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17-07-2020 | Sportwagen | Nachricht | Article

Überarbeiteter V8-Ottomotor im Mercedes-AMG GT Black Series

Author:
Patrick Schäfer
2 min reading time

Mercedes-AMG hat das neue Topmodell GT Black Series vorgestellt. Der Supersportwagen wird von einem überarbeiteten 4,0-l-Biturbo-V8-Ottomotor mit flacher Kurbelwelle angetrieben.

Das Exterieur-Design des neuen Mercedes-AMG GT Black Series mit Flics, Air Curtains und einstellbarem Front Splitter rückt in die Nähe der AMG-GT3- und AMG-GT4-Rennfahrzeuge. Auch die neue Motorhaube aus Carbon mit zwei großen Abluftauslässen stammt aus dem Rennsport, ebenso der große Diffusor am Heck und das neue, zweiteilige Heckflügelkonzept mit mechanischer Verstellung. Ein Dach in Sicht-Carbon, eine Carbon-Heckklappe mit kleiner Spoilerkante und eine vergrößerte Heckscheibe aus leichtem Dünnglas zahlen auf den Leichtbau ein, ebenso die Carbon-Schubfelder am voll verkleideten Unterboden.

Im Innenraum ist das digitale Kombiinstrument 12,3 Zoll groß, das Display für das Infotainment misst 10,25 Zoll. Anzeige und Steuerung von Getriebelogik, Fahrwerk, ESP, Abgasanlage, Heckflügel-Flap und Start-Stopp-Funktion sind in den Displaytasten integriert.

Neuer V8-Biturbo mit flacher Kurbelwelle

Der neue Motor mit dem internen Code M178 LS2 des GT Black Series basiert auf dem 4,0-l-V8-Biturbomotor mit Trockensumpfschmierung von AMG. Die "flache Kurbelwelle", bei der alle Hubzapfen mit einem Versatz von 180 Grad auf einer gemeinsamen Ebene liegen, sorgt für ein agileres Ansprechverhalten. Der V8-Ottomotor leistet 537 Kilowatt (730 PS) bei 6.700 bis 6.900 Umdrehungen pro Minute und stellt ein maximales Drehmoment von 800 Newtonmetern bei 2.000 bis 6.000 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung.

Die Lader des Twin-Scroll-Abgasturboladers erhalten im Black Series ein größeres Verdichterrad, so dass die beiden Lader insgesamt 1.100 Kilogramm Luft pro Stunde fördern können. Dazu kommen größeren Ladeluftkühler. Das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe AMG Speedshift DCT 7G überträgt die Kraft auf die Hinterräder. In 3,2 Sekunden schnellt das Topmodell auf Tempo 100 km/h und in weniger als neun Sekunden auf 200 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 325 km/h. Für die Verzögerung sorgt eine Keramik-Verbundbremsanlage.

Das Fahrwerk mit Doppelquerlenker-Konzept besteht in vielen Teilen zur Gewichtsreduzierung aus Aluminium, die Gelenklager an den oberen und unteren Querlenkern der Hinterachse weisen kein Spiel auf. An der Vorderachse kommt ein zweifach einstellbarer Drehstab-Querstabilisator aus leichtem Carbon zum Einsatz. Das AMG-Gewindefahrwerk ist zur Reduzierung von Wankbewegungen mit der stufenlosen, adaptiven Verstelldämpfung AMG Ride Control kombiniert. Die Dämpfung lässt sich in drei Stufen "Comfort", "Sport" und "Sport Plus" anpassen. Für den Einsatz auf der Rennstrecke lässt sich mit der "AMG Traction Control" der Schlupf an der Hinterachse in neun Stufen ohne ESP-Einsatz vorwählen.

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