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About this book

Das Buch unterstützt Unternehmen bei der Integration von Menschen mit Behinderung in den 1. Arbeitsmarkt. So versucht die Case Study ein Grundverständnis dafür zu schaffen, welche Herausforderungen das Management von Sozialunternehmen beinhaltet. Dazu werden insbesondere Themen aus der Personalführung, dem Personalmanagement, der Unternehmenskultur sowie die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Handicap analysiert. Darüber hinaus wird erarbeitet, was ein „Social Business“ von „Social Entrepreneurship“ oder „Social Enterprise“ unterscheidet. Außerdem wird das Social Business mit Blick auf die direkte und indirekte Erfüllung gesellschaftlicher Bedürfnisse mit dem „Commercial Business“ verglichen. So wird herausgearbeitet, wie speziell Sozialunternehmen als neue Unternehmensform Menschen mit Handicap helfen und von diesen genutzt werden können. Die Case Study beschreibt, wie ein Businessplan von einem Unternehmen in der Sozialwirtschaft aussehen könnte. Darüber hinaus wird die spezielle Unternehmenskultur am Beispiel der AfB gGmbH diskutiert und wie sich diese von der herkömmlicher Unternehmen unterscheidet. Des Weiteren werden die besonderen Herausforderungen bei der Akquise von Menschen mit Handicap und deren Integration in ein Unternehmen behandelt.So setzen sich die Bearbeiterinnen und Bearbeiter mit den Entwicklungsmöglichkeiten der AfB gGmbH auseinander und entwickeln ein nachhaltiges Konzept zur gewünschten Expansion des Unternehmens.

Die Leuphana Case Studies sind ein Projekt, das in Zusammenarbeit mit kleinen und mittelständischen Unternehmen erstellt und entwickelt worden ist. Sie sind ein Lehrbuch, mit dessen Hilfe Unternehmen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, selbige bewältigen können. Dafür ist keine Hilfe von Dritten notwendig. Auf Grundlage der einzelnen Case Studies werden den Bearbeiterinnen und Bearbeitern elementare Werkzeuge aus der wissenschaftlichen Theorie erklärt. Diese können sie anwenden, um mit den Insiderkenntnissen des eigenen Unternehmens Prozesse zu optimieren, Ziele entwickeln und erreichen oder schwierige Herausforderungen zu bewältigen.

Table of Contents

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
In dieser Case Study wird das Management von sozialen Unternehmen am Beispiel der AfB gGmbH und der wellcome gGmbH erläutert. Die AfB gGmbH hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen mit einer Behinderung einen sicheren Arbeitsplatz zu bieten. Das IT-Verwertungsunternehmen organisiert alle Arbeitsschritte barrierefrei und immer unter der Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Behinderung. Die wellcome gGmbH konzentriert sich auf die Unterstützung junger Eltern nach der Geburt ihres Kindes, indem Sie ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an die jungen Eltern zur Betreuung der Kinder vermittelt.
Sebastian Göse

2. Falldarstellung

Zusammenfassung
Zu Beginn der Darstellung unseres Falles wird der Hintergrund zur Gründung des Unternehmens AfB erläutert. Dem Unternehmer Paul Cvilak kommt hierbei die zentrale Rolle zu. In den folgenden Unterpunkten werden die ersten Startversuche, das Geschäftsmodell sowie das spezielle Beschaffungs- und Personalmanagement bei AfB demonstriert. Im letzten Unterpunkt dieses Kapitels werden die Vertriebsmöglichkeiten im Social-Business-Bereich im Rahmen einer Darstellung der wellcome gGmbH verdeutlicht. Diese beiden Unternehmen sind bestens geeignet, um die Einzigartigkeit und Innovationsfähigkeit von Social Businesses zu zeigen.
Sebastian Göse

3. Fallzusammenfassung für Dozierende

Zusammenfassung
Zwei Unternehmen stehen im Fokus der Betrachtung. Die AfB gGmbH organisiert die Verwertung von IT-Hardware für kleine und große Unternehmen in Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz. Das Besondere daran ist, dass das Unternehmen eine feste Anzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Behinderung beschäftigt. Alle Arbeitsschritte werden barrierefrei und gemeinsam von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit und ohne Behinderung ausgeführt. Der Gedanke der Inklusion steht dabei im Vordergrund. Anhand dieses Unternehmens werden die Besonderheiten von Social Businesses von der Unternehmensgründung, über die Geschäftsabläufe bis zum Personalmanagement verdeutlicht. Das zweite Unternehmen ist die wellcome gGmbH. Als Franchisegeber bietet das Unternehmen ein Konzept zur Vermittlung ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer an junge Familien zur Betreuung ihrer Neugeborenen und Unterstützung der Eltern an. Inzwischen gibt es über 200 Franchisenehmer in Deutschland, die in verschiedenen Teams viele junge Familien unterstützen.
Sebastian Göse

4. Lehrplan und Lehrstrategie

Zusammenfassung
Ziel dieses Kurses ist es, den Teilnehmenden einen umfassenden Einblick in die Themenfelder Social Business und Social Entrepreneurship zu geben. Hierbei werden der aktuelle Stand der Forschung sowie die zentralen Inhalte zu den Themen Entrepreneurship, strategische Positionierung, Unternehmensführung, -kultur und -wachstum vermittelt. Am Ende des Kurses sollen die Bearbeiterinnen und Bearbeiter der Case Study einerseits in der Lage sein, einen Überblick über das Forschungsfeld zu geben, und andererseits die Komplexität und Vielseitigkeit auf die Praxis zu übertragen. Dabei sollen ihre Fähigkeiten zur Präsentation wissenschaftlicher Arbeiten ausgebaut werden.
Sebastian Göse

5. Werkzeuge

Zusammenfassung
Die Bearbeiterinnen und Bearbeiter der Case Study sollen bei der Erstellung des Businessplans bzw. bei der Beurteilung der Expansionsfähigkeit des Unternehmens AfB gGmbH verschiedene Werkzeuge zu Hilfe nehmen. Die Werkzeuge werden in diesem Kapitel direkt anhand der Beispielunternehmen dargestellt. Zunächst soll über eine Branchen- und Wettbewerbsanalyse die Situation des Unternehmens am Markt beurteilt werden. Über das Businessmodell und eine Analyse der strategischen Ausrichtung können ferner die besonderen Merkmale einer Geschäftstätigkeit im Social Business dargestellt werden.
Sebastian Göse

6. Arbeitshilfen

Zusammenfassung
Leistungsmotivierte Menschen wollen Probleme eigenständig und nicht durch Dritte oder durch den Zufall lösen. Sie denken langfristig und ganzheitlich, um stets Alternativen vor Augen zu haben und den Überblick zu behalten.
Sebastian Göse

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