soziale Netzwerktheorie und das theoretische Konstrukt der Konstitutionsleistungen.

Table of Contents

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung

Zusammenfassung
Im Zentrum der Arbeit steht die Frage: Wie gestalten sich die Wechselwirkungen zwischen Online-Lernen und ‚sozialer Netzwerkbildung‘? Dazu kommen die vertiefenden Teilfragen: Welchen Einfluss nehmen ‚soziale Netzwerke‘ auf den Verlauf und die Gestaltung von Online-Lernen? Und wie wirkt sich Online-Lernen auf die die Lernenden umgebenden ‚sozialen Netzwerke‘ aus?
Sabine Lauber-Pohle

Chapter 2. Theoretische Vorüberlegungen zu ‚sozialen Netzwerken‘

Zusammenfassung
Vernetzung ist seit der zweiten Hälfte der 90er Jahre ein konstantes gesellschaftliches Thema und wird auch im Bildungsbereich regelmäßig thematisiert. Mittlerweile ist der Höhepunkt der Vernetzungswelle überschritten, die Vernetzungsperspektive hat sich als ein weiterer Zugangspunkt zu verschiedensten pädagogischen Themen etabliert (vgl. Kapitel 2.2.3). Die Bildung und Gestaltung von Netzwerken wird dabei auf verschiedenen Ebenen zum einen normativ gefordert, zum anderen empirisch erhoben und nachgewiesen.
Sabine Lauber-Pohle

Chapter 3. Theoretische Vorüberlegungen zu Online-Lernen

Zusammenfassung
Das folgende Kapitel behandelt die theoretischen Grundlagen des Online-Lernens. Der erste Abschnitt strebt eine allgemeine Begriffsklärung an. Dem folgt eine Systematisierung verschiedener Beschreibungskategorien und Spannungsfelder, die sich innerhalb des Online-Lernens ergeben. Daraus erschließen sich bereits Einblicke in aktuelle Diskussionsstränge zum elektronischen Lerneninnerhalb der Erwachsenenbildung.
Sabine Lauber-Pohle

Chapter 4. Zum Spannungsverhältnis von Online-Lernen und Netzwerken

Zusammenfassung
Ein zentraler Punkt, der bisher in der Diskussion um das Online-Lernen weitestgehend außer Acht gelassen wurde, ist die Frage nach dem Einfluss und der Bedeutung des direkten Umfeldes oder auch ‚sozialen Netzwerkes‘ auf das Lernen als auch des Einflusses dieser Lernform auf eben dieses Netzwerk. Kurzgefasst also die Wechselwirkungen zwischen sozialem Umfeld und Online-Lernen.
Sabine Lauber-Pohle

Chapter 5. Methodisches Design und Umsetzung

Zusammenfassung
Die vorliegende Studie nimmt einen qualitativ-explorativen Zugang zum Feld: sie geht der Wechselwirkung zwischen Online-Lernen und ‚sozialer Netzwerkbildung‘ nach und konzentriert sich im Themenfeld E-Learning auf den bisher wenig beachteten Aspekt des sozialen Umfeldes und seinen Einfluss auf das Online-Lernen. Nicht die technische Umsetzung der Lernumgebung, nicht die didaktische Gestaltung der online-basierten Lernprozesse oder die soziale Interaktion zwischen den Lernenden stehen dabei im Fokus, sondern die Interaktion der Lernenden mit dem sozialen Umfeld wie Familie, Freunde oder den Vorgesetzen und Kollegen. Um diesen Blickwinkel methodisch zu unterstützen, wurde für das Forschungsdesign ein komplexes multi-methodisches Design gewählt (vgl. Diekmann 2004; Häder 2006), in dessen Zentrum erzählgenerierende, themenzentrierte Interviews stehen (vgl. Friebertshäuser 2003; Hopf 2003).
Sabine Lauber-Pohle

Chapter 6. Porträts der Lernenden

Zusammenfassung
Das folgende Kapitel ist das erste von insgesamt vier Analyse- und Darstellungskapitel. Es stellt in 17 Porträts die insgesamt 18 Interviewpartner und Interviewpartnerinnen vor. Diese Porträts folgen dabei einem vorgegebenen Schema. Am Anfang steht eine kurze Charakterisierung des oder der Interviewten anhand der demographischen Daten und ihrer sozialen Situation.
Sabine Lauber-Pohle

Chapter 7. Typologie der Lernenden

Zusammenfassung
Nach der Ableitung der Typen aus den Fallporträts bietet die nachfolgende Tabelle eine erste Übersicht über die fünf Lerntypen in ihrer spezifischen Ausprägung in fünf zentralen Aspekten. Zu Beginn findet sich das ‚Motto‘ des jeweiligen Typs. Dieses entwickelte sich aus der Beschäftigung mit den Codes ‚Lernanlass‘ und ‚Lernmotivation‘ als Ausgangspunkt der themenbezogenen Codierung. Die Verschränkung dieser beiden Kategorien mit der biographischen und sozialen Situation der Lernenden führte dann zu einer Ausdifferenzierung und Stabilisierung der Typologie.
Sabine Lauber-Pohle

Chapter 8. Online-Lernen im Spiegel der Typologie

Zusammenfassung
Wie eingangs dargestellt, bildete die Frage nach dem Lernanlass und die Motivation online zu lernen die Grundlage für die Typisierung. Sie steht aus diesem Grund zu Beginn der differenzierenden Darstellung der Online-Lernerfahrungen der Interviewpartner und Interviewpartnerinnen. Gleichzeitig finden sich hier bereits Hinweise auf zentrale Motive, die an anderer Stelle ausführlich analysiert werden, wie zum Beispiel die räumliche und zeitliche Organisation des Lernens (vgl. Kapitel 8.3).
Sabine Lauber-Pohle

Chapter 9. Netzwerkbildung im Spiegel der Typologie

Zusammenfassung
Nachdem nun die Besonderheiten des langfristigen Online-Lernens dargestellt wurden, geht es im folgenden Kapitel um die Netzwerkbildung und die Wechselwirkung von ‚sozialen Netzwerken‘ und dem Prozess des Online-Lernens. Damit rückt die zentrale Fragestellung der Arbeit wieder in den Mittelpunkt: Wie verändern sich die ‚sozialen Netzwerke‘ von Lernenden durch ihre Teilnahme an Online-Lernangeboten. Und in welchem Zusammenhang steht dies mit ihrer biographischen Phase und sozialen Situation, also der Zugehörigkeit zu einem bestimmten Typus.
Sabine Lauber-Pohle

Chapter 10. Abschließende Betrachtungen

Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung: Wie gestalten sich die Wechselwirkungen zwischen Online-Lernen und ‚sozialer Netzwerkbildung‘? Und den vertiefenden Teilfragen: Welchen Einfluss nehmen ‚soziale Netzwerke‘ auf den Verlauf und die Gestaltung von Online-Lernen? Und wie wirkt sich Online-Lernen auf die die Lernenden umgebenden ‚sozialen Netzwerke‘ aus? Um diese Fragen zu beantworten, wurden das Verhältnis und die Schnittmengen von Lernenden, Online-Lernen und sozialem Umfeld untersucht. Ausgangspunkt für diese Analyse sind die (Lern-)Biographie und das theoretische Konstrukt der Konstitutionsleistungen nach Kade und Seitter (1996) (vgl. Kapitel 4).
Grundlage für die empirische Studie ist der theoretische Teil, der die zwei zentralen Elemente der Fragestellung: Online-Lernen, soziale Netzwerke aufgreift und sowohl die aktuelle wissenschaftliche Diskussion als auch den Bezug zur Fragestellung herstellt. In einem dritten Teil werden beide Elemente im theoretischen Konstrukt der Konstitutionsleistungen miteinander verknüpft und die Bezüge von Online-Lernen und Netzwerkbildung vor dem Hintergrund biographischer und sozialer Bezüge des Lernens erläutert.
Sabine Lauber-Pohle

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